„Apotheke“ in Dänemark

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Simon schickt uns eine nicht-ganz Apotheke aus Dänemark, Merci! :

ich schicke dir zwei Fotos einer „Apotheke“ aus Dänemark. Anführungsstriche deswegen, weil es eigentlich keine wirkliche Apotheke ist. Im Spar-Markt von Vejers Strand hängt hinter der Backabteilung (Bäcker wäre hier etwas übertrieben) dieser kleine Schrank mit den notwendigsten Medikamenten, die vermutlich auch alle rezeptfrei erhältlich sind. Aspirin und sowas.
Mag jetzt etwas seltsam aussehen, aber das ganze ist mitten in einem Feriengebiet, wo über den Winter überhaupt keiner wohnt, dafür im Sommer umso mehr los ist. Da ist dann sowieso jeder mit dem Auto da. Der nächste Arzt ist in Oksbøl, das nächste Krankenhaus in Varde.
Ist also eher nur eine Lösung, dass die Touristen nicht den ganzen Weg nach Oksbøl fahren müssen, sondern so „Kleinkram“ auch direkt um die Ecke bekommen.

Der Spar wäre etwas für den Shopblogger 🙂

Was die „Apotheke“ angeht … interessante Sortimentszusammenstellung: Viel Mittel zum aufhören rauchen, Lutschtabletten gegen Halsschmerzen und Nasensprays bei Schnupfen, dazu noch ein, zwei Schmerz-Fiebermittel. Nicht gerade üppig. Gut dagegen finde ich, dass es nicht in „Griffwahl“ ist – das heisst, man muss wohl danach fragen, um es zu bekommen. Ob da allerdings wegen Wechselwirkungen und anderem abgeklärt wird, wage ich zu bezweifeln. Es gibt aber Apotheken in Dänemark, siehe hier und hier .… wo sie das hoffentlich machen.

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5 comments on “„Apotheke“ in Dänemark

  1. Ich weiß nun nicht was daran so ungewöhnlich ist. Auf den ersten Blick sind das alles freiverkäufliche Medikamente, welche es hier bei uns seit einiger Zeit auch im Drogeriemarkt (Rossmann) so zu kaufen gibt. Und das noch nichtmal hinter einer Theke, sondern so im Regal.

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  2. fraubruellen sagt:

    Oh, genau da war ich diesen Sommer (wir haben aber eher beim Bäcker eingekauft 😉

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  3. monisertel sagt:

    Im benachbarten Ausland wird das alles nicht sooo eng gesehen, wie in Deutschland. Und da es (auch bei uns) beim Discounter inzwischen alles zu kaufen gibt (Lebensmittel sind da etwas in den Hintergrund gerückt) geht das sicher auch mit rezeptfreien Arzneien. In unseren Apotheken wird der große Umsatz doch auch mit den rezeptfreien Artikeln gefahren!!!
    Lieben Gruss
    moni

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  4. Maini sagt:

    Der Hintergrund ist eher, dass in kleinen Ortschaften keine Apotheken existieren. So kenne ich es aus Norwegen. Da kann man dann in einem bestimmten Supermarkt sich mit Notrationen eindecken, wobei man nicht alles, was dort angeboten ist, auch ohne Rezept bekommt. Dieses holt man sich beim Arzt, wie in Dtl. auch. Damit aber nicht jedesmal ein Tag vergeht, bis aus der Nachbarstadt die Medizin eintrifft, haben diese Supermærkte bestimmte Medikamente vorrætig. Falls nicht, bestellt der Arzt die Sachen und man holt es sich falls morgens bestellt wurde am Nachmittag im Supermarkt ab oder halt am næchsten Tag. In unserem Kaff wurden diese uebrigens mit dem Linienbus verschickt. Die Apotheker aus der grossen Stadt verpacken die Medis blickdicht, so dass der Hintermann im Supermarkt auch nicht gleich sieht, was man da jetzt kauft. Bezahlen tut man im Supermarkt beim Abholen, der Versand kostet selbstverstændlich extra, das Geld geht dann automatisch an die Apotheke. Der Vorteil: man spart selbst Benzinkosten. Wenn ich jedesmal fuer ein Medikament in eine richtige Apotheke gedurft hætte, wæren minimum 2 Stunden Autofahrt, zwischen 30 und 60 Minuten Anstehen und ggf. noch Mautkosten auf mich zugekommen.
    Die Angestellten im Supermarkt beraten einen nicht, dafuer sind sie auch nicht ausgebildet. Die Medikamente sind in einem abschliessbaren Schrank und duerfen nur von den Angestellten angereicht werden. Man hat keinen freien Zugang. In den neueren Mærkten stehen inzwischen Automaten. Man sagt an der Kasse welches Nasenspray etc. man møchte, bezahlt, erhælt einen Bon, steckt ihn in den Automaten und erhælt dort das Gewuenschte.
    Es hat alles seine Vor- und Nachteile. 🙂

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