heisskalt erwischt?

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hotcold

Minus 12.5 bis Plus 35.9 Grad

Das sind nicht die Temperaturunterschiede, die zwischen Feriendestination und zu Hause herrschen (obwohl ich das so auch schon hatte), Nein, das sind die Temperaturen, die in Päckchen gemessen wurden, die mit fünf Paketendienstleistern versendet wurden. Dieselben Paketdienstleister, die auch die Online-Apotheken für den Versand ihrer Medikamentenpackungen verwenden. Auch bei denen werden nur normale Kartons dafür verwendet …. und auch beim Test gingen von 100 Paketen 6 verloren. Das entspricht einem Verlust / Fehler von 6 % … und erklärt wohl einige der Reklamationen auf den Seiten der Online-Apotheken. (Pressemitteilung zur Studie nachzulesen hier: EIPL Temperaturstudie).

Aber zurück zur Temperatur. Ich hier in meiner Apotheke werde schon nervös, wenn die Temperatur jetzt im Hochsommer in der Anlieferung über 25.5 Grad steigt … und schaue, dass ich deswegen auch nachts die Klimaanlage höher einstelle. Die meisten Medikamente müssen bei Raumtemperatur gelagert und auch geliefert werden. Das bedeutet: zwischen 15 bis 25 Grad. Darauf muss ich achten – und darauf muss auch der Grossist, der uns die Medikamente liefert achten. Post und Paketversand ist das aber egal.

Es gibt Medikamente die sind temperaturempfindlich. Man schätzt, dass etwa 20% aller Medikamente dazu zählen. Am bekanntesten sind natürlich diejenigen, die im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen: zwischen 4 bis 8 Grad. Diese sollten nicht nur nicht wärmer werden, auch einfrieren ist ganz schlecht. Beispiel: Insulin: wenn das zu kalt wird, flocken die Proteine aus denen es entsteht aus … und es wirkt nicht mehr. Ditto bei Impfstoffen, wenn sie zu heiss werden – das gilt auch für nicht-flüssige wie Vifotif Kapseln … was übrigens ein Grund ist, weshalb das nicht mehr wie früher per Post kommt. Ursprünglich hat die Firma Berna das Vivotif per Post Express versendet. Die Post hat diese Päckchen (weil wichtig) im Auto direkt neben den Fahrer platziert … unter die Windschutzscheibe. Irgendwann hat man dann auch Messthermometer mitgeschickt. Bei einer dieser Messungen wurden Temperaturen über 70 Grad gemessen (!). Danach hat man das nicht eingestellt. Die Berna gibt es übrigens nicht mehr …

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Alt, Uralt, Vintage?

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Vorausschickend: Alcacyl ist ein ziemlich altes Mittel mit Acetylsalicylsäure in der Schweiz. Dicke Tabletten im Metallröhrchen (immer noch). Eigentlich sind die auch nicht zum schlucken gedacht (zu gross, kleben ziemlich nett im Hals) sondern zum suspendieren in einem Glas Wasser und so einnehmen. Ich denke, das machen auch heute noch viele, die dieses (alte) Mittel nehmen falsch. Aber … darum ging es in dem Gespräch nicht:

Mann in der Apotheke: Er ist ein schon lange pensionierter Arzt, mit dem ich gelegentlich gerne fachsimple. Heute allerdings …

„Ich habe da zuhause noch 2 Röhrchen Alcacyl gefunden, kann ich die noch nehmen? Die von Wander …“

Huh? Ich bin etwas verwirrt. Ich kenne Alcacyl: Die sind von Hänseler.

Er: sieht wohl mein leicht verwirrtes Gesicht und will elaborieren: „ … grüne Packung …“

Das hilft mir jetzt nicht, heute sind die rot-orange. Bis vor 2 Jahren waren sie durchgehend orange …

Er: „… und das Verfalldatum ist 1987.“

Neee – echt jetzt?!

