Archiv der Kategorie: Allgemeines

Alles unter Kontrolle … bis jetzt.

nopanic

Es ist Towel Day! Schickt mir Eure Handtuch-Fotos!

 

Am Mittwoch: Handtuch nicht vergessen!

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Weshalb das Handtuch? Am 25. Mai ist Towel Day – an dem Tag zeigen die Fans von Douglas Adams (Autor von so genialen Büchern wie „per Anhalter durch die Galaxis„)

Aber mal ehrlich, so ein Handtuch ist ober-super-praktisch und kann fast überall und für alles eingesetzt werden und dann ist noch das:

More importantly, a towel has immense psychological value. For some reason, if a strag (strag: non-hitch hiker) discovers that a hitchhiker has his towel with him, he will automatically assume that he is also in possession of a toothbrush, face flannel, soap, tin of biscuits, flask, compass, map, ball of string, gnat spray, wet weather gear, space suit etc., etc. Furthermore, the strag will then happily lend the hitch hiker any of these or a dozen other items that the hitch hiker might accidentally have „lost.“ What the strag will think is that any man who can hitch the length and breadth of the galaxy, rough it, slum it, struggle against terrible odds, win through, and still knows where his towel is, is clearly a man to be reckoned with.

— Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy
Also: weisst Du frood, wo Dein Handtuch ist? Meines ist am 25. Mai mit dabei – wenn Du Deines auch mitnimmst, schick mir per mail ein Foto!
(Auf Facebook habe ich eine Veranstaltung erstellt, wo sich anmelden kann, wer will)

Pharmama in den Medien (7)

wibaprilMein Blog kommt (einmal wieder) in einer Zeitschrift! In der Women in Business vom April wurde ich von Irene M. Wrabel für einen Artikel interviewt:

Blogs: Big im Business? Vom Hobby zum Geschäftsmodell – kann man mit Bloggen reich werden?

Die Antwort steht auch schon da: Es kommt ganz auf die Branche an. Das stimmt … und so als (ziemlich einsame) Apothekenbloggerin stehe ich natürlich ganz anders da als eine Modebloggerin oder eine Reisebloggerin … Wer mehr darüber nachlesen will, kann das Heft am Kiosk erwerben oder für den e-reader hier herunterladen (kostenpflichtig).

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Die anderen Bloggerinnen zeigen sich auch im Magazin in stylisch-eleganten Fotos … da komme ich (anonym bleiben wollende) schlecht mit🙂. Trotzdem: Ist das nicht cool?!

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JuicePLUS+: Gemüse, Früchte, Beeren in Kapselform

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Vor ein paar Jahren einmal habe ich mich über einen Kunden amüsiert, der in der Apotheke unbedingt die „5 am Tag“ Kapseln haben wollte – Es stellte sich dann heraus, dass er die Ernährungskampagne missinterpretiert hatte – das 5 am Tag bezog sich natürlich auf die 5 Portionen Gemüse und Früchte, die man am Tag für eine gesunde Ernährung zu sich nehmen soll.

Ich musste ihn dann wegschicken mit dem Hinweis, dass das mit Kapseln schlucken nicht getan ist und er das Gemüse und die Früchte im Lebensmittelladen nebenan bekommt. Damit war er nicht ganz glücklich …

Aber was ich mir damals nicht vorstellen konnte … das gibt es inzwischen wirklich. Vielleicht war die Nachfrage gross genug? 🙂

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Das Produkt heisst JuicePLUS+

Es macht auch einen gewissen Sinn. Das ist nicht noch ein weiteres Vitaminpräparat – hier nimmt die Firma das ganze Gemüse (oder die ganzen Früchte oder Beeren) und verarbeitet sie möglichst sanft, damit die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe erhalten bleiben. Das sind mehr als die bekannten Vitamine und Mineralstoffe – da kennt man heute die Effekte und weiss, was ein Mangel bewirkt.

Die Wirkung vieler pflanzlicher Medikamente beruht auf diesen Inhaltsstoffen – oft genug ist immer noch nicht genau bekannt auf welchen, oder ob sie vielleicht zusammenspielen müssen oder in einem gewissen Verhältnis enthalten sein müssen. Also nimmt (isst) man am besten die ganzen Gemüse und Früchte.

