Abführmittel-Abhängigkeit

Liebe Bisacodyl-abhängige Kundin,

ich weiss, es bringt nicht viel, wenn ich jedes Mal, wenn ich eine Packung Dulcolax, Prontolax, Softalax (oder verwandte) verkaufe sage: „Die sind nur für den kurzfristigen Gebrauch gedacht, 1 bis maximal 2 Tabletten abends.“

– so wie sie aussehen vermute ich, dass Sie wahrscheinlich von Apotheke zu Apotheke gehen und Packungen sammeln, weil sie davon abhängig sind.

Aber vielleicht, vielleicht, bringt das doch die eine oder andere dazu über den Konsum nachzudenken und zumindest nicht zu steigern, oder sogar abzubauen.

Ich würde gerne manchmal noch mehr sagen, aber das kann ich oft nicht. Hier dagegen schon:

Leute, überlegt euch das gut mir dem Dulcolax, Prontolax, Softalax und ähnlichen! Das sind keine Mittel um das Gewicht zu halten! Es soll wirklich nicht ständig genommen werden – und ganz sicher soll man davon absehen, ständig die Dosis zu steigern.

In einer Weiterbildung letzthin habe ich von einer gehört, die 90 Tabletten täglich davon nahm. Sie landete dann in einer Klinik, weil sie nicht selbst davon loskam – und: der Entzug von dem schmerzt! Das gibt fast nicht stoppbare Krämpfe und Bauchschmerzen. Don’t do it! Baut ab, langsam aber sicher. Nehmt stattdessen Transipeg hochdosiert, bis ihr runterkommt. Nehmt das nicht ständig! Wir helfen auch gerne, wenn sie das abbauen möchten mit Ersatz und Rat.

Ich bin ja froh, dass es wenigstens die 200er Packungen nicht mehr freiverkäuflich gibt, nur noch die 30er.

Und ja: wenn sie in der Apotheke schon fragen, ob das Prontolax immer noch nicht lieferbar ist … dann weiss ich, dass sie auch zu den Laxantien-Abhängigen gehören :-(

36 Antworten auf „Abführmittel-Abhängigkeit

  1. Ich habe einmal in meinem Leben absichtlich Abführmittel zu mir genommen. Nie wieder!

    Ich frage mich gerade ernsthaft, wie man sich das freiwillig täglich antun kann. Nur des Gewichts wegen?

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  2. Du kannst ihnen Fotos von mir zeigen und ihnen sagen, dass das ihre Zukunft ist wenn sie nicht lernen, dass der Stoffwechsel sich für solche Aktionen rächt.

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  3. Ich denke, manche Leute sind auch überzeugt, dass man 1x am Tag „müssen“ muss und wenn das mal nicht klappt fangen sie mit Abführmitteln an und dann gibts einen Teufelskreis. Dann wird vielleicht auch zu wenig getrunken… ich kenne so jemanden :-(

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    1. Ja, so etwas ist unter anderem auch Schuld daran. Es gibt immer noch die Vorstellung, dass man sich innerlichvergiftet, wenn man nicht täglich „muß“. Gerade bei der älteren Generation ist das verbreitet.

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    2. Ja, die Vorstellung ist wirklich häufig. Das Problem mit den starken Abführmitteln ist ja auch, dass sie den Darm so vollständig „leeren“, dass das dann wieder ein paar Tage braucht, bis er gefüllt genug ist, dass man wieder auf die Toilette „muss“ – und prompt denken die Leute, sie seien schon wieder verstopft und schieben das nächste Abführmittel hinterher.

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    3. Glaube ich nicht, ich vermute dass es am meisten bei Leuten mit Essstörungen beliebt ist, die Dinger zu schlucken.

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  4. In Deutschland gibt es leider die 100 Stück Dulcolax… Schön ansehnlich in einer Dose.. Und die Armen Grossmütter der Kundinnen… Für die der Einkauf natürlich immer ist ;-)

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  5. Ich hatte in einer Klinik mal eine (essgestörte) Mitpatientin, die über Monate hinweg täglich 100-150 von den Dingern geschluckt hat. Ihr Darm war dadurch ziemlich ruiniert und es hat ewig gedauert, bis sich da wieder alles so halbwegs normalisiert hatte. Und obwohl die Abführmittel-Dosis langsam reduziert wurde, hatte sie heftige Schmerzen.
    Schon krass, was (nicht-verschreibungspflichtige) Medikamente anrichten können, wenn sie missbräuchlich genommen werden.

