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… sonst ist der Bestseller ausverkauft!

(Das wäre mal was!?)

Khao Lak Reiseführer: Khao Lak Entdecken (Rezension)

Wir sind jetzt ein paar Mal in Khao Lak, Thailand in die Ferien gegangen … und etwas, das ich dort immer vermisst habe, war ein richtiger Reiseführer. Also – ein Buch mit Beschreibungen, was man da so alles machen kann. Khao Lak scheint hauptsächlich als Strand-Destination bekannt zu sein … aber das ist es nicht nur. Zum Glück, denn nur am Strand liegen ist gar nichts für mich (und meine helle Haut). Deshalb habe ich vor jedem Besuch nach Sachen zum Unternehmen gesucht.

Reiseführer für Phuket gibt es einige – für Khao Lak habe ich bisher nichts gefunden und in den Reiseführern für Süd-Thailand ist es mehr so nebenbei erwähnt, als wirklich beschrieben, dafür hat man dann eine Menge Papier mit dabei und kann nur ein paar Seiten daraus brauchen. Im Internet findet man etwas mehr Info, darf es sich aber zusammenstückeln und es ist oft in englisch (natürlich).

Jetzt habe ich aber dieses Büchlein: Khao Lak Entdecken

136 Seiten speziell für Khao Lak und Umgebung … und ganz toll finde ich dass die Ortsbeschreibungen die  (wie nennt man das?) GPS-Daten  (?) für das Navigationsgerät oder die App beinhalten. Das ist praktisch, wenn man nicht auf Touren und Taxis angewiesen sein will. Ein paar Dinge, die wir noch nicht gemacht haben, habe ich auch gefunden – vielleicht können wir die nächstes Jahr ausprobieren.

Treffen sich zwei Knochen – Buchrezension

Treffen sich zwei Knochen … Der Titel des von Dr. Thomas Pfeifer geschriebenen Buches hört sich nach dem Beginn eines Witzes an … tatsächlich ist das aber der Beginn einer persönlichen Tragödie, wenn das wirklich passiert. Zwei Knochen treffen sich nämlich dann, wenn der Knorpel dazwischen kaputt ist. Das ist das Thema des Buches, das der Autor auch sehr eindrücklich herüber bringt: Deine Gelenke sind wichtig, Dein Knorpel ist wichtig – erhalte ihn gesund, so lange es geht. Im Buch des Orthopäden geht es um Arthrose, Arthritis und was den Gelenken sonst noch passieren kann.

Dr. Pfeiffer schafft den Spagat zwischen detaillierter Information und Unterhaltung, so dass man selbst als medizinische Fachperson noch etwas mitnehmen kann. Dabei schreibt er so einfach, dass auch der Laie mitkommt.

Es werden die verschiedenen Gelenke einzeln durchgenommen und auch die Beschwerden und Erkrankungen, sowie Behandlungsmethoden.

Ganz wichtig – und immer, immer wieder erwähnt im Buch: die Gelenke, der Knorpel muss ernährt und gesund erhalten werden. Und das passiert durch Bewegung. Man darf nie aufhören sich zu bewegen!

Das Buch ist empfehlenswert für Medizinalpersonen, die mehr über die Gelenke erfahren möchten und auch für Patienten mit Problemen – oder Leuten, die dem vorbeugen möchten.

Rezension Star Wars Tiptoi

Vor den Ferien erhalten – Danke vielmals an den edlen Spender! Und in den Ferien ausgiebig getestet wurde dieses Tiptoi Buch von Star Wars:

starwarstiptoi

Wer tiptoi noch nicht kennt: das ist ein Stift mit eingebautem Computer und Lautsprecher. Man erwirbt den Stift und die dazugehörigen Bücher (oder Spiele oder Karten) und lädt aus dem Internet die dazugehörige Sound-Datei herunter. Wenn man jetzt in den Büchern auf bestimmte Stellen tippt, hört man Erklärungen und Geräusche und den gesprochenen Text. Eine ziemlich interaktive Sache, die auch bei diesem Buch zum vollen Einsatz kommt.