Zur Herstellung von Juice plus+ wird Gemüse und Früchte vollreif geerntet und dann möglichst schnell weiterverarbeitet: sanft entsaftet und getrocknet und so konzentriert. 30 Sorten Obst, Gemüse und Beeren stecken in den drei Juice+ Kapsel-Sorten.

In der Juice Plus Obstauslese zum Beispiel: Äpfel, Moosbeeren, Orangen, Zitrusfrüchte, Acerolakirsche, Ananas, Pfirsich, Papaya, Datteln, Zwetschgen.

Ausserdem enthalten sie kein Gluten, Laktose oder künstliche Aromen und Farbstoffe und die Qualität wird von SGS Institut Fresenius kontrolliert.

Das finde ich noch besonders sympathisch, da gerade bei Nahrungsergänzungsmittel in Folge mangelnder Kontrolle schon häufiger Unregelmässigkeiten vorgekommen sind. Ich erinnere da auch gerne an die Tests in amerikanischen Kaufhäusern, wo zum Beispiel in pflanzlichen Mitteln wie Ginkgo … kein Ginkgo nachgewiesen werden konnte.

Aber zurück zu Juiceplus+, wo wirklich etwas drin ist. Erwachsene nehmen 2 Kapseln pro Tag mit reichlich Wasser, Kinder unter 13 Jahren nehmen 1 Kapsel pro Tag.

Natürlich ersetzen diese Kapseln nicht, dass man sich sonst gesund und ausgewogen ernährt und frische Früchte und frisches Gemüse isst. Aber sie ergänzen die Ernährung und helfen zu den Zeiten (und an den Tagen) an denen man es nicht schafft die empfohlenen 5 Portionen zu sich zu nehmen. .. . Und damit habe auch ich Mühe.

Werbeanruf gegen Telefonwerbung

Gerade eben: Telefon. Nummer unterdrückt (liebe ich gar nicht, hätte ich besser nicht abgenommen, aber ich war gerade in milder Stimmung, also ….)

Ich: „Hallo?“(Bei unterdrückter Nummer sehe ich nicht ein, weshalb ich mich mit dem Namen melden soll).

„Frau Pharmama?“ (Ah, den Namen haben sie also).

Ich: „Ja?“

Frau (ohne Namensnennung): „Firma…Blablabla …“ irgendetwas von „Wir haben gehört, sie bekommen viele Werbeanrufe, die Sie stören ….“

Ich: „So wie den hier …“

(Wird einfach ignoriert) … „Es gibt jetzt eine Lösung dagegen ….“

Ich: „Ja, ich habe einen Stern-Eintrag im Telefonbuch …“ (der ist dazu gedacht so Werbenarufe zu verhindern, macht sie faktisch illegal, aber …)

Frau: „Der wird ja häufig ignoriert …“

Ich: „Ja – so wie sie hier jetzt grad.“

Frau: „Hier geht es nicht um einen Werbeanruf sondern um Datenschutz! …“

(An der Stelle fange ich an zu lachen.)

„Sind sie nicht daran interessiert?….“

…Sie hat dann gemerkt, dass sie damit bei mir nicht durchkommt und einfach aufgehängt.

Hab’s dann gegoogelt, was sie eigentlich wollte. Sieht so aus, als verkaufen die da Abos oder Einträge in Listen gegen solche Anrufe. Beides anfangs günstig und dann teuer und ständig (selbsterneuerndes Abo, plötzliche Vertragsänderungen …) und nützt leider nicht mal etwas.

Aber irgendwie fand ich das amüsant. Da machen sie Werbeanrufe gegen Werbeanrufe???

