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Junior und das Schulsystem

Junior hat Freitag sein Zeugnis bekommen.

Und ich bin ziemlich zufrieden. Erstmal, dass er befördert worden ist (ins 4. Schuljahr heisst das) und dann, dass es keine ungenügenden Noten hat. Wirklich super ist es auch nicht – keine 6er wo es Noten gibt, aber zwei „erweiterte Anforderungen erfüllt“ – in Sport und Französisch (?!) was etwa einer 5 entspricht. (Ah ja: in Schweiz: 6 die beste Note, 1 die mieseste).

Mathe nervt etwas – da hat er eine 4. Es nervt nicht wegen der 4, sondern weil ich weiss, dass er es besser könnte – man sieht das an der Reihe 6er, die er bei den Malreihen hingelegt hat. Alles was es brauchte war ein bisschen Motivation. In dem Fall war die Motivation, dass ich versprach eine kostenpflichtige Episode in Minecraft Storymode herunterzuladen, wenn er da alle Noten über 5 hat. Er hatte. Dass das trotzdem nur für eine 4 gereicht hat, liegt an den ersten Prüfungen, die er hatte. Die hat er nämlich grossartig versiebt. Und aus den döfsten Gründen.

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In der ersten Prüfung hat er die erste Seite gelöst (und zwar recht gut)… und die zweite war einfach leer. Gab eine 3. Ich habe ihn dann gefragt, was da passiert ist, ob er die zweite Seite einfach übersehen hat? Hat er nicht, ansonsten druckste er aber nur herum. Erst später habe ich vom Lehrer gehört, dass er mitten in der Prüfung seine „Auszeit-Karte“ eingesetzt hat. Anscheinend haben sie die, damit der Schüler selber eine Pause nehmen kann, wenn er will (einzulösen maximal einmal pro Tag) … und er wollte das – mitten in der Prüfung.

In der zweiten Prüfung war wieder nur ein Teil ausgefüllt – diesmal aber eher die Aufgaben gegen Ende. Wieso? Weil der Schulfreund vom Junior gemeint hat, es sei am besten, wenn man mit den schwierigen Aufgaben anfängt! Ganz offensichtlich keine gute Strategie.

Jetzt könnte man ja sagen, dass das irgendwo bewundernswert ist, dass er sich da so gar nicht vom Schulsystem stressen lässt … allerdings liegt das nur daran, dass ihm das einfach nicht bewusst war. Danach haben wir mit Junior geredet, was denn eine Prüfung so bedeutet (zum Beispiel, ob man ins nächste Schuljahr kommt oder sitzenbleibt) und ein paar Strategien, um Prüfungen gut zu bestehen: Fragen der Reihe nach durchgehen, die leichten dabei zuerst machen, was man nicht gleich kann, kann man verschieben – oh und üben vorher. Das mit dem üben braucht noch etwas Unterstützung, aber zeigt Wirkung (siehe Französisch).

Ich will ihn damit nicht stressen, aber wenn er nicht in eine Privatschule soll ist es das System, mit dem wir arbeiten müssen. Und es geht, auch wenn es nicht einfach ist. Junior gehört  zu den sehr aktiven und leicht ablenkbaren Kindern (schon immer). Tatsächlich hat er seit letztem Jahr die POS Diagnose (das gibt es nur für die Schweiz und steht im ADHS Themenbereich). Ganz offensichtlich schaffen wir und er es aber bisher (auch ohne Medikamente) mit etwas Unterstützung – und deshalb bin ich umso mehr stolz auf ihn!

Merken

Was bleibt.

clouds

Bei dem Regen, den wir in der letzten Zeit hatten, merkte ich wieder einmal, wie gut mein Regenzeug ist. Und das brachte mich daran zu denken, was ich denn so von meinen Ex-Freunden behalten habe – materiell nicht sehr viel auch wenn das Regenzeug noch von meinem letzten Freund kommt, und ich habe es damals in Schottland auf dem Tandem ausgiebig erproben können. Aber bei einer richtigen Beziehung bleibt meist noch anderes hängen …

Aber von vorne.

Meinen ersten Freund hatte ich mit 18 (Ja, ich bin ein Spätzünder). Und von ihm habe ich meine Liebe zu Comics wie Calvin and Hobbes und Elfquest. Ausserdem hat er mir seine Abneigung für Windows und Vorliebe zu Apple mitgegeben und ein Interesse an Science fiction und alles Nerdige. Und obwohl wir nicht mehr so zusammen sind, ist er mir doch als guter Freund erhalten geblieben.

