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Apotheken als Pokestops?

Nicht ganz sicher, ob das eine Ente ist (Sommerloch lässt grüssen): apotheke adhoc meldet, dass die ABDA (der deutsche Apothekerverein) einen Deal mit Nintendo geschlossen hätte und alle Apotheken Pokestops werden sollen … Leider finde ich keine Quelle und keinen anderen Link dafür. Kann das jemand bestätigen?

pokestopapotheke

Bei uns in der Apotheke ist auch das Pokémon go – Fieber ausgebrochen und die halbe Belegschaft spielt das … allerdings auf dem Arbeitsweg und nicht in der Apotheke selber. Wir haben zwar einen Pokestop in relativer Nähe, aber direkt in der Apotheke – ich glaube das wäre keine wirklich gute Idee. Auch wenn ich Taubsi- und Rattfratz jagende Spieler momentan lustig finde.

Im Bild sieht man die Pokestops (die blauen Würfel), einen aktivierten Pokestop (das violette Ding, vor dem unsere Spielfigur steht) und zwei Arenen: die grösseren Gebilde. Die Farben zeigen, welches Team die Arena gerade hält: rot, blau oder gelb.

Mein Lieblingspokemon ist das Evoli – auch weil es so unglaublich wandelbar ist. Inzwischen sind wir auf Level 14 – Junior und ich gehen gelegentlich zusammen raus laufen und jagen … und seitdem hat er sich nicht mehr beklagt, wenn er länger laufen muss.  Das ist ein positiver Aspekt von dem Spiel: man muss raus. Dann finde ich es ja toll, dass man die Pokemon nicht verliert, wenn man trainiert oder kämpft (nur in den Arenen möglich) und dass es von Vorteil ist, wenn man gemeinsam spielt – mehrere an einem Pokestop oder Arena.

Spielt ihr? Welches Level? Welches ist euer liebstes / stärkstes Pokemon? Und: was ist der seltsamste Ort an dem ihr eines gefangen habt? Demnächst in der Apotheke??

 

Junior und das Schulsystem

Junior hat Freitag sein Zeugnis bekommen.

Und ich bin ziemlich zufrieden. Erstmal, dass er befördert worden ist (ins 4. Schuljahr heisst das) und dann, dass es keine ungenügenden Noten hat. Wirklich super ist es auch nicht – keine 6er wo es Noten gibt, aber zwei „erweiterte Anforderungen erfüllt“ – in Sport und Französisch (?!) was etwa einer 5 entspricht. (Ah ja: in Schweiz: 6 die beste Note, 1 die mieseste).

Mathe nervt etwas – da hat er eine 4. Es nervt nicht wegen der 4, sondern weil ich weiss, dass er es besser könnte – man sieht das an der Reihe 6er, die er bei den Malreihen hingelegt hat. Alles was es brauchte war ein bisschen Motivation. In dem Fall war die Motivation, dass ich versprach eine kostenpflichtige Episode in Minecraft Storymode herunterzuladen, wenn er da alle Noten über 5 hat. Er hatte. Dass das trotzdem nur für eine 4 gereicht hat, liegt an den ersten Prüfungen, die er hatte. Die hat er nämlich grossartig versiebt. Und aus den döfsten Gründen.

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In der ersten Prüfung hat er die erste Seite gelöst (und zwar recht gut)… und die zweite war einfach leer. Gab eine 3. Ich habe ihn dann gefragt, was da passiert ist, ob er die zweite Seite einfach übersehen hat? Hat er nicht, ansonsten druckste er aber nur herum. Erst später habe ich vom Lehrer gehört, dass er mitten in der Prüfung seine „Auszeit-Karte“ eingesetzt hat. Anscheinend haben sie die, damit der Schüler selber eine Pause nehmen kann, wenn er will (einzulösen maximal einmal pro Tag) … und er wollte das – mitten in der Prüfung.

In der zweiten Prüfung war wieder nur ein Teil ausgefüllt – diesmal aber eher die Aufgaben gegen Ende. Wieso? Weil der Schulfreund vom Junior gemeint hat, es sei am besten, wenn man mit den schwierigen Aufgaben anfängt! Ganz offensichtlich keine gute Strategie.

Jetzt könnte man ja sagen, dass das irgendwo bewundernswert ist, dass er sich da so gar nicht vom Schulsystem stressen lässt … allerdings liegt das nur daran, dass ihm das einfach nicht bewusst war. Danach haben wir mit Junior geredet, was denn eine Prüfung so bedeutet (zum Beispiel, ob man ins nächste Schuljahr kommt oder sitzenbleibt) und ein paar Strategien, um Prüfungen gut zu bestehen: Fragen der Reihe nach durchgehen, die leichten dabei zuerst machen, was man nicht gleich kann, kann man verschieben – oh und üben vorher. Das mit dem üben braucht noch etwas Unterstützung, aber zeigt Wirkung (siehe Französisch).

Ich will ihn damit nicht stressen, aber wenn er nicht in eine Privatschule soll ist es das System, mit dem wir arbeiten müssen. Und es geht, auch wenn es nicht einfach ist. Junior gehört  zu den sehr aktiven und leicht ablenkbaren Kindern (schon immer). Tatsächlich hat er seit letztem Jahr die POS Diagnose (das gibt es nur für die Schweiz und steht im ADHS Themenbereich). Ganz offensichtlich schaffen wir und er es aber bisher (auch ohne Medikamente) mit etwas Unterstützung – und deshalb bin ich umso mehr stolz auf ihn!