Pharmama: „Ah – haben Sie da schon mal dran gerochen? Die stinken sicher nach Essig.“

Er: „Ja genau – dann denken Sie also auch, ich soll die nicht mehr nehmen?“

Pharmama: „Jaaa – die sind doch etwas alt. Die Acetylsalicylsäure baut sich nämlich zu Essigsäure ab … deshalb der Geruch. Bei denen merkt man es wenigstens.“

Ich habe ihm also abgeraten, aber angedeutet, dass ich die Packungen wirklich gerne für mein Packungsmuseum hätte … und habe sie bekommen!

alcacyle

unten: rot-orange, Packung 2017 / mitte rechts: orange, Packung bis 2015 / mitte links: türkis-orange: Packung bis ca. 2000? / oben: türkis, Packung bis ca 1990`?

Wer das besser weiss, wie die Jahrgänge sind: bitte melden!

Lieber Herr Arzt …

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Nun denn, zurück zur Arbeit. Ein Teil unserer Arbeit in der Apotheke liegt darin, die Zweit-kontrolle für die Ärzte zu sein. Ich bin nicht darauf aus, Fehler zu finden … und wenn ich welche entdecke (oder Mögliche) frage ich nach, respektive weise den Arzt sehr anständig darauf hin. Fehler passieren und alles wissen kann auch niemand. Aber … ach, lest selber:

Sehr geehrter Herr Dr. X,

Anlässlich Ihres letzten Rezeptes vom (Datum) über Citalopram Tabletten 20mg 1 OP für Herrn A. darf ich Sie über die Gegebenheiten bezüglich Rezeptausstellung informieren: Ist auf dem Rezept verschrieben 1 OP (1 Originalpackung) ohne Grössenangabe, so bedeutet das die kleinste Packung. Das ist usus – ausserdem nachzulesen zum Beispiel hier: im Positionspapier der Kantons-Apothekervereinigung Nordwestschweiz (Link)

Eine grössere Packung (oder eine Wiederholung) darf allenfalls abgegeben werden, wenn die Behandlung zum Beispiel nicht bis zum nächsten Arztbesuch reicht. Das haben wir übrigens bei Herrn A. auch gemacht – der Patient hat statt der kleinsten Packung (das wären 14 Stück) eine Packung von 28 Stück erhalten. Es ist nicht so, dass wir das grundsätzlich „mit dem Patienten ausmachen können, wieviel er bekommt“, wenn nur „1 OP“ verschrieben ist.

Deshalb bitte ich Sie, das nächste Mal das Rezept korrekt mit der Mengenangabe des Medikamentes auszustellen, wenn gewünscht ist, dass es eine andere als die kleinste Packungsgrösse sein soll. Für das Citalopram 20mg wären das 100 Tabletten – auch abkürzbar als „C“ (römisch für 100).

Ebenfalls darf ich Sie bitten den Patienten nicht zu miss-informieren, was unsere Abgabepraxis und Lagerhaltung angeht. Wir halten uns an die gegebenen Vorschriften, legen Wert auf hohe Qualität und lassen grundsätzlich äusserste Sorgfalt walten.

beste Grüsse

Pharmama

Ja, ich reagiere etwas angemieft, wenn der Patient mir mitteilt, dass der Arzt reklamiert habe, weshalb wir nicht grad eine grosse Packung zu 100 Stück auf sein Rezept abgegeben haben, sondern eine kleine. Anscheinend hat er dem Patienten ausserdem gesagt, das läge wohl daran, dass wir noch eine kleine an Lager gehabt hätten, die wir bald loswerden müssten von wegen Verfall und so.

Äh, nein. Mal abgesehen davon, dass gerade Citalopram einen ziemlich guten Durchsatz hat, bin ich in der Apotheke doch etwas eingeschränkt in der Grössenwahl durch das, was der Arzt verschreibt.