Meinen zweiten Freund hatte ich mit 22. Von ihm habe ich die tolle Regenausrüstung fürs Velo (nur der Tip, was gut ist, gekauft habe ich es selbst), dass ich gerne im Labor stehe und Sachen mische  … und eine tiefe Abneigung dagegen, mich zu entschuldigen für Dinge, für die ich nichts kann. Ausserdem hat er mir einen seiner Kollegen „vererbt“, der heute noch einer meiner besten Freunde ist – von ihm selbst habe ich allerdings schon seit über 10 Jahren nichts mehr gehört.

Meinen dritten Freund – den habe ich heute noch, das ist nämlich mein Mann, hier im Blog Kuschelbär genannt. Wir teilen das Interesse an der Feuerwehr (wo wir uns kennengelernt haben) und er ergänzt mich kopflastiges Produkt mit seiner Handfertigkeit. Von (mit) ihm habe ich Junior und er muss meine Launen und Doppelbelastung aushalten und mittragen – was er sehr gut tut:-) .

… Und was habt ihr so behalten von Euren Exs’?

Khao Lak Reiseführer: Khao Lak Entdecken (Rezension)

Wir sind jetzt ein paar Mal in Khao Lak, Thailand in die Ferien gegangen … und etwas, das ich dort immer vermisst habe, war ein richtiger Reiseführer. Also – ein Buch mit Beschreibungen, was man da so alles machen kann. Khao Lak scheint hauptsächlich als Strand-Destination bekannt zu sein … aber das ist es nicht nur. Zum Glück, denn nur am Strand liegen ist gar nichts für mich (und meine helle Haut). Deshalb habe ich vor jedem Besuch nach Sachen zum Unternehmen gesucht.

Reiseführer für Phuket gibt es einige – für Khao Lak habe ich bisher nichts gefunden und in den Reiseführern für Süd-Thailand ist es mehr so nebenbei erwähnt, als wirklich beschrieben, dafür hat man dann eine Menge Papier mit dabei und kann nur ein paar Seiten daraus brauchen. Im Internet findet man etwas mehr Info, darf es sich aber zusammenstückeln und es ist oft in englisch (natürlich).

Jetzt habe ich aber dieses Büchlein: Khao Lak Entdecken

136 Seiten speziell für Khao Lak und Umgebung … und ganz toll finde ich dass die Ortsbeschreibungen die  (wie nennt man das?) GPS-Daten  (?) für das Navigationsgerät oder die App beinhalten. Das ist praktisch, wenn man nicht auf Touren und Taxis angewiesen sein will. Ein paar Dinge, die wir noch nicht gemacht haben, habe ich auch gefunden – vielleicht können wir die nächstes Jahr ausprobieren.

Rezension Star Wars Tiptoi

Vor den Ferien erhalten – Danke vielmals an den edlen Spender! Und in den Ferien ausgiebig getestet wurde dieses Tiptoi Buch von Star Wars:

starwarstiptoi

Wer tiptoi noch nicht kennt: das ist ein Stift mit eingebautem Computer und Lautsprecher. Man erwirbt den Stift und die dazugehörigen Bücher (oder Spiele oder Karten) und lädt aus dem Internet die dazugehörige Sound-Datei herunter. Wenn man jetzt in den Büchern auf bestimmte Stellen tippt, hört man Erklärungen und Geräusche und den gesprochenen Text. Eine ziemlich interaktive Sache, die auch bei diesem Buch zum vollen Einsatz kommt.

Junior ist ja echter Star Wars Fan und hat schon die Filme gesehen (allerdings etwas zensiert unter meiner Aufsicht) – das Buch behandelt auch alle 6 Episoden. Es enthält mehr Seiten als erwartet und dünnere – bei den bisherigen Büchern waren das meist ziemlich kartonierte Dinger … allerdings ist das hier ja auch eines füe grössere Kinder, deshalb macht das Sinn.

Funktionieren tut es bestens … es enthält Zitate (gesprochen von den Originalstimmen) und Geräusche der verschiedenen Maschinen. Inzwischen kann Junior einen AT-AT von einem AT-RT allein am Geräusch unterscheiden und einen T-Fighter von einem Speeder-Bike (und ich auch:-) ).

Schön auch am Anfang des Buches die ganzen Figuren, die man auch anklicken kann und Erklärungen dazu hört sowie Zitate (Ja, auch von Chewbacca). Von der Geschichte bekommt man damit einen (groben) Überblick – aber es könnte noch mehr geschrieben sein.