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    1. Autsch. Und ich dachte die 90 seien schon Rekord – aber „schlimmer geht immer“.
      Das mit den Schmerzen muss speziell unangenehm sein, weil normale Schmerzmittel da kaum helfen – kannst Du das bestätigen?

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      1. Ich weiß leider nicht, ob diese Patientin überhaupt Schmerzmittel bekommen hat. Ich erinnere mich nur noch, dass sie die ganze Zeit mit Wärmflasche rumgelaufen ist. Die Wärme hat es anscheinend etwas erträglicher gemacht.

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      1. ich war auch ca 1 jahr abhängig. es ist einfach ein schleichender prozess.

        ich hab den kalten entzug :o) gemacht und selbst jetzt wenn ich mal krank bin nehme ich maxinal 1-2 tage und dann muß es eben so gehen…
        ich gehe damit ganz offen um und dann erzählen viele auch das sie eben nasenspray brauchen….alleine im direkten freundeskreis sind es 5 leute.

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  6. Da fällt mir gar nicht mehr dazu ein.
    Bei uns im Norden Deutschlands gibt es ein simples Sprichwort:
    De veel fritt, de veel schitt.

    Dann vielleicht mal weniger und vor allem ausgewogener essen, statt zu versuchen, über beschleunigte Verdauung die Nahrung schneller wieder durchzuschleusen.

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    1. Viel fress viel scheiss?
      Die Damen, die die Mittel holen kommen essen vielleicht nicht einmal soviel – die haben nur ein unglaublich verqueres Idealbild, das sie zu erreichen suchen.
      Irgendjemand müsste ihnen mal sagen, dass mit der Zeit die Haut so einen seltsamen Gelb-ton annimmt, wenn man ständig Abführmittel futtert. Das ist auch unschön.

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  7. Hallo Pharmama,
    ich lese deinen Blog schon länger und gerne :).
    Meine Großeltern nehmen tatsächlich täglich Abführmittel, inzwischen „nur noch“ Lactulose (wie schädlich/harmlos ist das eigentlich? Ich habe schon x-mal versucht, sie von Leinsamen und viel Trinken zu überzeugen, aber keine Chance) und dafür seltener Dulcolax.
    Liebe Grüße

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    1. Na, wenn sie hauptsächlich Laktulose nehmen, ist das nicht so ein Problem. Das ist auch eher ein „Darmregulans“ als ein Abführmittel – ein Zucker, der praktisch nicht aufgenommen wird, dafür Wasser an sich bindet und nebenbei noch die Darmbakterien füttert. Dafür wirkt es natürlich nicht so zackig und hat als Nebenwirkung gelegentlich Blähungen – aber *das“ kann man wirklich auch länger nehmen.
      Viel Trinken ist natürlich trotzdem wichtig.

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      1. Ok, dann sage ich nichts mehr. Obwohl das meiner Meinung nach trotzdem überflüssig ist, aber wenn das kein großes Problem ist. (Viel Trinken geht ja nicht, schließlich darf man zu Mahlzeiten/Obst/zum Kaffee kein Wasser trinken ihrer Meinung nach. Und sie schwemmen sich doch die Elektrolyte so raus. Ähm ja.)

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  8. Ich glaube, der Fehlgebrauch liegt auch daran, dass das Zeugs als so „nebenwirkungsarm“ beworben wird.
    Irgendwie wird da in der Werbung schon immer suggeriert, dass Laxantien „natürlich“ sind und der Gebrauch dieser „doch vollkommen normal“ wäre…

    Wobei ich mit einer Spur Resignation bei diesem Thema sagen möchte: Besser Bisacodyl als Sennes!

    BTW: Kennt jemand die „NEDA Früchtewürfel“? ;-)

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    1. Die dürften „unseren“ Fruttasan entsprechen. Die waren früher sehr beliebt.
      Du hast übrigens recht: in der Werbung für die Bisacodyl- und Picosulfat- haltigen Produkte kommt häufig dieses „natürlich“… Warum ist das eigentlich erlaubt?

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    2. Ach Gottchen, die „Früchte“-Würfel. Sind ja so gesund, Früchte sind doch immer gesund, nicht wahr? Voller Vitamine, da macht man nichts falsch, oder?
      Es gibt kaum eine größere Verarsche als die Neda-Brocken mit Sennes-Früchten. Für mich immer noch das Paradebeispiel für schlechte Phytos, denen chemisch definierte Arzneimittel überlegen sind. Obwohl ich sonst vielen Phytos positiv gegenüberstehe.