Arosa letzter Tag

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Das ging schnell vorbei. Für den letzten Tag haben wir den Picknick-Korb vorbestellt, der im Family Package des Hotels Arosa Kulm enthalten ist. Es war dann kein Korb, sondern ein gut gefüllter Rucksack, der ausser Sandwiches, Wurst, Käse, Äpfeln und Birnen und Wasser auch Fruchtsalat, Streuselkuchen, Engadiner Nussbrot und eine Flasche Wein enthielt. Wow. Somit gut ausgerüstet machten wir uns auf, den Glücksteintrail zu entdecken. Auch der ist nicht allzu lange und nach der Mittagspause an einem kleinen Bergsee, wo Junior Holz splittetet und wir den Wein tranken waren wir gestärkt genug noch einen Teil des Eichhörnchenwegs anzuhängen. Wir liefen dann mit Zwischenstop beim Spielplatz bis zum Bahnhof. Von dort ging es mit dem Bus zurück ins Hotel. Die Pferdekutsche wäre vielleicht noch eine Variante gewesen … vielleicht nächstes Mal.

Abendessen wieder in der Taverne – Junior meinte gar, die Pizza sei besser als bei uns und ob sie die auch nach Hause liefern würden? Leider nicht, das wäre etwas zu weit.

Sonntag morgen geht es zurück. Aber … ich denke, wir kommen wieder einmal.

Aktiv in Arosa

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Nach dem feinen Morgenessen auf der Terasse des Arosa Kulm Hotel bei wiederum recht schönem Wetter, nehmen wir den Bus, der uns (diesmal über Umwege) zum grossen See bringt. Den Umweg muss erheute machen, da Markt ist in Arosa – die Hauptstrasse entlang stehen kleine Marktstände und Beizen und die anwesenden Läden haben ihre Sachen und Aktionen nach draussen gestellt. Das schauen wir uns auch noch an, aber zuerst: Noch einmal Seilpark – Juniors Wunsch. Wir steigern und bekommen die etwas schwierigeren Bahnen … morgen habe ich sicher wieder Muskelkater. Wandern macht mir weniger, aber irgendwie bin ich wohl etwas zu verkrampft beim balancieren in der Höhe.  Danach eine kleine Runde Tretboot auf dem See und dann durch das Marktleben zurück hoch ins Hotel. Den Nachmittag verbringen wir faul in der Poollandschaft. Ferien sind doch was Schönes!

Die Sonne nach dem Regen

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Der Titel ist etwas missleitend … sehr viel Regen hatten wir nämlich nicht. Am Morgen fuhren wir mit der Gondel das Weisshorn hoch, genossen die Aussicht über den ziehenden Wolken und liefen von der Mittelstation aus zurück zum Hotel. Dabei hatten wir wegen Wolken weniger Aussicht als sonst – aber die Alpenblumen konnten wir trotzdem geniessen. Am späteren Nachmittag kam dann der Regenguss, von dem wir aber nicht viel mitbekommen haben: wir spielten in der Hoteleigenen Kegelbahn bevor wir das Nachtessen (fein: Fleisch auf heissem Stein) in der Taverne genossen. Dann rissen die Wolken auf … und ein wunderbarer Regenbogen sagte uns noch gute Nacht.

So dies und das in Arosa

Heute morgen blieben wir mal drin zum Z’Morgenessen, ich muss im Moment etwas aufpassen, da ich mir gestern trotz eincremen einen Sonnenbrand geholt habe. Offenbar war ich da an zwei Stellen nicht so gründlich, das rächt sich mit Hauttyp 1 ziemlich schnell.

Danach hüpfen wir auf den Bus, der hier gleich vor dem Haus hält und fahren zum Seilpark, den wir bald nach dem Öffnen morgens um 9 Uhr erreichen. Busfahrt und Seilpark (!) ist übrigens in der Arosa-card inklusive, die auch im Hotelspecial enthalten ist. Man zahlt nur 5 Franken für die Materialmiete (Handschuhe, Helm und Gurtsystem), muss die Regeln lesen und die Sicherheits-Einführung machen, dann darf man loslegen. Mit Junior machen wir einen der einfacheren Trails … Kinder sind hier willkommen, die Trails sind auch nach Grösse/Alter eingeteilt. Das Klettern, Balancieren und Seilrutschen hat sehr Spass gemacht, aber da wir uns mittags im Hotel mit jemandem Treffen, lassen wir es heute bei zwei Durchgängen und laufen zum See im Dorf, wo wir eine rasche Runde mit dem Tretboot drehen und dann am Bahnhof den Bus zurück nehmen.

