Die Steigerung von Hotel Mama – Lieferservice Mama

Es ist Morgen.

Lehrling der Drogerie zu mir: „Darf ich rasch nach Hause anrufen? Es ist dringend.“

Pharmama: „Natürlich, aber … was ist denn das Problem?“

Lehrling: „Ich habe heute morgen mein Handy zuhause liegengelassen. Meine Mutter soll es mir bringen.“

Pharmama: (leicht baff)… „Also, wenn das wirklich so wichtig ist für dich … mach das.“

 

Mama macht’s? Der Lehrling wohnt nicht gerade in der nächsten Strasse, das ist ein Weg von mindestens 20 Minuten in eine Richtung.
Gut, zu meiner Zeit gab es noch keine Handy – aber ich weiss was meine Mutter gesagt hätte, wenn ich mit so einem Anliegen gekommen wäre. Etwas in der Art:

„Kein Problem, das Telefon läuft nicht weg, das ist noch da, wenn du heute abend kommst.“

No way, dass sie mir das gebracht hätte. Und das finde ich auch ok.

Ich hatte ja lange Zeit kein Handy – hauptsächlich weil ich der Meinung bin, man muss nicht immer sofort erreichbar sein. Aufgrund meiner Arbeit sieht das heute etwas anders aus, aber … wenn ich zum Beispiel Ferien habe, bin ich auch nicht sofort erreichbar – und bisher hat das immer auch ohne das funktioniert.

Ein Tag ohne Handy – ginge das für Euch? Oder würdet ihr Euch „ohne“ nackt fühlen?

32 Kommentare zu „Die Steigerung von Hotel Mama – Lieferservice Mama

  1. Nachdem ich den Anbieter gewechselt habe, liess sich der Akku nicht mehr laden. Bis ich mir dann ein neues Natel/Handy ausgesucht habe, vergingen 3 Wochen. Ja, es hat mir schon irgendwie gefehlt. Andererseits bekomme ich weder viele smsen noch Anrufe. Von daher war es kein Weltuntergang.

    Nein, das Telebim hätte ich meinen Kindern auch nicht „nachgetragen“. Ist ja nichts lebensnotwendiges oder etwas, was in der Arbeit benötigt wird.

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  2. Gut, dass ich das lese – ich sollte mal wieder nach meinem Handy suchen und es laden. Bewusst gesehen habe ich es zuletzt wohl vor 10 Tagen *g*.
    Ich gehöre aber auch zur Generation „Dinosaurier“, gestern fragte mich eine Kollegin, warum ich denn nicht den SBB-Fahrplan auf dem Handy habe. Tja, mit meinem Handy kann man telefonieren (okay, und SMS verschicken). Sonst nichts.

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  3. Vielleicht hat Euer Lehrling den Service ja schon öfter genutzt, Ihr habt es bloß nicht bemerkt, weil er seine Mama per Handy alarmierte :)

    Meine Beobachtung in der Schule: Handys haben den Trend zum Lieferservice Mama (manchmal auch Papa oder Opa) deutlich verstärkt – schließlich hat die moderne Mama ja auch eins und ist überall erreichbar. Nachgetragenes, willkürliche Auswahl aus der letzten Woche: Sportzeug, Referattext, Spindschlüssel, Pausenbrot (!).
    Eigenverantwortung, Lernen aus Fehlern?!

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    1. Sorry, aber wie soll der Nachwuchs aus den Fehlern lernen, wenn Muttern selbst das Pausenbrot hinterher trägt? Meinen Kindern hab ich in den Jahren (Tochter in der 9., Sohn in der 6. Klasse) maximal 3 x was hinterher getragen.

      Wenn ich beim Einkaufen was vergesse, kann mir der Supermarkt auch nicht mein vergessenes vorbei bringen..

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      1. Nur vorsichtshalber, vielleicht ein Missverständnis: Ich bin nicht die nachtragende ‚Muttern‘, sondern habe das in der Schule beobachtet, die Beispiele stammen nicht vom selben Schüler, aber aus einer Woche in einer Klasse.

