Spezielle Kundenwünsche in der Apotheke

Ich muss das anziehen. Ich weiss es, es liegt sicher an mir.

2 Leute hatte ich allein gestern:

Zuerst: „Was für eine Spritze muss ich nehmen für eine künstliche Selbst-befruchtung?“

Die Frau will sich selber den Samen eines (ihres?) Mannes einführen um schwanger zu werden. Sie habe das letzthin auch im Fernsehen gesehen, wie die Ärzte das machen und – das mit dem Samen einführen kann man sicher auch selber, wenn man die richtige Spritze hat?

Dann: „Ein Urinbeutel – was gibt es da?“

Pharmama: „Verschiedenes, was haben sie denn …?“

Mann: „Es ist für für die Kaktus-Pflanze!“

Offensichtlich will er sich ein Bewässerungssystem bauen und das mit einem Urinbeutel. Der soll etwa einen halben Liter fassen. Wie sehen die denn aus, was sind die Unterschiede und wieviel kosten die?

Und in letzter Zeit hatte ich noch mehr:

„Ich hätte gerne Tena Inkontinenzeinlagen – für den Blasensprung.“

Okay, finde ich eine Idee, die Frage ist nur: Reicht das überhaupt? Immerhin hat man etwa 1 Liter Fruchtwasser, die Kapazität der Tena ist je nachdem etwa 400ml? Tena slip super (und die sind riesig) etwa 900ml?

Dann war da noch die, die nach „Teströhrchen ohne Medium“ gefragt hat – aber für was konnte sie mir nicht sagen – und es sollten auch keine Reagenzgläser sein.

Habt ihr auch solche Anfragen? Sagt mir, dass das nicht nur an mir liegt! Was wurde bei Euch schon verlangt – und für was?

61 Kommentare zu „Spezielle Kundenwünsche in der Apotheke

  1. Was ich wollte: Ein Verhütungsgel zur Anwendung mit dem Diaphragma
    Was ich bekommen habe: Ein Bio Gleitgel auf der Basis von Kiwi Extrakt
    ^^

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    1. Also dazu kann ich nur sagen: hierzulande sind richtige Verhütungsgels fast nicht mehr zu bekommen. Ein echtes Problem.
      Milchsäure-gel geht aber auch.

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  2. Also ich wurde vor kurzem nach Quecksilber gefragt. Auf die Nachfrage ob es vielleicht für ein Thermometer oder ähnliches sei wurde ich schnell eines besseren belehrt: Der Herr arbeitet als Motorrad-Tuner und wollte mit dem Quecksilber eine manuelle Vergaseruhr neu befüllen/richtig einstellen…

    Gut auch die Frage ob wir Plastikschläuche am laufenden Meter hätten… Hallo? Baumarkt?

    Sachen gibts…

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  3. Tolle Laboreinsendungen: ein leeres Röhrchen. Anforderung: Gasbrand. Äh ja. Luft – Gas – schon klar…
    Oder der Anruf: ich wollte doch dringend ein Antibiogramm haben, wo ist das?! – Ähm, wir haben gar keinen Keim gefundne? – Aber ich wollte doch ein Antibiogramm!!

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  4. Das mit der Spritze ist zumindest nicht völlig unrealistisch, nennt sich Selbstinsemination und funktioniert bei guter Planung tatsächlich. Allerdings wird das im Normalfall wohl nicht von Frauen gemacht, die das „mal im Fernsehen“ gesehen haben :-)

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    1. Soweit ich weiss ist dies in der Schweiz die einzige legale Möglichkeit ohne Ehemann eine Insemination zu machen.
      Meine Frauenärztin hatte so einen Flyer im Wartezimmer…

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      1. Hallo Pharmama,

        also in Deutschland ist es auch so, dass nur verheiratete Paare oder heterosexuelle Partnern in einer stabilen Partnerschaft eine Insemination legal vom Arzt durchführen lassen dürfen. Lesbische Paare z.B. nicht. Sie erhalten demnach auch nicht auf legalem Weg eine Samenspende, die sie dafür ja bräuchten. (siehe:http://de.wikipedia.org/wiki/Insemination)

        Finde ich persönlich unmöglich, aber so ist es nunmal im Moment noch. Vielleicht ist das in der Schweiz auch so?