Etwas für grosse und kleine Star Wars Fans (eher kleine)

Schöne Ostern!

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… Aus der Wärme. Ich hoffe, ihr könnt sie (trotzdem) geniessen, wo immer ihr auch seid.

Morgen geht’s ins Elefanten-Camp, da wird Internet zur Mangelware.

Ferienmodus

Happy

I will be back – mit mehr Geschichten aus und um die Apotheke. Bis dahin befindet sich der Blog (mit mir) im Ferienmodus.

Hier kommt in der nächsten Zeit also wenig … vielleicht ein paar Ferienimpressionen, mehr davon auf Instagram (siehe auch Seitenleiste rechts unten).

Bis bald! Pharmama

Werbeanruf gegen Telefonwerbung

Gerade eben: Telefon. Nummer unterdrückt (liebe ich gar nicht, hätte ich besser nicht abgenommen, aber ich war gerade in milder Stimmung, also ….)

Ich: „Hallo?“(Bei unterdrückter Nummer sehe ich nicht ein, weshalb ich mich mit dem Namen melden soll).

„Frau Pharmama?“ (Ah, den Namen haben sie also).

Ich: „Ja?“

Frau (ohne Namensnennung): „Firma…Blablabla …“ irgendetwas von „Wir haben gehört, sie bekommen viele Werbeanrufe, die Sie stören ….“

Ich: „So wie den hier …“

(Wird einfach ignoriert) … „Es gibt jetzt eine Lösung dagegen ….“

Ich: „Ja, ich habe einen Stern-Eintrag im Telefonbuch …“ (der ist dazu gedacht so Werbenarufe zu verhindern, macht sie faktisch illegal, aber …)

Frau: „Der wird ja häufig ignoriert …“

Ich: „Ja – so wie sie hier jetzt grad.“

Frau: „Hier geht es nicht um einen Werbeanruf sondern um Datenschutz! …“

(An der Stelle fange ich an zu lachen.)

„Sind sie nicht daran interessiert?….“

…Sie hat dann gemerkt, dass sie damit bei mir nicht durchkommt und einfach aufgehängt.

Hab’s dann gegoogelt, was sie eigentlich wollte. Sieht so aus, als verkaufen die da Abos oder Einträge in Listen gegen solche Anrufe. Beides anfangs günstig und dann teuer und ständig (selbsterneuerndes Abo, plötzliche Vertragsänderungen …) und nützt leider nicht mal etwas.

Aber irgendwie fand ich das amüsant. Da machen sie Werbeanrufe gegen Werbeanrufe???

LogopädiSCHeS

Auszug aus dem Elternheft (das Heft, mit dem in Juniors Schule Informationen zwischen den Eltern und den Lehrern ausgetauscht werden):

Liebe Familie Pharmama,

Junior sollte bitte übers Wochenende den folgenden Zungenbrecher üben:

Schälle sie nit an sällere Schälle, sälli Schälle schällt nit.

Schälle sie an sällere Schälle, sälli Schälle schällt

(Auf „sch“ und „s“ Laute achten)

Richtig, Junior hatte noch Anfang Schulzeit ein Problem mit dem S und SCH, weshalb er auch Logopädie hatte (man erinnere sich an diese Szene:-) ) und wo das Problem so ziemlich behoben wurde. Dann hatten wir vor ein paar Wochen den Unfall hier

Und jetzt kommt der Eintrag im Heft …  weshalb ich es mir nicht verkneifen konnte, dann unter den Kommentar von meinem Kuschelbär, dass wir das natürlich üben werden folgendes zu schreiben:

Ihnen ist aber schon klar, dass das mit „frisch“ abgebrochenem Zahn wieder Probleme gibt?

Die Lehrer haben’s echt nicht leicht – momentan sind sie auch noch mehr belastet, weil offenbar in der Parallelklasse eine Lehrerin ausgestiegen ist und sie auch noch die Klasse übernehmen müssen. Ich habe Angst, dass sie dann Juniors Lehrer auch noch verheizen, deshalb will ich nicht zu fest reklamieren, aber … echt jetzt.

Was ich in der Feuerwehr gelernt habe (Sampler)

firefightermeDas links im Bild bin ich zu aktiven Zeiten. Ich bin nicht mehr in der Feuerwehr – nicht mehr seit Junior bei uns ist, aber vorher war ich es – 13 Jahre lang. Bei der freiwilligen Feuerwehr. Ich war bei Wasserschäden, Autounfällen, Wespennestern, Tierrettungen, vielen Fehlalarmen und ein paar Bränden. Hauptsächlich nachts und am Wochenende – weil ich tagsüber studierte oder arbeitete. Für die Zeiten hatten sie andere Leute in den aufgebotenen Gruppen: solche, die in der Nähe arbeiten und von der Arbeit wegkönnen.

