Telefon an den Arzt

Telefon an den Arzt, der nicht gerne Telefone bekommt von der Apotheke.

Arzt: Ist da ein Problem mit dem Antibiotikum, das ich aufgeschrieben habe?“

Apotheker: „Nein, … aber mit dem zweiten Medikament auf dem Rezept haben wir Bedenken.“

Arzt: „Aber ich habe nur ein Antibiotikum darauf aufgeschrieben!“

Apotheker: „Genau das haben wir uns gedacht. Sie sehen also warum wir zögern die 100er Packung Dormicum die unter dem Antibiotikum steht abzugeben …“

Von da an war der Arzt irgendwie netter am Telefon.

4 Kommentare zu „Telefon an den Arzt

  1. Was ich nicht nachvollziehen kann ist, das die Leute alle mit Dormicum wollen?? Nehmen die das als Vergewaltigungsdroge oder wie?
    Die paar Male, die ich es leider als Eigenerfahrung verbuchen kann und die vielen Male die ich es an Patienten im Einsatz gesehen habe, machen mir unverständlich wie man das Zeug freiwillig nehmen kann…
    Ich mein, wenn man Pech hat geht man ab wie Schnitzel während man das Zeug intus hat und erinnert sich danach nicht mal daran was für einen Scheiß man gemacht und gesagt hat. Versteh ich nicht.

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  2. @chefarzt: Ja klar. Die meisten Rezepte hier sind noch von Hand geschrieben. Aber ich habe auch schon maschinengeschriebene gefälschte gesehen.

    @Kathy: ist doch gut, wenn Du das nicht brauchst. Andere sind leider (schon) davon abhängig, Und solange sie es zuhause nehmen, bekommt auch niemand andere eventuelle Entgleisungen mit. (Für Nichtmediziniker: Dormicum hat wie manch anderes Schlafmittel die Nebenwirkung, dass es retrograde Amnesie verursacht, also: Erinnerungsverlust. Das bedeutet, dass manche Leute im Vorschlaf die dümmsten Sachen anstellen – und nachher keine Ahnung mehr davon haben).

    @medizynikus: er wollte es sicher nicht gleich übertreiben. Nur so 100 Stück Schlaftabletten …

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