        Ich glaube in den Niederlanden und in Dänemark ist es legal, weshalb viele Lesben dorthin gehen.

        LG Simone

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  5. na die Idee für die Blumenbewässerung mit Urinbeuteln , finde ich gar nicht soo schlecht. Muss ich direkt mal ausprobieren..

    bei uns wollen die Leute Briefmarken, Zwieback, Drogentest ( ok ist apothekenüblich, aber naja)

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    1. Ach, das mit den Drogentests. Ich habe bisher noch keinen „Wischtest“ gefunden, wie ihn die Polizei verwendet. Und die Urintests sind entweder nur auf eine einzelne „Drogensorte“ sensitiv – oder viel zu teuer. Und wenn ich den Kaufinteressenten dann noch erzähle, dass das nur eine qualitative Auswertung (WAS hat derjenige genommen) und keine quantitative (WIEVIEL hat derjenige genommen) und erst recht keine zeittechnische oder gar gemischt (WANN hat derjenige WAS und WIEVIEL genommen, und WER hat es ihm gegeben, und WO hat er den Rest versteckt?) ist, dann wird meist vom Kauf Abstand genommen…

      Zwieback habe ich übrigens da. So wie auch Trocken-Reisschleim…

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    2. Bei Drogentests gibt es (zumindest in der Schweiz) ein rechtliches Problem: Diese dürfen nur gemacht werden, wenn der Untersuchte es freiwillig (ohne Druck) machen will. Dann braucht man den Test ja nicht… Ich weiss ja, was ICH alles genommen habe!!?!
      Als Verkäufer ist man da schon etwas in einer Grauzone… Zum Glück kann ich keine Drogentests bestellen – sie werden ab und zu verlangt.

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      1. Wir könnten wohl bestellen – aber nur direkt beim Hersteller. Und irgendwie war die Nachfrage nie gross genug, da grad 12er Packungen oder so einzukaufen … die sind auch nicht ganz so günstig. Und dann der rechtliche Aspekt …

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      2. Das mit dem „freiwillig“ ist so ein Ding. Zumeist woll(t)en das Eltern bei mir kaufen. So sie erziehungsberechtigt sind und das Kind noch nicht volljährig, dürfte de Eingriff in dieses Persönlichkeitsrecht des Kindes gesetzlich abgedeckt sein. Und ich vermute mal, dass das in der Schweiz nicht anders ist.

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  6. Und da hab ich mich schon komisch gefühlt als ich in der Apotheke nach Ringer-Lactat-Lösung plus Infusionsbesteck und Kanülen für meine Katze fragte… Was ich aber tatsächlich bei meinen Tierarzt günstiger bekomme als in der ansässigen Apotheke.

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  7. Und was hast du der Dame mit der Spritze geraten? Welche sollte man besten benutzen? Ich habe mich das auch schon einige Male gefragt, nachdem ich das im Fernsehen gesehen habe, ob das mit jeder Spritze geht…
    Naja, da ich aber einestages nach Möglichkeit den natürlichen Weg bevorzugen würde, muss ich mir gar nicht den Kopf zerbrechen…

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    1. In einer Arztserie hat eine Ärztin einer „inseminationswilligen“ Frau dazu mal eine Bratensoßenspritze in die Hand gedrückt. Die ist relativ lang und hat keine „scharfen“ Kannten wie normale Injektionsspritzen. Ob das wirklich Sinn macht kann ich nicht beurteilen. Eine „ganz normale“ Einmalsprize, an die man ein Stück Schlauch eines Infusionssets anbastelt, welcher eingeführt wird, sollte es wohl auch tun. Das ganze nennt sich dann „Bechermethode“.

