Was tun bei einem „stalkenden“ Kunden?

Ja, die gibt es. Auf einmal hat man da den (meist älteren) Herrn, der unsere Freundlichkeit vielleicht etwas missversteht oder zuviel hineindeutet und der anfängt einem Blumen zu bringen … oder Schokolade … oder einfach nur so mehrmals die Woche vorbeischaut um zu reden, bevorzugt natürlich mit seinem „Opfer“. Meistens trifft  das dann die Lehrlinge, die sich noch nicht so abgrenzen können – und vielleicht auch etwas naiver sind- Ausserdem wissen sie meist nicht, wie sie dann mit so einem umgehen sollen. Ignorieren? Höflich bleiben, aber nicht zu freundlich? Deutlich sagen, dass man das nicht will?

Wenn wieder mal jemand bei uns so einen Stalker hat, haben wir ein paar Verhaltensregeln.

Erstens: es gibt niemand die Adresse oder Telefonnummer der Angestellten heraus. Auf gar keinen Fall. Wir sind zwar mit Namensschildern angeschrieben, aber meist gibt es zumindest mehrere in der Schweiz mit dem gleichen Namen – und den Vornamen wissen die Kunden ja nicht.

Zweitens: Wenn der Kunde kommt, sollte möglichst jemand anders iauf ihn zugehen und hn bedienen und nicht sein „Opfer“ – oft ist das aber nicht möglich

Drittens: In dem Fall, wo das nicht möglich ist, lässt man die Angestellte nie alleine mit dem Kunden – das heisst, entweder steht jemand dabei – dann wird das Gespräch sicher nicht zu persönlich, oder man holt sie nach einiger Zeit weg – Telefon, die Arbeit ruft etc.

Dabei höflich bleiben, aber nicht „zu“ freundlich, nichts persönliches preisgeben … bis jetzt hat das und obige Massnahmen ausgereicht.

Das oben beschriebene ist nicht wirklich Stalking – das kommt noch viel extremer daher und braucht dann auch extremere Masnnahmen. Manchmal entwickelt sich so etwas über eine gewisse Zeit und wenn … ist es nötig, da so früh wie möglich einzugreifen.

Habt ihr schon einmal Bekanntschaft mit so einem hartnäckigen Verehrer oder gar Stalker gemacht?

24 Kommentare zu „Was tun bei einem „stalkenden“ Kunden?

  1. Oh, ja… Sehr angenehm auch, wenn man von jemandem der mehr als doppelt so alt ist, wie man selbst, gefragt wird, ob man verheiratet sei und auch, ob man einen Kaffee trinken wolle… Man will Stammkunden ja auch nicht vergraulen, aber sowas ist sehr unangenehm.
    Regel 1 gilt sowieso bei uns, allerdings sind wir mit vollem Namen auf den Schildern…
    Zweitens ist sehr schwierig zu erfüllen, oft wünscht der Kunde dann explizit zu demjenigen Mitarbeiter zu gehen..
    Und ja, auch das Telefon klingelt bei uns irgendwann, das gilt aber bei allen „an-die-Backe-laberern“ – Niemand hat etwas gegen ein nettes Gespräch, aber wenn das über 30 Min herausgeht und nichts sinnvolles dabei herumkommt (es geht hier natürlich *nicht* um Beratungsgespräche) dann kann das Telefon schon einmal klingeln…

    Ja, sowas ist vermutlich bei allem Kundenverkehr eine Gefahr…

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  2. Das ist besonders für die Lehrlinge bestimmt unangenehm. Man will nicht unhöflich sein (wie sieht das auch aus, wenn man in einem Beruf mit Kundenkontakt unhöflich ist..) und zugleich will man aber auch nicht bedrängt werden und jemanden am liebsten in die Schranken weisen. Ich finde es gut, dass ihr Regeln für ein richtiges Verhalten habt. So kann man sich einigermaßen darauf vorbereiten. Besonders gut finde ich auch, dass die Kollegen helfen, indem sie das „Opfer“ irgendwann wegholen. Das klingt nach einem tollen Team!