Merken

Was bleibt.

clouds

Bei dem Regen, den wir in der letzten Zeit hatten, merkte ich wieder einmal, wie gut mein Regenzeug ist. Und das brachte mich daran zu denken, was ich denn so von meinen Ex-Freunden behalten habe – materiell nicht sehr viel auch wenn das Regenzeug noch von meinem letzten Freund kommt, und ich habe es damals in Schottland auf dem Tandem ausgiebig erproben können. Aber bei einer richtigen Beziehung bleibt meist noch anderes hängen …

Aber von vorne.

Meinen ersten Freund hatte ich mit 18 (Ja, ich bin ein Spätzünder). Und von ihm habe ich meine Liebe zu Comics wie Calvin and Hobbes und Elfquest. Ausserdem hat er mir seine Abneigung für Windows und Vorliebe zu Apple mitgegeben und ein Interesse an Science fiction und alles Nerdige. Und obwohl wir nicht mehr so zusammen sind, ist er mir doch als guter Freund erhalten geblieben.

Meinen zweiten Freund hatte ich mit 22. Von ihm habe ich die tolle Regenausrüstung fürs Velo (nur der Tip, was gut ist, gekauft habe ich es selbst), dass ich gerne im Labor stehe und Sachen mische  … und eine tiefe Abneigung dagegen, mich zu entschuldigen für Dinge, für die ich nichts kann. Ausserdem hat er mir einen seiner Kollegen „vererbt“, der heute noch einer meiner besten Freunde ist – von ihm selbst habe ich allerdings schon seit über 10 Jahren nichts mehr gehört.

Meinen dritten Freund – den habe ich heute noch, das ist nämlich mein Mann, hier im Blog Kuschelbär genannt. Wir teilen das Interesse an der Feuerwehr (wo wir uns kennengelernt haben) und er ergänzt mich kopflastiges Produkt mit seiner Handfertigkeit. Von (mit) ihm habe ich Junior und er muss meine Launen und Doppelbelastung aushalten und mittragen – was er sehr gut tut:-) .

… Und was habt ihr so behalten von Euren Exs’?

LogopädiSCHeS

Auszug aus dem Elternheft (das Heft, mit dem in Juniors Schule Informationen zwischen den Eltern und den Lehrern ausgetauscht werden):

Liebe Familie Pharmama,

Junior sollte bitte übers Wochenende den folgenden Zungenbrecher üben:

Schälle sie nit an sällere Schälle, sälli Schälle schällt nit.

Schälle sie an sällere Schälle, sälli Schälle schällt

(Auf „sch“ und „s“ Laute achten)

Richtig, Junior hatte noch Anfang Schulzeit ein Problem mit dem S und SCH, weshalb er auch Logopädie hatte (man erinnere sich an diese Szene:-) ) und wo das Problem so ziemlich behoben wurde. Dann hatten wir vor ein paar Wochen den Unfall hier

Und jetzt kommt der Eintrag im Heft …  weshalb ich es mir nicht verkneifen konnte, dann unter den Kommentar von meinem Kuschelbär, dass wir das natürlich üben werden folgendes zu schreiben:

Ihnen ist aber schon klar, dass das mit „frisch“ abgebrochenem Zahn wieder Probleme gibt?

Die Lehrer haben’s echt nicht leicht – momentan sind sie auch noch mehr belastet, weil offenbar in der Parallelklasse eine Lehrerin ausgestiegen ist und sie auch noch die Klasse übernehmen müssen. Ich habe Angst, dass sie dann Juniors Lehrer auch noch verheizen, deshalb will ich nicht zu fest reklamieren, aber … echt jetzt.

Zahn ab

Kleine Warnung: der Blogpost enthält unschöne Bilder.

Das ist, was wir am letzten Samstag gemacht haben. Wir waren Schlittschuhlaufen. Und dabei ist Junior beim an den Rand fahren umgefallen und (das Geländer knapp verfehlend) mit dem Gesicht direkt auf die Kante am Boden geknallt:

Ergebnis:
zahnab
Ja, der Zahn ist ab. Nicht ausgeschlagen: abgebrochen. Nein, das ist kein Milchzahn mehr.