Junior ist ja echter Star Wars Fan und hat schon die Filme gesehen (allerdings etwas zensiert unter meiner Aufsicht) – das Buch behandelt auch alle 6 Episoden. Es enthält mehr Seiten als erwartet und dünnere – bei den bisherigen Büchern waren das meist ziemlich kartonierte Dinger … allerdings ist das hier ja auch eines füe grössere Kinder, deshalb macht das Sinn.

Funktionieren tut es bestens … es enthält Zitate (gesprochen von den Originalstimmen) und Geräusche der verschiedenen Maschinen. Inzwischen kann Junior einen AT-AT von einem AT-RT allein am Geräusch unterscheiden und einen T-Fighter von einem Speeder-Bike (und ich auch:-) ).

Schön auch am Anfang des Buches die ganzen Figuren, die man auch anklicken kann und Erklärungen dazu hört sowie Zitate (Ja, auch von Chewbacca). Von der Geschichte bekommt man damit einen (groben) Überblick – aber es könnte noch mehr geschrieben sein.

Etwas für grosse und kleine Star Wars Fans (eher kleine)

Mediales

Die Darmkrebskampagne der Schweizer Apotheken läuft noch bis Ende Woche – Jetzt ist der Zeitpunkt, das zu machen, falls man noch nicht hat. Einige Apotheken werden den Test sicher auch weiterhin anbieten, aber danach wird es etwas teurer und aufwändiger, wenn man das machen will.

Mit-Apotheker Martin Affentranger wurde letztens dafür in einem Beitrag von tele1 interviewt … und weist mich darauf hin, dass mein Buch (Haben Sie diese Pille auch in grün?) im Hintergrund prominent sichtbar ist:-) Yay!

tele1

Seht Ihr es?

Aber auch das hat mich gefreut: amazon meint, dass mein Buch sehr gerne verschenkt wird:

geschenkt

… und den Rezensionen nach kommt es auch gut an. Kennt Ihr es schon?

Buchrezension: Medikamentenabhängigkeit

Einmal wieder ein Fachbuch, das ich vom Schattauer Verlag zum anschauen bekommen habe: Medikamentenabhängigkeit Entstehungsbedingungen – Klinik – Therapie.

Der Autor Prof. Dr. med. Michael Soyka ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie und seit 2006 Ärztlicher Direktor der Privatklinik Meiringen in der Schweiz – und mit diversen Forschungsprojekten und Publikationen im Bereich der Medikamentenabhängigkeit sehr qualifiziert, darüber zu schreiben.

  • Das Buch beginnt mit zwei (kurzen) Fallvorstellungen;
  • Beantwortet Fragen der Epidemiologie (Verbreitung dieser Störungen);
  • Geht auf die einzelnen Substanzen ein, die abhängig machen können: von Analgetika, Tranquilizer und Hypnotika, Anxiolytika und andere psychotrope Substanzen, Psychostimulantien und auch weitere Substanzgruppen: Laxantien, Potenzmittel, Diuretika, Rhinologika;
  • Zeigt die Ätiologie (Grundlagen) von Missbrauch und Abhängigkeit;
  • Listet die Diagnostischen Kriterien für Missbrauch und Abhängigkeit
  • Und gibt Einblick in die Psychotherapie bei Missbrauch und Abhängigkeit.

Es ist dabei ausgiebig mit Quellen, Grafiken, Listen und Formularen belegt und hat einen grossen Anhang mit weiterführender Literatur sowie zahlreiche Adressen von Schmerzkliniken und anderen hilfreichen Institutionen – diese für Deutschland, leider nicht für die Schweiz.

Das Buch richtet sich vor allem an Ärzte – nicht nur die, die speziell in diesem Bereich arbeiten, sondern auch die Hausärzte, denn in der Prävention von Suchterkrankungen sind alle gefragt. Für mich als Apothekerin waren neben dem Erkennen von Missbrauch und der Prävention vor allem die Teile interessant, die sich mit den frei verkäuflichen, abhängig machenden Mitteln befassen: Abführmittel, Nasenspray, OTC-Schmerzmittel.

