Ältere aber recht fitte Frau in der Apotheke. Im Verlauf des Gesprächs kommen wir auf ihr Alter – sie ist 91!
Wir haben leider etwas nicht und müssen es bestellen – ich frage, ob ich ihr etwas anderes statt dessen anbieten kann.
Frau: „Nein, wissen Sie, das ist nicht für mich, ich hole das für jemanden anders, die nicht mehr selber kommen kann.“
Nochmal: die Frau ist selbst 91 und macht Besorgungen für andere!
Awwww!
Und bringen sollen wir es auch nicht – sie kommt lieber selbst. Kein Wunder ist sie noch so fit.

Über solche Menschen kann ich mich immer sehr freuen und habe großen Respekt vor ihnen.
Ich habe es bei meinen eigenen Großeltern erlebt, die sich auf ihrem Alter und ihren Wehwehchen ausgeruht haben und letztendlich Tag und Nacht ferngesehen haben (mit den entsprechenden Folgewehwehchen, z.B. Schlaflosigkeit).
Ich hoffe, dass ich es später auch mal schaffe, so fit im Alter zu sein :)
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Es ist echt so: wer rastet, der rostet.
Und bei manch einem weiss ich nicht, was vorher da war – das sie nicht mehr aus dem Haus gehen „wollten“ oder dass sie dann irgendwann nicht mehr „konnten“.
Ich habe ganz grossen Respekt vor den älteren Kunden, die (manchmal trotz ihrer Beschwerden) jeden Tag raus gehen, einkaufen, Besorgungen machen, spazieren, den Hund gassi führen, die Nachbarn besuchen etc.
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So etwas erlebe ich auch täglich in unserer Apotheke. Da denkt man sich, der alten Dame oder dem Herren bringen wir dann das fehlende Medikament vorbei – doch nein, sie kommen doch gerne noch einmal vorbei. Und bei der jungen Generation heißt es dann sofort: „Das müssen Sie mir dann aber bringen!“ Die Jungen haben sehr sehr häufig Fußprobleme und können nicht mehr kommen, brauchen das Medi eigentlich sofort (Ausstellungsdatum ist meist auch schon älter). Haben wir also Mitleid mit diesen armen Kreaturen und loben uns die „Alten“.
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die alte Dame hat damit noch eine Aufgabe und so etwas – wenn es nicht zum Stress wird – hält jung :-D
.. hoffentlich noch viele (gesunde – verzeih, liebe Pharmama, aber Du hast sicherlich noch mehrere Einnahmequellen ;-) ) Jahre
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Tolle Sache aber so ist die Generation. Bin gespannt wie das mit den nächsten „Uraltgenerationen“ später mal aussieht.-
Mein Opa ist 98 Jahre alt und geht JDEN Morgen seinen Frühstückskaffee bei einem Bäcker 2 Straßen weiter trinken. Er wohnt im 4.Stock ohne Fahrstuhl!!
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Wow.
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Das ist wunderschön, von so fitten Menschen zu lesen! Dass sie sogar noch Besorgungen für andere macht, ist sowas von toll! Ich bin ganz begeistert und wünsche mir, dass ich im hohen Alter auch so fit sein werde!
Viele liebe Grüße, Martina
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Meine Oma hat mit über 80 auch noch ehrenamtlich in einem Pflegeheim mitgearbeitet. Das beste: Sie sagte immer, sie ginge „den alten Leuten helfen“. Alte Leute, von denen viele jünger waren als sie.
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Klasse! Da bekommt der Spruch „Man ist so alt wie man sich fühlt“ echte gelebte Bedeutung.
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da schliesst sich der Kreis: für Teenies ist doch alles, was mehr als 10 Jahre älter ist uralt ;-)
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Klasse ! Echt bewundernswert!
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Das ist bewundernswert mit 91 körperlich und geistig so fit zu sein.
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Die Uroma einer Bekannten löst mit 92 Jahren Sudokus… Und sie beschwert sich, wenn man ihr die zu einfachen mitbringt!
Wenn ich da an meinen Job im Pflegeheim denke. Mit 60 schon ein Schlaganfall und geistig „weg vom Fenster“ ist wirklich kein schönes Schicksal. Vor allem, wenn es anscheinend auch ganz anders geht! Wir hatten auch einen 91-jährigen „Feriengast“ (seine Familie fuhr in den Urlaub), der noch Zeitung las und zum Essen in den Speisesaal lief.
Schade, dass man die biologischen Hintergründe für diese Unterschiede im Altern noch nicht genau kennt.
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jaja, aktivität hält fit. man denke nur an queen elizabeth. die ist jetzt 85 und absolviert staatsbesuche und sonstige programme wie vor fast 60 jahren, als sie den thron bestieg. ich weiß, viele belächeln die britische monarchie (ich nicht), aber was auch immer man vom system hält; die frau ist einfach bewundernswert.
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Ich glaube, à la longue wird man so, wie man die Welt sieht: sieht man sie postiv, trotz aller Schwierigkeiten, und versucht immer das Gute irgendwo noch zu sehen, dann bleibt man bei Kräften und fit bis ins hohe Alter. Sieht man aber immer das Schlechte und beschwert sich, wie schlecht die Welt doch sei, dann gammelt man auch schneller vor sich hin und wird so heruntergekommen wie das eigene Bild von der Welt.
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Prinzgemahl Philip – der Mann von Elizabeth – ist knapp 90 und relativ rüstig, körperlich und geistig.
Viele herzliche Grüße
Andrea
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„knapp“? Er ist letzten Monat 90 geworden.
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