Das Foto entstand kurz nachher, weil ich Junior nicht zutrauen wollte, das selber im Spiegel anzusehen … und dann vielleicht grad nochmal umzukippen. Dabei ist er wirklich hart im nehmen. Es hätte noch schlimmer sein können – und es sieht schlimm genug auf dem Foto aus, aber seine beiden zweiten Schneidezähne oben sind noch nicht draussen. Wenn der neben dem ausgeschlagenen Zahn noch da gewesen wäre …😦

Mit Hilfe fanden wir auf dem Eis das ausgeschlagene Stück, im Erste Hilfe Raum bekamen wir einen Becher mit Lösung (Dentosafe), wo wir ihn einlegten (scheint das da noch häufiger vorzukommen?), denn … vielleicht lässt sich das noch wieder ansetzen. Mit diesem „Vielleicht“ suchten wir dann den Zahnarztnotfall auf:
zahnarzt
Da wurde Junior, der wirklich sehr tapfer war, untersucht und mehrfach geröngt – zum schauen, wie weit unten das abgebrochen ist und auch ob das Kiefergelenk noch da ist, wo es sein soll. Das ist es. Ansetzen wollten sie den Zahn jedoch nicht, sie haben ihm nur eine provisorische Versiegelung drauf gemacht – anscheinend liegt der Nerv nicht frei. Dafür besitzen wir jetzt ein ganz neues Set Röntgenbilder: (Nicht dass das nötig gewesen wäre, denn Junior war erst vor etwa 2 Wochen beim Arzt zur Kontrolle und hatte die dort auch schon).
zahnroentgen

Das ist so ein Rundumbild – mit den Kiefergelenken. Das sieht ja schon interessant aus: Man sieht die Zähne, die er hat und diejenigen, die erst noch kommen werden wie Geister unten und oben im Kiefer warten. Man sieht auch den schon reparierten Backenzahn (rechts im Bild) – auch das war ein Unfall, den hat es angeknackst, als er bei einem Restaurantbesuch auf der Treppe ausgerutscht ist und auf’s Kinn gefallen ist.

Am Montag haben wir dann gleich einen Termin mit seinem normalen Zahnarzt gemacht. Der hat den Zahn allerdings nicht auch mehr anbringen können, er hat nur ein besseres Provisorium aufgebracht (das vom Samstag hat auch nur bis Sonntag mittag gehalten). In 3 Wochen haben wir wieder einen Termin.

Es ist ein Elend. Ich habe (hatte? heul) so einen hübschen Jungen. Dabei kann ich froh sein – früher hätte er mit dem fehlenden Zahn leben müssen. Heute kann man da noch etwas machen. Stiftzahn? Krone? Teuer wird das allemal … mal sehen, ob das die Unfallkasse oder die extra Zahnversicherung, die wir für Junior haben übernimmt …

Ah ja – teuer. Das wird es jetzt schon, denn beim notfallmässigen Parken vor dem Zahnarzt haben wir uns einen Strafzettel von 160 Franken eingefangen (ja, wir haben in der Aufregung keinen Parkplatz gefunden und haben das Auto etwas suboptimal mit Warnleuchten an abgestellt) und gestern, als mein Mann auf der Polizei war, zum schauen, ob man da etwas machen kann (das war ein Notfall!) hat ihm jemand am korrekt parkierten Fahrzeug den Rückspiegel vom Auto aubgefahren. Nochmals 206 Franken für die Reparatur …

Liebe Leute, baut mich etwas auf – erzählt mir, dass das Euch auch schon passiert ist und wieder gut geworden. Ich brauche das jetzt …

Ein Blick zurück – 2015

Bevor WordPress wieder seinen Jahresrückblick veröffentlicht, was mit dem Blog so gelaufen ist, kommt hier ein etwas persönlicherer Jahresrückblick.

Es war ein … irgendwie kurzes Jahr. Fast bin ich schon erschreckt ist es schon zu Ende.

vaderJunior ist wieder ein Jahr älter geworden – er hat es gut überstanden, von einem (an-)gebrochenen Arm im Frühling und einem verstauchtem Fuss in Herbst abgesehen … beides „Sport“-Unfälle, ersteres beim Schlitteln, zweites beim Herumrennen. Man kann sie nicht in Watte packen, richtig? Die Folge waren jeweils 2 Wochen Stützen und Dispens vom Turnunterricht. Als ob sie nicht schon wenig genug Turnen hätten. Wenn jemand in der Schule ausfällt oder bei speziellen Aktivitäten fallen eigentlich immer die Turnstunden aus. Er hat mit dem neuen Schuljahr neue Lehrer bekommen. 2 an der Zahl und männlich. Den Unterschied merkt man sehr, insbesondere an markant weniger Hausaufgaben – letztes Schuljahr hatten wir jeden (jeden!) Tag Aufgaben. Wir, denn Junior hat sehr Mühe da dran zu bleiben und braucht ziemlich Unterstützung. Dafür jetzt: kaum noch welche, dafür haben sie mit Französisch angefangen (seltsames Unterrichtsmaterial by the way) … und in mir die unterschwellige Angst, dass sie mit dem Stoff nicht wirklich vorwärts- oder durch-kommen. Vielleicht ist das nur der Unterschied zu vorher, aber … ja, es beunruhigt mich etwas. Neben der Schule hat Junior das Krokodil und den Eisbär erreicht und er will weiterhin schwimmen und Kurse nehmen, was mich als ehemalige Wasserratte und Rettungsschwimmer sehr freut.

tansania

In den Ferien waren wir alle auch – zuletzt in Tansania. Afrika ist immer schön, wenn es auch etwas chaotischer war als sonst. Nochmal will ich auf jeden Fall nicht 1 Tag festhängen, auch wenn sie in Amsterdam gut für uns geschaut haben.

thailand

In den nächsten Ferien (in Thailand) habe ich übrigens meine Eltern überzeugen können (Juhu!) dass sie eine Woche mit uns zusammen verbringen. Unterwegs sind sie dann sowieso, aber ich freue mich wahnsinnig darauf, ihnen Khao Lak zu zeigen, wo wir schon ein paar Mal waren.

