Erkläre Deinen Beruf einem Kind

Junior hat demnächst Zukunftstag – dafür musste er sich für einen Tag eine „Stelle“ suchen in einem Geschäft in dem er Interesse hat reinzuschnuppern. Ursprünglich war das ein „Tochtertag“ mit dem Ziel in geschlechts-untypische Berufe eine Einsicht zu erhalten. Heute wurde das auf beide Geschlechter ausgedehnt. Die Apotheke wäre ja für Jungen heute geschlechts-untypisch (90% Frauenanteil) … und Junior hätte ich auch einen Tag in meine Arbeit hineinschauen lassen, aber seine Lehrer haben entschieden, dass sie den Zukunftstag nicht bei den Eltern / Verwandten verbringen sollen und dass sie (selber) etwas anderes suchen müssen. Jetzt geht er zur Floristin :-)

Etwas zu suchen / finden, das ihn interessiert war gar nicht so einfach. Das hängt auch damit zusammen, dass man sich unter den Berufsbezeichnungen nur schwer etwas vorstellen kann. Das gilt nicht nur für Kinder: mit den vielen neuen Berufsbezeichnungen und Berufen überhaupt weiss ich auch kaum noch, was genau jemand macht.

Deshalb meine Idee hier: Stell Deinen Beruf vor, wie wenn Du ihn einem Kind (unter 10 Jahren) erklärst. Schreib Deine genaue Berufsbezeichnung noch nicht: die anderen sollen raten. Auflösen dann später.

Ihr wisst ja schon, was ich bin. Junior hat meinen Beruf selber vor Jahren mal mit „Mama macht Medikamente“ beschrieben. Ich würde das vielleicht so erklären: Bei mir im Geschäft gebe ich den Leuten die richtigen Mittel ab, damit sie wieder gesund werden. Manchmal kann ich das direkt, manchmal muss ich sie zum Arzt schicken zum genauer anschauen und ein Mittel aufschreiben lassen, damit ich das dann geben kann.

Jetzt ihr. Ich bin gespannt.

69 Antworten auf „Erkläre Deinen Beruf einem Kind

  1. Meine aktuelle Tätigkeit: Briefe schreiben. Der Arbeitgeber: wenn zwei sagen, dass sie im Recht sind, diktiert er die Briefe von einem der beiden.

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  2. Ich bin momentan dabei zu lernen, wie man Medizin herstellt und wie sie funktioniert. Später werde ich dann kranken Menschen die Medizin geben, die sie brauchen, damit sie wieder gesund werden.

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      1. Ja genau. 😅 Was anderes kam für mich nie in Frage. Das erste Jahr ist inzwischen rum. Spaß macht’s immer noch genauso, wie am ersten Tag.

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  3. Ich versuche herauszufinden, wie man Kindern und Jugendlichen am besten Informatik, also wie Computer, Smartphones oder das Internet funktionieren, beibringen kann. Und dann zeigen wir den Leuten, die mal Lehrer dafür werden wollen, wie sie es am besten den Kindern erklären können.

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      1. Fast. Ich bin Informatikdidaktikerin an der Uni – wir führen informatikdidaktische Forschung durch, bilden Informatiklehrer aus und fort und erproben auch Unterrichtskonzepte mit Schülerinnen und Schülern, teils in Schulen und teils in unseren Lehr-Lern-Laboren. Ich bin aber selbst auch ausgebildete Informatiklehrerin für Berufsschulen ;)

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  4. Uh, schönes Spiel, aber schwierig. Gelingt mir ja bei fachfremden Erwachsenen manchmal nicht :)

