Das Billigste?? (2)

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Das neuste Apothekenbashing von Saldo. Ob der Fehlinformation in dem Artikel bekomme ich noch ein Magengeschwür.

Im Saldo im Februar war ein Artikel drin, der wieder nett auf die Apotheken los geht. Titel:

Apotheken verkaufen lieber teure Generika.

Man hat ein paar Leute losgeschickt mit Rezepten und geschaut, was sie darauf in den Apotheken bekommen haben. Auf den Rezepten: Omeprazol oder Losartan. „Schockierendes“ Ergebnis:

Keine Apotheke verkaufte die günstigsten Produkte.

Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Ich hatte es schon einmal, nach was für Kriterien wir (und ev. auch andere Apotheken) Generika aussuchen. Der Preis ist dabei nur ein Kriterium, es geht auch um Einnahmefreundlichkeit, Unterstützung durch die Herstellerfirma (wie sieht es mit Retouren aus …) um das Sortiment der Firma (nicht alle machen alle Generika oder auch nur alle Formen von einem) um Beschaffung (da gibt es Firmen, deren Produkte häufiger wieder nicht lieferbar sind) und so fort.

Nicht zu Vergessen: die Preise ändern. Wenn ich immer das günstigste Generikum von allen an Lager halten wollte, könnte ich alle paar Monate ein Drittel meines Lagers umändern – und wie mache ich das, wenn genau die Hersteller der superbilligen Generika die alten nicht retournehmen?

Diskutieren lässt sich jetzt natürlich darüber, ob ich als Apotheke den Kunden darauf aufmerksam machen muss, dass er jetzt grad NICHT das günstigste Generikum bekommt. Wenn er daran interessiert ist … wo bleibt dann hier die Selbstverantwortung? Man kann auch fragen!

Ich habe Generika an Lager, die günstig sind. Nein, das günstigste (meist) nicht.

Vor allem, wenn – wie heute häufig, die Preisdifferenzen zwischen den Generika (und manchmal auch zwischen Generika und Original) nur im Rappen- oder unterem Frankenbereich liegen.

Im Beispiel im Artikel ist Omeprazol genannt. Günstigstes Mittel: Fr. 19.65.- Häufigst abgegebens Mittel: Fr. 20.60.-, zweithäufigstes Fr. 20.75.-   – Wegen 90 Rappen respektive wegen Fr. 1.10.- soll ich als wieder Riesendiskussionen mit den Kunden führen und er muss vielleicht wieder kommen, weil ich es bestelle (kann ich!). Auch im Artikel erwähnt: Das teuerste Generikum ist Fr. 26.15.- …. das wurde nie abgegeben.

Das günstigste Medikament ?

 … dass die Apotheken eigentlich durch das Gesetz zur Wirtschaftlichkeit“ verpflichtet wären. Sie müssten daher das günstigste Medikament abgeben.

Bitte WAS? Habe ich da etwas nicht mitbekommen?

In den Verordnungen des EDI über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steht :

Artikel 34 Wirtschaftlichkeit
Für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit eines Arzneimittels werden berücksichtigt:
a. dessen Fabrikabgabepreise im Ausland;
b. dessen Wirksamkeit im Verhältnis zu anderen Arzneimitteln gleicher Indikation oder ähnlicher Wirkungsweise;
c. dessen Kosten pro Tag oder Kur im Verhältnis zu den Kosten von Arzneimitteln gleicher Indikation oder ähnlicher Wirkungsweise

und in der Verordnung über Krankenversicherung 

und Art 65b KVV
Art. 65b1 Beurteilung der Wirtschaftlichkeit im Allgemeinen
Ein Arzneimittel gilt als wirtschaftlich, wenn es die indizierte Heilwirkung mit möglichst geringem finanziellem Aufwand gewährleistet.
Die Wirtschaftlichkeit wird aufgrund des Vergleichs mit anderen Arzneimitteln und der Preisgestaltung im Ausland beurteilt.

Es stimmt, ich bin der Wirtschaftlichkeit verpflichtet. Da steht aber nirgends, dass nur das günstigste Medikament von der Krankenkasse bezahlt wird oder dass nur das günstigste Medikament von der Apotheke abgegeben werden soll oder darf.

Absichtliche Fehlinformation? Mir ist schon klar, dass es da im Hintergrund Bestrebungen in genau diese Richtung geht – dass nur noch das günstigste abgegeben werden darf.