      Bei der „intrauterinen Insemination“ wird das Sperma in die Gebärmutter verbracht, diese Methode dürfte für die „Selbstanwendung zu Hause“ allerdings kaum geeignet sein.

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    2. Also: Du brauchst das richtige Timing, einen Bercher, einen Schleimlöser, eine Spritze und einen Infusionsschlauch und dann …
      (lässt sich alles im Internet nachlesen. Googel: Heiminsemination)

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      1. Ein Fertilitätsmonitor ala „Persona“ (oder ein Konkurenzprodukt) wäre für das richtige Timing wahrscheinlich auch hilfreich. Natürlich sind dann die „roten Tage“ (also die am Gerät, nicht die der Slipeinlage) spannend, und nicht die „grünen“… :-D

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  8. Die Tochter einer Bekannten ist das erste mal in ein Ferienlager gefahren. Meine Bekannte hat daraufhin ein Mittel gegen Heimweh in der Apotheke anfertigen lassen. Das Entscheidende war dabei sicher das Fläschchen aus der Apotheke mit der Aufschrift „gegen Heimweh“. Letztendlich hat die Tochter das aber nicht gebraucht. Ich würde gerne mal wissen, was die Apotheke dort rein gemacht hat. Die Idee fand ich jedenfalls total süß.

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    1. Als Mittel gegen Heimweh im Ferienlager kenne ich Vitraletten. Die haben eine so praktische Tablettenform. Wenn man vermeiden möchte, dass das Kind immer wieder die süßen „Tabletten“ will, kann man auch Wermuttee geben. (Aber ich glaube, das gab es gegen andere Beschwerden als Heimweh. Ich habe es selbst mal getrunken. Das ist so unglaublich furchtbar bitter.)

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  9. Ich habe die Apotheke bei uns im Ort vor kurzem sehr verwirrt weil ich nach Leerkapseln fragte und diese gerne wissen wollte wozu ;)
    Brauchte sie um meinen Katzen sehr ekelig schmeckende (aber notwenige) Tabletten zu geben.
    Und mit einer Leerkapsel drum rutscht es besser und schmeckt neutral. ;)
    Klar hab ich sie bekommen. Aber irritiert war sie schon merklich. g*

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    1. Ja, bei den Leerkapseln habe ich auch komische Blicke geerntet .Hier ging es um einen Hund, der diverste Medikamente bekam, die aber nicht in der richtigen Dosierung verfügbar waren. Also hat meine Freundin das Pulver abgewogen und in die Leerkapseln gefüllt…und die Apotheke hat mitgespielt..

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    2. Wenn man das gut erklären kann, bekommt man das sicher.
      Die seltsamen Blicke erklären sich so: es gibt Leute, die selber Drogen herstellen – Tabletten können sie nicht pressen, aber in Kapseln füllen geht …

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  10. Ich habe in der Apotheke mal ein Klistier gekauft, weil man damit (wenn man schön Luft pustet) prima den Sensor der Spiegelreflexkamera reinigen kann. Die Apothekerin hat mich damals auch ein bisschen komisch angeschaut… :-)

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      1. Ich denke, Sandra hat einen Ohrenballon (weiche Spitze) oder einen Klistierballon (harte Spitze) OHNE Flüssigkeit gemeintm, gekauft und in Benutzung. Ich hab mir so ein Teil im Fotofachhandel für meine DSLR besorgt, da der Blasebalg dann ein Luftansaugventiel hinten hat (so wie ein Gebläseball für eine Blutdruckmanschette) – das hat ein Klistierballon nicht. Mit letzterem kann es einen passieren, dass man Staubteilchen einsaugt und wieder auf den Sensor draufpustet.