    Moderne Websiten im Internet sind ja ein bisschen so wie Computerprogramme: Man kann inzwischen nicht nur Seiten angucken, sondern auch immer mehr auf ihnen machen. Und weil so eine große Seite, auf der man viel machen kann, auch ziemlich kompliziert ist – verliert man beim Programmieren schnell mal den Überblick und macht Fehler. Aber keiner will Fehler auf seiner Website – also muss man sie suchen und beheben.
    Damit man weiß, welche Fehler es gibt, muss man Versuchen, auf der Website alles, was man machen kann, einmal zu machen, und damit schauen, ob es noch funktioniert.
    Manche Fehler passieren auch nur, wenn man die Website mit einem alten Handy oder einem neuen Tablet ausprobiert. Deswegen muss man die Website auf ganz vielen Geräten testen.
    Das ist von Hand ganz viel Arbeit, und manchmal schafft es einer alleine auch garnicht, alle Fehler zu finden.
    Deswegen hat die kleine Firma, bei der ich arbeite, ein Programm geschrieben, mit dem man diese Fehlersuche automatisch von einem Computer machen lässt. Wir haben auch ganz viele verschiedene Computer und Handys, mit denen das Programm die Website gleichzeitig testen kann.
    Das Programm sagt dann: „Oh, deine Website sieht auf dem Windows-Laptop anders aus als auf deinem iPad. Und zwar auf dieser Seite, wenn man den Knopf hier dreimal drückt.“ Oder sowas wie: „Vor deiner Änderung hat noch alles funktioniert, wie es soll. Jetzt ist der Knopf hier aber kaputt, und dort blinkt was, das war vorher noch nicht da.“
    Und weil das Programm nicht immer perfekt funktioniert, und immer besser werden soll, müssen auch ein paar Leute an ihm arbeiten, und einer davon bin ich..

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      1. Ganz trocken: Anwendungsentwickler in einem Startup, das automatisierte Softwaretests für Webanwendungen anbietet. :)
        Studiert habe ich übrigens einfach nur „Informatik“ (bzw. „Computer Science“) – Man könnte auch einfach sagen, ich bin „Informatiker“. Aber das ist dann vermutlich wieder zu grob.

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  5. Tolle Idee.
    Also: Ich unterstütze junge Menschen dabei, die passende Ausbildungsstelle oder den passenden Studienplatz zu finden. Auch wenn jemand in der Ausbildung oder im Studium unzufrieden ist, bin ich eine mögliche Ansprechpartnerin. Auch zum Thema Schullaufbahnplanung berate ich. Ich arbeite sowohl mit einzelnen Jugendlichen als auch mit ganzen Klassen oder sogar Jahrgangsstufen.

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  6. Ich arbeite mit anderen Menschen in einem Team und gemeinsam versuchen wir herauszufinden, warum Menschen krank werden und wie man Ihnen helfen kann. Dazu gucken wir uns die kleinste Einheit unseres Körpers an, die Zelle und was darin passiert. Wir bauen aber auch Organe nach, um zu verstehen wie die Zellen miteinander reden. Und dann gibt es noch die Möglichkeit diese nachgebauten Organe quasi als „Ersatzteil“ einem kranken Menschen einzusetzen… Aber da müssen noch ein paar Vorarbeiten erledigt werden, bevor wir das überhaupt dürfen.
    (Das klingt jetzt deutlich cooler als mein Arbeitsalltag tatsächlich ist :D)

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      1. Offiziell „wissenschaftliche Mitarbeiterin“ bzw Doktorandin, aber das ist so allgemein, das kommt dann sehr auf die Fachrichtung und das Institut an. Studiert habe ich übrigens Molekulare Medizin, habe aber auch Kollegen die Pharmazie, Medizin, Biochemie oder Biologie studiert haben.
        Realer Arbeitsalltag: Kleinstmengen farbloser Flüssigkeiten mischen und bei verschiedenen Temperaturen stehen lassen :D

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  7. Hrm. Ich helfe meinen Ärzten Menschen wieder gesund zu machen bzw. zu erkennen, was sie krank macht, plane deren Termine und sage anderen Ärzten, was ihre Patienten haben.

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  8. Ich beschäftige mich überwiegend mit Rohrleitungen, was am Anfang und am Ende der Rohrleitungen dran hängt, und sehr viel Luft die man entweder durch die Rohrleitungen bläst oder saugt. Ziel das Ganzen ist, Produkte von einem Punkt A (z.B. einem Silo vor der Tür) zu einem Punkt B zu fördern (meistens die Produktionslinie im Inneren vom Gebäude, z.B. zu einem Teigkneter der zu einer Backstraße für Kekse gehört).