Dabei habe ich einiges gelernt:

Gestandene Männer, die im nächtlichen Einsatz Pyjamas mit kleinen Raketen oder Comicfiguren drauf tragen sind gar nicht so selten. (Leider habe ich davon nie ein Bild gemacht – und inzwischen hat man die Ausrüstung auch nicht mehr zu Hause – so dass man sich nachts eigentlich 2x umzieht).

Wespennester: grosse entfernt die Feuerwehr, kleine kann man noch selber machen – aber es mit der alten Methode „ausräuchern“ zu versuchen, nur weil man Geld sparen will … führt meistens dazu, dass man dann doch noch die Feuerwehr braucht (!).

Man sollte mit dem Auto nie in Wasser fahren, wenn man nicht weiss, wie tief das ist. Ernsthaft.

Einen geklauten Tresor sollte man nicht versuchen direkt unter einem Rauchmelder zu öffnen – die funktionieren auch in leerstehenden Gebäuden meist noch.

Es ist unglaublich, wie bleich ein an sich schon nicht sonnengebräunter Mann werden kann, wenn er bemerkt, dass das Feuer, das wir am Bauwagen gelöscht haben, direkt unter einer Kiste mit einer grossen vollen Gasflasche gebrannt hat.

Sperrige Sofas können im Notfall auch mittels Drehleiter gezügelt werden (richtige Verbindungen vorausgesetzt).

Feuerwehrübungen (speziell Hauptübungen –meist im Herbst) sind gute Unterhaltung für die ganze Familie. Ja. Auch heute noch.

Airbags die losgehen sind unglaublich laut – sie „explodieren“ förmlich -und machen klassischerweise kleine Verbrennungen an den Handgelenken.

Anschnallen im Auto ist enorm wichtig für die eigene Sicherheit. Wenn man nicht angeschnallt ist, verlässt man das Auto bei einem Unfall rasch mal durch die Scheibe – und das hinterlässt (mindestens) hässliche Spuren.

Selbstmörder sind häufig ineffektiv. Es ist aber auch nicht ganz eine so einfache Sache. Die effektiven wählen ausserdem gelegentlich Methoden ohne jegliche Rücksicht für die Umwelt. Wer sich in der Wohnung mit Benzin übergiesst und anzündet erreicht eventuell sein Ziel (Tage später), sprengt aber die Wohnung in die Luft und verwüstet die Nachbarwohnungen gleich mit. Vor einen Zug zu springen funktioniert, allerdings hat man dann nicht nur sich, sondern auch den Zugführer auf dem Gewissen … und das Zusammensammeln eventueller Teile über dutzende Meter ist … unschön.

Bei der Feuerwehr zu sein ist toll, weil man so eine Menge Leute kennenlernt (ich zum Beispiel meinen Kuschelbär). Viele trifft man gelegentlich auch später wieder … zum Beispiel, wenn man bei der Arbeit einen kleinen Chemieunfall hat und Hilfe braucht … oder auch bei ihrem Zweitjob als Sanitäter.

In dem Sinne ein (etwas nostalgisches) „Hallo!“ an all die Feuerwehrleute da draussen.

Zahn ab

Kleine Warnung: der Blogpost enthält unschöne Bilder.

Das ist, was wir am letzten Samstag gemacht haben. Wir waren Schlittschuhlaufen. Und dabei ist Junior beim an den Rand fahren umgefallen und (das Geländer knapp verfehlend) mit dem Gesicht direkt auf die Kante am Boden geknallt:

Ergebnis:
zahnab
Ja, der Zahn ist ab. Nicht ausgeschlagen: abgebrochen. Nein, das ist kein Milchzahn mehr.