    Ich habe auch mal Bekanntschaft mit einem Stalker gemacht. Allerdings war das der eigene Ex-Freund, der die Trennung nicht wahrhaben wollte und mir monatelang gefolgt ist. Von A nach B mit Rosen, Briefen etc. Das hat mir Angst eingejagt. Denn dieser Mensch hatte mir vorher schon Angst eingejagt. Irgendwann war’s vorbei. Von heute auf morgen. Gott sei Dank. Das ist jetzt drei Jahre her und ich möchte nie wieder einen haben ;)

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  3. Ja, schwierige Nummer, passt fast etwas zur Thematik meines eigenen, just eingestellten Blog-Beitrages. Ich kenne diese Sache als „Täter“ und als „Opfer“. Als Opfer als Musikredakteur bei einem Radiosender, wo man ja auch nett sein soll zu seinen Hörern. Was dazu führte, dass manche täglich anriefen, obwohl sie an sich gar nix zu vermelden haben – ja, das nervt erheblich und ist als Frau bestimmt noch um die Komponente “ man weiß ja nie zu was der fähig ist“ angereichert. Als „Tätet“, naja, mir gefiel mal eine Dame, die in einem Café arbeitete und die ich nur von dirt kannte. Was konnte ich also schon anderes tun als regelmäßig dahinzugehen und zu versuchen, das Gespräch persönlicher werden zu lassen? Dass sie aus ihrem Job-Verständnis heraus nicht zu offensiv werden kann war mir klar, also war der Schuh bei mir, anders ging es halt nicht. Aber auch exakt daran ist es dann „zerbrochen“, also mir selbst wurde das mit der Zeit zu doof. Und das dauernde Kaffee-Gesaufe habe ich auch nicht ertragen;-)

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    1. Es spricht nichts dagegen, es ein (oder vielleicht auch ein paarmal) zu probieren – aber ich denke, man merkt noch schnell, ob gegenseitiges Interesse besteht … und wenn nicht, bringt es nichts weiterzumachen.

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  4. Oh ja, ich kenne das auch, sowohl als Opfer als auch als Retterin.

    In der Zeit als ich noch mein Zubrot an der Kasse verdient hatte, hatte ich auch merkwürdige Stammkunden. Einer speziell kam mehrmals pro Schicht um irgendeine Kleinigkeit im Centbereich zu kaufen. Nach einigen Wochen hat er sich dann getraut, mir einen Zettel zuzustecken „aber erst gucken wenn ich weg bin“ und so blieb er hinter einem Pfeiler stehen und beobachtete meine Reaktion, als ich eine Telefonnummer auf dem Zettel entdeckte. Ich bin spontan unter meiner Kasse verschwunden und erst aufgetaucht, als meine Lachtränen versiegt waren und der Zettel in klitzekleine Schnipsel zerrissen war. Der Kunde kam nie wieder. Ich war nicht traurig drum.

    In der Bäckerei gabs mehrmals ältere Herren die die Verkäuferinnen anmachten. Die hatten mir das im Vorfeld mal erzählt und als derjenige mal wieder kam um seinen Kaffee zu trinken, bin ich demonstrativ dort geblieben. Der Mann musste unverrichteter Dinge gehen, bekam nur ganz förmlich seinen Kaffee und seine Backwaren verkauft.

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  5. Ein Exfreund von mir hat nach der Trennung angefangen, mich zu verfolgen und zu belästigen, in einem Maß, das ich durchaus schon als Stalken bezeichnen würde. Hat dann aber zum Glück von selbst aufgehört. Aber ich hatte noch einige Jahre meine Probleme damit.

    Dass das in Berufen mit Kundenverkehr auch ein Thema ist, ist einerseits eigentlich klar, andererseits wäre ich von selbst nie draufgekommen. Sehr unangenehme Sache!

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  6. als ich früher im reisebüro arbeitete, hatte ich mehrmals das vergnügen, so wie andere kolleginnen auch.

    gelöst haben wir das problem ähnlich wie sie: die kolleginnen haben sich um den mann gekümmert. in einem besonders hartnäckigen fall teilte die kollegin dem aufdringling mit, dass seiten des „opfers“ kein interesse besteht. für das „opfer“ selbst wäre die ansage zu persönlich und am arbeitsort denkbar unangenehm gewesen.

