Das waren noch Zeiten – Pharmafest und Abschluss

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Am Samstag habe ich Treffen mit meinen ehemaligen Mit-Studenten. 20 Jahre ist es her, seit wir die Diplomfeier hatten! Ich freue mich, sie wiederzusehen. Es hat uns ja nach dem Studium über die ganze Schweiz verteilt und auch in verschiedene Sparten der Pharmazie „verschlagen“. Von Dokumentation über Industrie bis Offizin (wink).

Das Bild oben ist mir erst kürzlich wieder in die Hände gefallen. Es war mein Entwurf für das Pharmafest im Jahr vor dem Abschluss. Zusammen damit hatte ich einen meiner Cartoons aus der Studienzeit abgelegt. Wahrscheinlich ist das nur für Pharmaziestudenten lustig … aber die dürften auch heute noch mitfühlen:

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Wer wissen will, weshalb das mit dem Tiegel so eine Sorgfaltsarbeit ist (oder wer das vergessen hat): siehe Artikel Wikipedia zu Veraschen. Ich mag Labor – aber das war mir ein bisschen zu viel „Feinarbeit“.

Liebe Jetzt-Studenten: Viel Erfolg mit Eurem Studium (egal in welchem Jahr ihr seid) – und haltet durch!

13 Antworten auf „Das waren noch Zeiten – Pharmafest und Abschluss

  1. 20jähriges habe ich heuer auch – aber im Gegensatz zu den Zwischenexamen wurde am Schluss eigentlich nie gefeiert (im Sinne von Party – eine offizielle und formelle Examensfeier gab es bei uns sowieso nicht, auch keine Promotionsfeier). Das lag vor allem daran, dass nach mehr als 6 Jahren das ehemalige Erstsemester sowieso inzwischen über diverse Jahrgänge verteilt war. In der Regelstudienzeit hat es bei uns nur eine Minderheit geschafft.

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    1. Das stimmt für uns auch – nach der (feierlichen) Übergabe des Diploms und einem Essen später war auch fertig. Nichts mit Party. Ich glaube, das wissen die auch, dass man da anderes im Kopf hat und machen die Party deshalb in den Jahren vorher.

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      1. Bei uns gab es nicht mal die feierliche Übergabe – unsere Abschlusszeugnisse sowie die Approbationsurkunde kamen per Post.

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  2. Schöner Comic. Schon damals zeichnete sich das Talent ab.

    Um den Schritt einer Veraschung habe ich mich immer drücken können und alle meine Analysen anders gelöst. Eine Analyse habe ich mal mit Absicht falsch angesagt, weil ich keine korrekte Lösung finden konnte, aber nicht die gesamte Praktikumszeit an dieser Analyse „festhängen“ wollte. Mein Assistent hat mich das dann auch gefragt, und ich habe ihm das genau so gesagt: Ich komme auf Lösung dies und das… Ich weiß, dass es definitiv falsch ist… Ich sage falsch an, um eine „Strafanalyse“ zu bekommen, die ich wahrscheinlich korrekt (und schneller) lösen werde. Erfolg der Geschichte war, dass mein Assistent mein Vorgehen durchaus nachvollziehen konnte, den nachfolgenden Semestern aber die Anzahl der Strafanalysen begrenzt wurde…

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      1. Es waren zwei Ansagen pro Analyse gestattet. Ich habe bei der fraglichen Analyse 1x unwissentlich falsch angesagt (weil ich dachte, das Ergebnis sei richtig), dann ca. 3 Tage auf immer neue Wiederholung des Trennungsgangs verschwendet, und kam immer wieder auf des selbe falsche Ergebnis. Dann wurde es mir zu blöde und ich habe zur beschriebenen „Notbremse“ gegriffen. Habe ich aber auch nur 1x gemacht.. ;-)

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          1. Eure Fachschaft gabs bei uns nicht… ;-) Aber ich habe den immer mal den Erfordernissen angepasst, und wie gesagt, mich um irgendwelche Aufschlüsse – soweit ich konnte – gedrückt.

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    1. :-) Hach ja, die vielen kleinen Abkürzungen die die Zeit im Labor begrenzen konnten. Das strategische Ansagen von Analysen wurde von vielen schon im ersten Semester fleissig geübt. Der verhasste Trennungsgang konnte mit Schnell-DCs ebenfalls umgangen werden, bis mich irgendwann ein Assistent angepfiffen hat „Ich will Dich schütteln sehn!“.
      Das Auswiegen der Enzymaktivität klappte auch gut, bis auch die Assis gemerkt haben dass man mit gutem Auge und einer Pinzette bessere und schnellere Ergebnisse erzielt als das tatsächliche Messen. Und dann war nichts mehr mit Auseinanderdröseln des Pulvers. :-(

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  3. Das Datum meiner Approbation ist auch bei mir in ca. 3 Wochen ganze 20 Jahre her. Die Zeit fliegt. Witzigerweise hat es mich wieder in meine Heimat gezogen nach diversen Stationen, u.a. im Ausland (Bayern ;-) ).

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    1. „Das Datum meiner Approbation ist auch bei mir in ca. 3 Wochen ganze 20 Jahre her.“

      Bei mir sind es noch 19 Tage – am 4. Dezember war es damals, ein Freitag, wie ich noch erinnere. Nach der Prüfung (4 Stunden mündlich: Chirurgie und Innere (Pflichtfächer) sowie Psychiatrie und Gynäkologie (Wahlfächer)) sind wir mit der Prüfungsgruppe (4 Leute) und den jeweiligen Partnern schön Essen gegangen (chinesisch), dann haben wir uns in eine Cocktailbar gehockt und langsam und gepflegt die Lichter ausgegossen.

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  4. Apropos Verarschen: ich find dass es kaum ein niedlichere klingendes Laborgerät als den ‚Muffelofen‘ gibt 😁

    Bei mir sinds noch 0,5 Jahre bis zum Examen 🤐

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