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  4. mir würde mein handy fehlen – aber eigentlich auch nur, weil ich es quasi als wecker und taschenuhr benutze. naja, wenn ich wüsste, dass ich einen tag ohne handy rumlaufen soll, würde ich mir irgendwo einen wecker und eine armbanduhr besorgen *schulter zuck*

    mein handy ist grundsätzlich auf lautlos gestellt. ausnahme: wenn ich auf einen wichtigen anruf warte. ansonsten sind anrufe und sms i.d.r. nicht so wichtig, dass ich sie sofort bearbeiten muss…

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    1. Danke! Ich meine danke dafür, dass du dein Handy auf lautlos stellst. Das runrum gebimmele geht mier barbarisch auf die Nerven.

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    2. So gehts mir auch. Gib mir nen Wecker und ne Uhr und ich könnte ohne Handy.
      Außer Mittwoch nachmittag, Freitag nachmittag und Samstags, da brauch ichs, weil ich da im Stall bin und wenn wir ausreiten ist es sinnvol, das irgendwer ein Handy dabei hat und meins ist eben das Billigste :D

      Nachtragen würde mir meine Mutter das nicht.

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  5. Ohne käme ich mir tatsächlich nicht komplett vor… Schliesslich habe ich schon mein ganzes Erwachsenenleben lang immer ein Handy dabei… Da gewöhnt man sich halt dran. Es gehört für mich einfach dazu! Wie die Armbanduhr, der Hausschlüssel oder die Brille…

    Hätte ich es allerdings nicht, so wäre es kein Weltuntergang und ich liesse es mir nur bringen, wenn ich es Abends nach dem Arbeiten dringend brauchen würde und es nicht mehr selber holen könnte.

    Man muss es halt auch so sehen: Auf so einem Handy ist ein ganzes Leben drauf: die Agenda, alle Telefonnummern, die Fotos, Strassenkarten, SBB-Fahrplan und auch das SBB-Billet, ohne Handy weiss man nicht, wo man sich trifft und auch nicht wann…
    (Früher hiess es x Uhr am Ort y; heute heisst es „ich rufe dich dann an“ oder „wir machen noch per SMS ab wo genau“)
    Ohne ist man praktisch „von der Aussenwelt abgeschnitten“.

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  6. Ich hab das ständig, dass ich nach ein paar Wochen mein Handy irgendwo wiederfinde. Ich hab das Ding nur, weil irgendwelche Leute der Meinung sind, sie müssten mit mir telefonieren. Aber alle wissen: wenn es dringend ist, lieber ne Mail schreiben. Die erreicht mich deutlich schneller.

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  7. Ich habe mein Handy auch immer dabei, nutze es allerdings so gut wie gar nicht zum Telefonieren und gebe die Nummer auch nur sehr, sehr begrenzt weiter.

    Viel wichtiger ist mir, dass ich mit dem Ding (wie oben auch schon erwähnt), mein komplettes Büro greifbar habe. Selbst ein kurzer Blick in Dinge wie Excel-Tabellen, Word-Dokumente usw. ist heutzutage möglich. Online-Banking, Fahrplanauskunft und Google Maps ja sowieso. ;-)

    DAS ist für mich die echte Erleichterung, die solche Geräte mit sich bringen. Es sorgt dafür, dass ich viele Dinge schon unterwegs erledigen und zu Hause direkt Feierabend haben kann.

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  8. Mein Handy wird mir bald die Liebe aufkündigen. Entweder liegt es irgendwo zu Hause herum oder es ist nicht aufgeladen. Zum Glück brauche ich nicht ständig erreichbar sein.
    Im Urlaub schalte ich das Handy prinzipiell ab. Wenn ich telefonieren muss, schalte ich es ein und sollte eine Mitteilung auf der Mailbox sein, dann rufe ich zurück.
    Und wenn es wirklich wichtig ist, wissen ja eh alle, wie ich noch erreichbar bin. Ich bin immer wieder erstaunt, wieviel junge Leute telefonieren „müssen“.
    Margaux