Speziell fand ich noch diesen Absatz unter Psychotherapie bei Missbrauch und Abhängigkeit, wo es im Kapitel 6.3 Apotheker um ein Modellprojekt von 2013 geht: „Ambulanter Entzug von Benzodiazepin-abhängigen Patienten in Zusammenarbeit von Apothekern und Hausarzt“ (in Auszügen:)

Der Apotheker hatte als kurzfristig und ortsnah verfügbarer Ansprechpartner in diesem Projekt eine Schlüsselrolle. … Apotheker und Ärzte wurden vor Beginn geschult. Am Anfang stand ein ausführliches Beratungsgespräch zwischen Apotheker und Patient in der Apotheke … dann wurde in Absprache mit dem behandelnden Arzt ein Abdosierungsplan erstellt (Entscheidung beim Arzt) und der Verlauf dokumentiert.

83% beendeten die Abdosierung innert 24 Wochen. Nachuntersuchungen nach 3 Monaten zeigten, dass von den 30 Patienten, die im Verlauf der Intervention das Medikament vollständig abdosiert hatten 24 nicht erneut Benzodiazepine konsumiert haben (80%).

Bei Apothekern betrug der Zeitaufwand pro Patient insgesamt bei 6.5 Stunden, bei Ärzten im Mittel bei einer Stunde. Insgesamt stand das gute Bewertungsergebnis der Zusammenarbeit mit dem Apotheker durch die Ärzte im Widerspruch zur Erreichbarkeit und Aufgeschlossenheit der Mehrzahl der Ärzte. Die Initianten des Modells stellten fest, dass die Bereitschaft zur Teilnahme bei den Ärzten zunächst niedrig war, diejenigen Ärzte, die teilgenommen haben aber die Zusammenarbeit mit dem Apotheker sehr wertschätzten.

Das lässt hoffen. Gerade bei Benzodiazepinen und Z-Substanzen sehe ich in der Apotheke heute viel Missbrauch – oft gefördert durch indifferenziertes Verschreiben auch als Dauermedikation.

Das Buch bietet eine Menge an Fakten. Ich fand es etwas trocken, aber interessierte Personen finden darin alles, was sie an Grundlagen zur Erkennung von Abhängigkeit und Behandlungsansätze dazu brauchen.


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Ready Player One – Buchrezension

Ready Player One von Ernest Cline – Das war mal wieder ein Buch, das ich einfach geliebt habe zum lesen (und im Moment lese ich mich grad noch einmal durch). Dabei war ich anfangs kritisch eingestellt … ich mag meinen Computer und ich habe Computerspiele gespielt, aber … nicht genug, dass mich ein Buch darüber interessieren würde. Gut, dass es nicht darum geht … oder nicht nur.

Das Buch spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft: 2044. Die Ölvorräte sind aufgebraucht, die meisten Menschen leben in Armut und relativem Hunger und in unschöner Umwelt … keine guten Aussichten, aber nicht alles ist so trostlos. Es gibt die OASIS, praktisch eine Parallelwelt, die sich aus Internet und Multiplayer Games entwickelt hat, wo jeder gratis Zugang hat – sofern man die nötigen Utensilien: Computer, Brille und Handschuhe hat. Diese Zweitwelt bietet nicht nur jede Menge Abwechslung, sondern auch Bildung, so wie dem Schüler Wade, der in einem Trailerpark (die inzwischen aus Platzmangel in die Höhe gebaut haben) von seiner Tante aufgezogen wird. Wade ist ein „gunter“ – einer der vielen Leute, die in OASIS nach dem Easter Egg suchen, das dessen Entwickler Halliday hinterlassen hat. Wer die Rätsel löst, die drei Schlüssel findet, die Tore öffnet und das Ei findet, dem hat er sein gesamtes Vermögen hinterlassen und die Kontrolle über OASIS. Halliday ist vor 5 Jahren gestorben und ausser den vielen „gunters“ ist auch der Mega-Konzern IOI hinter dem Osterei her – damit könnten sie für OASIS eine monatliche Gebühr von den Nutzern verlangen und ausserdem viel mehr Werbung einbringen.

Doch trotz deren Geld und Ressourcen ist es Wade, der den ersten Schlüssel findet und das dazugehörige Tor. Aber er bleibt nicht alleine. Sein Freund Aech, Bloggerin Art3mis sowie die Japaner Shoto und Daisho kämpfen sich ebenfalls in OASIS durch die Rätsel und Spiele und Hinweise, die allesamt aus den 80er Jahren stammen, von denen Halliday ein grosser Fan war … Es wäre alles Spass und Spiel, wenn da eben nicht die skrupellosen Sixer wären, die für IOI alles tun, um das Ei zuerst zu erreichen. Alles.

