Telefon.
Frau: „Mein Name ist Mayer mit ‚A‘. Mein Mann kommt heute Mittag vorbei und holt eine Packung Aspirin. Könnten Sie das bereitlegen und dann noch eine Packung Pulmex dazulegen?“
PharmaAssistentin: „Ja, natürlich.“
Die PharmaAssistentin legt die beiden Sachen auf die Seite, angeschrieben mit dem Namen und informiert die anderen Mitarbeiter.
Spätnachmittags. Telefon. Gleiche Frau wie am Morgen (aber sauer): „WARUM HABEN SIE MEINEM MANN DAS PULMEX NICHT MITGEGEBEN?“
PharmaAssistentin: „OH, er war hier? Die beiden Sachen liegen immer noch auf der Seite bereit.“
Stellt sich heraus, dass sie dem Mann nicht gesagt hat, dass etwas bereitliegt, sondern nur, dass er eine Packung Aspirin kaufen soll.
Das hat er dann getan.
Da wir nicht jeden der ein Aspirin kauft (einige) fragen können, ob er vielleicht der Herr Mayer (mit ‚a‘ ) sei, ist das Pulmex halt nicht mitgekommen. Und etwas gesagt hat der Mann auch nicht.
Tja. Vielleicht sollten die beiden noch etwas an der Kommunikation arbeiten?

Wer lässt schon sowas wie Aspirin zurück legen?
Das ist doch ein Allerweltsartikel und wenn es den nicht gibt kann man immer noch ein Generikum kaufen oder für die Insider 100 g Cortex Salicis conc. und sich einen Tee machen, da der eigentliche Wirkstoff die Salicylsäure ist und die Acetylgruppe im Magen eh hydrolysiert wird und eher der Verträglichkeit dient und nicht dem Wirkmechanismus.
Schade eigentlich, dass soviele leute um den Nutzen viele Phytopharmaka nicht mehr wissen.
LikeLike
Wahrscheinlich wurde dem armen Mayer mit ‚A‘ so penetrant eingeredet, dass er sagen solle, er sei der Mayer mit ‚A‘, dass er es vor lauter dran denken vergessen hat!
LikeLike