    Je nach Produkt muss ich einige Randbedingungen beachten.
    Bei Cornflakes, ganzen Keksen oder Reiskörnern darf ich nicht zu schnell fördern, sonst habe ich am Ende nur noch Krümel.
    Soll Milchpulver für Säuglingsnahrung gefördert werden, müssen extra strenge Hygieneregeln eingehalten werden.
    Habe ich dagegen Kunststoffpellets mit Glasfasern drin, müssen meine Rohlbögen extra verschleißfest und stabil sein, da sie sonst innerhalb weniger Wochen kaputt sind und Löcher bekommen, aus denen mein Produkt dann raus fällt.
    Klebt mein Produkt sehr gerne (wie Kakao oder Zucker), muss ich durch geeignete Hilfsmittel sicher stellen, dass das Produkt doch noch aus dem Behälter heraus kommt. So ein Hilfsmittel kann ein Vibrationsboden am Siloauslass sein, aber auch extra trockene und kühle Luft oder auch eine Art Hammer, der regelmäßig gegen den Behälter schlägt und durch die Erschütterungen das Produkt ins Rutschen bringt.
    Habe ich ein giftiges Produkt aus der chemischen Industrie, muss ich dafür sorgen, dass Menschen und Umwelt nicht zu Schaden kommen und die Anlage sicher ist.
    Für Stoffe, die schnell explodieren, muss ich manchmal Stickstoff statt normale Luft verwenden für die Förderung, da normale Luft Sauerstoff enthält und eine Atmosphäre ohne Sauerstoff nicht explodieren kann. Für den Fall der Fälle muss ich manchmal auch Berstkanäle auf den Behältern einplanen. Das sind extra stabile Rohrleitungen zwischen den Behältern und dem Gebäudedach. Kommt es zu einer Explosion werden der Überdruck und die Flammen so auf sichere Art und Weise nach draußen geleitet.

    Damit die Kekse aus dem obigen Beispiel auch schmecken, muss ich ein bestimmtes Rezept einhalten. Die Menge Zucker, Mehl, Kakao, Butter/Fett, Wasser,… darf weder zu viel noch zu wenig sein. Bei 50 kg/h +/- 1% muss ich anderes Material zum dosieren wählen als bei 5.000 kg/h +/-1%.

    Sobald mein Kozept steht frage ich Preise bei den Herstellern der einzelnen Bauteile an. Wir können kein ganzes Silo bauen, dafür gibt es Spezialisten, die das viel besser und günstiger können. Wir kaufen das Material/die Silos ein und lassen die direkt zur Baustelle unseres Kunden liefern.

    Das ganze fasse ich dann in einer Preisberechnung und einem Angebot für meinen Kunden zusammen. Dabei ist es hilfreich verschiedene Sprachen zu beherrschen.

    Wenn ich meine Arbeit gut mache und mein Kunde von meinem Konzept und dem dazugehörigen Preis überzeugt ist, dürfen meine Kollegen bauen, was ich verkauft habe.

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      1. Maschinenbauingenieur stimmt zu 100%. Ich habe einen Bachelor im Maschinenbau, bei uns gab es keine Vertiefungsrichtung, also nur den allgemeinen, klassischen Maschinenbau.
        Gelandet bin ich damit bei einem Anlagenbauer und auf meiner Visitenkarte steht ganz nichtssagend „Sales Support Engineer“

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  9. Da muss ich auch mal wieder einen Kommentar hinterlassen, weil ich das letztens erst bei meiner 8-jährigen Nichte probierte. Ich helfe Goldgräbern zu wissen wo das Gold ist.

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      1. Nah dran. Ich bin Bergbauingenieur und arbeite jetzt in einer Firma die Software für 3D Design für Untergrundbergbaubetriebe herstellt.

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  10. Gut… dann versuch ich das auch einmal…
    Ich arbeite in einem Bereich im Krankenhaus, in dem wir alle möglichen Mittel herstellen, um Menschen wieder gesund zu machen. Das können ganz einfache Salben gegen Ausschlag sein, oder auch ganz lebenswichtige Spritzen. Und ich bin dafür verantwortlich, zu schauen, ob das Richtige hergestellt worden ist, ob die Menge an dem Mittel, das wirken soll, die richtige ist, und wir so niemanden vergiften, und ob auch alles sauber ist – in den Mitteln, die die Menschen bekommen, und auch in den Räumen, in denen wir das alles herstellen.

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    1. Spitalpharmazeutin? Das hätte mich auch mal interessiert, aber ich glaube, das war noch nicht so eine Sache „zu meiner Zeit“ … Heute gehen die teils sogar auf Visite mit den Ärzten?