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    1. Du hast Deinen beitrag mit Smileys markiert. Die meisten User werden damit sicher was anzufangen wissen, sprich eine gewisse Ironie herauslesen.
      Der eine oder andere „Patienten“, der auf der Suche nach Mitteln zur Fettreduktion ist, wird via Suchmaschine ggf. nur auf diesen Kommentar stoßen, das Mittelchen – natürlich ohne den Wiki-Eintrag zu lesen – bestellen und … nun ja, die wenigsten werden darüber noch berichten können bei einer LD v. 1-3g. Sei also bitte zukünftig vorsichtig, was solche „Tipps“ angeht, auch wenn sie nicht ernst gemeint sind.

      Was die Tipps mit „weniger essen & mehr Sport treiben“ angeht…
      Es soll tatsächlich auch Menschen geben, welche allen Ernstes ihre Ernährung umstellen, sich sportlich betätigen und dennoch maximal nur ein Gewicht halten können, welches dennoch nicht nur leicht übergewichtig ist – das Ganze gar in Begleitung mit Ärzten, Ernährungsberatern usw etc.
      Diese Menschen fühlen sich durch solche Aussagen wie die oben stehende sicherlich nicht ermutigt, ihre Bemührungen fortzusetzen. Sie brechen es ab, riskieren somit gar ihre Gesundheit – Wunderbar.
      Adipositas und Erkrankungen, kannst ja mal Wikipedia befragen, was dazu bekannt ist. Dein „Klischee-Bild“, welches Du hier so schön von Dir gibst, ist nur eins von mehreren. Sei also bitte genauer, besonders falls Du andere Menschen damit verletzen könntest.

      Du hast somit 2x wunderbar ins Klo gegriffen. Denk mal drüber nach. Danke.

      BTW: Nein, ich bin nicht von Adipositas betroffen, im Gegenteil.
      Ich erachte es nur als unhöflich, Menschen zu diffamieren, welche ggf. an ihrer Krankheit bzw. ihrem Gewicht nur insoweit Schuld sind, als dass sie leben oder krank sind und ggf. Medikamente einnehmen müssen, welche u.a. auch eine Gewichtszunahme als UAW haben – noch ein Punkt über den man nachdenken sollte, hm? Hast ja ’ne Menge zu tun.

      Lg,

      Joe

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  9. Hallo Zusammen

    Mal im Ernst, ich bin Abführmitelabhängig und hab schon so oft probiert davon los zu kommen…. Aber die Sham ist zu gross, um mir in ner Apotheke Hilfe zu holen… Soll ich da rein spazieren und sagen hallöchen ich bin süchtig, könnt ihr mir helfen…??!!! Ich schäme mich dafür und genau solche Komentare wie: Wie können Die nur usw… halten mich immer wieder davon ab mir Hilfe zu holen….

    Kann mir jemand auch so anonym Hilfe stellung geben, wie ich davon los komme..??? Ich will das echt nicht mehr, aber habe zu grosse Angst mich so quasi zu outen in ner Apotheke…. :-(

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    1. Hallo Asna,

      in Apotheken gilt wie bei Ärzten die Schweigepflicht. Da muss niemand Angst haben, sich zu outen. Ganz im Gegenteil. In der Apotheke hat man es jeden Tag mit Menschen zu tun, die unterschiedlichste gesundheitliche Probleme haben und die Hilfe oder Beratung brauchen.
      Jede Apothekerin oder Apotheker freut sich ein Loch in’s Knie, wenn jemand kommt und aktiv nach Hilfe fragt. Für genau solche Fälle haben wir studiert, es ist ein tolles Erfolgserlebnis, wenn man einen Kunden von Kopfschmerz- oder Abführmitteln weggebracht hat.

      Kommentare wie „Wie können die nur“, wirst Du in einer seriösen Apotheke nicht hören. Suche Dir eine Apotheke, die einen guten Ruf hat und frage nach. Man muss sich ja nicht als süchtig bezeichnen, sondern Du hast einfach Probleme beim Absetzen der Abführmittel nach längerer Einnahme. Wenn die dann fragen, wie lange das schon geht, dann ist das ohnehin klar.

      Wenn es Dir peinlich ist, in der Apotheke eventuell Nachbarn zu treffen, dann nimm eine Apotheke in einem anderen Stadtviertel. Gehe an einem ruhigen Tag hin. Du kannst ruhig sagen, dass es Dir peinlich ist, es wird niemand lachen, sondern Deine Sorgen ernst nehmen.

      Viele Grüße und viel Erfolg! Schreib mal, wie es läuft.