Zum Zmittag hat uns Jeremy Kunz eingeladen, der hier im Arosa Hotel Kulm Marketing-Direktor ist und dessen Facebook-Post vor etwa einem Monat mich erst auf die Idee gebracht hat, hier unsere Ferien zu verbringen. Bei feinem Z’Mittag im Muntanella auf der Terasse hören wir etwas mehr von ihm und Hotel – wirklich eine spannende Arbeit an einem sehr schönen Ort.

Am Nachmittag machen wir einen Mini-Ausflug, indem wir die Gondelbahn auf das Hörnli nehmen, oben die Aussicht geniessen und tatsächlich ein paar Murmeli sehen um dann rechtzeitig wieder beim Hotel zu sein um mitzubekommen, wie sie die neue Gipfelstürmer Heu Bar mit einem Fotoshooting einweihen. Das konnten sie noch bei eitel Sonnenschein … 1 Stunde später kam dann ein ziemlicher Regenguss. Aber das machte uns auch nichts … bis dann hat Junior nämlich den Kids Club des Hotel entdeckt. Aus dem war er nur sehr schwer wieder zu extrahieren – zum Nachtessen, das wir wieder im Restaurant Muntanella genossen.

Berge und Bergseen

Bei wiederum schönen, aber nicht heissem Wetter frühstücken wir auch heute wieder auf der Terasse. Früher als gestern, denn heute haben wir einiges vor. Auf dem „Programm“ steht der „Kurztrail Kulm“. Die Wander App beschreibt das als Feierabendweg, da nicht allzu lange und deshalb auch abends noch machbar.

Idealerweise startet der Rundweg vor dem Hotel – an der Talstation der Gondelibahn zum Hörnli vorbei geht es den Berg hinauf. Die erste Etappe bis zum Schwelisee ist auch bald geschafft. Junior brauchte ein paar Pausen mehr als geplant, dabei ist eher die Motivation das Problem als die Kondition. Aber nachdem der wunderbar klare Bergsee erreicht ist, will er auch den nächsten sehen. Eigentlich geht der Kurztrail nicht ganz bis zum Älplisee – er kehrt knapp davor nach ca. 250 Höhenmetern und geht wieder zurück. Und das letzte Stück dorthin hat es wirklich in sich: steinig, eng, steil … und etwas weiter, als man denkt. Aber wir schaffen auch das und werden mit wunderbarer Aussicht und ziehenden Wolken belohnt.

Nachdem wir uns etwas ausgeruht haben, geht es wieder zurück, abwärts auf einfachen Wegen nach Arosa. Im Restaurant Alpenblick gönnen wir uns einen hausgemachten Eistee, respektive ein Panache – und sind bald danach wieder zurück im Hotel Kulm. Der Ausflaug hat etwa 4 Stunden gedauert – häufige Pausen inklusive.

Unsere belasteten Muskeln entspannen wir am späteren Nachmittag im hoteleigenen Pool und Spa-Bereich mit Ausblick auf die Bergwelt. Die Massagedüsen leisten ganze Arbeit, so dass uns morgen hoffentlich Muskelkater erspart bleibt.

Nachtessen heute im Restaurant Muntanella im Hotel Kulm – das gehört auch zum ku(l)minarischen Dine-around. Tagsüber ein gutes Restaurant, wo man auch auf der Terasse sitzen kann, ist es abends ein richtiger Gourmet-Tempel mit einer wirklich erstaunlichen Speisenauswahl und Service. Wir sind schwer beeindruckt und lassen uns das 5-Gang-Menu munden. Junior bedient sich wieder von der Kinderkarte mit Wiener Schnitzel und Pommes … Alle sind rundum zufrieden 🙂

Eichhörnchen und Aussichten

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Morgenessen auf dem sonnigen Vorplatz mit Bergaussicht. Dass Bergluft hungrig macht, kann ich jetzt schon bestätigen … selbst wenn wir bis jetzt nicht so aktiv waren. Die Nacht war angenehm und ruhig. Aber heute Montag wollen wir etwas laufen gehen. Wirklich nur etwas: für den Start habe ich den Eichhörnchenweg in Arosa ausgesucht. Der geht – laut Wanderapp Graubünden, die ich habe – nur über 1.7km mit wenig Steigung … und startet einen knappen Kilometer vom Hotel Kulm, weshalb wir da grad hinlaufen.