        Nächster Schritt wäre die „Nassreinigung“ des Sensors… :-D

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  11. Bei mir (in einer Behörde) klingelte letztens eine Frau an der Tür, die „mal eben an Ihren Rechner“ wollte.
    Die Apothekerin, die ich vor einiger Zeit um Insulinspritzen gefragt habe (als Reserve, falls mein Pen mal ausfällt), wurde SEHR unfreundlich (und ich sehe nicht besonders abgerissen oder sonst drogenaffin aus) und wollte mir dann U40-Spritzen für 5 € das Stück andrehen. Ich bin dann eine Apotheke weiter gegangen, dort bekam ich 20 Stück, U 100, für 5 €.
    Die Apothekerin hingegen, die ich befragte nach einer Spritze zur Befüllung meiner E-Zigarette (lange Nadel, großes Lumen- die Flüssigkeit ist sehr dickflüssig) entwickelte direkt einen Ehrgeiz, das Richtige zu finden.

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    1. Sie wollte an ihren Rechner? Habt ihr den beschlagnahmt? Hat sie ihn euch ausgeliehen? :-)
      Jaja die Spritzen – darüber habe ich ja schon geschrieben. Das sehen die einen so und die anderen anders.
      Und richtig: seltsame Anfragen sind häufig auch interessant, weil das was neues ist -und man halt improvisieren muss.

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      1. Da sieht man mal, was die Rechtschreibverwirrung anrichtet…
        sie wollte an lilys Computer, und sie hat lily mit „Sie“ angeredet.
        Sonst hätte es heißen müssen „sie wollte an ihren Computer“.
        Leider gibt es abertausende Leute, die mittlerweile die dritte Person großschreiben… dabei ist es ein großer und wichtiger Unterschied:
        „Wenn Sie meine Tochter anrühren, werde ich sie schützen“ ist eben nicht „… werde ich Sie schützen“.
        ;)

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  12. Also ein guter Bekannter von mir ist Entomologe. Der kaufte immer in der Apotheke Leerkapseln um darin die Genitalien von Libellen aufzubewahren… Ob er das jemals den Angestellten dort gesagt hat, entzieht sich meiner Kenntnis…

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    1. Hmm… Gammeln die Körperteile da drinnen dann nicht vor sich hin? „Normale“ Hartgelatinesteckkapseln nicht nicht luftfeuchtigkeitsdicht, und wenn man ein Trockenmittel einfüllt, wird der Gelatine Feuchtigkeit entzogen und die Kapsel wird brüchig, wohingegen wenn man da Alkohol oder eine Formaldehydlösung (die so auch gar nicht mehr verkauft werden darf in D) einfüllt, wird sich die Kapsel wohl auflösen…

      Na er wird schon wissen, was er tut. Aber eine Nachfrage, wofür die denn sein sollen, würde ich schon machen. Die Gefahr, dass jemand einem anderen Menschen ein Leid zufügen will mit einem „gefaktem Arzneimittel“ ist nicht von der Hand zu weisen… (O.k., das wird natürlich niemand direkt zugeben – aber wenn sich die Wünsche sehr abstrus anhören, wird man doch schon aufmerksam.)

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      1. Ehrlich gesagt hab ich es dann auch nicht weiter hinterfragt… Aber ich denke, dass es lediglich für eine zeitlich begrenzte Lagerung ist. So lange bis er alles unter dem Mikroskop untersucht und abgezeichnet hat.

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  13. vor einiger zeit im notdienst „ich bräuchte eine pipette“ – ich zeige die glaspipette, die wir vorrätig haben und frage, ob die in ordnung ist. „ich weiß nicht, es ist für das chamäleon von meinem bruder.“

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  14. Aus Beruflichen und Hobby gründen habe ich schon viele ungewöhnlichen Sachen in Apotheken gekauft oder gewünscht. z.B. Placebotabletten (Arzt, Patientin und Gesetzliche Vertretung waren informiert), Kondome die einfach anzuwenden sind oder mit abrollhilfe (gab es nicht), Kondome ohne Gleitgel (gibt es, Ballone waren jedoch besser geeignet), Chemikalien, Röhrchen (für Blumenvasen), Spritzen (zum Kochen und für orale Medikation von Tieren).
    Als ich einmal für jemand anderes Antidepressiva abgeholt habe und für mich Bastelmaterial wollte, erfuhr ich, dass zwei meiner Chemikalien oft zur Selbsttötung benutzt werden. Erst nachdem der Apotheker von meinem Arbeitgeber bestätigt bekam, dass ich nicht Suizidgefährdet bin, durfte ich alles mitnehmen.