Aber wenn das kommt, haben wir Zustände wie in Deutschland.

Für diejenigen, die nicht wissen, wie das dann funktioniert, hier eine kleine Zukunftsaussicht:

  • alle paar Monate wechselt das günstigste Präparat und dadurch bekommen Leute, die Dauermedikamente nehmen müssen, alle paar Monate ein neues Mittel. Das ist ganz toll, weil vor allem ältere Leute, die mehrere Tabletten nehmen müssen ständig neu aussehende (und anders heissende) Mittel bekommen. Weil sie die Übersicht nicht mehr haben, nimmt die Einnahmetreue ab, die Grundkrankheiten treten wieder auf und es folgen Komplikationen, vermehrte Arztbesuche und Spitalaufenthalte. Dito wegen eventueller Wirksamkeitsänderungen oder Nebenwirkungen weil man manche Generika nicht einfach ersetzen soll: sie dürfen ja eine Differenz von 20% zum Original aufweisen – Generika untereinander können aber noch grössere Differenzen haben. – Eine Kontinuität der Behandlung hat Vorteile für alle!
  • die Lagerhaltung für die Apotheken wird wegen der ständigen Wechsel der Generika noch teurer und noch schwieriger. (Einziger Trost für mich: den selbstdispensierenden Ärzten ginge es genau so … aber die bekämen wahrscheinlich wieder eine Ausnahmeregelung)
  • Wegen der Kontrollen, was den jetzt aktuell das günstigste Mittel ist, das von den Krankenkassen übernommen wird (oder zu einem bestimmten Zeitpunkt war) dürfte auch der Verwaltungsaufwand der Krankenkassen ansteigen. Das könnten sie natürlich dadurch wieder wettmachen, dass sie den Apotheken entweder das Geld nicht (ganz) zahlen, wenn sie das „falsche“ Generikum abgeben (in Deutschland Retaxation genannt) oder indem sie es von den Patienten selbst zurückverlangen.
  • der Mehraufwand, die steigende Lagerhaltungskosten und die (sowieso) sinkenden Margen machen noch viel mehr Apotheken unrentabel (schon jetzt operieren 30% am Existenzrand) und führen zu Schliessungen … natürlich vor allem in ländlichen Gebieten und in kleineren Dörfern. Das führt zu erhöhten Beschaffungskosten durch die Patienten selbst (Fahrtkosten …)

… und all das wegen Beträgen im Bereich von Rappen bis wenigen Franken??? Im übrigen: was hat das für einen psychologischen Aspekt, wenn der Kunde weiss, dass nur noch der Preis eine Rolle spielt bei der Auswahl des Generikums? Nocebo-Effekt Ade.

Ganz toll auch:

(die Apotheken) … belasteten zusätzlich  eine Medikamenten-Check Pauschale von Fr. 4.30.-  Der Einkauf verteuerte sich somit um 20%.

HALLO? Das ist die LOA! Die Abrechnungsvereinbarung zwischen Apotheken und den Krankenkassen (ja, der santesuisse). Das ist seit 2002 so, dass unsere Leistung separat angegeben ist. Von wegen „zusätzlich“ – vorher war das einfach im Medikamentenpreis drin enthalten. Das ist eine Pauschale, die gleich hoch ist EGAL wie teuer das Medikament ist. Ja, bei günstigen Medikamenten ist das Prozentmässig mehr vom Medikamentenpreis. Erstaunlich. Im übrigen ist das unser Einkommen – das seit 2002 (der Einführung der LOA) nicht zugenommen hat. …Hattest Du seit 10 Jahren auch keine Lohnerhöhung mehr?

So, ich denke, ich sollte vielleicht für mich selber ein Omeprazol nehmen. Die gibt’s inzwischen übrigens auch ohne Rezept.

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23 comments on “Das Billigste?? (2)

  1. flippah sagt:

    Ich hatte das Thema gestern mit meiner Ärztin. Sie hat mir Ibuprofen aufgeschrieben wegen des grippalen Infekts. Da ich bei den grünen Zetteln (in Deutschland) das Medikament eh zahlen muss, fragte ich, was mir der dann bringt. Sie meinte, nur so würde die Apotheke das günstigste Generikum rausrücken.
    Meine Erfahrung mit dieser speziellen Apotheke bei uns im Stadtteil (eine ärmere Ecke von Hannover) ist aber, dass sie einen sehr gut preisbewusst beraten. Die haben mich schon manches mal vor teuren unnötigen Käufen bewahrt. Und z.B. das Ibuprofen, das mir die Ärztin aufgeschrieben hatte, war das, was ich bei denen ohnehin auch so immer bekam.
    Die Ärztin meinte dazu nur, dass sie mit den Apotheken allgemein diese Erfahrung gemacht habe, sie aber woanders wohne und daher „meine“ Apotheke nicht kenne.