Der Blog … er hatte viele Besuche: fast 1.5 Millionen und macht mir weiterhin viel Freude. Was ich hier nicht geschrieben habe, aber was eine grössere Überraschung war: mein Arbeitgeber weiss inzwischen, dass ich blogge und … … sie finden es gut! Da fiel mir doch ein kleinerer Stein vom Herz. Dennoch ändert sich hier nichts: falls ihr mich kennt, bitte ich das auch weiterhin für Euch zu behalten. Ich werde auch weiter anonym bloggen, für mich (ich bin – man glaubt es kaum- etwas scheu) und für die Patienten (auch weiterhin die Geschichten so weit anonymisiert, dass sie nicht zuzuordnen sind für Aussenstehende).

Der Blog „bringt“ mir viel. Da wären die über 6000 Kommentare allein in dem Jahr von Euch – immer wieder interessant und auch ich lerne dadurch noch dazu. Die Kommentare lasse ich momentan immer noch auf „moderiert“: also dass zumindest der erste Kommentar, den jemand schreibt von mir freigegeben werden muss. Das habe ich eingeführt, nachdem ich Ende letzten Jahres ziemlich bedroht wurde (nachzulesen hier). Von dem Typen habe ich übrigens nichts mehr gehört, was gut ist für ihn. Ein bisschen weiter und ich hätte ihn angezeigt, Blog-anonymität hin oder her.

Dann nicht zu vergessen die Fotos von Apotheken aus aller Welt, die mich für meine Sammlung hier von Euch aus aller Welt erreichen. Ich hinke damit immer etwas hinterher mit bringen, aber die kommen! Ich habe übrigens inzwischen ein Schlagwort dafür, so dass sich jetzt alle Apotheken unter ApothekenausallerWelt finden lassen.

Da war die Wichtelaktion, die mit … gemischten Gefühlen empfangen worden ist und zu teils lautstarkem Protest geführt hat. Die gilt übrigens immer noch: Wer mir etwas vom Wunschzettel zukommen lässt, der bekommt dafür eines meiner „Einmal täglich“ Cartoon Bücher mit persönlicher Widmung / Zeichnung zugeschickt. Ein paar haben davon Gebrauch gemacht – und wenn sie nur halb so glücklich damit waren, wie ich, war das ein Erfolg.

Seit Spätsommer bringe ich gesponserte Posts auf dem Blog, nur gelegentlich und gekennzeichnet.

sponsoredbannerschmalObwohl ich immer wieder Anfragen bekomme: Online-Apotheken, Online-Ärzte-Apotheken (wie Dr.Ed und Co.) und was direkt mit der Apotheke in Konkurrenz steht … derartiges wird es hier nicht geben. Die Werbe-Einnahmen kommen mir und der Familie zu gut … ein Nachtessen mehr in den nächsten Ferien J – 15% der Einnahmen gingen (und werden gehen) als Spende an diverse Hilfsorganisationen, das letzte Mal die Ärzte ohne Grenzen und Apotheker ohne Grenzen.

Dann lernt man interessante Leute kennen via den Blog – Dr. Friederike Bischof, ehemalige Ärztin, die nicht nur den spannenden Gastbeitrag „Rundumversorgt“ beigetragen hat, sondern die als Hobby Kochbücher schreibt wie Kochtipps für Geniesser, die man wirklich gut zur Fest-vorbereitung brauchen kann.

Von einem deutschen Kollegen im „Unruhestand“ habe ich sein Buch bekommen, das er über seine Apotheker-Zeit vor allem für sich selber geschrieben hat. Eigentlich schade, denn das war wirklich lesenswert und interessant: wer hätte gedacht, wie sehr sich das Studium auch nach über 30 Jahren ähnelt? Danke dafür U.D.! (Darf ich Deinen Namen nennen?). Vielleicht darf ich den einen oder anderen Auszug hier auch bringen.

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Was gab’s noch? Ich habe Canva entdeckt,

eine Seite und Tipp, mit dem man gratis online tolle Grafiken und Bilder

für den Blog (und Facebook etc.) erstellen kann.

Ich habe Instagram wieder entdeckt – da kann ich diese Bilder auch gleich anwenden … Auf facebook wurde eines dieser Bilder von PTAheute verlinkt – was mir innert kürzester Zeit einen Zuwachs von 150 Fans gebracht hat.Das war nett:-) Nicht so nett fand ich, was apotheke adhoc gemacht hat, als sie von meiner Slideshare:

von Mitte Juli die Inhalte, die ich sorgfältig und mit viel Liebe zusammengestellt habe, übernommen haben, mit neuen Bildern versehen und ohne Angabe oder Danke woher die Idee (und mehr) kam Anfang August auf ihrer Seite gebracht haben. Grummel.

In der Apotheke bleibt es spannend. Wir bekommen einen Mann ins (bisher durchwegs weibliche) Team – und das in der Drogerie. Das gibt sicher noch interessante neue Blogbeiträge:-)

Daneben bin ich am überlegen, ob ich einen Pharmama-Krimi schreiben will. In und um die Apotheke natürlich und mit einer geballten Ladung Humor (darf man das in einem Krimi?). Ich bin erst in der Vorbereitungsphase, auch wenn ich einige Ideen dazu habe … vielleicht habt ihr Vorschläge?