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  9. An und fuer sich bin ich jemand, der alle naselang auf die Uhr schaut, und wenn ich meine Taschenuhr nicht dabei habe, muss eben das Handy herhalten. Eventuelle Wartezeiten lassen sich bei Nicht-Vorhandensein eines Buches auch mit E-Mails checken oder SMS aufraeumen ueberbruecken.
    Auf Mittelaltermaerkten habe ich regelmaeszig fuer mehrere Tage kein Handy dabei (oder schau nur am Abend mal kurz drauf), da fehlt es gar nicht.
    Wenn ich in ein oeffentliches Verkehrsmittel steige oder irgendeine Behoerde oder derartiges betrete, schalte ich das Ding auf lautlos oder vibrieren, muss ja nicht jeder was von meinen Klingeltoenen haben – und erfahrungsgemaesz klingelt das Ding justament, wenn’s nicht soll…

    Ich hatte uebrigens eine Mitschuelerin, der 8 km weit so ziemlich alles nachgetragen wurde (Hefte, Pausenbrot, Referatunterlagen) – und das, als Handys noch keine so weite Verbreitung hatten…

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  10. mittlerweile fühl ich mich da nackt – aber weniger wegen dem erreichbar sein, sondern weil da alle Termine drin stehen und ich für mich gern die Sicherheit habe jederzeit anrufen zu können (um Hilfe zu holen)

    Aber nach bringen – würd ich weder erwarten, noch hätte es das früher gegeben.

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  11. Na, vielleicht ist er ja einfach nur frisch verliebt und wartet auf SMS einer bestimmten Person? Da kann man dann halt wirklich nicht ohne… ;)

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  12. Beruflich bedingt sollte ich immer erreichbar sein und deshalb ist das handy ein muss. allerdings nutze ich das geraet auch mittlerweile eher als informationsterminal und hilfe im alltag und weniger zum telefonieren und smsen.
    ich denke ich koennte prima einen tag oder auch laenger ohne auskommen.frueher ging das ja auch. da gab es dann
    falk plan statt google maps
    die auskunft statt dem telefonbuch im handy
    briefe statt email
    den adac urlaubsreiseplaner statt wieder mal google maps
    und was weiss ich nicht noch alles.

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  13. Ich würde es sicherlich in mancher Situation vermissen, aber mich nicht „nackt fühlen“. Eine gesunde Distanz zur eigenen Technik sollte man doch immer wahren, denn irgendwann fällt auch das beste Netz oder der beste Akku mal aus und dann sollte man meiner Meinung nach noch wissen, wie man ohne Google Maps von A nach B kommt. Praktische Vorzüge und Zeitvorteil – ja. Unerlässlich oder gleichzusetzen mit Atmen – nein.

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  14. Ich brauch’s eigentlich auch nur auf Arbeit. Aber wenn’s mal defekt ist, ist das auch kein Beinbruch. Müssen die Leute mir eben hinterher telefonieren, auch wenn ich oft von Klinik zu Klinik renne. Da komme ich gut und gerne mal 2-3 Wochen ohne aus, den Stress haben dann eigentlich immer die anderen.

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  15. ….. doch, hab‘ eigentlich mein (ur-alt)-handy auch immer in griffweite, denn da ich keine armbanduhren trage, weil die mich schlichtweg einfach stören, so is‘ das handy mir uhr, und manchmal, in dunkler nacht, auch eine kleine fahle gehwegbeleuchtung…..

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  16. Wenn er sein Telefon vergessen hat, hat er sein Telefon vergessen. Wenn es etwas vom Amt oder ähnlichen ist, dann sollte er dem Besitzer der Drogerie schon sagen, dass es etwas amtliches ist. Oder wenn jemand im Krankenhaus ist. Also wichtige Gründe gibt es immer. Und als Inhaber hat man für etwas wichtiges auch volles Verständnis.

    Privat vergesse ich gern mal as Telefon, einfach weil man froh ist, dass es nicht scheppert und man nicht erreichbar sein will. Wenn ich mit den Hunden draußen bin, braucht das Telefon nicht klingeln, wenn ich einen romantischen Abend habe auch nicht und so gibt es unzählige Gründe, wo man einfach nicht erreichbar sein will. Gerade wenn man unterwegs ist und zwar Privat. Einerseits ist es eine Anstandssache, wenn man mit jemanden weg ist und dann das Telefon klingelt und es gibt ja auch ein Privatleben.

    Für Freunde habe ich ein Telefon zu Hause, wenn ich zu Hause bin, bin ich da. Das Telefon was ich dabei habe, ist einzig für Notfälle gedacht.