Gluggere-Musik Instrument

Ein Musik-Instrument, das mit etwa 2000 Metall-Kugeln Musik macht:

Ich habe einen furchtbaren Fehler gemacht. Das Video und Stück hat mir so gefallen, dass ich es Junior gezeigt habe. Und jetzt … (wer Kinder hat kann es sich vorstellen) …

Aphrodisiakum für schüchterne Frauen: Pasta Theobromae

Zum Valentinstag, ein Rerun vom 21.3.2009

Im Wichtl, Teedrogen und Phytopharmake – das ist das Standard-Nachschlagewerk zu Herkunft, Inhaltsstoffen, Wirkungen und Indikationen, Dosierungen, Phytopharmaka, Prüfungen und Verfälschungen von Arzneidrogen (also Tees und derartiges), ein Buch, das in jede Apotheke gehört und das ein unentbehrlicher Begleiter im Studium ist … findet sich auch diese Monographie:

 

 

 

Pasta Theobromae

Einsatz: vorwiegend in der Volksmedizin als Psychostimulans empfohlen– beispielsweise bei Unlustgefühlen und Depressionen, bei der Prüfungsvorbereitung, zur Raucherentwöhnung und als „mild wirkendes Aphrodisiakum besonders für schüchterne Frauen“.

Was ist das? Das brauche ich auch!

Dahinter verbirgt sich dieses bekannte Produkt:

Die Schokolade!

Noch im 19. Jahrhundert wurde Schokolade (Pasta Theobromae) in der Apotheke

als (nicht rezeptpflichtiges) Kräftigungsmittel geführt.

Der Name Theobromae bedeutet übrigens in etwa „Speise der Götter“ und wurde vom Entdecker, dem Botaniker Linne so gewählt, weil die Menschen in seinem Ursprungsland (die ehemaligen Azteken) der Pflanze eine so grosse Wertschätzung entgegenbrachten. Kakao war ein Bestandteil berauschender Getränke.

Und in fester Form (z.B. als Pralinen) können sie heute als legales und gern gesehenes Mitbringsel an die Freundin verschenkt werden. Wer weiss? Vielleicht kommt das Aphrodisiakum an?

Chrüterchraft oder: Wie 13 Kräuter aus der Schweiz die Welt eroberten

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Chrüterchraft ist der neue Slogan der Firma, die uns auch schon „Wer hat’s erfunden?“ und „Riicolaaa“ (gesungen, bitte!) gebracht hat. Ricola – die Schweizer Firma feiert das 75-jährige Jubiläum ihres Kräuterzuckers und möchte darauf aufmerksam machen. Und ich darf mich freuen, dass sie mich dafür ausgesucht haben!

Wir haben Ricola Bonbons bei uns in der Apotheke (welche hat das nicht?), aber ich habe bei den Recherchen für diesen Artikel ein paar interessante Dinge gelernt, die ich Euch jetzt nicht vorenthalten will.

Zum Beispiel, dass der Name Ricola von Richterich & Co., Laufen kommt, Laufen in der Nordwestschweiz, wo sie noch heute ihren Firmensitz haben. Die Firma wurde gegründet vom Bäckermeister-Confiseur Emil Richterich, der an Kräutern und ihrer Anwendung sehr interessiert war und 1940 die Grundmischung mit 13 Kräutern gefunden hat, die im Original Ricola Kräuterzucker nun seit 75 Jahren unverändert verwendet werden!

Ricola-Original-Bag

Ricola schreibt zwar, die Mischung sei streng geheim, laut dem Internet findet sich darin aber (unter anderem): Eibisch, Frauenmantel, Holunder, Malve, Pfefferminze, Salbei, Schafgarbe, Schlüsselblume und Thymian … den phytotherapeutisch Interessierten fällt da schon auf, dass das wirklich Heilpflanzen sind. Teils mit intensiverem Geschmack – daraus eine gefällige Mischung zu machen ist eine Kunst, die Ricola beherrscht. Die geschmacklich einzigartigen Bonbons haben eine wohltuende Wirkung auf Rachen und Hals … und haben sich von Anfang an verkauft, obwohl die erste Packung wie ein Samenpäckchen ausgesehen haben muss… Weitere interessante Facts aus der Geschichte von Ricola (Bonbons und Firma) finden sich auf Ricolaoriginal.com

Von den Bonbons gibt es längst nicht mehr nur die klassischen (eckigen, aber feinen) Kräuterzucker-Würfel, sondern eine Menge Varianten, alle basierend auf derselben Kräutermischung, die teils durch ätherische Öle, andere Kräuter und Vitamin C ergänzt werden, auch zuckerfreie Varianten gibt es. Übrigens je nach Land unterschiedliche. In Deutschland gibt es zum Beispiel gefüllte Bonbons – die gibt es in der Schweiz nicht.

