Man ruft mich für eine Kundin, die nur französisch spricht.
Die Frau streckt mir einen Zettel hin, auf dem steht:
Pharmacie: Nitrolingual Kapseln
Pharmama (in sehr gebrochenem Französisch): „Das ist rezeptpflichtig. Ist es denn für sie selber?“
Frau: „Nein. Ich besorge es nur. Ich bin die Putzfrau von der alten Dame und sie schickt mich auch für Besorgungen und so.“
Pharmama: „Nun, sie braucht jedenfalls ein Rezept dafür. Oder, wenn es wirklich ein akuter Notfall ist, oder sie gar keine mehr hat, müsste sie selbst mit mir reden.“
Frau: „Ach, sie hat glaub ein Rezept, aber in einer Apotheke etwas weiter weg.“
Pharmama: „Dann … sollten sie doch dort das verlangen.“
Frau: „Och, ich dachte ich bekomme das vielleicht auch so, dann hätte ich nicht so weit laufen müssen …“
Pharmama: „Bon weekend!“
…
Na, wenigstens bin ich dazu gekommen mein furchtbar eingerostetes Französisch mal zu brauchen.

Vielleicht könntest du das Medikament beim nächsten Mal bringen, dann muss sie noch weniger weit laufen.
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Das bieten die Apotheken ja sogar an, aber auch dafür brauchen sie das Rezept. Evtl. wäre es sinnvoll, die alte Dame würde diesen Service ihrer Stamm-Apotheke nutzen.
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Genau.
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„Bon weekend“ finde ich sehr hübsch! :-)
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Bon weekend ist klasse; eben perfekt auswärts. Toll
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Wobei „Bon weekend“ wirklich die französischer Version ist
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Naja, wie heißt es so schön: „Fragen kostet nichts.“
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Und ich dachte, alle Schweizer könnten drei Sprachen fließend ;-)
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Ah, Ich wünschte. Aber ihr wisst ja, dass wir sogar Mühe haben mit „richtigem“ Deutsch.
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lol – alors Pharmama, s’il te plaît, la prochaine fois toute la conversation en français! Je te remercie à l’avance :-)
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Da ich noch viel schlechter Französisch schreibe als spreche … lasse ich das lieber :-)
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das glaube ich dir gar nicht … just do it :-)
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als apothekerin bist du ja per se ein sprachen genie :-)
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