Das Foto entstand kurz nachher, weil ich Junior nicht zutrauen wollte, das selber im Spiegel anzusehen … und dann vielleicht grad nochmal umzukippen. Dabei ist er wirklich hart im nehmen. Es hätte noch schlimmer sein können – und es sieht schlimm genug auf dem Foto aus, aber seine beiden zweiten Schneidezähne oben sind noch nicht draussen. Wenn der neben dem ausgeschlagenen Zahn noch da gewesen wäre …😦

Mit Hilfe fanden wir auf dem Eis das ausgeschlagene Stück, im Erste Hilfe Raum bekamen wir einen Becher mit Lösung (Dentosafe), wo wir ihn einlegten (scheint das da noch häufiger vorzukommen?), denn … vielleicht lässt sich das noch wieder ansetzen. Mit diesem „Vielleicht“ suchten wir dann den Zahnarztnotfall auf:
zahnarzt
Da wurde Junior, der wirklich sehr tapfer war, untersucht und mehrfach geröngt – zum schauen, wie weit unten das abgebrochen ist und auch ob das Kiefergelenk noch da ist, wo es sein soll. Das ist es. Ansetzen wollten sie den Zahn jedoch nicht, sie haben ihm nur eine provisorische Versiegelung drauf gemacht – anscheinend liegt der Nerv nicht frei. Dafür besitzen wir jetzt ein ganz neues Set Röntgenbilder: (Nicht dass das nötig gewesen wäre, denn Junior war erst vor etwa 2 Wochen beim Arzt zur Kontrolle und hatte die dort auch schon).
zahnroentgen

Das ist so ein Rundumbild – mit den Kiefergelenken. Das sieht ja schon interessant aus: Man sieht die Zähne, die er hat und diejenigen, die erst noch kommen werden wie Geister unten und oben im Kiefer warten. Man sieht auch den schon reparierten Backenzahn (rechts im Bild) – auch das war ein Unfall, den hat es angeknackst, als er bei einem Restaurantbesuch auf der Treppe ausgerutscht ist und auf’s Kinn gefallen ist.

Am Montag haben wir dann gleich einen Termin mit seinem normalen Zahnarzt gemacht. Der hat den Zahn allerdings nicht auch mehr anbringen können, er hat nur ein besseres Provisorium aufgebracht (das vom Samstag hat auch nur bis Sonntag mittag gehalten). In 3 Wochen haben wir wieder einen Termin.

Es ist ein Elend. Ich habe (hatte? heul) so einen hübschen Jungen. Dabei kann ich froh sein – früher hätte er mit dem fehlenden Zahn leben müssen. Heute kann man da noch etwas machen. Stiftzahn? Krone? Teuer wird das allemal … mal sehen, ob das die Unfallkasse oder die extra Zahnversicherung, die wir für Junior haben übernimmt …

Ah ja – teuer. Das wird es jetzt schon, denn beim notfallmässigen Parken vor dem Zahnarzt haben wir uns einen Strafzettel von 160 Franken eingefangen (ja, wir haben in der Aufregung keinen Parkplatz gefunden und haben das Auto etwas suboptimal mit Warnleuchten an abgestellt) und gestern, als mein Mann auf der Polizei war, zum schauen, ob man da etwas machen kann (das war ein Notfall!) hat ihm jemand am korrekt parkierten Fahrzeug den Rückspiegel vom Auto aubgefahren. Nochmals 206 Franken für die Reparatur …

Liebe Leute, baut mich etwas auf – erzählt mir, dass das Euch auch schon passiert ist und wieder gut geworden. Ich brauche das jetzt …

Ein Blick zurück – 2015

Bevor WordPress wieder seinen Jahresrückblick veröffentlicht, was mit dem Blog so gelaufen ist, kommt hier ein etwas persönlicherer Jahresrückblick.

Es war ein … irgendwie kurzes Jahr. Fast bin ich schon erschreckt ist es schon zu Ende.

vaderJunior ist wieder ein Jahr älter geworden – er hat es gut überstanden, von einem (an-)gebrochenen Arm im Frühling und einem verstauchtem Fuss in Herbst abgesehen … beides „Sport“-Unfälle, ersteres beim Schlitteln, zweites beim Herumrennen. Man kann sie nicht in Watte packen, richtig? Die Folge waren jeweils 2 Wochen Stützen und Dispens vom Turnunterricht. Als ob sie nicht schon wenig genug Turnen hätten. Wenn jemand in der Schule ausfällt oder bei speziellen Aktivitäten fallen eigentlich immer die Turnstunden aus. Er hat mit dem neuen Schuljahr neue Lehrer bekommen. 2 an der Zahl und männlich. Den Unterschied merkt man sehr, insbesondere an markant weniger Hausaufgaben – letztes Schuljahr hatten wir jeden (jeden!) Tag Aufgaben. Wir, denn Junior hat sehr Mühe da dran zu bleiben und braucht ziemlich Unterstützung. Dafür jetzt: kaum noch welche, dafür haben sie mit Französisch angefangen (seltsames Unterrichtsmaterial by the way) … und in mir die unterschwellige Angst, dass sie mit dem Stoff nicht wirklich vorwärts- oder durch-kommen. Vielleicht ist das nur der Unterschied zu vorher, aber … ja, es beunruhigt mich etwas. Neben der Schule hat Junior das Krokodil und den Eisbär erreicht und er will weiterhin schwimmen und Kurse nehmen, was mich als ehemalige Wasserratte und Rettungsschwimmer sehr freut.