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      1. Ja, genauer gesagt Leitung der Abteilung Qualitätskontrolle. Wir produzieren von Salben bis Augentropfen und Infusions- und Injektionslösungen im Chargenmaßstab selbst, ganz besonders für Babies und Kinder. Aber wir produzieren auch Zytostatika patientenindividuell, da habe ich allerdings keine Kontrollfunktion, da diese Zubereitungen ja nicht zerstörungsfrei überprüft werden können, bevor sie zum Patienten gehen.
        Und ja, wir haben Apotheker, die beinahe täglich auf den Stationen sind, die Ärzte beraten, zum Teil im Antibiotika-Team arbeiten.
        Ich glaube, du könntest das bestimmt gut, so weit ich dich aus deinen Texten kennenlernen durfte. Auch hier ist vernetztes Denken essentiell.

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  11. Wil ich jetzt auch mal probieren, ist zwar an sich recht einfach zu erklären aber in der Praxis dann doch nicht soo einfach. Ich fahre große Fahrzeuge und ersetze das „Elterntaxi“ bzw ich fahre Personen von Punkt A nach Punkt B.

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      1. jo, wie gesagt einfach zu erklären. In der Praxis dann nicht mehr ganz so einfach, weil teilweise die andern Verkehrsteilnehmer nicht wissen wie viel Platz ich mit dem Bus brauche (zb schon beim abbiegen brauch ich meistens die komplette Breite der Strasse in die ich einbiegen will), teilweise sich einfach vordrengeln oder einfach ohne nachzudenken fahren und nicht wissen das ich mit einem 12t (leergewicht) Bus einen längeren Bremsweg hab als ein „normaler“ PKW. Mir machts aber sehr viel Spass und ich hoffe das ich auch irgendwann mal auch die „großen“ Reisebusse fahren darf.

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  12. Ich repariere und erhalte Maschinen die Autoteile produzieren. Dabei ist meine Aufgabe vor allem dafür zu sorgen das die Computer funktionieren und alles andere was den Motoren und Greifer sagt wie sie sich zu bewegen haben.

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      1. Industrieelektroniker Produktionstechnik.

        Auch wenn der Einfluss zunimmt, mit „IT“ hat es nicht direkt zu tun. In einer modernen Werkzeugmaschine stecken halt mehrere Rechner für Regel- und Steuerungsaufgaben drin. Man sollte die (in ihren jeweiligen Sprachen) rudimentär programmieren können um zu verstehen was schief läuft und effektiv arbeiten zu können.
        Das Problem liegt aber meist weiter an der Oberfläche das Sensoren, Messsysteme oder Aktoren den Geist aufgeben. Ziel ist es die Ursachen möglichst abzustellen bevor sie als ungeplante Ausfallzeit zu Tage treten.
        Klappt nicht immer. Bzw. erst wenn man die nötigen Erfahrungen gesammelt hat weil die Dinger sich manchmal wie undurchschaubare Kisten verhalten.

        Was ich leider nicht herausgestellt hab ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen. In vielen Fällen handelt es sich nämlich auch um einfache Anwendungsfehler. Da muss ich mich dann tiefer in die Problematik eindenken als derjenige der jeden Tag daran arbeitet.
        Oder halt komplexe Probleme in Zusammenarbeit zu erörtern und zu lösen. Dazu gehört auch einzuschätzen wann externe Hilfe nötig wird.

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  13. Hallo, dann probiere ich es auch einmal:

    Also ich rede mit Menschen die mich besuchen kommen und mich um etwas bitten, dann schubse ich Zahlen durch die Gegend, drucke Papiere und Verträge aus und am Ende bekommen die Menschen etwas, von mir oder meiner Firma geliehen, damit es bei denen weiter geht und sie sich Wünsche erfüllen können..

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  14. Ich arbeite bei einer Firma für Medikamente. Medikamente darf man nicht einfach so verkaufen, man muss erst den Staat fragen, ob er einem das erlaubt. Dafür schreibt man ein dickes Buch darüber, was das Medikament ist, wogegen es hilft und dass man sich sicher ist, dass es ungefährlich ist.
    Ich bekomme aus der Firma die ganzen Informationen, die ich für das Buch brauche. Die Informationen bastel ich dann so zusammen, dass das fertige Buch für den Staat auch gut zu lesen ist und die Geschichte erzählt, die wir erzählen wollen,

    Manchmal versteht der Staat dann Teile des Buches nicht, die darf ich ihm dann nochmal erklären.

