Ich. bin. sauer!
Wieso?
Es war bisher schon schwierig genug herauszufinden, ob ein Medikament Lactose enthält oder nicht. Jetzt …
In der Schweiz ist es (aus welchem Grund auch immer?!?) nicht Vorschrift, dass die Hilfsstoffe, die in Tabletten / Kapseln / Lösungen etc. drin sind angegeben sein müssen. Das im Gegensatz zu der EU und so ziemlich allen anderen Ländern.
Das bedeutet: Auf der Packung und in der Packungsbeilage steht bei den Medikamenten nur geheimnisvoll:
„Excipiens pro compresso“ oder „Excipiens ad Xml solutio“
… was nichts weiter bedeutet als: „Was es so braucht an Hilfsstoffen, um eine Tablette / Lösung zu machen“
Na Danke!
Da steht nicht drin, was das denn so Hilfsstoffe sind. Keine Info über Lactose oder Gluten-Gehalt. Auf unseren Lebensmitteln steht mehr drauf in Punkto „Allergikerinfo“.
Das einzige, was man auf der Packung noch sehen kann ist, ob es Alkohol drin hat.
…
Nun gut. Bisher gab es noch mühsam die Möglichkeit im Internet in einer Liste nachzuschauen, ob ein Medikament KEIN Lactose drin hat: Das war http://www.groggpharma.ch/cms/front_content.php?idcat=7 – kein Grund mehr da nachzusehen, die Seite ist down.
Eine Suche auf der Hauptseite ergibt irgendwo diese kleine Notiz als Antwort:
Laktosefreie Medikamente:
Aus rechtlichen Gründen können wir die Liste mit den laktosefreien Medikamenten nicht mehr publizieren.
WiiIIIeEeSoOoooo?
Die einzige Quelle, die übersichtlich und zugänglich war ist weg.
Wenn jetzt jemand fragt, ob ein Medikament Lactose drin hat oder ob es eine lactosefreie Alternative gibt … das wird enorm schwierig. Im Prinzip bleibt mir nichts, als da den Firmen direkt anzurufen. Einzeln. Oder die Handzettel, die manche Firmen mit Überblick über ihre Medikamente verteilen zu sammeln. Auch nicht wirklich gut.
Kennt jemand sonst noch eine Variante?
Emptyful
Oh, das ist Kunst, die mir gefällt.
Im Stadtzentrum von Winnipeg (Kanada) steht diese Stahlskulptur – ein Erlenmeyerkolben, gleichzeitig voll und leer. Mit Wasservorhang unten und Wassernebel oben und das alles von Farben wechselnden LEDs beleuchtet bietet das ein ziemliches Schauspiel.
Foto: Gabe Daly
mehr Fotos und Info über das Projekt hier: Link
Gratuliere?
Junge Frau an der Kasse der Apotheke: „He, kann ich diesen Schwangerschaftstest ohne die Schachtel haben?“
Pharmama: „Ja, klar. Nach dem Kauf können Sie ihn rausnehmen. Ich entsorge die Schachtel für Sie.“
Frau: „Oh gut. Mein Freund wartet zuhause – ich will das aber vorher testen.“
Pharmama: „Im Kaufhaus nebenan hat es eine öffentliche Toilette. Dort können Sie das sicher machen.“
Frau: „Ja …ich weiss. Er hätte gerne ein Baby, aber er weiss noch nichts davon.“
Pharmama: *nuschel*:„Mmmmnnin Ordnung….“ (ich verkaufe den Test)
Sie nimmt den Test aus der Schachtel
Pharmama: „Möchten sie die Anleitung mitnehmen?“
Frau: „Nein, ich habe schon auf genug von diesen Dingern draufgepieselt. Wo ist die Toilette genau?“
…
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Würden Sie?
Ich gehe ja auch in den Ferien noch gerne in die eine oder andere Apotheke – zum schauen, was es da für Medikamente gibt, wie sie ausgestellt sind, oder um die Einrichtung anzusehen.
Diesmal habe ich ein bisschen gelauscht, während ich darauf gewartet habe, meinen Ausrede-Einkauf zu bezahlen.
Der Kunde vor mir fragt nach einem spezifischen Medikament.
Das ist im Moment nicht lieferbar. Der Apotheker empfiehlt im ein Generikum.
Mann zum Apotheker: „Sind sie verheiratet? Würden Sie *das* zu ihrer Frau nach Hause bringen, wenn sie nach jenem verlangt hat?“
Oh. Hmmm ….
:-)