tansania

In den Ferien waren wir alle auch – zuletzt in Tansania. Afrika ist immer schön, wenn es auch etwas chaotischer war als sonst. Nochmal will ich auf jeden Fall nicht 1 Tag festhängen, auch wenn sie in Amsterdam gut für uns geschaut haben.

thailand

In den nächsten Ferien (in Thailand) habe ich übrigens meine Eltern überzeugen können (Juhu!) dass sie eine Woche mit uns zusammen verbringen. Unterwegs sind sie dann sowieso, aber ich freue mich wahnsinnig darauf, ihnen Khao Lak zu zeigen, wo wir schon ein paar Mal waren.

Der Blog … er hatte viele Besuche: fast 1.5 Millionen und macht mir weiterhin viel Freude. Was ich hier nicht geschrieben habe, aber was eine grössere Überraschung war: mein Arbeitgeber weiss inzwischen, dass ich blogge und … … sie finden es gut! Da fiel mir doch ein kleinerer Stein vom Herz. Dennoch ändert sich hier nichts: falls ihr mich kennt, bitte ich das auch weiterhin für Euch zu behalten. Ich werde auch weiter anonym bloggen, für mich (ich bin – man glaubt es kaum- etwas scheu) und für die Patienten (auch weiterhin die Geschichten so weit anonymisiert, dass sie nicht zuzuordnen sind für Aussenstehende).

Der Blog „bringt“ mir viel. Da wären die über 6000 Kommentare allein in dem Jahr von Euch – immer wieder interessant und auch ich lerne dadurch noch dazu. Die Kommentare lasse ich momentan immer noch auf „moderiert“: also dass zumindest der erste Kommentar, den jemand schreibt von mir freigegeben werden muss. Das habe ich eingeführt, nachdem ich Ende letzten Jahres ziemlich bedroht wurde (nachzulesen hier). Von dem Typen habe ich übrigens nichts mehr gehört, was gut ist für ihn. Ein bisschen weiter und ich hätte ihn angezeigt, Blog-anonymität hin oder her.

Dann nicht zu vergessen die Fotos von Apotheken aus aller Welt, die mich für meine Sammlung hier von Euch aus aller Welt erreichen. Ich hinke damit immer etwas hinterher mit bringen, aber die kommen! Ich habe übrigens inzwischen ein Schlagwort dafür, so dass sich jetzt alle Apotheken unter ApothekenausallerWelt finden lassen.

Da war die Wichtelaktion, die mit … gemischten Gefühlen empfangen worden ist und zu teils lautstarkem Protest geführt hat. Die gilt übrigens immer noch: Wer mir etwas vom Wunschzettel zukommen lässt, der bekommt dafür eines meiner „Einmal täglich“ Cartoon Bücher mit persönlicher Widmung / Zeichnung zugeschickt. Ein paar haben davon Gebrauch gemacht – und wenn sie nur halb so glücklich damit waren, wie ich, war das ein Erfolg.

Seit Spätsommer bringe ich gesponserte Posts auf dem Blog, nur gelegentlich und gekennzeichnet.

sponsoredbannerschmalObwohl ich immer wieder Anfragen bekomme: Online-Apotheken, Online-Ärzte-Apotheken (wie Dr.Ed und Co.) und was direkt mit der Apotheke in Konkurrenz steht … derartiges wird es hier nicht geben. Die Werbe-Einnahmen kommen mir und der Familie zu gut … ein Nachtessen mehr in den nächsten Ferien J – 15% der Einnahmen gingen (und werden gehen) als Spende an diverse Hilfsorganisationen, das letzte Mal die Ärzte ohne Grenzen und Apotheker ohne Grenzen.

Dann lernt man interessante Leute kennen via den Blog – Dr. Friederike Bischof, ehemalige Ärztin, die nicht nur den spannenden Gastbeitrag „Rundumversorgt“ beigetragen hat, sondern die als Hobby Kochbücher schreibt wie Kochtipps für Geniesser, die man wirklich gut zur Fest-vorbereitung brauchen kann.