Vom Essen in der Stillzeit

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Gottseidank, die Schwangerschaft ist vorbei und man kann wieder ein bisschen mehr Essen, wie man will … ich bin sicher nicht die einzige Mama, die so gedacht hat.

Man verzichtet während der Schwanger-zeit auf so einiges … und hat immer irgendwo im Kopf, ob das jetzt auch gut ist für das Baby in einem drin. Zumindest kenne ich das so von mir … und auch von einigen anderen. Das geht so weit, dass man gelegentlich direkt bei manchen sagen kann, dass die oder jene wohl schwanger ist, einfach weil sie auf einmal keinen Alkohol mehr trinkt (nicht mal das Gläschen Champagner am Fest) und um Rohschinken einen Bogen macht …. Toxoplasmose-Gefahr!

Das ändert sich nach der Geburt etwas …. aber „alles“ kann man trotzdem nicht essen. Ich selber war ja hocherfreut über das Aufschnitt-Plättli, das ich an einem Abend im Spital nach der Geburt bekommen habe und auch über die Einladung kurz nach dem Spitalaufenthalt durch meine Mama, die mir ein saftiges Pouletschnitzel mit Zwiebelsauce gekocht hat ….

Erfahrene Mütter werden jetzt schon aufstöhnen, die wissen was kommt, ich musste es erst noch lernen.

Das Baby isst immer mit – Du stillst und was Du isst, landet auch in der Muttermilch.

Zwiebelsauce macht mir selber zwar nichts, aber beim Baby kann das ziemlich Blähungen auslösen.

Wir haben dann zusammen eine ziemlich unruhige Nacht verbracht und ich habe daraus gelernt: Ja, auch in der Stillzeit muss man darauf achten, was man isst. Sehr. (Das im Bild ist Junior nach der eher unruhigen Nacht …)

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Beim Aptaclub findet man Tipps zur Ernährung in der Stillzeit

Aber es sind nicht nur diese Sachen, in der Stillzeit muss man sich so ernähren, dass man genug isst – kalorienmässig und nährstoffmässig (Vitamine und Mineralstoffe) um sich und das Kind optimal zu versorgen. Wer als Mutter Vegetarisch oder gar Vegan is(s)t, um so mehr: ansonsten fehlen dem Kind wichtige Stoffe, die es für die Entwicklung braucht: Eisen und Vitamin B12 und vielleicht Folsäure …. auch jetzt noch wichtig, nicht nur in der Schwangerschaft zum Vorbeugen des „offenen Rückens“. Milupa hat eine Seite, auf der sie diese wichtigen Nährstoffe vorstellt: Riboflavin, Vitamine C, D, B6, B12, Folsäure, Fettsäure Omega-3, Protein, Kalzium, Eisen, Jod, Zink.

Milupa hat mit der Profutura Maman Linie neue Produkte wie dem Müsli und Müsliriegel speziell für stillende Frauen, die man anstelle von den Tabletten, die man in der Schwangerschaft schon genommen hat nehmen kann. Die Tagesportion (50g vom Müesli oder 1 Müesliriegel) decken den Bedarf an zusätzlich benötigten Nährstoffen in der Schwangerschaft – das heisst, die enthalten die Vitamine, Eisen, Zink und Folsäure und Omega 3 Fettsäure und Jod.

Zur neuen Profutura Mama Linie von Aptamil gehören auch Stilleinlagen und Benelacta: Beutel zum Einnehmen für die Mutter mit Milchsäurebakterien, die im Darm wirken und Probleme wie Blähungen und Durchfall verbessern, indem sie andere, dies verursachende Keime verdrängen und die Darmflora wieder aufbauen. Man diskutiert hier auch positive Wirkung auf das Immunsystem im allgemeinen und auf die Mundflora (weniger Karies).

I partnered with the brand to write this article but every word is mine

Auf Juniors Wunschzettel

… steht eigentlich nur eine einzige Sache:

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und das schon seit den letzten Ferien, wo er einen Jungen gesehen hat der das hat: ein Playstation gamepad.

Wir sind das am diskutieren. Wenn, bekommt er es mit Auflagen (wie es nur zu bestimmten Zeiten zu nutzen), aber … ich habe keine Ahnung von dem Ding. Hat da jemand Erfahrung? Ist das ein eigenständiges Gerät oder braucht man da viel Zubehör? Wie kommen die Spiele da drauf? Was kostet das neben dem Gerät zusätzlich? Hat das jemand und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?

Basteln mit Junior: Gewürzsalz

Alle Verwandten und Göttis bitte weglesen, denn das gibt das diesjährige Weihnachtsgeschenk (oder zumindest einen Teil davon.