    Vor ein paar Jahren habe ich da noch ganz anders gedacht, aber gerade wenn ich jetzt ein wenig älter bin, lobe ich mir auch die Ruhe.

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  17. hab mir erst vor einem Jahr mein allererstes Handy zugelegt, falls irgendwo unpassendes die Wehen einsetzen… Seit der Murkel da ist lag es dann meist ungeladen irgendwo rum.
    Tja, und jetzt hab ich ein iPhone! Zum herumspielen, zugegeben, als mobiler Internetzugang und als Taschencomputer. Telefonieren tu ich damit bisher nicht. Für manche Dinge ist es echt praktisch, aber ich vergess es öfter einzustecken, also Leben kann ich noch gut ohne!

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  18. huh, ich muss meines meistens suchen, wenn sich mal wieder jemand beschwert, ich wäre nicht drangegangen. seit sohnemann wurde das nur schlimmer… zum einen wacht er von jedem klingeln auf (man muss ja schließlich wissen, was um einen rum passiert) zum anderen liebt er jedes technische gerät und schraubt dran rum (oder versucht es zu fressen)
    ein tag ohne handy? ich weiß meistens nicht mal, wann und wo ich es zum letzten mal gesehen hab :D

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  19. Wenn ich zur Arbeit gehe, lasse ich mein Handy auch oft daheim. Die Leute, die mich auch mal während der Arbeitszeit erreichen müssen, haben die Nummer von dort.
    Aber auf jeden Fall hab ich es dabei, wenn ich unterwegs bin. Vor allem mit der Bahn, weil meine Mutter mich in der Regal am Bahnhof abholt und sie dann nicht unnötig da im Auto rumsitzen muss, wenn der Zug (mal wieder) Verspätung hat.

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  20. Ich habe mir neulich ein Smartphone gegönnt und nutze es nun natürlich voll aus – Allwissendes Internet, GPS-Navigation, Zerstreuung… :)
    Auch sonst fahre ich ungern ohne Handy los, weil mir das Auto schon immer mal unterwegs liegen geblieben ist. Da ist es ganz gut, wenn man a) telefonieren kann und b) die Nummer eingespeichert hat

    Davon abgesehen fühle ich mich keineswegs nackt. Wenn ich besseres zu tun habe, dann bin ich halt offline und die Welt muss warten.
    (Anders liegt der Fall natürlich, wenn ich einen Anruf oÄ erwarte.)

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  21. ich habe es immer dabei – allerdings nicht um erreichbar zu sein (ist sowieso immer auf lautlos), sondern falls mal irgendwas passiert oder so. Etwa wenn ich einen Termin habe, es irgendeine Verkehrsstörung gibt und ich mich verspäte. Ist mir bisher nie passiert, aber man weiss ja nie.

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  22. Also ich fahre täglich mit der Deutschen Bahn zur Arbeit und muss auch noch umsteigen, bin also auf Anschlusszüge angewiesen (aber nicht mehr lange, ich habe nämlich heute erfahren, dass ich tatsächlich versetzt werde und meine Fahrzeit ungefähr halbiert wird. :-) ). Ich bin daher extrem froh, dass ich mein iPhone habe. Morgens um 04:30 Uhr gucke ich schon als erstes drauf und gucke nach, ob meine Züge pünktlich sind. Wenn nicht, kann ich mich noch mal eine Weile ins Bett legen und muss nicht ewig an den Bahnhöfen stehen. Wenn wir dann nachmittags mal wieder verspätet sind und ich merke, dass ich meinen Anschlusszug nicht bekomme, kann ich meinen Mann anrufen und mich abholen lassen. Und ich kann während der Fahrt mit dem Handy ins Internet und mir die Fahr- und Wartezeit vertreiben.

    Natürlich ginge es auch irgendwie ohne das iPhone, aber dann hätte ich schon sehr häufig an Bahnhöfen gestanden und noch länger gewartet als so schon. Und mein Mann hätte am Endbahnhof gestanden und auf mich gewartet, weil ich ohne Handy ja nicht einmal Bescheid geben könnte, dass es später wird, oder ich den nächsten Zug nehmen müsste. Und manchmal habe ich auch einfach keine Lust, Bücher zu lesen und da ich im Zug nicht schlafen kann, bin ich über die Gelegenheit im Netz zu surfen sehr glücklich.