Von einem deutschen Kollegen im „Unruhestand“ habe ich sein Buch bekommen, das er über seine Apotheker-Zeit vor allem für sich selber geschrieben hat. Eigentlich schade, denn das war wirklich lesenswert und interessant: wer hätte gedacht, wie sehr sich das Studium auch nach über 30 Jahren ähnelt? Danke dafür U.D.! (Darf ich Deinen Namen nennen?). Vielleicht darf ich den einen oder anderen Auszug hier auch bringen.

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Was gab’s noch? Ich habe Canva entdeckt,

eine Seite und Tipp, mit dem man gratis online tolle Grafiken und Bilder

für den Blog (und Facebook etc.) erstellen kann.

Ich habe Instagram wieder entdeckt – da kann ich diese Bilder auch gleich anwenden … Auf facebook wurde eines dieser Bilder von PTAheute verlinkt – was mir innert kürzester Zeit einen Zuwachs von 150 Fans gebracht hat.Das war nett:-) Nicht so nett fand ich, was apotheke adhoc gemacht hat, als sie von meiner Slideshare:

von Mitte Juli die Inhalte, die ich sorgfältig und mit viel Liebe zusammengestellt habe, übernommen haben, mit neuen Bildern versehen und ohne Angabe oder Danke woher die Idee (und mehr) kam Anfang August auf ihrer Seite gebracht haben. Grummel.

In der Apotheke bleibt es spannend. Wir bekommen einen Mann ins (bisher durchwegs weibliche) Team – und das in der Drogerie. Das gibt sicher noch interessante neue Blogbeiträge:-)

Daneben bin ich am überlegen, ob ich einen Pharmama-Krimi schreiben will. In und um die Apotheke natürlich und mit einer geballten Ladung Humor (darf man das in einem Krimi?). Ich bin erst in der Vorbereitungsphase, auch wenn ich einige Ideen dazu habe … vielleicht habt ihr Vorschläge?

Vom Essen in der Stillzeit

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Gottseidank, die Schwangerschaft ist vorbei und man kann wieder ein bisschen mehr Essen, wie man will … ich bin sicher nicht die einzige Mama, die so gedacht hat.

Man verzichtet während der Schwanger-zeit auf so einiges … und hat immer irgendwo im Kopf, ob das jetzt auch gut ist für das Baby in einem drin. Zumindest kenne ich das so von mir … und auch von einigen anderen. Das geht so weit, dass man gelegentlich direkt bei manchen sagen kann, dass die oder jene wohl schwanger ist, einfach weil sie auf einmal keinen Alkohol mehr trinkt (nicht mal das Gläschen Champagner am Fest) und um Rohschinken einen Bogen macht …. Toxoplasmose-Gefahr!

Das ändert sich nach der Geburt etwas …. aber „alles“ kann man trotzdem nicht essen. Ich selber war ja hocherfreut über das Aufschnitt-Plättli, das ich an einem Abend im Spital nach der Geburt bekommen habe und auch über die Einladung kurz nach dem Spitalaufenthalt durch meine Mama, die mir ein saftiges Pouletschnitzel mit Zwiebelsauce gekocht hat ….

Erfahrene Mütter werden jetzt schon aufstöhnen, die wissen was kommt, ich musste es erst noch lernen.

Das Baby isst immer mit – Du stillst und was Du isst, landet auch in der Muttermilch.

Zwiebelsauce macht mir selber zwar nichts, aber beim Baby kann das ziemlich Blähungen auslösen.

Wir haben dann zusammen eine ziemlich unruhige Nacht verbracht und ich habe daraus gelernt: Ja, auch in der Stillzeit muss man darauf achten, was man isst. Sehr. (Das im Bild ist Junior nach der eher unruhigen Nacht …)

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Beim Aptaclub findet man Tipps zur Ernährung in der Stillzeit

Aber es sind nicht nur diese Sachen, in der Stillzeit muss man sich so ernähren, dass man genug isst – kalorienmässig und nährstoffmässig (Vitamine und Mineralstoffe) um sich und das Kind optimal zu versorgen. Wer als Mutter Vegetarisch oder gar Vegan is(s)t, um so mehr: ansonsten fehlen dem Kind wichtige Stoffe, die es für die Entwicklung braucht: Eisen und Vitamin B12 und vielleicht Folsäure …. auch jetzt noch wichtig, nicht nur in der Schwangerschaft zum Vorbeugen des „offenen Rückens“. Milupa hat eine Seite, auf der sie diese wichtigen Nährstoffe vorstellt: Riboflavin, Vitamine C, D, B6, B12, Folsäure, Fettsäure Omega-3, Protein, Kalzium, Eisen, Jod, Zink.