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  2. Bruno sagt:

    *hat eine Träne im Knopfloch*
    Ich bin Apotheker hier in Deutschland

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  3. Karl sagt:

    Gut, dass Ihr noch keine deutschen Verhältnisse habt.
    Ich bin im allgemeinen schon dafür, dass preisbewusst gehandelt wird, aber eben vor allem dort, wo es wirklich Sinn macht und nicht sogar ggf. zusätzliche Kosten verursacht.
    Beispiel Levothyroxin: Ist vergleichsweise ein Pfennigmedikament, die Preisunterschiede zwischen den Generika sind marginal, die therapeutische Breite für bestimmte Anwendungen (TSH-Supression bei SD-Ca) ist teilweise sehr klein. Da es ein Massenmedikament ist, lohnt es sich offenbar für die Generikahersteller es anzubieten, entsprechend breit ist das Angebt auf dem deutschen Markt. Und natürlich ist bei fast allen die Galenik unterschiedlich.
    Meine Krankenkasse hatte zunächst einen Rabattvertrag mit Beta, also wurde ich, nachdem ich in der Klinik zunächst mit Henning (Präparat mit der ungefähr größten Bioverfügbarkeit) versorgt worden war, auf Beta umgestellt (deutlich schlechter bioverfügbar) mit entsprechenden Kosten für mehrfache Bestimmung der Blutwerte. Nach ca. 1 jahr wechselte die Kasse ausgerechnet zu Henning und man wollte mir nun dieses Präparat abgeben, was wiederum eine Neueinstellung zu Folge gehabt hätte. Mein Arzt hatte glücklicherweise ein Einsehen und ich kann dank aut idem beim alten Präparat bleiben.
    Die Preisunterschiede für die Tagesdosis für dieses Allerweltsmedikament liegen im Cent-Bereich, die Kosten einer Neueinstellung übertreffen die Einsparungen für ein Jahr bei weitem.

    Nicht alle Ärzte sind so einsichtig wie meiner, was für manchen Patienten eine zusätzliche Belastung bedeutet. Es gibt einfach Fälle, wo es nicht sinnvoll ist, auf der vermeintlich billigsten Variante zu bestehen. Traurig ist, dass offenbar nicht die Apotheken, die das Problem ja kennen (in einigen Fällen besser informiert sind als mancher Arzt), in diesem Fällen eine vernüftige Entscheidung über die Abgabe treffen können, wenn kein aut idem Kreuz auf dem Rezept steht.

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  4. Daniel S. sagt:

    ich äussere mich nun etwas frech: sind apothekerInnen nicht auch weltmeister im jammern? einerseits kann ich verstehen, dass man nicht alles an lager haben kann, anderseits ist doch genau das ein argument der apotheker um das medikamenten-abgabe-monopol zu halten. als selbständigerwerbender im freien markt habe ich wenig verständnis für viele argumente aus den geschützten werkstätten des gesundheitswesens 😉

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    • kelef sagt:

      leider ist es in den apotheken nicht so einfach wie auf dem freien markt. viel zu viele organisationen – seien es nun die krankenkassen, die gesundheitsbehörden, die ärzte, die krankenhäuser – haben in irgendeiner weise ein mitspracherecht oder wirken richtungsgebend. das betrifft sowohl (freie) verschreibbarkeit als auch packungsgrössen, darreichungsformen, und eben auch preise, die oft in kurzen zeitabständen um ein paar groschen geändert werden. bei manchen präparaten kommt dann noch die chargenfreigabe dazu. das alles wird „von oben“ ausgeschnapst, die apotheker kriegen dann das fertige produkt, quasi, mit vorgeschriebenem preis, und können sich nur damit abfinden.

      die apotheken sind die mittler zwischen all diesen organisationen und den patienten: diener vieler herren. was – rein von der preisgestaltung her – einfach erscheint, ist in wirklichkeit alles andere als das.

      pharmama hat ja schon ein paar aspekte aufgezählt, die meisten kunden einer apotheke sind sich gar nicht dessen bewusst was für ein ungeheurer aufwand hinter „bitte das kostengünstigste pulverl xyz“ steckt.

      und: nein, ich bin keine apothekerin, und ich habe auch nie in einer gearbeitet, und bin apotheken auch in keiner weise familiär verbunden. ich weiss nur, wie das alles funktioniert. der vergleich mit der freien wirtschaft ist hier einfach nicht möglich.

