Freundin oder Katze?

Aus Amerika

Junge und Mädchen kommen zum Apotheker-

Junge: „Was kann ich nehmen, wenn ich allergisch bin auf Katzen?“

Apotheker: „Was für eine Art allergischer Reaktion haben sie denn?“

Junge: „Mein Hals schwillt zu und ich bekomme Mühe zu atmen.“

Apotheker: „Sie sollten die Katze loswerden.“

Mädchen: Schaut den Apotheker böse an.

Junge: Schaut das Mädchen nervös an und sagt zum Apotheker: „Was, wenn ich das nicht kann?“

Apotheker: „Es wäre wirklich das Beste, wenn sie sich von der Katze fernhielten.“

Junge: „Dann … gibt es gar nichts, was ich nehmen kann?“

Apotheker: „Speichern sie die Notfallstation ganz oben im Telefonspeicher und nehmen sie überall eine Packung Zyrtec mit … wobei das nicht reichen wird. Ein Epi-Pen ist besser, aber auf Dauer ? … Werden sie die Katze los!“

Tragik folgt.

26 Kommentare zu „Freundin oder Katze?

  1. Mir würde es zwar auch mehr als schwer fallen, wenn ich mich von meinen beiden Terrortigern trennen müsste… Aber es gibt eben einfach Situationen, da muss man mit dem Verstand abwägen und auch mal eine Entscheidung treffen, die einem nicht leicht fallen.
    Und wenn man der Katze/den Katzen dann ein wundertolles neues zu Hause sucht und sie bei tierlieben Menschen lässt, die sich gut kümmern… dann sollte der Abschiedsschmerz vielleicht auch ein wenig gemildert sein.

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  2. Dennoch ist es das leichteste und beste, auf Katzen zu verzichten, als sich mit Medikamenten Hyposensibiliserungsmaßnahmen etc. – die ggf. nicht immer helfen – zuzuschütten, Nebenwirkungen inklusive.
    Wobei ich festgestellt habe, dass Freigänger-Katzen mir längst nicht so starke Allergieprobleme bereiten wie Katzen, die nur im Haus gehalten werden.

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  3. „Mein Hals schwillt zu und ich bekomme Mühe zu atmen.“

    bei derartigen Symptomen sollte man Abstand vom Allergen halten. Eine Hyposensibilisierung ist anzuraten, diesen Rat hätte man zusätzlich geben können.
    Schön wenn nach(!) erfolgreicher Behandlung wieder ein Katzenkontakt möglich ist, darauf verlassen kann man sich nicht.

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  4. ach, das ist nur wieder Kadina: Kadina, nachdem Du nur noch beleidigendes zu sagen hast, habe ich mir die Freiheit genommen, die du auf deinem Blog so anpreist und dich gesperrt. Gratuliere, Du bist erst die 2. Person seit meinem Blog-Beginn. Viel Spass mit dieser zweifelhaften „Ehre“ – ich denke, Du warst drauf aus.

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  5. Hach ja… manche Menschen fällen in so einer Situation wirklich nur schwer nachvollziehbare Entscheidungen…

    Meine Familie hat meine Tierhaar-Allergie damals als „stell dich nicht so an und reiß dich mal zusammen“ abgetan, wenn wir z.B. zur Oma (die eine Katze hatte) gefahren sind. Nach ein paar Stunden hatte ich jedesmal echte Atemnot, und es brauchte immer eine ganze Woche, bis die Bronchien wieder normal frei waren.

    Echt nett, wenn die eigene Krankheit als psychische Einbildung abgetan wird….

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    1. Ach, das kommt mir bekannt vor. War bei mir nur Laktoseintolleranz, aber den Spruch „Stell dich nicht so an, kann ja nicht sein.“ durfte ich mir auch oft genug anhören. Hatte dann zwar nur heftige Bauchkrämpfe und keine Atemnot, aber immer noch die gleichen Kommentare.
      Erst als ich mit dem Wisch vom Arzt kam, dass ich wirklich eine LI hab, hörte das endlich auf.