Das Buch macht einfach Spass zu lesen. Es bleibt spannend, auch mit den ganzen 80er Jahren Tributen (von denen ich erstaunlich viele kenne – ich stelle fest, ich bin ein bisschen ein Nerd).

Nach dem lesen ein bisschen gegoogelt … und: der wird verfilmt! Von Spielberg. Passt. Finde ich. – Aber wer nicht bis 2018 warten will, der sollte das Buch lesen.

Also: absolute Empfehlung für Leute, die Science Fiction, Computer und Filme mögen und vielleicht sogar ihre Kindheit in den 80ern gehabt haben (wobei das keine Voraussetzung ist).



(links: englisch, rechts: deutsch)

Bücher …

Heute habe ich grad eine ganze Ladung Bücher bekommen. Schaut mal:

buecher

Da wäre zuallererst einmal ein Geschenk von Blogleserin Ulrike, ein Kochbuch, das ich mir gewünscht habe und das irgendwo hängengeblieben ist, aber jetzt doch noch den Weg zu mir gefunden hat: Das war eine tolle Überraschung! Danke vielmals!!

Dann ein Buch, das ich lesen darf zum rezensieren. Da bin ich wirklich gespannt, da wir mit dem Thema häufig Kontakt haben in der Apotheke: Medikamentenabhängigkeit.

Und weshalb stehen da zwei meiner „Haben Sie diese Pille auch in grün?„-Bücher? Weil (und ich kann fast nicht sagen, wie sehr mich das freut!) das Buch gerade in die 3. Auflage gegangen ist! Wooohooo!!  – Nein, ich weiss nicht, wie hoch die Auflagen sind, aber … offensichtlich verkauft sich das ganz gut.

Buchrezension: The Martian – der Marsianer

Nachdem mir Amazon das Buch The Martian von Andy Weir beharrlich vorgeschlagen hat und es jetzt auch einen Film im Kino davon gibt (den ich aber noch nicht gesehen habe), habe ich mich überreden lassen.

Und das war super. Schon die ersten paar Worte saugen einen ins Buch.

I’m pretty much fucked.

That’s my considered opinion.

Fucked.

Six days into what schould be the greatest two months of my life, and it’s turned into a nightmare.

Man lernt als Leser schnell, was passiert ist. Der Ich-Schreiber Mark Watney hinterlässt das als Aufzeichnung, obwohl er alles andere als sicher ist, dass das jemand lesen wird. Die Sache ist die: Aufgrund bedauerlicher Umstände wurde er als Mitglied einer Crew der 3. Marsexpedition auf dem Mars überhastet als tot zurückgelassen.

Er lebt aber noch. Und hat das Glück, dass ein Grossteil der Ausrüstung auch zurück gelassen wurde. Die war für einen 2 Monatigen Aufenthalt ausgelegt … und er wird ganz sicher nicht innert der Zeit abgeholt oder bekommt Ausrüstung wie das nötige Essen. Er hat keine Möglichkeit zur Kommunikation, aber er lebt … und da er ein ausgesprochen anpackender Mensch ist – als Crewmitglied hatte er 2 Aufgaben: er war der Biologe und der Mechaniker – und ausserdem ein ausgesprochener Optimist … macht er sich daran nach Möglichkeiten zu seinem Überleben zu suchen – und der Erde mitzuteilen, dass er noch lebt.

Hier muss ich einfügen, dass allein das Titelbild vom Buch mit dem Filmdarsteller Matt Damon einen sehr beeinflusst darin, wie man Mark Watney „sieht“ – ich finde er passt wunderbar, mit seiner etwas burschikosen Art … auch wenn es schon einige „Rettet Matt Damon-Filme“ gibt.

Das hier ist (zumindest im Buch) etwas anders: hier muss er sich vor allem selber retten. Hilfe von aussen ist bis auf nicht-absehbare Zeit nicht zu erwarten und er braucht Nahrung, Wasser, ein funktionierendes Habitat und Kommunikation mit der Erde, die Monate entfernt ist.