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      • Daniel S. sagt:

        teilweise kan ich das nachvollziehen, z.b. das mit den vorgeschriebenen preisen. muss aber auch hier einwerfen, dass die vorgeschriebenen preise quasi garantierte bezahlung bedeuten und ich mich im gegensatz mit inkasso beschäftigen muss. ich will jetzt nicht apotheken-bashing betreiben, denn es gibt viele mitspieler in diesem gesundheitswesen. ich ärgere mich grundsätzlich darüber dass zuviele dieser mitspieler viel zu viel geld verdienen über paragrafen anstatt leistungen und innovation. zwitter dinger funktionieren nicht, entweder markt oder dann staat. unter den aktuellen verhältnissen bin ich z.b. gar für die einheitskassen anstatt diesen pseudo-wettbewerb. und das mit dem lager ist auch so eine sache, das meiste wird ja von der galexis geliefert, einem quasi-monopolisten und die liefern verdammt schnell …

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        • Doris sagt:

          Das Problem ist genau das: In einem begrenzten Markt, dem Gesundheitswesen, einerseits mit staatlicher Reglementierung andererseits mit freier Marktwitschaft operieren, nach vorne Kapitalist nach hinten Planwirtschaft!

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        • kelef sagt:

          verdammt schnell liefern ist z.b. nicht immer schnell genug. in österreich haben wir ja ein ähnliches system bzgl. generika, und wenn man sich vor augen hält dass es bei manchen wirkstoffen 10 generika-hersteller gibt, und von den wirkstoffen jeweils womöglich drei oder vier stärken (mg), zwei darreichungsformen (z.b. tabletten und fimtabletten, vielleicht auch kapseln), und dann dazu noch vielleicht jeweils vier oder fünf packungsgrössen, dann aber hossa mit der lagerhaltung und den preisvergleichen.

          und das bei einer ganzen reihe gängiger medikamente. alles auf lager zu halten scheint mir da für die apotheken eher unmöglich.

          dazu kommt, dass sich die preise ja ständig ändern, weil unter den generika-herstellern ein ganz schöner kleinkrieg herrscht.

          der apotheker aber hat vor dem verkaufspult patienten, die ihre medikamente brauchen,und zwar nicht dann, wenn der grosshandel liefert, sondern dann, wenn sie sie anwenden sollen.

          hat sich also der preis gerade geändert, muss der apotheker eigentlich dem patienten sagen, kommen sie morgen wieder, da hab‘ ich dann das um 5 groschen billigere mittel da. in manchen fällen nicht gerade sinnvoll, möglicherweise auch gefährlich für den patienten.

          und was ist, wenn der patient sich darauf einlässt und der grosshandel kann gerade nicht liefern, aus welchen gründen auch immer?

          theorie und praxis.

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  5. Lifthrael sagt:

    So ungefähr darüber hatte ich die letzten Tage auch ein Gespräch mit den Schwiegergroßeltern (92 und 84). Die sind nämlich gar nicht glücklich darüber, dass sie jetzt schon wieder für diverse Medikamente andere Generika bekommen haben und sind sich sehr unsicher, welche Wirkungen die sonst so auf ihre Körper haben etc pp.
    Zum Glück sind die beiden generell noch sehr fit und nehmen die Medikamente komplett alleine auch weiterhin regelmäßig. Aber ich kann schon verstehen, dass sie lieber immer die gleichen Medikamente bekommen würden.