    Wenn der Staat zufrieden mit dem Buch ist und uns erlaubt, das zugehörige Medikament zu verkaufen, muss ich manchmal noch nachträglich Bescheid sagen, dass wir ein paar Sachen ändern wollen.
    Da ich bei sowas immer dem Staat Bescheid sagen muss, halte ich manche der Ideen, die unsere Abteilungen haben, für doof, da der Staat die auch nicht so gut finden wird. Dann halten mich hier alle wieder für eine blöse Spielverderberin und Spaßbremse :-)

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      1. :-)
        Meine Bezeichnung ist momentan „Fachreferentin für Arzneimittelzulassung“, alternativ die bekanntere englische Bezeichnung „Regulatory Affairs Manager“.

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  15. Wo ich arbeite, gibt es ganz viele Bücher, CDs, Filme und Spiele. Wir leihen diese Sachen anderen Leuten aus. Damit wir immer finden, was die Kunden haben möchten, sortieren wir die „Medien“, wie wir die Bücher etc. nennen und schreiben alles über die Medien, was die Leute oft suchen in den Computer. Das, was wir da reingeschrieben haben ist der „Katalog“, da kann man zum Beispiel nachschauen, ob wir Gregs Tagebuch Nr. 13 schon haben.
    Manche Medien benutzt man einfach zum Spass, aber auch wenn man etwas herausfinden möchte, für die Schule oder weil man einfach so etwas wissen möchte, zum Beispiel wie ein Schiffsmotor funktioniert kann man das bei uns in den Büchern nachschauen, und wenn man da nichts findet kann man bei uns auch im Internet recherchieren.
    Viele Leute lesen heute ja keine Bücher aus Papier mehr, sondern E-Books, Die kann man bei uns auch ausleihen.
    Man kann sich bei uns aber auch einfach so treffen, Hausaufgaben machen, zusammen chillen oder an einem unserer Angebote teilnehmen, wir bieten Forschernachmittage, einen Kreativclub und bald ist wieder Filmnacht – da kann man kostenlos einen Kinofilm anschauen!

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      1. Gregs Tagebuch hat ihn nicht gepackt? Ist er eher der Sachbuch- oder Heftli-Leser?
        Wenn er gern Games mit Aufgaben spielt: Spielzeit erhöhen unter der Auflage, dass der Ton ausgemacht werden muss. Dann muss er die Aufgaben lesen statt hören ;.)
        Ich weiss nicht mehr so genau, wie alt Junior jetzt ist, aber falls er schon 9 oder älter ist: probier mal die Woodwalker-Serie. Gutes Lesefutter.

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  16. Ich arbeite bei einem Unternehme, wo Leute Verträge abschließen, dass sie jeden Monat ein bisschen Geld zahlen, damit sie, wenn ihnen etwas schlimmes passiert, viel Geld zurückbekommen, um den Schaden zu beheben. Früher gab es da ganz viele Aktenordner und natürlich das Geld, vermutlich in großen Tresoren. Heute ist das (fast)alles auf dem Computer. Für die Tresore gab es Schlüssel, damit nicht jeder an das Geld kommt. Und auch an die Akten durfte nicht jeder, weil da Sachen drinstehen, die nicht jeder wissen soll. Und das ist am Computer genauso. Nicht jeder darf in alle Akten kucken und natürlich darf nicht jeder auf einen Knopf drücken, so dass jemand Geld auf sein Konto bekommt. Ich schreibe die Computerprogramme, die prüfen, wer da am Computer sitzt und was der machen darf.

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      1. Versichern tun wir alles. Und ich programmiere da das Berechtigungsmanagement über alle Systeme, habe also nicht mit einer Sparte zu tun, sondern mit allen.

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  17. Ich arbeite in einem Geschäft für Geschäfte. Das was du in einem Geschäft im Regal siehst muss das Geschäft vorher auch von jemandem gekauft haben damit es das dann an dich verkaufen kann.
    Und weil das sehr viele Geschäfte mit sehr vielen Produkten sind, braucht mein Chef ein sehr großes Lager wo das alles drin steht, damit das Produkt möglichst bald wieder im Regal steht wenn es jemand gekauft hat.
    Wenn du ein großes Lager hast brauchst du jemanden der die Übersicht behält was da alles drin steht und was wann an welches Geschäft geliefert werden muss und das bin ich.