Milupa hat mit der Profutura Maman Linie neue Produkte wie dem Müsli und Müsliriegel speziell für stillende Frauen, die man anstelle von den Tabletten, die man in der Schwangerschaft schon genommen hat nehmen kann. Die Tagesportion (50g vom Müesli oder 1 Müesliriegel) decken den Bedarf an zusätzlich benötigten Nährstoffen in der Schwangerschaft – das heisst, die enthalten die Vitamine, Eisen, Zink und Folsäure und Omega 3 Fettsäure und Jod.

Zur neuen Profutura Mama Linie von Aptamil gehören auch Stilleinlagen und Benelacta: Beutel zum Einnehmen für die Mutter mit Milchsäurebakterien, die im Darm wirken und Probleme wie Blähungen und Durchfall verbessern, indem sie andere, dies verursachende Keime verdrängen und die Darmflora wieder aufbauen. Man diskutiert hier auch positive Wirkung auf das Immunsystem im allgemeinen und auf die Mundflora (weniger Karies).

I partnered with the brand to write this article but every word is mine

Auf Juniors Wunschzettel

… steht eigentlich nur eine einzige Sache:

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und das schon seit den letzten Ferien, wo er einen Jungen gesehen hat der das hat: ein Playstation gamepad.

Wir sind das am diskutieren. Wenn, bekommt er es mit Auflagen (wie es nur zu bestimmten Zeiten zu nutzen), aber … ich habe keine Ahnung von dem Ding. Hat da jemand Erfahrung? Ist das ein eigenständiges Gerät oder braucht man da viel Zubehör? Wie kommen die Spiele da drauf? Was kostet das neben dem Gerät zusätzlich? Hat das jemand und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?

Basteln mit Junior: Gewürzsalz

Alle Verwandten und Göttis bitte weglesen, denn das gibt das diesjährige Weihnachtsgeschenk (oder zumindest einen Teil davon.

Dafür braucht man:

gewuerzsalz1
Liste für 10 Portionen:

  • 10 leere Gewürzmühlen z.Bsp die von aTTack1 – wir haben blaue genommen, aber die gibt es in verschiedenen Farben.
  • grobes Salz ca 200g (ich hab Himalayasalz genommen)
  • Rauchsalz ca 100g – das war eine echte geschmackliche Entdeckung. Das muss rein!
  • Pfefferkörner ca. 150g: bunt gemischt und Malabar-Pfeffer
  • Rosmarin 2 Handvoll: aus dem Garten (getrocknet und zerkleinert) und gekaufter
  • Senfkörner ganz, 100g
  • Paprikaflocken 100g (Nein, nicht Chili: das sollte Kindergerecht bleiben, darum die sanftere Variante)
  • Knoblauchflocken ca 50g (meiner mag das – zumindest in kleinen Mengen)
  • Orangenblüten, ca. 50g – die gibt es (wie einige der Sachen oben auch direkt in der Apotheke) etwas speziell in einer Würzmischung, aber passt gut.

Alles zusammen in einen grossen Topf geben und mischen (lassen)

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gleichmässig in die Gewürzmühlen einfüllen: wir haben einen improvisierten Trichter aus einem Blatt Papier zu Hilfe genommen, da mancher Inhalt etwas zu gross für die normalen Haushaltstrichter war.
gewuerzsalz3
Man könnte natürlich die Knoblauchflocken und Orangenblüten und den Rosmarin vorher noch kleiner machen, aber die Gewürzmühle mahlt das Problemlos, es sieht besser aus … und theoretisch halten die grossen Stücke auch den Geschmack länger. Das sieht dann so aus:
gewuerzsalz5

Für die Mühlen braucht es natürlich noch  eine Etikette. Junior hat einen Teil davon geliefert, den Rest habe ich auf dem Computer zusammengestellt:
gewuerzsalz6
noch auf die Würzmühlen aufkleben … und fertig:

gewuerzmuehle

Sieht ganz ordentlich aus und schmeckt noch viel besser. Geht für Fleisch, Fisch, Gemüse, Raclette … einfach alles.  Inzwischen haben wir das Gewürzsalz selbst ausgiebig getestet an uns und an Juniors Klassenkameraden und das kam sehr gut an. Tatsächlich wollen die jetzt das alle als Geschenk, aber … das ist eine „limited edition“.

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