Dafür braucht man:

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Liste für 10 Portionen:

  • 10 leere Gewürzmühlen z.Bsp die von aTTack1 – wir haben blaue genommen, aber die gibt es in verschiedenen Farben.
  • grobes Salz ca 200g (ich hab Himalayasalz genommen)
  • Rauchsalz ca 100g – das war eine echte geschmackliche Entdeckung. Das muss rein!
  • Pfefferkörner ca. 150g: bunt gemischt und Malabar-Pfeffer
  • Rosmarin 2 Handvoll: aus dem Garten (getrocknet und zerkleinert) und gekaufter
  • Senfkörner ganz, 100g
  • Paprikaflocken 100g (Nein, nicht Chili: das sollte Kindergerecht bleiben, darum die sanftere Variante)
  • Knoblauchflocken ca 50g (meiner mag das – zumindest in kleinen Mengen)
  • Orangenblüten, ca. 50g – die gibt es (wie einige der Sachen oben auch direkt in der Apotheke) etwas speziell in einer Würzmischung, aber passt gut.

Alles zusammen in einen grossen Topf geben und mischen (lassen)

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gleichmässig in die Gewürzmühlen einfüllen: wir haben einen improvisierten Trichter aus einem Blatt Papier zu Hilfe genommen, da mancher Inhalt etwas zu gross für die normalen Haushaltstrichter war.
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Man könnte natürlich die Knoblauchflocken und Orangenblüten und den Rosmarin vorher noch kleiner machen, aber die Gewürzmühle mahlt das Problemlos, es sieht besser aus … und theoretisch halten die grossen Stücke auch den Geschmack länger. Das sieht dann so aus:
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Für die Mühlen braucht es natürlich noch  eine Etikette. Junior hat einen Teil davon geliefert, den Rest habe ich auf dem Computer zusammengestellt:
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noch auf die Würzmühlen aufkleben … und fertig:

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Sieht ganz ordentlich aus und schmeckt noch viel besser. Geht für Fleisch, Fisch, Gemüse, Raclette … einfach alles.  Inzwischen haben wir das Gewürzsalz selbst ausgiebig getestet an uns und an Juniors Klassenkameraden und das kam sehr gut an. Tatsächlich wollen die jetzt das alle als Geschenk, aber … das ist eine „limited edition“.

von Juniors Hausaufgaben und meiner Freizeit

Junior muss (darf) lesen für die Hausaufgaben und die Worte aufschreiben, die er noch nicht kennt. Ich sitze als Hilfestellung daneben. Ich würde das ja gerne (wieder) lesen … das Buch kenne ich von früher und habe es geliebt. „Die Abenteuer der schwarzen Hand“ sind immer ein Teil Geschichte über eine Gruppe Kinder, die in verschiedene Fälle geraten und ein Teil dazugehöres Bildsuchrätsel.

Offenbar komme ich aber auch in meiner Freizeit nicht von der Apotheke los:
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Ja, da zeigen die Kinder gerade dem (grimmigen) Apotheker Hahn aus der Hirsch-Apotheke ihr Fundstück, damit der ihnen sagt, was das enthält. Junior hat das auch schon herausgefunden …

Mein Gedanke war nur: okay – das ist aber eine wirklich sehr altertümliche Apotheke. Man beachte die hübschen Standgefässe, die Rezeptur mit den Verzierungen, das Telefon und vor allem das Schild: „Ein Rat von Apotheker Hahn, Kinder brauchen Lebertran“

Von wann ist denn das Buch? Das Original von 1965 … ah, ja … Trotzdem: auch 2015 (immerhin 50 Jahre später) immer noch toll!

Ferien mit Familie Pharmama Tag 9-12

max

Es folgt der gemütliche Teil der Reise. Ich bin nicht so der Strand und Herum-liege-Typ, aber ich habe mir fest vorgenommen, nach dem doch eher fordernden ersten Teil jetzt ganz viel „Nichts“ zu machen. Das Hotel ist schön, der Strand eine optische Augenweide – zum wirklich baden darin nicht ganz so geeignet. Es hat einen grossen Gezeitenwechsel, bei Ebbe kann man kilometerweit bis zum Riff draussen laufen und dabei die Meeresfauna und Flora betrachten. Leider ist man dabei kaum unbegleitet – wie in Kenya gibt es hier die Beachboys. Lokale junge Männer, die versuchen von den Touristen ein bisschen Geld zu bekommen. Dafür bieten sie Dienstleistungen wie Ausflüge an, begleiten Dich, wenn die am Strand entlangläufst, versuchen dir Souvenirs zu verkaufen etc. Direkt vor dem Hotel hat es nicht so viel – das Hotel stellt Massai an, die sie abhalten sollen, zum grossteil erfolgreich. Ausserdem dürften sie eigentlich keine Geschäfte machen auf dem Strand und wir sind in einem Teil der Insel, wo hauptsächlich all-inklusive Hotels sind, keine lokalen Restaurants oder Shops…. Jedenfalls sind sie hier einiges unaufdringlicher als in Kenya.