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  18. Ooh, ich will auch mitmachen :D
    Ich arbeite im Moment in einem Labor. Da erforschen meine Kollegen und ich, wie sich die Zellen im Gehirn entwickeln und was dabei schiefgehen kann. Später will mich um Menschen kümmern, die Krankheiten in ihrem Gehirn und in ihren Nerven haben. Ich helfe ihnen dann, gesund zu werden oder wenigstens nicht noch kränker.

    Der Beruf von meinem Vater ist dafür aber viel lustiger. Als ich im Kindergarten war, hab ich allen erzählt, er sei Steuerrater und rate, wie viel Steuern andere Leute zahlen müssen. Er hielt das im Hinblick auf die Absurditäten des deutschen Steuerrechts für eine einigermaßen akkurate Beschreibung.

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  19. Ich versuche es auch mal:

    Ich arbeite in einem Krankenhaus. Dort gibt es eine Abteilung, in der vor allem Frauen behandelt werden. Manche Frauen haben eine Krankheit in ihrer Brust die heißt Krebs. Krebs ist eine Erkrankung, bei der eine einzige Zelle im Körper neue Tricks gelernt hat: sie kann sich so oft teilen wie sie will und alle Zellen, die sich aus ihr entwickelt haben sind unsterblich. Das ist eigentlich ziemlich cool! Das erkläre ich den Patientinnen auch oft genau so. Natürlich auch meine Patienten ganz genau, dass man im schlimmsten Fall an Krebs sterben kann.

    Aber es gibt ja zum Glück auch noch uns Menschen. Einige Menschen sind viel schlauer als eine Krebszelle: Wissenschaftler. Sie tüfteln an neuen Wegen, die Krebszellen auszutricksen. Wenn es dann neue Medikamente gibt, muss man dann ausprobieren, ob die gut wirken. Man versucht dabei herauszufinden, wieviel von dem Medikament besonders gut hilft oder ob besser ist, es gemeinsam mit anderen zu geben.
    Damit man später weiß, was am besten funktioniert, wirft irgendwo irgend jemand, der die Frau gar nicht kennt, eine Münze. Bei Kopf bekommt sie die eine gute Therapie, von der die Wissenschaftler und Ärzte schon wissen, dass sie gut wirkt; bei Zahl bekommt die Frau dann die ganze neue Medizin.

    Das darf man aber nicht einfach so machen. Da gibt es in ganz vielen Ländern ganz viele strenge Regeln, an die sich dann alle halten müssen. Die Frau weiß auch immer ganz genau, dass wir etwas Neues mit ihr probieren wollen und unterschreibt nach guten Überlegen, dass sie das auch wirklich okay findet und dabei helfen will, dass es z.B. Frauen, die vielleicht erst in 10 Jahren die gleiche Krankheit bekommen, besser behandelt werden können. Also man macht das mit besonderen Patienten: das sind dann genau die, mit denen ich besonders viel zu tun habe. Gemeinsam mit den Ärzten schreibe ich den Frauen auf, wann sie welche Medikamente bekommen.

    Allen Frauen, auch denen, die nur ganz normale Medizin bekommen, helfe ich zu verstehen, was in der nächsten Zeit alles mit ihnen passieren wird und erkläre Ihnen, wie ihnen die Ärzte und Schwestern dabei helfen werden und können. Ich kümmere mich um alle Termine, die gemacht werden müssen, z.B. um das Röntgen der Lunge, aber auch um Termine bei anderen Menschen, die sich viel besser als ich mit den Gefühlen und Ängsten auskennen, die Krebs haben.

    Ich schreibe aber von meinen besonderen Patienten viel mehr auf als bei meinen anderen Patienten. Das interessiert nämlich die Wissenschaftler ganz besonders. Sogar, wenn die Frauen schon lange nicht mehr die neue Medizin bekommen, halte ich zu ihnen und ihren Ärzten noch viele Jahre den Kontakt.

    Manchmal rufen mich meine Patienten auch nach langer Zeit einfach so an, um mir zu sagen, dass es ihnen wieder richtig gut geht. Das sind dann meine schönsten Momente im Krankenhaus.

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