gruseliges Halloween allerseits!

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apohalloween8web

… Ich würde das öffnen können (ist ja keine Lament Configuration), aber bei einem Cenobite gehe ich lieber kein Risiko ein. (Wer die nicht kennt: das sind Figuren aus dem Horrorbuch The Hellbound Heart und den Hellriser Filmen, von Clive Barker)

Mehr gruseliges zu Halloween bei Pharmama:

Dieses und viele Cartoons mehr findet ihr in meinem Buch: „Einmal täglich“!

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Pharmama in den Medien (9) – Astrea

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In der Oktober-Ausgabe der schweizer Apothekenzeitung Astrea findet man einen ganzseitigen Artikel von und über mich:

astreapharmama

Wer ihn lesen möchte, schaue in der Apotheke vorbei für das Originalheft oder lese es online in der Oktober-Ausgabe der Astrea … ziemlich weit hinten zu finden (Seite 21/25)

3 Jahre Pille in grün

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lachnebenwirkungen

Ältere Damen, die eine rotweiße Kapsel vorzeigen und «die gleiche in Grün» möchten oder Mütter, die Hustenbonbons mit Fieberzäpfchen verwechseln: Apotheker sind für ihre Kunden eine Mischung aus medizinischem Notdienst, wandelndem Lexikon und seelischem Mülleimer. Die Pharmama steht seit vielen Jahren hinterm Tresen und hat schon unzählige skurrile, witzige und auch sehr seltsame Geschichten in ihrer Apotheke erlebt; davon erzählt sie nun in ihrem Buch.

rowohlt Verlag

 

 

Heute vor 3 Jahren kam mein Buch „Haben Sie diese Pille auch in grün?“ in den Handel … und ich kann sagen: ich bin immer noch sehr zufrieden damit. Es verkauft sich regelmässig – auch wenn es kein Spiegel-Bestseller wurde, so bekomme ich doch (immer noch) sehr gute Kritiken und es ist gelegentlich wieder auf einer Amazon-Bestsellerliste. Lesetipp also für alle Blogleser und -Besucher … und auch für die mit interessierten Freunden, die noch etwas zum schenken suchen!

Haben Sie diese Pille auch in grün? ist im Buchhandel erhältlich und bei Amazon.

cover

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Buchsichtung auf der Aida!

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Danke Leserin Marion, die mir das hier zukommen liess:
aidabuchsichtung
Als langjährige, treue Leserin deines Blogs habe ich mich sehr gefreut, dein Buch „Haben Sie diese Pille auch in Grün?“ in der Bord-Bibliothek zu finden. Bisher hatte ich nie Zeit und Gelegenheit, das Buch zu lesen, da war das perfekt (siehe Foto). Ich war überrascht, wie dick es doch ist und wie interessant es sich liest, auch wenn ich seit vielen Jahren dein Blog lese und einige der Anekdoten natürlich kannte. Ich habe es mir jetzt gleich noch als Ebook zugelegt.

Ist das nicht cool? Ich bin stolz wie bolle 🙂

Ich warte ja immer noch drauf, dass ich mal jemanden das lesen sehe … ich denke, dann würde ich fragen, ob die Person vielleicht ein Autogramm will …

Rasch zugreifen!

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bestseller

… sonst ist der Bestseller ausverkauft!

(Das wäre mal was!?)

Khao Lak Reiseführer: Khao Lak Entdecken (Rezension)

Wir sind jetzt ein paar Mal in Khao Lak, Thailand in die Ferien gegangen … und etwas, das ich dort immer vermisst habe, war ein richtiger Reiseführer. Also – ein Buch mit Beschreibungen, was man da so alles machen kann. Khao Lak scheint hauptsächlich als Strand-Destination bekannt zu sein … aber das ist es nicht nur. Zum Glück, denn nur am Strand liegen ist gar nichts für mich (und meine helle Haut). Deshalb habe ich vor jedem Besuch nach Sachen zum Unternehmen gesucht.

Reiseführer für Phuket gibt es einige – für Khao Lak habe ich bisher nichts gefunden und in den Reiseführern für Süd-Thailand ist es mehr so nebenbei erwähnt, als wirklich beschrieben, dafür hat man dann eine Menge Papier mit dabei und kann nur ein paar Seiten daraus brauchen. Im Internet findet man etwas mehr Info, darf es sich aber zusammenstückeln und es ist oft in englisch (natürlich).