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  7. Das angenehme, wenn man ein Mann hinter dem Tresen ist, ist, dass man dieses Problem eher weniger hat. Ich wurde zwar (selten) auch mal nach meiner Telefonnummer gefragt, hab das aber eher als Kompliment genommen (und die Nummer natürlich nicht rausgerückt).

    Vielleicht bringt es als Frau hinter dem Tresen was, beiläufig zu erwähnen, dass man verheiratet ist, selbst wenn man es nicht ist. Das geht beiläufig nach dem Motto: „Also, meinem Mann hilft dieses Medikament auch immer sehr gut!“
    Wenn das nicht hilft, könnte man noch erwähnen, dass man ein Kind hat, so etwas schreckt die Balztendenz von Männern doch allgemein stark ab.
    Wenn das nicht hilft, sollte allerdings schon ein klares „Nein“ gegenüber dem Kunden raus, selbst wenn man ihn anschließend als Kunden verlieren sollte.

    Wenn man das Problem als Frau mit mehreren Kunden häufiger hat, wäre es doch auch zum Überlegen, sich irgendeinen billigen Ring auf den Ringfinger der entsprechenden Hand zu stecken.

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    1. Das mit dem Ring machen meine Kolleginnen und ich (Kellnerinnen) wirklich, es hält zumindest den Großteil dieser Nervensägen ab.
      Unglaublich, was männliche Kunden sich so einbilden, nur weil ich als Kellnerin nett zu ihm (und zu allen anderen Kundinnen und Kunden auch!) bin. Wenns zu schlimm wird, sagen wir unserem Chef Bescheid, er hat dann ein Auge auf die Betreffende und greift ggf. auch ein.

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    2. Nur die weiblichen Kundinnen hält es nicht ab, die ewig und ewig reden und nie ein Ende kennen.
      Ich hatte mal einen Kollegen, der so nerven konnte. Hatte ständig irgendwas, was er mir geben wollte: den Dienstplan, ein Pfefferminbonbon, … *rolleyes*

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  8. In dem Café. in dem ich neben der Uni arbeite, haben wir auch so ein Problem. Allerdings ist es da eine junge Frau, die die weiblichen Mitarbeiter belästigt. Nicht im sexuellen Sinne, aber trotzdem gewaltig nervig und zum Teil auch erschreckend.
    Wir, die wir noch dort arbeiten, sind dazu übergegangen die munge Frau nurnoch schnell abzuhandeln, kein Wort mehr als nötig mit ihr zu wechseln und keine Freundlichkeit oder gar persönlichen Gespräche aufkommen zu lassen. Bei ehemaligen Kolleginnen stand sie schon mehrfach vor der Haustür, kommt immer wieder ins Café und fragt nach jemandem und versucht dann gaaanz unauffällig Details herauszubekommen… Bei einer Ehemaligen war es besonders krass. Sie ist in eine weit entfernte Großatadt gezogen und war somit für besagt junge Frau nichtmehr greifbar. Aber irgendwie hat sie es geschafft die Telefonnummer der Eltern meiner Kollegin herauszubekommen, hat sich dort dann als gute Freundin ausgegeben und sich so die neue Telefonnummer erschlichen.
    Manchmal weiß man nicht, was man zu sowas sagen soll.

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    1. Oh ja, es gibt auch stalkende Frauen – in deinem Fall fragt man sich allerdings *was* will die Frau eigentlich? V.a. wenn sie einem noch in andere Städte nachtelefoniert.

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      1. Wir haben den Verdacht, dass sie dringend Kontakt zu irgendwem sucht. Freundinnen, oder was auch immer. Sie hat auch schon im Café selber ziemlich krasse Aktionen gebracht, wenn eine Kollegin, die vorher nett zu ihr wahr, sich nichtmehr um sie gekümmert hat, bzw sich zu lange und freundlich mit einem anderen Kunden unterhalten hat.
        Wir haben das allerdings relativ gut in den Griff bekommen, indem wir einfach alle nichtmehr wirklich nett zu ihr sind. Bzw sie dann auch deutlich in ihre Schranken weisen. Außerdem werden in ihrer Gegenwart keine Namen oder Stadtteile oder sowas genannt, mit denen sie etwas anfangen könnte.
        Seitdem kommt sie nichtmehr so oft. Aber intervallmäßig immer mal wieder. Und fragt dann eben nach den Koleginnen, die schon länger nichtmehr da sind.