Wie er das schafft und die Rückschläge, die er dabei erleidet lasse ich hier aus. Aber es ist ein spannendes Buch. So spannend, dass ich es von Zeit zu Zeit aus der Hand legen musste. Ich weiss, das hört sich widersprüchlich an, aber ich lese vor dem Einschlafen (und wenn mich etwas zu fest dabei aufregt … und bei manchen in dem Buch, vor allem bei den Hindernissen und …ja, schon gut, ich sag nichts weite) jedenfalls brauchte ich gelegentlich Abstand, nur um es später wieder aufgeregt in die Hand zu nehmen um weiter zu lesen.

Mir gefielen dabei natürlich auch die „Wie geht das“-Erklärungen. Mit (natur-)wissenschaftlichem Hintergrund versteht man ein bisschen besser, was da abgeht, aber auch so … super Ideen, und nicht wirklich weit von dem entfernt, was wir jetzt schon haben. Dass dazwischen auch die Seite der Erde eingeschoben wird, empfand ich anfangs noch als „doofe Unterbrechung“, aber für die Geschichte war das nötig. Mein einziger Wermutstropfen in dem Buch ist das etwas abrupte Ende. Ich hätte da gerne noch mehr …

Aber kurz: sehr lesenswert! Sehr spannend. (Muss ich jetzt doch noch den Film schauen gehen?)

Pharmama wird gelesen

Offenbar nicht nur der Blog, sondern auch die Bücher. Heute habe ich mich sehr über eine neue Rezension auf Amazon gefreut:

buchrezijan

Da musste ich grad nachschauen, was denn die letzte von meinem Cartoon-Buch war – das könnte noch ein paar Rezensionen „vertragen“, vor allem, wenn es solche sind:

buchrezieinmal

Für ungewöhnliche Fragen: in den Beratungsraum!

Eine Apotheke sollte einen Beratungsraum haben für diskrete (und vielleicht auch seltsame:-) ) Fragen. Dass der nicht nur praktisch sondern auch stylisch (und lustig) sein kann, zeigt der Beratungsraum der neu eröffneten Apotheke am St. Martins-Ring in Eschen (Liechtenstein):

Beratungsraum_AStMR

Gefällt mir ja sehr !

(und: ja, die haben vorher gefragt, ob sie das so dürfen).

Das sind nicht die Droiden, die sie suchen …

apocxstarwars3

Wäre das praktisch, wenn man „die Macht“ einsetzen könnte in der Apotheke …:-)

Der neue Star Wars Film ist draussen. Den muss ich sehen. Ich weiss einfach noch nicht wann und wie, aber … ja!

Viel mehr Cartoons findet ihr hier auf dem Blog (suche „Comic“) oder in meinem Buch: Einmal täglich.

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von Juniors Hausaufgaben und meiner Freizeit

Junior muss (darf) lesen für die Hausaufgaben und die Worte aufschreiben, die er noch nicht kennt. Ich sitze als Hilfestellung daneben. Ich würde das ja gerne (wieder) lesen … das Buch kenne ich von früher und habe es geliebt. „Die Abenteuer der schwarzen Hand“ sind immer ein Teil Geschichte über eine Gruppe Kinder, die in verschiedene Fälle geraten und ein Teil dazugehöres Bildsuchrätsel.

Offenbar komme ich aber auch in meiner Freizeit nicht von der Apotheke los:
schwarzeHandApo
Ja, da zeigen die Kinder gerade dem (grimmigen) Apotheker Hahn aus der Hirsch-Apotheke ihr Fundstück, damit der ihnen sagt, was das enthält. Junior hat das auch schon herausgefunden …

Mein Gedanke war nur: okay – das ist aber eine wirklich sehr altertümliche Apotheke. Man beachte die hübschen Standgefässe, die Rezeptur mit den Verzierungen, das Telefon und vor allem das Schild: „Ein Rat von Apotheker Hahn, Kinder brauchen Lebertran“

Von wann ist denn das Buch? Das Original von 1965 … ah, ja … Trotzdem: auch 2015 (immerhin 50 Jahre später) immer noch toll!

