Man stellt sich eine Pflanze ja immer als etwas statisches, oder zumindest sehr langsames vor, als etwas was sich praktisch nicht bewegt … gut sie wächst (und manche so, dass man täglich Veränderungen sieht), aber sonst?
Dabei gibt es durchaus welche, wo man zusehen kann, wie sie sich bewegen. Die Mimose zum Beispiel zieht sich auf Berührung zusammen, die Veusfliegenfalle fängt Fliegen, indem sie ihr Blätter rasch zuklappt, aber habt ihr schon mal das gesehen? :
Das im Video ist übrigens eine Nachtkerze. Sie findet sich inzwischen auch in europäischen Gärten, ursprünglich kommt sie aus Amerika.
Den Namen hat sie nicht von ungefähr: Weil sie vor allem durch nachtaktive Insekten bestäubt wird, blüht und duftet sie nur nachts. Das Öffnen der Blüte erfolgt oft innerhalb weniger Minuten in einer fliessenden Bewegung. Ich finde es faszinierend zu sehen.
Nachtkerzen werden übrigens auch medizinisch verwendet. Das Öl aus den Samen ist reich an ungesättigten Fettsäuren (viel Gamma-Linolensäure) und wird verwendet bei Hautproblemen und bei Mensbeschwerden und neuerdings auch bei AD(H)S. Beispiele: Burgerstein EPO, Eopgam, Equazen und Lipoderm Omega Lotion.

wow! ist ja um einiges lässiger als sone fleischfressende pflanze ;)
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Bei uns hieß die immer ‚Königin der Nacht‘.
Meine Oma hatte jeden Sommer ganz viele von denen neben der Terasse direkt gegenüber der Hollywoodschaukel angepflanzt und dann saßen wir da in der Dämmerung und haben den Blüten die sich öffnen zugesehen *in Kindheitserinnerungen schwelg*
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PS.: gerade per Google gesehen das die KÖnigin der Nacht eigentlich eine andere Blume ist. Aber meine Oma hat’s trotzdem immer so genannt, deswegen heißt die für mich auch so ;)
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Bei mir zuhause wurden die Acht-Uhr-Blumen genannt.
Weil sie abends um acht auf und morgens um acht zu gingen.
Ja die gehören auch zu meinen Kindheitserinnerungen und nächstes Jahr werde ich die dann meiner Tochter zeigen.
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