wenn’s juckt und beisst …

Ein Mann kommt mit seinem Jungen in die Apotheke und verlangt ein Mittel gegen Schuppen und juckende Kopfhaut für seinen Sohn.

Ein Blick auf den Junior, der da steht und sich ausgiebigst kratzt … und ich verkaufe ihm lieber ein Lausschampoo und Kamm.

…. (Brrrr).

16 Kommentare zu „wenn’s juckt und beisst …

  1. Oh Greul, oh Greul, oh groß Abscheul, um mal mit Morgenstern zu sprechen!
    Immer, wenn ich Läusemittel verkaufe, juckt mir anschließend der Kopf, obwohl ich mich ganz sicher nicht so nah angenähert hatte!
    Ich hatte einmal im Leben als Kleinkind Läuse und bekam als Behandlung den Kopf rasiert – die damaligen Gifte wollte meine Mutter mir nicht antun und mir war meine Frisur in dem Alter eh egal. Sah sogar recht niedlich aus……
    Ich weiß echt nicht, wieso Läuse in meiner Jugend/Schulzeit nie ein Thema waren (1970-1984) aber heutzutage?

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    1. Ich kann mich auch nicht daran erinnern (1974-1987), aber ich vermute mal stark, dass man damals im Ländle sich zu sehr schämte, um es laut zu sagen….

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    2. Wir hatten in der Schule ein paar Mal Läusealarm – allerdings hat es mich nie erwischt. Inzwischen durfte ich das (Junior sei Dank) allerdings einmal durchmachen. Ja, das beisst.
      (und mich nach jeder solchen Beratung auch).

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    3. Warum man heute davon öfter hört? Der Erfahrung einer Bekannten (Erzieherin in einer KiTa) nach treten Läuse gehäuft unmittelbar nach den Ferien auf – und es startet oft bei Kindern südosteuropäischer (und darüber hinaus) Herkunft, die in den Ferien „zu Hause“ Urlaub gemacht haben und deren Eltern (wie heutzutage scheinbar fast alle) reichlich unbedarft sind, was Läuse angeht.
      In der Kita kann man sich jedenfalls saisonal darauf einstellen, wann es wieder losgeht…

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      1. Hmmm. Bei uns gab es in den 80er/90er Jahren auch immer mal Läuse in der Schule. Und wir hatten keinen einzigen Südosteuropäer in der Klasse. Dagegen ist es im Kindergarten meines Sohnes trotz heimaturlaubender Mittelmeeranrainer bisher sehr ruhig geblieben.
        Auch nur anekdotische Evidenz, ich weiß…

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      2. Ja klar. Deshalb hatte ich in den 90ern und meine Mutter in den 70ern auch Läuse in der Schule. Es ist soooo einfach einfach mal die „südosteuropäischen Ländern“ dafür verantwortlich zu machen.

        Es ist wohl eher so, dass Läuse früher einfach weniger beachtet worden sind als heute und man damit anders umging.

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  2. Ich hatte nie welche, aber ich erinnere mich an mindestens einen Besuch der „Laustante“ in unserer Klasse, Schulzeit 1971-1984.

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  3. Haha, schöne Anekdote. Mir juckt es jetzt allerdings überall ;-). Bisher bin ich zum Glück auch verschont geblieben. Toi, toi, toi …

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  4. Dieser Kelch ging nur mit viel Glück an mir vorbei. In der Schule meiner 3 jung Erwachsener Kinder herrschte öfters Lausalarm, aber uns liess die Plage immer aus. Manchmal muss man ja auch Glück haben, im Leben ;-)

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  5. Hallo ! Ich kam 1977 in die Schule und in der 1.oder 2.Klasse (vielleicht auch öfter) kam eine Dame vom Gesundheitsamt (?) die „Lauskontrolle“ machte. Und unsere Lehrerin (die war eine nette) drohte strengste Strafen an, würde ein „verlaustes“ Kind von Mitschülern verspottet werden. Es sei keine Schande, Läuse zu haben, nur eine Schande, es zu wissen und nichts dagegen zu tun. Und eine Kollegin von mir – Jahrgang 1952 – meint, früher hätten die Mütter ihre Kinder regelmäßig nach Läusen abgesucht und das würden sie heutzutage nicht mehr machen…

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  6. Ja, ich dachte früher immer, der Verkauf von Nyda sei schrecklich.
    Inzwischen weiß ich: Permethrin ist viiiiiiel schlimmer! *schauder*

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  7. Bei uns in der Gegend müssen Kinder mit Läusebefall zuhause bleiben und dürfen erst mit entsprechender Bescheinigung wieder in die KiTa, Schule o. ä. gehen. Ob das allerdings groß was ändert, glaub ich eher nicht.

    Naja, ich geh mich dann mal kratzen…

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  8. Läusebefall hat in den Köpfen vieler etwas mit mangelnder Hygiene zu tun, weshalb es nach wie vor vielen peinlich oder zumindest unangenehm ist, zuzugeben, dass sie Läuse haben. Zu meiner Schulzeit wusste ich von einer Freundin, dass diese Läuse hat, die Eltern hatten das nicht der Schule gemeldet und da es auch sonst zu keiner „Läusemeldung“ kam, haben entweder auch andere Eltern die Läuse nicht gemeldet, oder sie sind wirklich nur bei ihr geblieben.
    Und zu dem Unsinn, dass Läuse etwas mit dem Heimatbesuch von Kindern bei ihren süd/ost/wo auch immer-europäischen Verwandten zu tun hat: Gott sei Dank gibt es eine Studie, die in einer deutschen Großstadt durchgeführt wurde mit dem Ergebnis, dass Kinder mit Migrationshintergrund seltener unter Kopfläusen leiden, als Kinder ohne Migrationshintergrund. Woran auch immer das liegt, aber immerhin kann man daraus den Schluss ziehen, dass es eher nicht mit dem Urlaub irgendwelcher Kinder bei irgendwelchen Verwandten zu tun hat.

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  9. Hab heute auch 2 (!) Fälle in der Apo gehabt. Mal wieder Läuse in den örtlichen Kindergärten. Also, hierzulande ist leider immer Saison … und wir rätseln, woran das liegen könnte.

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