Schmelztabletten

Kundin in der Apotheke: „Haben sie mir andere Schmerztabletten? Diejenige, die ich meiner Mutter gegeben habe, wirken nicht.“
Apotheker: „Was für welche haben sie denn probiert?“
Kundin: „Imodium lingual.“
Apotheker: „Imodium?? Aber das ist gegen Durchfall, das sind doch keine Schmerztabletten!“
Kundin: „Das steht aber drauf: Schmerztabletten.“

Sie hatte den Aufdruck „Schmelztabletten“ falsch gelesen. Üble Sache!

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(mit besten Dank für die Geschichte an den übermittelnden Apotheker!
Wenn Du auch eine kennst und sie nicht selbst veröffentlichen kannst / willst … ich nehme sie gerne!)

Blogfundstück. Oder: nicht nur bei uns.

Blogfundstück von Blogamaspätenbendleser. Das Original ist hier zu finden. Ist zwar schon etwas her, aber ich fand’s süss!

Faschingsdienstag

Ich war grad unterm Tisch von einem Apotheker ein Kabel verlegen, als das Teleklingel fonte.
Er: „Ja? Herr [Patient]! Wie geht es Ihnen? Lange nichts mehr gehört! Wie? Bauchschmerzen? Wieviel Krapfen haben Sie denn schon gegessen? WAS? HEUTE? WIEEE???!! IN DER LETZTEN STUNDE? Warum machen Sie denn sowas? Ja, wir sind da, kommen Sie nur vorbei! Auf wiederhören!“
Er, zu mir gerichtet: „Herr [Techniker], das glauben Sie mir jetzt nicht. Kennen Sie jemanden, der schon mal 16 Krapfen in nur einer Stunde gegessen hat?“
Ich: „Ähm… Naja… um ehrlich zu sein…“
Er: „Der Mann ist 83 Jahre alt!“

Im Zuge eines Lachanfalls bin ich dann so derb an die Tischplatte geknallt, dass mir der Apotheker eine Kopfschmerztablette geschenkt hat. Und einen Krapfen. ;)

Frankiertes Antwortcouvert mitschicken

Wir haben einem Arzt, der keinen Fax hat und extrem schlecht telefonisch erreichbar ist, den Rezept-vorbezug des Patienten per Brief geschickt, mit der Bitte ihn zu unterschreiben und zurückzuschicken.
Das hat er dann auch gemacht – mit einer Notiz dran: „Schicken sie das nächste Mal ein frankiertes Antwortcouvert mit!“

Was zum Geier?
Sicher nicht!

Der Arzt kann für das Ausstellen des Rezeptes etwas verlangen* und wir haben ja schon das Hin-Couvert bezahlt.
Nein, das nächste Mal sage ich dem Patienten bei dem Arzt, es gibt entweder keinen Vorbezug, oder er muss mir das Rezept selbst vorbeibringen.

* Das wäre wohl Punkt 00.0140 1: Ärztliche Leistung in Abwesenheit des Patienten, Franken 17.76.-
Porti sind da allerdings drin enthalten, die kann er nicht separat abrechnen – vielleicht darum der Protest?

pro 5 Min.

Apotheken in aller Welt 13: Grilli, Italien

Leserin (und Blogschreiberin) Geneviève schickt ein Bild und schreibt dazu:

Hallo Pharmama
Gestern sind wir aus der Toskana zurück gekommen und ich habe eine Ohrenentzündug mitgebracht. Nachdem ich 5 Stunden im Spital deswegen verbracht hatte, musste ich anschliessend in die Apotheke, um Antibiotika zu holen.
Natürlich habe ich an Deinen Aufruf gedacht und schicke Dir hier also ein Foto der Farmacia aus Grilli (das liegt etwa 20km von Grossetto – die nächste grössere Stadt. Wir selbst hausten … in Vetulonia – ein Städtchen, in welchem man Etrusker-Gräber gefunden hat)

Kein Schaufenster und Gitter vor der Türe nach Ladenschluss. Heimelig. Hmmmm. Aber der Himmel ist sowas von blau!

Apotheken in aller Welt 12: Kathmandu, Nepal

Leserin Laura (die übrigens auch blogt) schickt mir ein Bild aus Nepal und schreibt dazu:

Hallo Pharmama!

Ich bin zwar nicht im Urlaub in Kathmandu, Nepal, sondern lebe hier seit fast einem Jahr, trotzdem kommt ein Foto =)
Tschuldigung, dass es von soweit weg aufgenommen wurde, aber ich wartete auf der anderen Straßenseite auf meinen „Bus“ zur Arbeit und der kann immer kommen, der hat keine Zeiten^^ In der Apotheke kann man zumindest alles kaufen, Paracetamol, Ibuprofen, Damenbinden, jegliche Antibiotika und die Antibabypille. Selbstverständlich sehr billig und ohne Rezept oder sowas^^
Liebe Grüße,
Laura

Kein Apothekenkreuz, kein weisser Schurz (wenigstens ein weisses Hemd) und der Laden ist auf die Strasse hin offen – da ist nichts mit „Raumtemperatur“ und QMS – aber: eindeutig eine Apotheke!