Jetzt habe ich aber dieses Büchlein: Khao Lak Entdecken

136 Seiten speziell für Khao Lak und Umgebung … und ganz toll finde ich dass die Ortsbeschreibungen die  (wie nennt man das?) GPS-Daten  (?) für das Navigationsgerät oder die App beinhalten. Das ist praktisch, wenn man nicht auf Touren und Taxis angewiesen sein will. Ein paar Dinge, die wir noch nicht gemacht haben, habe ich auch gefunden – vielleicht können wir die nächstes Jahr ausprobieren.

Treffen sich zwei Knochen – Buchrezension

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Treffen sich zwei Knochen … Der Titel des von Dr. Thomas Pfeifer geschriebenen Buches hört sich nach dem Beginn eines Witzes an … tatsächlich ist das aber der Beginn einer persönlichen Tragödie, wenn das wirklich passiert. Zwei Knochen treffen sich nämlich dann, wenn der Knorpel dazwischen kaputt ist. Das ist das Thema des Buches, das der Autor auch sehr eindrücklich herüber bringt: Deine Gelenke sind wichtig, Dein Knorpel ist wichtig – erhalte ihn gesund, so lange es geht. Im Buch des Orthopäden geht es um Arthrose, Arthritis und was den Gelenken sonst noch passieren kann.

Dr. Pfeiffer schafft den Spagat zwischen detaillierter Information und Unterhaltung, so dass man selbst als medizinische Fachperson noch etwas mitnehmen kann. Dabei schreibt er so einfach, dass auch der Laie mitkommt.

Es werden die verschiedenen Gelenke einzeln durchgenommen und auch die Beschwerden und Erkrankungen, sowie Behandlungsmethoden.

Ganz wichtig – und immer, immer wieder erwähnt im Buch: die Gelenke, der Knorpel muss ernährt und gesund erhalten werden. Und das passiert durch Bewegung. Man darf nie aufhören sich zu bewegen!

Das Buch ist empfehlenswert für Medizinalpersonen, die mehr über die Gelenke erfahren möchten und auch für Patienten mit Problemen – oder Leuten, die dem vorbeugen möchten.

Rezension Star Wars Tiptoi

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Vor den Ferien erhalten – Danke vielmals an den edlen Spender! Und in den Ferien ausgiebig getestet wurde dieses Tiptoi Buch von Star Wars:

starwarstiptoi

Wer tiptoi noch nicht kennt: das ist ein Stift mit eingebautem Computer und Lautsprecher. Man erwirbt den Stift und die dazugehörigen Bücher (oder Spiele oder Karten) und lädt aus dem Internet die dazugehörige Sound-Datei herunter. Wenn man jetzt in den Büchern auf bestimmte Stellen tippt, hört man Erklärungen und Geräusche und den gesprochenen Text. Eine ziemlich interaktive Sache, die auch bei diesem Buch zum vollen Einsatz kommt.

Junior ist ja echter Star Wars Fan und hat schon die Filme gesehen (allerdings etwas zensiert unter meiner Aufsicht) – das Buch behandelt auch alle 6 Episoden. Es enthält mehr Seiten als erwartet und dünnere – bei den bisherigen Büchern waren das meist ziemlich kartonierte Dinger … allerdings ist das hier ja auch eines füe grössere Kinder, deshalb macht das Sinn.

Funktionieren tut es bestens … es enthält Zitate (gesprochen von den Originalstimmen) und Geräusche der verschiedenen Maschinen. Inzwischen kann Junior einen AT-AT von einem AT-RT allein am Geräusch unterscheiden und einen T-Fighter von einem Speeder-Bike (und ich auch 🙂 ).

Schön auch am Anfang des Buches die ganzen Figuren, die man auch anklicken kann und Erklärungen dazu hört sowie Zitate (Ja, auch von Chewbacca). Von der Geschichte bekommt man damit einen (groben) Überblick – aber es könnte noch mehr geschrieben sein.

Etwas für grosse und kleine Star Wars Fans (eher kleine)

Mediales

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Die Darmkrebskampagne der Schweizer Apotheken läuft noch bis Ende Woche – Jetzt ist der Zeitpunkt, das zu machen, falls man noch nicht hat. Einige Apotheken werden den Test sicher auch weiterhin anbieten, aber danach wird es etwas teurer und aufwändiger, wenn man das machen will.

Mit-Apotheker Martin Affentranger wurde letztens dafür in einem Beitrag von tele1 interviewt … und weist mich darauf hin, dass mein Buch (Haben Sie diese Pille auch in grün?) im Hintergrund prominent sichtbar ist 🙂 Yay!

tele1

Seht Ihr es?