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Trotzdem beschränken wir uns hauptsächlich auf den Pool – zur Freude von Junior, der in den paar Tagen eine Farbe annimmt, die mich witzeln lässt, dass er aufpassen muss, dass man ihn am Flugplatz nicht hier behält. Der wird schön braun – auch mit der Sonnencreme Schutzfaktor 50 für Kinder mit der ich ihn täglich plage. Ich habe eine grosse Tube dabei, die auch wir Erwachsenen nehmen. Kuschelbär ist wenig begeistert, er mag das Geschmiere nicht. Trotzdem bestehe ich aufs eincremen. Wenn ich dann einen Jungen am Pool sehe, dessen Haut sich fetzenweise vom Rücken löst und er aussieht wie gescheckt: rot neuer Sonnenbrand, braun alte verbrannte Haut und fast weiss, wo sich die alte verbrannte Haut schon gelöst hat, weiss ich weshalb. Das ist Äquatornähe hier – das ist nicht nur heiss (32 Grad tagsüber jetzt) sondern da brennt die Sonne echt. Da nicht zu cremen ist gesundheitsgefährdend – und grenzt an Kindesmisshandlung. Wobei … im Pool hat es dermassen viel Sonnencreme, die sich dann auf einem (und der Brille) ablagert, da ist man schon halb eingecremt.

Am 3. Tag hier hatten wir einen Termin mit dem hiesigen Vertreter des Reisebüros. Er hat uns erklärt wie es hier läuft (falls wir das nicht schon selbst gemerkt hätten), was für Ausflüge es gibt, wie das mit der Heimreise aussieht. Jedenfalls sagt er, sie haben die Daten, sie machen die Rückbestätigung des Internationalen Fluges und wir sollten vom Hotel am Tag vorher Bescheid bekommen wegen dem Transfer und ob sich etwas geändert hat wegen den Flugzeiten. Bei ihm habe ich dann die Stone-Town-Tour für den nächsten Tag gebucht.

Ja, ich habe gesagt: nichts. Aber … ich bin nicht so der Pool und Strand-Typ. Mal abgesehen davon, dass ich nicht den Hauttyp dafür habe und mich zu meiner eigenen Gesundheit und Wohlbefinden lieber im Schatten aufhalte anstatt nachher zu leiden, wird mir das – selbst mit Buch – schnell langweilig. Also machen wir (in den Augen von Junior und Kuschelbär gezwungener-massen) gelegentlich Ausflüge. Auf Sansibar werden diverse angeboten, Gewürzplantagen besichtigen (sehr auf Touristen abgestimmt, habe ich gehört – auch in Sinn von: kaufen!), Ein Naturschutzgebiet mit Affen, Tauch-und Schnorchelausflüge. Riff und Inseln besichtigen. Stone Town ansehen – das ist die Altstadt von Sansibar. Für letzteres haben wir (hustich) uns dann entschieden: ein begleiteter Ausflug.

stonetown

Laut Voucher Start um 9 Uhr – wir sollen in der Lobby abgeholt werden. Beim Frühstück, als ich schaue, ob ich den Voucher noch habe, erschrecke ich ein wenig: heute ist der 14.10. (denke ich) und auf dem Voucher steht als Tour-Datum der 15.10. Kontrolle auf dem Handy – in den Ferien habe ich es nicht so mit den Daten, speziell, wenn ich nicht schauen muss wegen Anschlüssen etc. – ja, heute ist der 14. Gespannt warten wir in der Lobby, ob unsere Tour wirklich heute stattfindet. Und: Ja- pünktlich um 9 Uhr kommt uns ein kleiner Van abholen. Kuschelbär und ich witzeln noch etwas: im Normalfall ist es in Afrika so, dass ein Bus der zur rechten Zeit da ist, ziemlich sicher nicht der ist, den man erwartet. Aber: er war es – und wir starten mit den deutschsprachigen Führer Daniel – der sich das Deutsch selber von den Touristen beigebracht hat, der aber erstaunlich gut darin ist.

Der Ausflug war schön – der quirlige Markt, die alten geschnitzten Holztüren in den verschiedenen Stilen, Zuckerrohrsaft-trinken für Junior, das Haus wo Freddy Mercury seine Kindheit verbracht hat. Nicht so schön, aber interessant zu sehen die Sklavenhandel-Vergangenheit der Insel. Mittagessen über den Dächern. Vom Hafen aus geht es wieder zurück.

tauchen

An einem Tag hat Junior im Pool auch noch eine Einführungsstunde ins Flaschentauchen gemacht. Er ist ja sowieso supergerne im Wasser, im Meer geschnorchelt hat er auch schon – dort ist einfach das Problem, dass gelegentlich eine Welle in den Schnorchel schwappt … ja, unangenehm. Nachdem wir ihm erklärt haben, dass es Geräte gibt, wo man die Luft mitnimmt und dass wir beiden das schon gemacht haben und wie toll das ist, wollte er es ausprobieren. Und hier gibt es eine Tauchschule, bei der man ab 8 Jahren einen Schnupperkurs im Pool machen kann, Ausrüstung inklusive. Jetzt fürchte ich müssen wir nächstes Jahr in einen ausgiebigen Kurs investieren …

Mehr als Zuckerpillen

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Die Kapseln habe ich übrigens selber gemacht – mit kleinen Deko-Zuckerperlen (Nonpareilles genannt) … die gäbe es auch in einzelnen Farben, aber bunt gefällt mir besser:-)

Mit der Kapselmaschine (und ohne abwägen / rechnen müssen) geht das super-schnell. Momentan habe ich sie als Deko in einem hübschen Glas, aber eigentlich eignet sich das auch als Deko für eine Pharma-Party zum Beispiel auf Cupcakes (lässt sich essen) oder als „Spezial-Medi“ für den guten Freund (die Pille für den Prüfungserfolg: zu nehmen bei Bluzuckerabfall …)

Nicht eignen tun sie sich als Kindergeschenke: mein Junior weiss, dass Medikamente dazu sind genommen zu werden, wenn man ein ernsteres Problem hat und genau weiss für was das ist und wie man es anwendet – und auf gar keinen Fall „einfach so“, andere müssen das vielleicht erst noch lernen.