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    2. Da kann ich Mr. Gaunt nur Zustimmen.
      Auch ich möchte Dir Mut machen:
      Selbsterkenntnis ist der erste wichtige Schritt.
      Vielleicht noch ein paar Dinge für Dich als Vorbereitung für eine Gute Beratung: Hab‘ deine Infos parat: Was für ein Mittel verwendest Du? Wie häufig? Was hast Du schon versucht, um davon loszukommen? Wie hast Du das gemacht? (z.B. Menge / Dosierung des Ersatzes ..), Was war das Ergebnis?
      Übrigens: die meisten Apotheken haben Beratungsräume. Aus Zeitgründen werden sie oft nicht speziell angeboten … aber, wenn Du sagst, du hättest da ein sensibleres Thema, das Du gerne separat besprochen hättest, kann man das gut dort machen. Dann bekommt das auch kein Nachbar mit. Wie gesagt, wir haben die Schweigepflicht – von uns dringt da auch nichts nach aussen .. und jedem Apotheker ist jemand, der sich helfen lässt aus so einer misslichen Lage 10x lieber, als wenn er nur das Gefühl hat der „Suchtmittellieferant“ zu sein.

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      1. Das mit den „mithörsicheren“ Beratungsräumen ist aber auch so eine Sache. Ich kenne hier mehrere Apotheken bei denen solche Räume entweder mit Schränken abgetrennt sind oder mit einem Vorhang.

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  10. Hallo ich sehe schon, diese gespräche sind etwas länger her aber vielleicht schaut ja doch nochmal jemand rein und kann mir einen tipp geben. ich habe zwar nicht viel abführmittel genommen, das war immer dieses phenaphtolein (ich bin in mexiko da kriegt man wohl recht viel was in deutschland nicht geht), hab dann das aber abgesetzt eben wegen dem ganzen abführmittel sind schlecht gerede und jetzt sitz ich halt wieder jeden morgen mit kaffee und zigarette am klo, das hilft auch. problem nr. 1: ich will das rauchen aufhören (ist eh die einzige zigarette am tag), problem nr.2: glaubt mir das geht nicht von selbst, ich hab das schon seit ich ein kind war, dann halt alle 4 tage ein dulcolax zäpfchen bekommen, ekelige angelegenheit, dann jetzt leinsamen versucht, geht auch nicht ohne zigarette und nein ich glaube nicht, dass es an der ernährung liegt, denn wegen klima trinke ich schon viel und esse brav meinen apfel mit activia joghurt (plus leinsamen) täglich und auch sonst schau ich, dass hauptsächlich gemüse und wenig stopfende kohlenhydrate dabei sind. meine mutter und davor meine grossmutter haben das gleiche und die sind halt auf dulcolax täglich, aber keine 90 sondern halt 1,5 oder so. kann mir jemand sagen was das geringste übel ist an abführmitteln? es geht echt nicht, wenns am morgen nicht klappt, dann hab ich am nachmittag nen blähbauch und pupse und denk mein körper will aufs klo gehen, klappt aber nicht, das ist wie als wenn ein korken drin wär und am nächsten morgen wirds dann richtig unangenehm mit 3 tassen kaffee und drei zigarretten und ner stunde am klo. morgens einen liter wasser trinken funktioniert manchmal aber ist auch unangenehm weil man das so reinzwingen muss und danach zwei stunden lang alle paar minuten aufs klo muss…hilfe? rizinusöl?

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  11. Hallo Santaram,
    hier wird noch gelesen. Ist halt ein wichtiges Thema. Wer seit seiner Kindheit mit Abführmitteln aufgewachsen ist, da wird es dann schwierig. 90 Dulcolax sind hoffentlich ein Schreibfehler, sonst wäre das extrem heftig, selbst für Abführmittelmißbrauch.

    In Deinem Fall würde ich zu einem Arztbesuch raten. Ein bisschen Activia mit Leinsamen und Apfel ist ein Tropfen auf den heissen Stein. Rizinussöl ist nicht gut kontrollierbar. Wenn Du es ohne Arzt schaffen willst, dann muss das Dulcolax meiner Meinung nach zuerst am besten gegen Lactulose ersetzt werden (Schritt für Schritt) und dann diese anschließend langsam reduziert werden.