Aber auch das hat mich gefreut: amazon meint, dass mein Buch sehr gerne verschenkt wird:

geschenkt

… und den Rezensionen nach kommt es auch gut an. Kennt Ihr es schon?

Buchrezension: Medikamentenabhängigkeit

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Einmal wieder ein Fachbuch, das ich vom Schattauer Verlag zum anschauen bekommen habe: Medikamentenabhängigkeit Entstehungsbedingungen – Klinik – Therapie.

Der Autor Prof. Dr. med. Michael Soyka ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie und seit 2006 Ärztlicher Direktor der Privatklinik Meiringen in der Schweiz – und mit diversen Forschungsprojekten und Publikationen im Bereich der Medikamentenabhängigkeit sehr qualifiziert, darüber zu schreiben.

  • Das Buch beginnt mit zwei (kurzen) Fallvorstellungen;
  • Beantwortet Fragen der Epidemiologie (Verbreitung dieser Störungen);
  • Geht auf die einzelnen Substanzen ein, die abhängig machen können: von Analgetika, Tranquilizer und Hypnotika, Anxiolytika und andere psychotrope Substanzen, Psychostimulantien und auch weitere Substanzgruppen: Laxantien, Potenzmittel, Diuretika, Rhinologika;
  • Zeigt die Ätiologie (Grundlagen) von Missbrauch und Abhängigkeit;
  • Listet die Diagnostischen Kriterien für Missbrauch und Abhängigkeit
  • Und gibt Einblick in die Psychotherapie bei Missbrauch und Abhängigkeit.

Es ist dabei ausgiebig mit Quellen, Grafiken, Listen und Formularen belegt und hat einen grossen Anhang mit weiterführender Literatur sowie zahlreiche Adressen von Schmerzkliniken und anderen hilfreichen Institutionen – diese für Deutschland, leider nicht für die Schweiz.

Das Buch richtet sich vor allem an Ärzte – nicht nur die, die speziell in diesem Bereich arbeiten, sondern auch die Hausärzte, denn in der Prävention von Suchterkrankungen sind alle gefragt. Für mich als Apothekerin waren neben dem Erkennen von Missbrauch und der Prävention vor allem die Teile interessant, die sich mit den frei verkäuflichen, abhängig machenden Mitteln befassen: Abführmittel, Nasenspray, OTC-Schmerzmittel.

Speziell fand ich noch diesen Absatz unter Psychotherapie bei Missbrauch und Abhängigkeit, wo es im Kapitel 6.3 Apotheker um ein Modellprojekt von 2013 geht: „Ambulanter Entzug von Benzodiazepin-abhängigen Patienten in Zusammenarbeit von Apothekern und Hausarzt“ (in Auszügen:)

Der Apotheker hatte als kurzfristig und ortsnah verfügbarer Ansprechpartner in diesem Projekt eine Schlüsselrolle. … Apotheker und Ärzte wurden vor Beginn geschult. Am Anfang stand ein ausführliches Beratungsgespräch zwischen Apotheker und Patient in der Apotheke … dann wurde in Absprache mit dem behandelnden Arzt ein Abdosierungsplan erstellt (Entscheidung beim Arzt) und der Verlauf dokumentiert.

83% beendeten die Abdosierung innert 24 Wochen. Nachuntersuchungen nach 3 Monaten zeigten, dass von den 30 Patienten, die im Verlauf der Intervention das Medikament vollständig abdosiert hatten 24 nicht erneut Benzodiazepine konsumiert haben (80%).

Bei Apothekern betrug der Zeitaufwand pro Patient insgesamt bei 6.5 Stunden, bei Ärzten im Mittel bei einer Stunde. Insgesamt stand das gute Bewertungsergebnis der Zusammenarbeit mit dem Apotheker durch die Ärzte im Widerspruch zur Erreichbarkeit und Aufgeschlossenheit der Mehrzahl der Ärzte. Die Initianten des Modells stellten fest, dass die Bereitschaft zur Teilnahme bei den Ärzten zunächst niedrig war, diejenigen Ärzte, die teilgenommen haben aber die Zusammenarbeit mit dem Apotheker sehr wertschätzten.

Das lässt hoffen. Gerade bei Benzodiazepinen und Z-Substanzen sehe ich in der Apotheke heute viel Missbrauch – oft gefördert durch indifferenziertes Verschreiben auch als Dauermedikation.

Das Buch bietet eine Menge an Fakten. Ich fand es etwas trocken, aber interessierte Personen finden darin alles, was sie an Grundlagen zur Erkennung von Abhängigkeit und Behandlungsansätze dazu brauchen.


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