Schlagende Argumente

Gestern mittag war ich mit Junior bei der Logopädin. Die sollte abklären, ob Juniors Probleme mit „Sch“ und „R“ etwas Training benötigen.

Um zu sehen, wie er sprachlich steht, hat sie diverse Tests mit ihm gemacht – hauptsächlich ging es mit Bildern, die er beschreiben musste. Das ging alles ganz wunderbar, bis sie zu einem Bild mit einer Pfanne kam.

Logopädin: „Was ist das?“

Junior: „Eine Pfanne!“

Logopädin: „Und weisst Du auch, was man damit macht?“

Junior: „Schlagen! …. äh, kochen.“

entsetzter Blick der Logopädin zu mir. Ich grinse betroffen – das hätte ich ja erwarten können. Dazu kann ich nur sagen: Disney ist schuld!

Ich habe dann versucht ihr das zu erklären: In die Ferien habe ich auf dem ipad einen Film mitgenommen, den wir ein paar Mal geschaut haben: Rapunzel. Und darin …

Ja – eben. Pfannen sind praktisch. Das ist hängengeblieben. Offenbar hat sie den Film bisher nicht gesehen.

Wahrscheinlich denkt sie jetzt, ich haue zuhause meinen Mann …

Dieses süsse Ding ist ein Chamäleon und heisst Pascal. Meine Lieblingsfigur im Film :-)

21 Antworten auf „Schlagende Argumente

      1. Keine Angst, auch ich habe als Kind so eiiiinige unpassende Antworten gegeben, die für mich ganz nachvollziehbar waren.

        Arzt, nach einem Hörtest: „Lehrer sind doch Vorbilder?“

        Ich: „Bbbilder sind doch langweilig. Verbrennen kann man sie.“

        Arzt: „…“.

        Heute zeichne ich leidlich gerne.

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  1. Tröste Dich, mein Sohn steht mit dem Dativ auf Kriegsfuss…

    „Genitiv ins Wasser, weil es Dativ ist!“

    Und Rapunzel ist cool, die finden wir auch klasse.

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    1. Da kann ich dich beruhigen… ich habe null Ahnung von Dativ und so. Hat mich ehrlich gesagt auch nie gekümmert, auch als Schulbube nicht. :)

      Viel Lesen hilft aber – Bestnoten in Aufsätzen, dafür gerade mal genügende Noten in der Grammatik…

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    2. @Liz: “Genitiv ins Wasser, weil es Dativ ist!” – das musste ich zwei Mal lesen, bis ich es verstanden habe :-)

      @turtle: Da gibt es doch ein Buch: „der Dativ ist dem Genetiv sein Tod“ – das soll ganz gut sein :) -ich habe es bisher aber noch nicht gelesen.

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  2. Mein Bruder sagt, wenn wir von Pfannen reden, auch „doing!“ und tut so, als würde er zuschlagen – keine Ahnung, wo er das her hat, ich wüsste nicht, dass er Rapunzel gesehen hat.

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  3. Na ja – es gibt endlos viele (vorzugsweise Actionfilme oder Western) in denen der Held mit Pfannen in der vorbeschriebenen Weise hantiert. Neuestes Beispiel: Jet Li in „The Expendables 2“. Schönstes Beispiel: Will Smith in „Hancock“ beim Testen, ob seine neue Bekannschaft wirklich unzerstörbar ist (sie ist es…).
    Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Eben fast überall, wo Gewalt und eine Küche vorkommen. Sind natürlich fast alles keine Kinderfilme.

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  4. Also Junior hat ja nicht ganz Unrecht…
    Eine Pfanne hat eine potenziell sehr viel höhere Trefferquote als ein Nudelholz oder eine Faust… also von daher *g*

    Und Pascal ist echt klasse! :)

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  5. Da wär eine schlagfertige Reaktion gefragt: Junior soll selbst erklären, wer eine Pfanne nicht zum Kochen benutzt, sondern zum Schlagen… die Antwort käm doch mit Sicherheit wie aus der Pistole geschossen.

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