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  9. Ich verstehe gar nicht, warum sich die Leute so anstellen ihre Telefonnummer rauszugeben. Das ist doch nun wirklich kein Problem. Hier ist meine: 0163-1737743 oder von der Schweiz aus +49-163-1737743
    :-)

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    1. Oh, hallo Werner – oder soll ich Dich Frank nennen?

      “ „Frank“ wird unter der Rufnummer 0163-1737743 jeden Anrufer freundlich darauf hinweisen, dass ein erneutes Gespräch unerwünscht ist. Der auf der Webseite „Frankgehtran.de“ verfügbare Service ist gratis, den Anrufern entstehen die normalen Verbindungskosten in das E-Plus-Netz.“

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  10. Tjoa, ick kenn das „Spiel“ auch aus 2 Warten.
    In der einen Warte war ich Verkäufer in einer Elektronik-Kette, welcher u.a. das „Vergnügen“ hatte für ein großes rosanes Kommunikationsunternehmen Verträge zu vermitteln.
    So kam es dann, daß eine Kundin sich zunchst von mir beraten liess und im Anschluss dann einen ISDN-Vertrag abschloss. Aus Gründen, welche wohl nur die Kommunikationsfirma kennt, gab es Probleme mit Vertrag und Technik, sodass sie bei uns ständig nachfragte, was da nun los sei. Leider verlangte sie grundsätzlich mich zu sprechen und versuchte dann an persönliche Informationen von mir zu gelangen. Nachdem ich ihr deutlich mitteilte, daß ich sie gerne zu ihrem Telekommunikationsvertrag berate, jedoch keinerlei Interesse an weiterem persönlichen Kontakt habe, kam sie in unregelmäßigen Abständen, jedoch mindestens 2-3 mal die Woche persönlich in die Filiale. Meine Kollegen fingen sie zwar schon immer wieder mal ab, es hinderte sie allerdings nicht daran, mir nach Feierabend aufzulauern, verfolgen und, kurze Zeit später, meine damalige Lebensabschnittsgefährtin zu bedrohen (er gehört mir, er liebt mich, verlass ihn, oder – unangenehm, besonders für meine Ex.).
    Gelöst habe ich das Problem nicht sehr freundlich, dennoch aber direkt und so nachdrücklich, daß sie meine Familie und mich, genauso wie meine Kollegen nicht weiter behelligte. Selbstverständlich bin ich in keinster Weise körperlich gegen sie vorgegangen. Fürs Kopfkino: Herbstabend, dunkle, nasse, leicht nebelige Häuserschluchten, nicht zuordnungsbare Bewegungen und Geräusche und auf einmal jemand direkt hinter Dir, der klare Worte spricht … Nicht ganz fair, aber fein *evil*

    Im anders gelagerten Fall war es eine Kollegin, welcher durch einen Mann belästigt wurde. Ähnliche Situation wie bei mir, er jedoch im Car-Hifi-Bereich tätig, welcher direkt an meine Abteilung grenzte.
    Leider liess der „Patient“ sich nicht so unkompliziert von Annäherungsversuchen abhalten und als er dann mehrfach versuchte körperlichen Kontakt zu meiner Kollegin herzustellen hat es meinem Chef irgendwann gereicht.
    Er hat sich den „Patienten“ geschnappt und freundlich aber bestimmt den Weg aus dem Laden gezeigt. Er wurde dabei renitent, fing an zu randalieren und wollte auf meinen Chef losgehen, da er ihn als Rivalen ansah. Da mein Chef jemand war, der mit seinen knappen 2m Körperlänge mehr als 150Kg auf die Waage brachte, ohne im geringsten „fett“ zu wirken, war das Ergebnis entsprechend. Die Polizei übernahm ihn am Eingang des Ladens und brachte ihn zum mit angerückten RTW – danach war Ruhe.