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  6. Die Entscheidungen Freund / Freundin oder Katze dürfte weitaus leichter fallen, wenn die Menschen endlich aufhören würden die Viecher zu vermenschlichen. Es sind Tiere. Bei Hunden ist es teilweise noch schlimmer. Katzen sind da ja eher ihre eigenen Herrchen / Frauchen.
    Wenn ich aber teilweise, auch im Bekanntenkreis sehe, wieviel Liebe und Aufopferung in die Tiere gesteckt wird… teilweise sogar soviel, dass das eigene Leben darunter leidet. Dann hab ich dafür kein Verständniss. Mir ist eine heiße menschliche Mietze doch 100 mal lieber beim Kuscheln als ein Vierbeiner.

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  7. Eine Desensibilisierung kann bei Katzen immerhin noch zu was führen; schwieriger wirds bei allergischen Reaktionen auf Hunde.
    Denn die Allergene sind von Rasse zu Rasse verschieden; wer auf Rottweiler reagiert, muß noch lange nicht auf Langhaardackel…

    Dem Schuki sei angemerkt, was es heißt, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen. Und offenbar hat er keine Ahnung von ihnen.

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  8. Und nebenbei Schurki: Rein Wissenschaftlich gesehen ist der Mensch ein Tier, da fährt die Eisenbahn drüber, man hat mittlerweile anerkennen müssen, dass der Mensch nicht mehr trennbar ist, da er definitiv nichts spezielles dastellt, rein Naturwissenschaftlich gesehen.

    Dass wir im Normalfall den Menschen über einer Katze oder Hund vorziehen ist klar, da wir einfach unsere eigene Spezies als wichtiger erachten (machen andere „Tierarten“ ja genauso), dass manche Menschen sich für ihre Tiere aufopfern, finde ich nicht verkehrt, solange das im normalen Rahmen stattfindet (sprich deshalb niemand darunter leidet, dass Dinge wie „Katzenfrauen“ nicht gesund sind, ist klar, aber auch da hat das ganze ja meist etwas mit tiefer Einsamkeit/Verlassenkeit oä. zu tun). Tiere können sehr wichtig sein und für viele Menschen sind sie wirklich relevant (damit meine ich nicht nur therapeutische Hilfe, die ja durchaus oft sehr erfolgreich eingesetzt wird.).

    Und wie Wolfram schrieb: Verantwortung: Ein Tier (wenn man es nun vom Menschen abgrenzt) ist dennoch ein Lebewesen und hat Bedürfnisse, es ist völlig in Ordnung zu sagen ich will keines, das ist eine Sache. Entscheide ich mich aber für ein Tier, dann muss ich auch die Verantwortung tragen und kann es nicht einfach auf die Straße setzen. Kann ich es wirklich aus div. Gründen nicht mehr behalten, dann muss ich gefälligst eine ordentliche Lösung finden und die heißt nicht Autobahn.

    Ich hätte auch massive Probleme meine Tiere abzugeben, wenn mein Partner deshalb leidet, geht das aber natürlich nicht und man muss eine Lösung finden, das ist klar. Aber leicht, wäre es defintiv nicht, denn die begleiten mich teilweise schon über ein Jahrzehnt und sind wichtige Bestandteile meines Lebens. (Nein „bester“ Freund würde ich niemals zu einem Tier sagen, denn man kann eine Tier-Mensch Beziehung natürlich nicht in dem Sinn mit einer Mensch-Mensch Beziehung vergleichen, ist etwas komplett anderes. Dennoch können Tiere und Menschen füreinander eine wirkliche Zuneigung haben und die ist teilweise nicht zu unterschätzen! Und sie ist etwas wunderschönes!

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    1. Das ist aber auch nicht bei jedem ohne weiteres möglich.
      Ich selber wohne zB in der zweiten Etage. Da kann ich die Katzen auf den Balkon lassen. Mehr aber auch nicht.
      Und selbst wenn ich im Erdgeschoss wohnen würde… Bei mir vor der Haustür verläuft eine große Straße und gleich zwei Zugstrecken. Das wäre mir dann auch ein wenig zu riskant. Einmal ganz davon abgesehen, dass ich in einem Stadtteil wohne, in dem nicht nur Tierfreunde leben.

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    1. Pharmama schrieb: „Tragik folgt.“…

      Das klingt danach, als ob die Besitzerin der Katze nicht abgegeben hat und der Freund einen Asthmaanfall oder schlimmeres (Tod?) durch die Katzenhaarallergie hatte.

      Bin auf die Fortsetzung der Geschichte gespannt.