Basteln mit Junior: knusprig-buntes Messe-Popcorn

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Ein Rezept, das vor allem auf englisch-sprechenden Seiten beliebt ist: Jello-Popcorn. Ich mag ja die bunten Sachen (wie man vielleicht schon aus bisherigen Basteleien mit Junior hier gemerkt hat) und Popcorn sowieso, also wollte ich das mal ausprobieren. Hier meine Variante des bunten Popcorns – Rezept angepasst, denn es geht nicht nur das Jell-O sondern auch das hiesige Götterspeise-Pulver (Hauptsache Pulver, bunt und Geschmack drin) … und ganz so Fett wie die amerikanische Version ist es auch nicht. Das sage ich natürlich nur um davon abzulenken, wieviel Zucker das Zeug enthält: das ist wirklich nur etwas für spezielle Anlässe.

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Man braucht:

  • Popcornmais und Öl
  • Butter
  • Zucker
  • Jello oder (hier besser erhältlich): Götterspeise-Pulver in verschiedenen Geschmacksrichtungen/Farben
  • Corn-Sirup oder ersatzweise flüssiger Honig
  • etwas Wasser
  • Pfanne mit Deckel,
  • grosse Schüssel
  • Backofen und Backblech mit Backpapier

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Vorgehen: Backofen vorheizen auf 150 Grad. Blech mit Backpapier belegen.

Popcorn machen – Menge: eine grosse Pfanne voll (=ca. 5 Tassen).  Eventuell in den Ofen stellen, um sie warm zu halten.

In einer Pfanne mischen und einkochen:

  • 1/2 Pack Jello oder Götterspeisepulver
  • 1/8 Tasse Butter – oder 2 Löffel voll
  • 1 Löffel Cornsirup oder Honig
  • 1/4 Tasse Zucker
  • 1 Löffel Wasser

zum kochen bringen und etwas einkochen, bis es eine zähe, fast dickflüssige Masse ist (Vorsicht: wird heiss und geschmolzene Zuckerlösung ist etwas sehr schlechtes auf Glaskeramik-Platten)

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Über das Popcorn geben und schnell (!) mit 2 Löffeln vermischen.

Das Popcorn auf das mit Backpapier belegte Blech ausbreiten und im Ofen bei 150 Grad während 5 Minuten backen. (Nein, die orange Lösung oben gibt oranges Popcorn – für das blaue muss man ein anderes Jello nehmen). Mischen, eventuelle Klumpen aufbrechen und nochmals 5 Minuten backen.

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Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn sie kühl genug sind auseinanderbrechen, damit es hauptsächlich einzelne Popcorn sind und nicht Klumpen.

Das macht man für jede Geschmacksrichtung einmal. Um Pfannen zu sparen habe ich mit der hellsten angefangen und im gleichen Topf weitergearbeitet mit den dunkleren Farben.

Das Popcorn sollte jetzt bunt und knusprig sein – und nicht mehr klebrig. Man schmeckt übrigens die unterschiedliche Jello / Götterspeise heraus. Wir hatten gelb: Zitrone, orange: Orange, Rot: Kirsche, Blau: Blueberry

Aufbewahren in einem luftdichten Behälter (bleibt so einige Tage gut, auch wenn sie es meist nicht so lange überleben … die sind fein!) oder abpacken in dekorative durchsichtige Folie und verschenken!

popcornbunt5

Bitte sehr!

Geht für Kinderparties, Geburtstage aber auch für Anlässe wie Halloween (orange-gelb-schwarz mit etwas Lebensmittelfarbe),

kleiner Rohrleitungsbruch

Bei uns vor der Wohnung. Junior kommt aufgeregt vom Spielen mit Freunden und meint: „Heh! Da kommt Wasser aus der Strasse!“

In der Tat. Es war dann ein kleiner Rohrleitungsbruch (bei grösseren Rohren schwemmt das noch gerne die Strasse mit weg). Der 112 gemeldet und sie haben innert kurzer Zeit jemanden geschickt zum anschauen und innert einer Stunde diejenigen, die das Wasser dann abgestellt und den Boden aufgerissen haben.

Lustigerweise ist das der Dritte (!) Rohrleitungsbruch, den ich in den letzten 2 Jahren gemeldet habe. Einer im Dorf vor der Post im tiefsten Winter (Glatteis quer über die Strasse, aber ich war die erste, der aufgefallen ist, dass da wohl etwas nicht stimmt), einer auf dem Arbeitsweg im Industriegebiet (danach war da auch ein hübscher neuer Flick in der Strasse) und jetzt der direkt vor dem Haus. Damit dürfte das „Gesetz der Dreier-Reihe“ erfüllt sein. Hoffe ich.

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