Danke Dr. Google

mittelalter Mann in der Apotheke: „Meine Drüsen schmerzen. Ich bin echt beunruhigt!“

Pharmama: „Welche Drüsen?“

Mann: „Die hier -„ (hält sich die Finger rechts und links unter das Kinn). „Ich bin voll verstopft in der Nase und es schmerzt, wenn ich schlucke!“

Pharmama: „Das sind ihre Lymphknoten.“

Mann: „Ja, meine Lymphdrüsen!“

Pharmama: „Sie sind erkältet. Nehmen Sie ein Schmerz/Fiebermittel und schauen Sie, wie sie sich dann fühlen.“

Mann: „Also … Sie denken nicht, es ist ein Lymphom?“

Pharmama: „Nein.“

Mann: „Oder Krebs?“

Pharmama: „Nein!“

(In Wahrheit war die Konversation noch etwas länger, aber das ist die Essenz von dem. Echt jetzt. Symptome googeln bringt einen auf ganz üble Dinge.)

9 Antworten auf „Danke Dr. Google

  1. Gab es sowas nicht eigentlich immer irgendwie?
    Früher war das dann „habe ich in der Frau mit Herz gelesen das ist bestimmt Krebs“ oder „hat die Schwester der Mutter von dem Cousin dem Seine Putzfrau gesacht und die putzt inne Uniklinik und wuss dat wissen“.

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  2. Wie war das mit dem an Zebras denken wenn man Hufgetrappel hört!?
    Wir hatten in der Praxis zum Glück nur einmal) einen Fall dass ein Patient kam und sich Medikamente bestellte die er vorher noch nie bekommen hatte, denn dank Google wusste er ja was er hat. Wozu studieren Ärzte eigentlich noch jahrelang? Sie brauchen doch einfach nur noch eine Erlaubnis Rezepte zu unterschreiben…

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  3. Meine Drüsen schmerzen… Naja, wer schon mal eine Speicheldrüsenentzündung hatte – und dabei ist es relativ egal, ob Ohr-, Unterkiefer- oder Unterzungenspeicheldrüse – der weiß, was diese Aussage wirklich bedeutet. Insbesondere dann, wenn die Speicheldrüse aufgrund geradezu pawlowscher Reflexe dann Speichel absondern möchte… Dann schmerzt es nämlich schon, noch bevor man überhaupt ans Schlucken denkt…

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  4. Muhahahahahahahaaaaaaaa Schenkelklopf

    Ja deshalb erkläre ich meinen Patienten ja auch, was ich da bei der Lymphdrainage mache und weshalb ich es mache, da gab es früher schon seltsame Missverständnisse.

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  5. Aus Zeitschriften oder vom Hörensagen kennt man eben aber nur ein paar Dinge – bei Google findet man ALLES. Alle denkbaren Symptome und je länger man sucht, desto mehr mögliche Krankheiten. Das ist wohl der Unterschied …

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  6. Ich gebe zu, ich Google auch ab und zu, in der Regel beruhigt es mich, weil man ja meistens was Harmloses findet.. Aber vor ein paar Wochen habe ich „Schwächegefühl in den Beinen“ gegooglet. KLeiner Tipp: Macht das nicht!!! ;)

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