von Juniors Hausaufgaben und meiner Freizeit

Junior muss (darf) lesen für die Hausaufgaben und die Worte aufschreiben, die er noch nicht kennt. Ich sitze als Hilfestellung daneben. Ich würde das ja gerne (wieder) lesen … das Buch kenne ich von früher und habe es geliebt. „Die Abenteuer der schwarzen Hand“ sind immer ein Teil Geschichte über eine Gruppe Kinder, die in verschiedene Fälle geraten und ein Teil dazugehöres Bildsuchrätsel.

Offenbar komme ich aber auch in meiner Freizeit nicht von der Apotheke los:
schwarzeHandApo
Ja, da zeigen die Kinder gerade dem (grimmigen) Apotheker Hahn aus der Hirsch-Apotheke ihr Fundstück, damit der ihnen sagt, was das enthält. Junior hat das auch schon herausgefunden …

Mein Gedanke war nur: okay – das ist aber eine wirklich sehr altertümliche Apotheke. Man beachte die hübschen Standgefässe, die Rezeptur mit den Verzierungen, das Telefon und vor allem das Schild: „Ein Rat von Apotheker Hahn, Kinder brauchen Lebertran“

Von wann ist denn das Buch? Das Original von 1965 … ah, ja … Trotzdem: auch 2015 (immerhin 50 Jahre später) immer noch toll!

17 Kommentare zu „von Juniors Hausaufgaben und meiner Freizeit

  1. Das gibt es noch? Toll!
    Ich hab das igerndwann Anfang der 70er Jahre gelesen,
    Die Erinnerung war sofort wieder da.
    Das Bild ist zumindest seit meiner Auflage nicht geändert worden.

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    1. Man könnte auch einen Sakrileg begehen und ein Trinkspiel daraus machen: Löst man eine Seite auf Anhieb, muss man ein wönziges Schlöckchen trinken… aber nur ein wönziges Schlöckchen…

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  2. WOW!

    Ich las dieses Buch im 3. Schuljahr (1989 oder so) während meiner Logotherapie. Mit dem Vokabular hatte ich nicht die geringste Mühe. Ich durfte, über viele Therapiesitzungen hinweg, das ganze Buch vorlesen, und diese Therapie hat dazu beigetragen, dass mir heute noch Leute sagen, ich hätte eine sehr deutliche Aussprache.

    Als Revival bestellte ich dieses Buch vor zwei Jahren. Mit grösster Faszination löste ich die Krimis, wie ich sie 1989 schon gelöst hatte. Ich verschlang es regelrecht…

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    1. Logotherapie und auch Leseverständnis … weil man immer nach der einen Seite etwas suchen muss und der Text wirklich dabei hilft. Viele Worte, die er nicht kennt hat Junior noch nicht gefunden … Zwischenboden, Gendarm, Horchposten (die konnte er mir jedenfalls nicht auf Anhieb erklären).

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  3. Ich liebe diese Geschichten auch (und habe das Buch g). Von der schwarzen Hand bin ich dann später zu Wolfgang Ecke („Balduin Pfiff“) übergewechselt.

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  4. Es gibt übrigens einige ähnliche Bücher, die durchaus mithalten können (zB. „Verflixt, das Klasophon ist weg“)
    Oh ja, Wolfgang Ecke habe ich auch mit Begeisterung gelesen. „Der Herr mit den grauen Beinkleidern“ – „Beinkleider“, das Wort war auch in meiner Kindheit schon ungebräuchlich…

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  5. Ich hab das auch vor fast 30 Jahren gelesen. Vor ein paar Jahren hab ich es wieder in die Finger bekommen, und ich wusste noch die Lösung für jede einzelne Seite. Schade, hätte gerne noch einmal gerätselt und gesucht, aber das Buch hat sich bei mir offenbar ziemlich stark eingeprägt.

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  6. Mal als Tipp für alle, die das Original auswendig kennen: Sein Sohn Julian hat ebenfalls solche Rätselbücher geschrieben. :)

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  7. „Kinder brauchen Lebertran“, hmja, in meiner Kindheit (1970er) wurde ich mit Multi-Sanostol gequält. Macht man das heute auch noch? Glücklicherweise wurde ich nicht so gestört davon wie der Typ, der dieses Video gemacht hat:

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