    Mit Infusionsmaterial bewässert meine Tante ihre (Schmerzmittel) Pflanzen, das Material und die Anleitung hat sie gratis vom Arzt bekommen.

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    1. Also an „Kondome mit Abrollhilfe“ in der Apotheke kann ich mich auch noch erinnern, ist aber schon Jahre her (und die wurden wegen Mangelnachfrage eingestellt). Die hatten einen Plastikring dabei, den man aber recht umständlich wieder abfummeln musste. Es gibt sowas ähnliches (und offensichtlich weiterentwickeltes) aber noch – siehe hier: http://www.kondomotheke.de/Pronto_das_3_Sekunden_Kondom_10_St__,2312.html?osCsid=aavsfs00m9j0ms99qmc3k3anq0siatof Bloß die Apotheke findet es nicht im Warenangebot der Großhändler… (Ich gebe zu, da mich solche Rechergeanfragen Geld kosten, habe ich jetzt meine Großhändler nicht auf eine Suche angesetzt.)

      Schmerzmittelpflanzen? *grinsel* Weiden (zwecks der Salicylsäure in der Weidenrinde) brauchen viel Wasser. Aber der Aufwand rechtfertigt den Nutzen nicht. Und die delta-9-THC-Pflanze wirkt nicht direkt gegen Schmerzen, es kann jedoch die Wirkung anderer Schmerzmittel potenzieren. Am Rande, auch unter „ärztlicher“ Aufsicht ist der Anbau in D untersagt – geregelt im BtMG Anlage 1 – siehe hier: http://www.gesetze-im-internet.de/btmg_1981/BJNR106810981.html
      Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mit mehr Schmerzmittelpflanzen spontan nicht einfallen – ich stehe auf dem (Infusions-Bewässerungs-)Schlauch…

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      1. Danke für den Link mit der Abrollhilfe, obwohl ich es am jetzigen Arbeitsplatz nicht benötige.

        Mit der Potenzierung hast du wohl recht, da mein Tante auch normale Schmerzmittel nimmt. Rechtlich ist die Situation in der Schweiz wohl ähnlich. So wie ich es verstanden habe, machte (vor ca. 4,5 Jahren) sich der Arzt nicht (oder weniger) Strafbar, wenn er nicht selber handelte, sondern nur Tipps zum selber Anbau gab.
        Nebenbei gäbe es noch eine weitere, ursprünglich in Europa heimische Pflanze (die, die noch immer für Kriege mitverantwortlich ist), aus der sehr wirkungsvolle Schmerzmittel gewonnen werden können. Da die Gewinnung sehr Personalintensiv ist und wegen der Nebenwirkungen, eignet sich diese Pflanze aber nicht für den Heimanbau.

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        1. Am schwierigsten beim Heimanbau ist die korrekte „Beleuchtung“ der Pflanzen. Illegale Gewächshäuser werden in Deutschland meist über den dramatischen Stromverbrauch der Beleuchtung in stillgelegten und abgelegenen Gebäuden ausgemacht, welcher den Energieversorgern auffällt.

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          1. Bei ihr wird der Stromverbrauch unverdächtig sein, da sie nur wenige Pflanzen hat (für sich und eine Freundin) und diese vor allem (oder nur) Tageslicht bekommen. Zudem sind in der Schweiz Elektroheizungen in bewohnten Häusern noch sehr verbreitet.