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  9. Wolfram, ich hatte selber lange Zeit Haustiere. Zwar nur Nager, aber immerhin. Ich weiß was Verantwortung für Tiere heißt. Ich spreche auch nicht von einem riesem Grundstück mit Auslauf ohne Grenzen für den Hund oder einen ländliche Gegend wo die Katzen umherstreunen können wie sie es wollen. Ich rede von Personen, die es leider viel zu häufig gibt, die ihr Tier als Wohnpartner betrachten. Selbst ein Dackel mit seinen kurzen Beinchen hat nichts in einer 40m² Wohnung mit einem Zimmer verloren und 4 Katzen aufwärts auf 3 Räume ist nicht wirklich sinnvoll. Das eigene Leben dann auch noch weit hinter diese Tiere zu stellen ist irrsinn. Wenn ich mir ein Tier hole mache ich mich schlau was auf mich zukommt. Auch was die Kosten angeht. Wenn ich nicht spontan im Monat 500€ über hätte um mit Wauzi im Fall der Fälle zum Tierarzt zu gehen, dann bleibt Wauzi beim Züchter / Tierheim. Ich kenne persönlich eine Person die sich für ihre Tiere massiv in Schulden stürzt und ihr eigenes Leben in unordnung bringt dadurch. Ist ja wohl auch nicht sinn der Sache?
    Natürlich hängt man an den Tierchen. Mir tats in der Seele weh als bei meinen Ratten kurz nacheinander massive Tumore aufgetreten sind. Aber ein Mensch ist nunmal Tieren vorzuziehn. Nur leier gibt es da draußen sehr viele die sowas nicht können.

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  10. @Liz: Geht nicht immer wirklich. Je nach Umgebung endet das damit, daß aus der Draußenkatze eine Normflachkatze wird. Schon mehrfach erlebt, gar nicht schön und sehr traurig. Da ist es besser, man findet einen guten neuen Platz für das liebgewonnene Tier.
    @Wolfram/Schuki: Verantwortung für ein Tier übernehmen ist das eine (schließlich nehme ich dem Tier Optionen, die es als „Wildtier“ hätte, indem ich es als Haustier halte – oft schon allein dadurch, daß es eine Zuchtform _ist_, die wild lebend keinen Stich machen könnte), und die Beziehung zum Tier ist was anderes (das ist ein Wesen einer anderen Tierart).

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  11. „Mein Hals schwillt zu und ich bekomme Mühe zu atmen.“

    Das passiert mir auch, seltsamerweise nur bei langhaarigen Katzen. Eigentlich kann die Haarlänge nichts damit zu tun haben, aber Kurzhaarkatzen sind mir echt egal.
    Bei den langhaarigen pfeife ich irgendwann aus dem letzten Loch. Glücklicherweise beehre ich diese selten mit meinem Besuch und dann reicht zunächst auch ne Allergietablette.

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    1. meine schwester ist sogar ausschließlich auf getigerte kater allergisch. mittlerweile hat sie 2 katzen (eine weiß-schwarze und eine graue) und einen roten kater – und keinerlei allergische reaktionen mehr…
      DAS kann eigentlich auch nicht sein, war aber so!

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  12. „Mein Hals schwillt zu und ich bekomme Mühe zu atmen.“
    Das geht mir bei einigen Kommentaren hier so. …

    Als Tierfreund und Besitzer von 3 Katzen … moment … als Dosenöffner und adoptierter Mensch von 3 Katzen wäre es für mich sehr schwer, mich von ihnen ggf. trennen zu müssen, sollten meine zweibeinigen Mitbewohner, auch Familie genannt, eine Allergie gegen Katzenhaare entwickeln. Wie ich dann reagiere wenn es soweit ist steht auf einem anderen Blatt und kommt auf die Symptomatik an. Bei o.g. Symptomen wäre eine Trennung von den Katzen kaum auszuschliessen.

    Als Misanthrop sage ich:
    Die Katzen sollten darüber nachdenken, ob sie nicht auf Lebendfutter „Mensch“ umsteigen. Gibt es genug von, sind groß genug, daß die ganze Katzenfamilie von satt wird und genug gibt es (derzeit) auch noch davon.
    Schlussendlich sind Menschen nichts weiter als Tiere und der größte Fehlschlag der Natur. Mir ist kein anderes Lebewesen bekannt, das absichtlich und rücksichtslos nicht nur seine eigene Lebensgrundlage, diesen Planeten, sondern auch die von milliarden anderen Lebewesen zerstört – und damit sind nicht Menschen gemeint.

    Joe.

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