Bei der Reception bekommen wir nicht nur die Arosa Card – mit der man gratis den Bus und auch die Bahnen hier benutzen kann, sondern auch Erdnüsse für die Hörnchen – die wären arg enttäuscht, wenn man mit leeren Händen kommt. Im Internet empfehlen sie Haselnüsse im lokalen Dorfladen zu kaufen.

Auf dem idyllischen Weg durch den Wald finden wir bald die Eichhörnchen – respektive sie finden einen. Interesse an den Nüssen ist definitiv vorhanden – sie holen sie von den Händen, ganz freche klettern einem gar die Hosen hoch dafür. Essen tun sie die allerdings nicht … sie werden schnurstracks im Waldboden vergraben. Vorrat für den Winter – wenn sie die denn wiederfinden. Da sie geröstet sind, gibt es wenigstens nicht Erdnussbäumchen hier in Arosa 🙂

In Maran ist der Eichhörnchenweg zu Ende – wir gehen im Restaurant etwas trinken und warten auf den Bus, der uns zurück ins Hotel bringt. Unterwegs sehen wir einen Seilpark und die Tretboote auf dem See:  Ideen für die nächsten Tage. Anscheinend sind auch die in der Arosa-Card inklusive?

Abendessen heute Italienisch: Pizza für Junior in der Taverna im Hotel. Auch seeehr fein – ausserdem mit Sicht auf das Schwimmbad / die Spa-Landschaft. Den Spa durfte mein Kuschelbär heute ausprobieren. Er meint, das war sehr empfehlenswert.

Ankunft in Arosa

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Nach 3 Stunden Fahrt sind wir am Sonntag in den Bergen angekommen. Als „Flachländer“ finde ich die immer noch enorm beeindruckend. Hügel (auch höhere) kenne ich zu genüge, aber wirklich Berge sind schon etwas spezielles.

Die Fahrt ging gut, vor allem, da wir nicht weiter mussten: Am Gotthard staut es sich in den Sommerferien üblicherweise für Stunden (bis Tage). Wir haben uns relativ spät für einen Ort entschieden, vor allem wollte ich im Moment nicht zu weit, Familienferien machen und der Hitze entfliehen.

Nun sind wir also in Arosa in Graubünden. Das Wetter ist super: Bilderbuchhimmel mit weissen Wölkchen, Temperaturen um 23 Grad … und eine wahnsinns-Aussicht mit idyllischem Kuhglockengebimmel.

Unser Hotel ist das Arosa Kulm Hotel & Alpine Spa … und was für ein Hotel das ist!

Die machen (Servicemässig) echt alles richtig 🙂 Bei der unkomplizierten Ankunft wird auch Junior herzlich empfangen, bekommt grad ein „Goodie-Pack“ mit Spielzeug in die Hand gedrückt – und im Zimmer empfängt uns tatsächlich ein Entchen auf dem bereits vorbereiteten Kinderbett. (Nur dazwischengeschoben: Ich kenne andere 5-Sterne-Hotels, die das trotz langer Vorbuchung nicht rechtzeitig schaffen ein Kinderbett im Zimmer bereit zu haben). Im Badezimmer hat er auch eigene Tücher (bunt im Gegensatz zu unseren) und Zahnputzglas :-).

Am ersten Tag erkunden wir das Hotel und finden die Minigolfanlage und spielen etwas Outdoor Schach. Abends essen wir in einem der 6 (?!) Restaurants hier … was tatsächlich in unserem Paket inklusive ist … Thailändisch – und fast so gut wie dort. Für Junior gabs auf seinen Wunsch die Kinderkarte – das Hot Dog war auch super.

Jetzt sind wir in den Ferien 🙂