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  6. kelef sagt:

    ich glaub, ich hab‘ das ja schon mal angemerkt, aber trotzdem: generell hab ich noch bei keiner krankenkasse – egal wo – feststellen können dass bei generika etwas anderes zählt als der preis. apotheker – na gut, eigentlich auch ärzte – sollten wissen dass manche generika durchaus nicht absolut ident mit dem original sind.

    mein lieblingsbeispiel: amlodipin. im original als besylat, in manchen generika als maleat. jetzt hab ich grundsätzlich ganz und gar nichts gegen generika, aber definitiv habe ich probleme mit dem amlodipinmaleat, während ich das besylat ausgezeichnet vertrage. es ist mir also ziemlich egal, ob ich das original oder ein generikum bekomme, aber ich bestehe auf besylat.

    der unterschied zwischen besylat und maleat – beides sind an sich unwirksame salze an die das amlodipin, also der wirkstoff, gebunden wird – mag marginal sein, und sich lediglich im preis auswirken, aber trotzdem. soviel ich weiss gibt es das maleat übrigens seit einiger zeit angeblich nicht mehr in den amlodipin-generika, aber da bin ich mir nicht sicher.

    draufgekommen bin ich übrigens dadurch, dass mir nach einnahme des maleats ein wenig mehr nebenwirkungen aufzutreten schienen als nach einnahme des originals. und auf den generika-schachteln steht zwar amlodipin drauf, aber besylat oder maleat nur ganz klein gedruckt in der zusammensetzung. da ich zuerst dachte, ich bilde mir das ein, mehrfach versucht: irgendwie ist da definitiv ein unterschied.

    meiner lieblingsapotheke – obwohl im allgemeinen sehr sorgfältig in diesen dingen – war irgendwie auch nicht bewusst dass da ein unterschied sein kann. mein hausarzt, darauf angesprochen, meinte, er hätte zwar gewusst dass da ein unterschied sei, aber wenn er auf das rezept „amlodipin original … – generikum“ schreibt, dann geht er davon aus dass die apotheke sich was dabei denkt. hmpf.

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  7. Hehe ich find das grade niedlich ^^ bei euch meckern sie, wenn ihr NICHT das günstigste Generikum abgebt, bei uns in D. meckern sie, wenn man ihnen überhaupt ein Generikum abgibt, weil der arme Kassenpatient ja mit dem „billigen Ramsch“ abgespeist wird und so weiter. (und grad diskutiert der Chef vorne mit einem älterne Herrn darüber, dass e rihm nicht auch auch rabatt auf ohnehin günstige, frei verkäufliche Tabletten geben kann [mal ehrlich 3,80 für 20 Ibu ist doch nun wirklich kein Vermögen]).
    Nicht ärgern lassen, sie finden doch immer ein Haar in der Suppe.

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    • Pharmama sagt:

      Aber schön, dass sie noch fit und munter sind. Naja, „sie“ sind in unserem Fall ein paar Journalisten und bei Euch sind „sie“ alle Patienten. Die allermeisten Patienten scheint es nicht wirklich zu interessieren, ob das Medikament jetzt 5 oder 10 Rappen günstiger ist.

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  8. Cerise sagt:

    Hachja, mein momentanes Omeprazol ist gelb. Richtig quietschegelbe Kapseln. Davor hatte ich mal rosa/weiße, ganz weiße, beige… Immer interessant was man hier in Deutschland so bekommt.
    Mein großer Vorteil ist das meine Medikamente anscheinend generikalos sind. Sowohl die Tabletten als auch beide Inhaler sind immer gleich. Gott sei Dank!

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  9. 'ne mama sagt:

    Ach, Omperazol und die Apothekerin…
    Ich: „Ich hätte gerne ein Döschen x.“
    Junge Dame, die in der Apotheke hinter Tresen steht: „Die mit 7 Stück oder die mit 14?“
    Ich: „Die mit 14.“
    JDdidAhTs verschwindet nach hinten, kommt mit zwei großen Schachteln zurück: „14 haben wir nicht da, wollen sie zwei zu 7?“
    Ich, verwundert: „Die sehen sonst aber anders aus.“
    JDdidAhTs: „Na, x haben wir sowieso nie da, die hier sind die gleichen, aber billiger. Möchten sie nun 1 Packung oder 2.“
    Ich: „Dann lieber nur eine.“
    JDdidAhTs: „Ach, ich verstehe. Sie müssen ja auch erst ausprobieren, ob die auch wirken.“
    Ich, verwundert: „Sie haben doch eben gesagt, das sind die gleichen?“
    JDdidAhTs: „Na ja. Also, der Wirkstoff ist der gleiche. Aber was da an Zusatzstoffen drin ist und die Verarbeitungsmethode und – ach, wissen Sie, jeder Mensch ist ja sowieso anders, da kann es ja sein, dass es bei Ihnen anders wirkt.“
    Ich, verwirrt: „Was nun? Ist es nun das gleich oder nicht?“
    JDdidAhTs: „Ja, woher soll ich denn das wissen?!“

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