Buchrezension von Avogadro Corp: The Singularity Is Closer Than It Appears

Auf das Buch Avogadro Corp The Singularity Is Closer Than It Appears von William Hertling bin ich gekommen, weil ich etwas zu lesen gesucht habe für die Ferien. Es ist gut – flüssig geschrieben, logisch aufgebaut … realitätsnah – aber dazu später mehr. Trotz all dem hatte ich phasenweise etwas Mühe, es zu lesen. Ich bin nicht sicher an was es lag – vielleicht daran, das (für mich) ziemlich vorausschaubar war, wo die Geschichte als nächstes hinging? Dass dieses Vorausschauen mit einem guten Teil schlechter Vorahnung verbunden war (das kann nicht gut enden?), vielleicht auch, weil die jetzige Realität gar nicht mal so weit von der im Buch vorgestellten entfernt ist … oder anders gesagt: so nah, dass man Angst bekommen könnte, wenn …

Aber über die Geschichte selber: Bei einem grossen Anbieter für Computertechnologie und Programme für Firmen ist … dabei ein Zusatzprogramm für mails zu entwickeln, dass dabei helfen soll die mails zu schreiben – nicht eine einfache Wortkorrektur, sondern es soll dabei helfen, sie so zu formulieren, dass es optimale Wirkung auf den Empfänger hat. Zu diesem Zweck hat das Programm Zugriff auf bisherige mails von Sender und Empfänger … und vielen mehr aufgrund dessen es mittels geeigneter Algorithmen die Informationen dafür extrahieren kann. Das Problem ist, dass dadurch enorm Speicher und Rechnenkapazität belegt wird. Zu viel, weshalb das Projekt in Gefahr ist abgebrochen zu werden. Der Entwickler schreibt deshalb spätnachts eine kleine aber wichtige Änderung in das Programm, das dem Programm erlaubt nicht nur Vorschläge für mails zu machen, sondern mails im Hintergrund zu ändern mit dem Ziel das Projekt zum grösstmöglichen Erfolg zu führen.

Das Programm macht sich darauf im wahrsten Sinne des Wortes selbstständig und zeigt alle Zeichen einer künstlichen Intelligenz. Die ersten Hinweise darauf sind dezent genug, dass das lange nicht auffällt, dass da nicht nur mails im Hintergrund geändert, sondern eigenständig welche verschickt werden. – Zeit für die A.I. sich weiter zu verbreiten und mit (unwissender) Mit-Hilfe der Menschen in der Firma über das simple mailprogramm heraus zu wachsen. Die Firma profitiert davon: es wird weltweit erfolgreich verkauft und gebraucht wird. Sogar Kriegsgeschehen nehmen ab – letztlich bedeutet friedliche Zusammenarbeit mehr Handel, Wohlstand und dann auch grösseren Erfolg für Firmen wie Avogadro und ihr mailprogramm. Trotzdem gibt es zunehmend beunruhigende Ereignisse. Der grösste Widersacher des Projektes verschwindet, es wird viel Geld intern umgeleitet um mehr Server zu bauen, Sicherheitsfirmen angestellt und automatische Waffen aufgestellt um diese zu schützen … Als das auffällt werden diese Personen, darunter auch der Entwickler und der Buchhalter und ein IT-Spezialist, denen das nicht mehr geheuer ist aus der Firma geschmissen. Es formiert sich ein Widerstand gegen das A.I. – doch es wird zunehmend schwierig gegen es anzugehen. Und die Frage ist immer: ist diese A.I. gut oder böse? Kann sie überhaupt etwas davon sein?

Das Buch war also okay, auch wenn ich nicht speziell beeindruckt war zu dem Zeitpunkt … aber es hat Nachwirkungen. Zum Beispiel macht es mich auf derartiges sehr viel aufmerksamer:

die letzte Nutzungsbestimmungen von google erhalten diesen Passus:

aidaten

und dann war da noch dieser Artikel hier bei mentalfloss:

Google Will Start Using A.I. To Automatically Generate Email Responses

„Google beginnt künstliche Intelligenz zu nutzen um automatische email-Antworten zu generieren“

Das macht mich nachgerade nervös nach der Lektüre oben.

Ah, brrrr. Also – doch ein gutes Buch. Immerhin hat es mich sehr nachdenklich gemacht.

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