    Bei Abführmitteln ist auch ganz viel Kopfsache dabei. Aus Deiner Beschreibung glaube ich zu lesen, dass Du Dinge nicht konsequent durchziehst, weil es ein paar Unannehmlichkeiten bring (Pupserei, zu oft aufs Klo usw.). Für den „Entzug“ braucht man Geduld und darf nicht gleich in Panik verfallen, wenn die Verdauung unregelmässig ist oder Unannehmlichkeiten wie Völlgefühl auftreten. Da muss man durch. Da ist noch niemand dran gestorben und man muss auch nicht täglich „müssen“.

    Gleicher Rat wie bei Asna: Gehe in eine Apotheke Deines Vertrauens und lass dich beraten. Oder in einem solch extremen Fall wie bei Dir direkt zum Arzt.

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  12. Hallo Mr. Gaunt! vielen dank für die schnelle antwort. abführmittel hab ich ja nicht seit der kindheit bekommen, es war nur schon immer schwer aufs klo zu gehen und wenns länger als 4 tage gedauert hat dachten wir sollten wir keinen darmverschluss riskieren und das waren nur zäpfchen. mit 16 hab ich das rauchen angefangen und endlich wars kein ewiger kamppf mehr. ich hab langsam die vermutung, dass es was organisches ist, kann das sein, dass irgendein muskel der den reflex auslöst nicht genug ausgebildet ist..? weil weich wird es ja schon durch diese massnahmen, nur muss ich immer etwas unternehmen, dass auch was passiert und wenn ich zu lang warte wirds dadurch nicht wahrscheinlicher sondern nur schwieriger. ok ich werde mal lactulose in den apotheken suchen und schaun was es vielleicht sonst noch homöopatisches gibt, danke schön :-) arztbesuch warte ich lieber auf meinen nächsten besuch in deutschland, die ärzte hier tendieren gerne zum verschreiben von überdosen :-(

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  13. Hallo,
    so einfach, wie du es hier beschreibst ist es aber nun mal nicht und vor allem rutscht man nicht zum Spaß da rein.
    Bei mir war der Auslöser meine Anorexia Nervosa, die ich nun seit ca. 7 Jahren habe (mittlerweile gehts aber, da ich im Gegensatz zu meiner schlimmsten Zeit 38 kg bei 1,69m nun 46- 47 kg wiege.), wiege mich auch relativ selten und esse halt auch.
    Mit den Laxantien habe ich angefangen , weil ich Verstopfeungen bekomme habe ( aufgrund der spärlichen Nahrungsaufnahme). Nun nehme ich die doofen Teile seit ca. 5 Jahren vermute ich mal, weiß es nicht so genau.
    Ich fühle mich oft schlapp, kaputt, müde, habe eine Allergie bekommen (vermutlich wegen meinem geschwächten Körper, wobei so arg schlimm,w ie es sich evtl. anhört es dann doch nicht ist, bin relativ robust, hoffe ich zumindest) etc. momentan habe ich mir aber fest vorgenommen (und habe auch einen gewissen Zweck wieso, weshalb, warum) und reduziere die Dinger.
    Man darf nämlich auf keinen Fall von heute auf morgen damit aufhören! Sondern sollte es langsam ausschleichen lassen, damit der Magen- Darm – Trakt sich daran gewöhnt, da sonst Komplikationen auftauchen können. Am besten macht man diese Reduktion mit Hilfe von Leinsamen, Flohsamen, Weizenkleie etc. Ich habe aber auch nicht SO viele Tabletten genommen. Früher schon. ca. 8 täglich (Laxans oder Laxagetten) , dann Laxans Tropfen mit zwei Laxagetten und 1 Midro Tablette, heute nur noch 1 Laxagette und eine Midro-Sena- Tablette, was ich auch reduziere etc.
    Dulcolax und Laxans wirken ziemlich ziemlich heftig, wie ich finde und sind recht schmerzhaft, also weniger angenehm.
    Es dauert lange bis man von den Dingern weg ist, und sollte recht vorsichtig dabei sein und immer auf seinen Körper achen. Sport ist auch sehr sehr wichtig und vor allem in der Reduktions-Zeit eine gesunde und ausgewogene Ernährung!

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  14. aber es gibt auch Menschen die durch schwere op s immer diese Abführmittel mehmen müssen so wie ich auch das sollte in eueren antworten und Bemerkungen stehen .Ich bin 7 mal am darm operiert worden und habe keine Chance ohne leider ich glaube es gibt viele leute mit solchen Problemen

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    1. Ich denke, es ist den Fachpersonen bewusst, dass es auch das gibt. Aber – das war nicht das Thema des Posts. Ausserdem bekommen diese ihre Abführmittel dann meist vom Arzt verordnet (und von der Kasse bezahlt).

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