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  15. Was ich mich schon gefragt habe: Wenn ich in einer Apotheke nach DC-Platten fragen würde, würde ich sowas bekommen?

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    1. Wenn die Apotheke welche zu viel hat – wieso nicht… Aber frag nicht nach dem Preis… :-D (Extra ranbesorgen kostet meist extra. Und vorher überlegen, welche Korngröße, welches Fließmittel und ob man die UV-Detectionskapazität braucht…)

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  16. Meine Apotheke war recht oft verwirrt – und danach sehr engagiert – weil ich Medikamente für meine Tiere suchte. Sei es Desinfektionsmittel, Hautcreme, Kupfersulfat oder Iodoform–Ether, bei allem haben sie sich schlau gemacht, ob und wie man das verwenden kann. Kupfersulfat habe ich sogar wirklich bekommen, sogar gratis – das hatte jemand noch rumliegen und schlecht wird es auch nicht.

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    1. no0815girl – Ich rätselrate mal – Du hast ein Huftier, welches nicht in der Lasagne landen soll… :-D

      Jodoform(-Ether) bekomme ich leider nicht mehr eingekauft. Auch wenns mir die Suchenden nie glauben: Was ich nicht einkaufen kann, kann ich leider auch nicht verkaufen…

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          1. 6-9% reichen völlig aus bei H2O2 für die Strahlfäulebehandlung.
            3% verwendet man bei Menschen für Schürfwunden oder ähnlichem.
            Aber bitte vorsicht! Wasserstoffperoxyd eignet sich nur bei beginnender Strahlfäule. Wenn die Strahlfäule zu tief schon rein geht und man die „Taschen“ damit spühlt kann man dem Pferd Schmerzen zufügen. Denn es ist und bleibt eine Säure, die auch bei niedrigen Konzentrationen in Wunden brennt!
            H2O2 killt aber sämtliche Bakterien und sogar Schimmelpilze, und eignet sich daher auch zur Reinigung von angeschimmelten Fugen im Bad z.b.
            Zur Schimmelbekämpfung braucht man aber eine 30% Lösung. Die wegen der hohen Konzentration auch nicht auf intakte Haut kommen darf!
            (bei weiteren Fragen schick mir gern ne Mail ;) )

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          2. Danke für die Info. Wieder was gelernt. Ich werd mal bei Gelegenheit einen Lehrhufschmied zum Informationsabgleich befragen, was der dazu meint. Ich sehe den meist bloß so selten, weil der immer bei mir durchs Kuhdorf kommt, wenn ich in Kleinstadt auf Arbeit festhänge…

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      1. Einkauf ist ja auch irrelevant, es kommt sowieseo keiner mir Rezept. Interessant, der Rückgang beim Iodoformether seit das Rx ist… auf einmal finden die Pferdefreunde offensichtlich andere Wege.

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        1. Naja, ich kenn da tatsächlich Leute, die ihren Tierarzt ein Rezept aus dem Rippen leiern. Um so blöder steh ich da, wenn ich einfach nichts ran bekomme… Doofe Situation für mich.

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  17. Ich werde auch schon mal mit gerunzelter Stirn angeguckt, wenn ich Chemikalien in der Apotheke haben will wie Schwefel (zum Silber schwarz färben), Wasserstoffperoxid zum Knochen Bleichen (Knochen werden zu Schmuck) oder Ethanol zum Reinigen. Bisher habe ich aber immer alles bekommen.

    Das absurdeste, was ich bisher in der Apotheke erlebt habe von wegen „seltene Wünsche“ war, als ich einen Irrigator haben wollte (zur Darmleerung für die jährliche Fastenkur) und der Apotheker mit ungefragt ausführlich erzählte, dass und wie das Teil in gewissen Kreisen für bestimmte erotische Spielchen benutzt wird.
    Äh, thanks, but to much information…

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  18. Bei uns wollte eine Kundin Sachen bestellen damit sie eine Darmspiegelung bei sich selber machen kann… Wir haben davon abgeraten ;)

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