    Zugegeben, das waren nun 2 Extremfälle, die meisten Personen mit starkem Annäherungsbedürfnis liessen sich mit freundlichen Worten, Scherzen und zur Not mit einem (oder auch manchmal 2-3-maligem) klaren „nein“ von weiteren Aktionen abhalten. Auch die Security sowie die Beamten der Polizei, welche sowohl in Uniform, als auch in Zivil, gerne bei uns zu Gast waren, hatten eine abschreckende Wirkung.
    Frauen, welche häufig mit fremden Menschen in relativ direkten Kontakt kommen, kann ich nur empfehlen zu lernen, wie man einen möglichen Gegner umgeht. Zumindest ihn (den Gegner (geschlechtsneutral)) solange beschäftigt, bis Hilfe eintrifft (oder der Gegner kampfunfähig ist). Gewalt ist keine Lösung, klar. Zur Selbstverteidigung kann ein entsprechendes Wissen allerdings nicht verkehrt sein.

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  11. Ich habe mal die Polizei gerufen. Das war allerdings ein Kunde, der nicht nur gestalkt und rumgelabert hat, sondern auch mal in meine Kasse gegriffen hat.

    Die Kamera hat leider nur die Sekunde davor und die danach aufgezeichnet, leider nicht den Augenblick, wo er das Geld in der Hand hatte. Letztendlich hat er es sogar zugegeben, es getan zu haben, aber mein Arbeitgeber hat unerklärbarerweise davon abgesehen, ihn anzuzeigen.

    Zum Polizeianruf kam es dann, als er ein weiteres Mal auftauchte, angetrunken war, herumpöbelte und mit der Gehhilfe drohte. Ich war seinerzeit im 8. Monat schwanger und hatte keinerlei Ambitionen, womöglich als nächste Stufe seines Stalkings tätlich angegriffen zu werden.

    Da habe ich gesagt „Sie belästigen wiederholt meine Kunden und mich, bitte verlassen Sie umgehend das Gebäude und suchen Sie sich einen anderen Dienstleister. Ansonsten rufe ich die Polizei, die wird Ihnen den Weg nach draußen zeigen.“

    Er ist aber erst gegangen, als ich die Polizei schon am Telefon hatte.

    Die Woche davor hatte er mich auch heimlich auf dem Heimweg verfolgt. Meine Kollegen hatten es beobachtet und mich per Mobiltelefon gewarnt, also bin ich nicht zum Großparkplatz gegangen, sondern in ein belebtes Café und habe mich dort von einem Bekannten abholen lassen.

    Widerwärtiges Volk, diese Stalker.
    Das Perfide an meiner Situation war, dass ich damals hochschwanger und entsprechend verletzlich war, was potenzielle Handgreiflichkeiten oder Übergriffe anging. Normalerweise kann ich meine Körpergröße gut ausspielen konnte irgendwelche tobenden Spinner allein damit einschüchtern.

    Da sind mir die dauertalkenden Omas wirklich lieber, die tun jedenfalls niemandem weh.

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  12. Du schreibst:
    ..eigentlich sind es keine „Stalker“ dann bitte nenne sie nicht so.
    Denn Stalking ist eine Straftat da bleibt nur eine Anzeige übrig, egal ob Stammkunde oder nicht.

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  13. In meinem „Metier“ nennt man die Damen „Kanzelschwalben“. Und es kann schon ganz fein nerven, zumal ja meist kein Kollege greifbar ist, der für Ablenkung sorgen könnte…

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  14. Ich kenn‘ das auch – allerdings von der Opfer-Seite her – seit einigen Monaten rückt mir ein Verehrer derart auf die Pelle, ich werd‘ den nicht mehr los.

    Ich weiß nicht mehr wo ich das gelesen hab‘: „Gestalkt, gemobbt etc. wird nur jemand, der das auch so empfindet.“

    Eine direkte Ansage hilft oftmals nicht weiter.

    Wo ist die Grenze zwischen wirklich an jemandem ehrliches Interesse haben und jemand stalken etc. ? –

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  15. Eins ist allen Lösungen gemeinsam: der Zusammenhalt und die Unterstützung der Kollegengruppe, begleitet von der entsprechenden Intelligenz! Das wirkt am nachhaltigsten.

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