    Ich gehöre aber auch zu den Leuten, die das Handy eigentlich grundsätzlich auf lautlos haben. Und ich finde es furchtbar, wenn manche Leute stundenlang im Zug telefonieren (gerne auch im Ruheabteil). Wenn mein Telefon im Zug klingelt, gehe ich meist gar nicht dran. Wenn ich aber weiß, dass es etwas dringendes ist, gehe ich ganz kurz dran und rede auch sehr leise und beende das Gespräch dann schnellstmöglich.

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  23. Ja, mir würde es fehlen. Nicht, weil ich dann nicht erreichbar wäre, sondern weil ich mich dann im Notfall bei niemandem melden kann. Kleingeld hab ich selten dabei, und wo stehen heut noch Telefonzellen?

    Letztens war es ganz praktisch, da hatte ich einen Unfall…

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  24. Normalerweise brauche ich mein Handy nur für die Arbeit, aber dann richtig. Mit Email, Soziales Netzwerk App, GPS…
    Aber privat lasse ich es gerne mal zu Hause liegen. Bis 1997 hatten wir nicht mal Festnetz und sind zur Telefonzelle gegangen.
    Ich bin 25 und kann auch gut ohne Handy leben.

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  25. Geht gar nicht mehr. Hatte es gestern im Dienst vergessen und mussten nach dem ersten Patienten gleich mal bei mir vorbeifahren damit ich von zu Hause holen konnte. Ohne geht gar nicht mehr!

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  26. Mein Handy nutze ich sehr viel. Dennoch genieße ich es richtig, es mal zu vergessen. Ich genieße die Ruhe, die Nichterreichbarkeit, dass mich in dem Moment wirklich keiner stören kann und ich auch nicht damit rechnen muss.
    Dennoch habe ich es eigentlich immer dabei, der Göttergatte fürchtet oft, mir könne was passieren und ich könne nicht um Hilfe rufen. Tatsächlich habe ich es hauptsächlich dabei um mit ihm Kontakt zu halten, wenn er auf Geschäftsreise ist.

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  27. Ja, ohne Handy fühle ich mich nackt.
    Auf dem Schulweg, zum Musikhören.
    In der Schule, als Alarmierung für den Schulsanitätsdienst, da werde ich auf meinem Privathandy angerufen.
    In langweiligen Stunden mit Twitter oder sonstigem Internet als Zeitvertreib oder SMS mit Freunden.
    Nach der Schule, um eben was nachzuschauen.
    Auf Sanitätsdiensten, falls es langweilig wird. Im Katastrophenfall werden wir immer übers Handy alarmiert, analoge Funkmeldeempfänger hat nur die Logistikgruppe. Ich bin aber in der Sanitätsgruppe.
    Auf Bergtouren, falls was passiert oder wir den neuesten Wetterbericht brauchen.
    Wenn mein Roller liegen geblieben ist.
    Um auch unterwegs mit Feunden telephonieren zu können.
    Um nichts zu verpassen.

    Ohne Handy könnte ich mein Leben vergessen. Ehrlich. Auch im Urlaub habe ich es dabei, im Ausland halt nur ganz selten an, aber da kann ich auch nicht wegalarmiert werden. In Deutschland ist es _nie_ ausgeschaltet. Hin und wieder mal lautlos (Amt, Ärzte etc.), im Unterrich ist es mit Genehmingung laut, ich bin di einzige Schülerin der Schule, die das darf.

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  28. Ein Tag ohne Handy? Klar, meins hat seit ca 2 Wochen keinen Strom mehr….Wenn mich wer erreichen will, dann per Festnetz. Ich hab das Handy eigentlich nur dabei, wenn ich unterwegs bin, wenn mal was ist. In der Schule noch um meiner Mutter Bescheid zu sagen, dass der Zug Verspätung hat oder dass mein Rad einen Platten hat (und sie mich bitte abholen soll, 10km ist etwas weit zum laufen)
    Meine Mutter hätte mir weder Handy noch sonst etwas nachgebracht. Vorallem, warum braucht er ein Handy wenn er arbeitet?

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