Manchmal bin ich nicht sehr erfreut über Bestellungen der Spitex. Zum Beispiel, wenn es (wieder einmal) für eine unserer Kundinnen ist, die etwas weiter weg wohnt, die aber durchaus in der Lage ist, sich ihre Sachen selber zu besorgen. Und die ich – nur etwa eine Stunde vor Eingang des Faxes von der Spitex auch in der Apotheke gesehen habe.
Aber das hier muss ich liefern. Nach Hause.
Oder wenn die Spitex etwas bestellt, wo ich noch kein Rezept habe – die Spitex aber darauf beharrt, dass die Kundin das braucht. Rezeptpflichtiges Medikament, sie hatte es noch nie. Sie schreiben auch keine Dosierung drauf. Ein Vitamin B12 Präparat.
Wir versuchen die Ärztin zu erreichen um das zuerst abzuklären – es wurde schon einmal von der Spitex Sachen bestellt, wo sich der Arzt dann geweigert hat, ein Rezept auszustellen (das war glaub für eine medizinische Bodylotion). Seitdem werden so Sachen vorher abgeklärt.
Endlich nach 2 Tagen erreiche ich die Ärztin, die mir die richtige Dosierung angeben kann. Wir bestellen es also. Wir rufen der Kundin an, wegen der Lieferung … und sie will das nicht haben. „Ich möchte nicht, dass die Spitex einfach Medikamente für mich bestellt!“
Verstehe ich sogar.

Blöde Frage von einem Nicht-Schweizer und Nicht-Mediziner:
Wer oder was ist der / die Spitex?
Danke.
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Das wäre auch meine Frage gewesen …
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Internet hat Informationen darüber: http://de.wikipedia.org/wiki/Spitex
Also ein Bezeichnung für Organisationen der häuslichen Pflege, in der Schweiz soweit ich verstanden habe als Verband organisiert.
(wäre auch meine Frage gewesen)
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Dann bestellt der Pflegedienst einfach mal so was rezeptpflichtiges fürs Mütterlein? Das ist ja ähnlich gruselig wie hier, wo für jedes Pflaster der Arzt kommen muss o0
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Wie schon richtig bemerkt, Hauskrankenpflege, also etwas sehr sinnvolles!
Allerdings ist es nicht üblich, dass die ohne vorherige Absprache etwas bestellen. Da fragen die Spitexdamen vorher schon nach, so kenne ich es jedenfalls. Wir in einem AWH bestellen ja auch „einfach“ so Medikamente beim Arzt. Natürlich werden die verordnet vom Arzt. wir beziehen einfach die nachfolgenden Tabletten immer wieder, da wir den Pflegeauftrag haben, uns um die Einhaltung der vom Arzt verordneten Therapie zu kümmern…
Also prinzipiell in Ordnung, nur scheint da was schief gelaufen zu sein…
LG M.
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Oder da entwickelt jemand Ambitionen in Richtung Diagnose?
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Also auf eigene faust meinen es besteht vit 12 mangel? Hm, kann natürlich sein…. Ich hoffe es allerdings nicht.
Wir haben auch so fälle, wo wir in monatsabständen spritzen müssen, abe eben… Auf anordnung des arztes!
Oder aber sie haben anweisung vom arzt nach so und so langer zeit zu spritzen und die patientin wusste nichts davon?
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Was ist Spitex? In Deutschland kennen wir den Begriff nicht, hier gibt es seit neuerem MVZ’s (Medizinische Versorgungszentren), das, was früher in der DDR Polikliniken waren.
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Der Hauspflegedienst – wie oben schon (richtig) erwähnt wurde.
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Ich hatte just gerade einen Fall, wo mir die Arztpraxis ein Rezept mit falscher Stärke vorab zugefaxt hat. Der Patientin ist es dann aufgefallen, bei mir selber war die Dosierstärkeänderung noch nicht angekommen, daher waren die „zu starken Tabletten“ für mich eine korrekte Folgeverordnung.
War ja nur ein Medikament, was im Einkauf ca. 2.200€ ohne MwSt. kostet, was diese Patientin als einzige bekommt, und wo ich 2 Tage, 3 Telefonnummern und 2 Faxnummern brauchte, um das Problem zu klären.
Erenntnis des Tages: Wir sind alle Menschen.. ;-)
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Ja, ganz fantastisch, diesen Service gibt es auch in Deutschland. Meine bettlägerige Mutter wurde zuverlässig von der örtlichen Apotheke „auf Zuruf“ vom Hausarzt mit allen benötigten Mitteln versorgt. Dann hat ihr der Pflegedienst erklärt, dass er sie besser versorgen könne, wenn das künftig alles über seine Vertragsapotheke laufe. Sehr gute Versorgung, wenn Schmerzapatientinnen dann wegen liegen gebliebener Faxe drei volle Tage lang auf ihre Schmerzmittel warten müssen …
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