Aber ich greife etwas vor: Nach dem Erfolg in der Schweiz hat das Unternehmen weltweit expandiert … inzwischen gibt es Ricola in mehr als 50 Ländern!

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Dass das mit den Kräutern ein Beschaffungsproblem werden könnte, wurde zum Glück schon früh erkannt. Dafür hat man lokal (in der Schweiz) Bauern gesucht und gefunden, die die Kräuter anbauen würden, nach Möglichkeit in biologischem Landbau. So stammen auch heute noch die Rohmaterialien für die Bonbons und Tees aus der Schweiz – von 7140 Aren, einer Fläche, die rund 100 Fussballfeldern entspricht. Genauso, werden die Kräuter immer noch in der Schweiz verarbeitet … inzwischen in einem neuen Gebäude in Laufen, das 2014 eingeweiht wurde. Das Gebäude der übrigens sehr umweltengagierten und energieeffizienten Firma ist speziellerweise aus Stampf-Lehm. Leider kann es nur von aussen angeschaut werden, denn da Ricola an den gleichen Orten Heilmittel herstellt, unterliegen sie strengsten Hygiene-Bedingungen. Schade, aber immerhin bieten sie einem im Netz einen schönen Einblick in ihre Entwicklung und Engagement – und wer will, kann dort sogar einen der Kräuterzuckerwürfel aus Gold gewinnen!

laufen

I partnered with the brand to write this article but every word is mine

Top Ten Artikel von 2015

2015 ist vorbei, 2016 ist da, aber hier kommt der Wochenendrückblick der besten … naja, zumindest meistbesuchten Artikel von 2015:

1. Brillen für die Sonnenfinsternis
Sonnenfinsternis am 20. März … und alles sucht nach den Brillen dafür. Wir auch – denn im Gegensatz zur letzten Sonnenfinsternis hatten wir dafür vorher keine Angebote … und auch deshalb einen rechtzeitige Bevorratung verpasst. Mistig. Aber: schön war sie trotzdem, auch mit Behelfsmaterial.

2. Lego Geburtstagsparty
Juniors letzte Geburtstagsparty und Ideen dazu erfreute sich starker Nachfrage. Die nächste wird übrigens Minecraft.

3. Da steht was auf dem Rezept ?!?
Gastbeitrag – ist aber auch unglaublich, was sich so alles auf einem Rezept findet.

4. Wie geht es Euch mit der Pille danach?
Deutschland hat es geschafft und gegen erbitterten Widerstand in der Politik und Zweifeln der Ärzteschaft die Pille danach frei verkäuflich zur Abgabe in Apotheken gemacht. Haben sich die Befürchtungen bewahrheitet? Und: gehört das in die Reiseapotheke?

5. Wieviel darf ein Medikament kosten?
Das war die Frage: was ist es Euch wert. Und es stellte sich heraus: Vom Gesetz her kostet es einiges weniger als die Mehrheit erwartet oder bereit ist zu zahlen.

6. Wie schreibt sich das?
Immer wieder interessant … sollte das der Arzt nicht (auch) wissen?

7. Ein Grund mehr rechtzeitig zu schliessen …
weil man sonst verzeigt werden kann?

8. Algebra Rezept?
Brandneuer Beitrag – was heisst das nun? Ihr rätselt ja gerne.

9. Bitte lest nicht diesen Blog!
Nicht ganz ernstgemeint, aber trotzdem so: Ich will ja niemanden zwingen. Echt nicht. Ich weiss, es macht süchtig, aber … echt nicht.

10. Rezept für … was?
Noch so ein Rätselrezept, Ärzte-Handschriften sind doch was … einzigartiges.

Der WordPress- Rückblick ist auch interessant, auch wenn sie immer noch nicht rechnen können, so wie’s aussieht.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Besten Dank jedenfalls an alle Kommentatoren! … allen voran:

 

Glass Half

Zwei Amateur(?)-Kunstkritiker suchen und finden ein Werk bei dem sie übereinstimmen.

Mit Ente…

Lieber Santiglaus …

aposanta15w

War das jetzt nicht eher Knecht Ruprecht?

Euch jedenfalls einen schönen Sonntag – mit vielen glücklichen Kindern🙂

Krankenkasse in der Schweiz – schonungslose Einblicke

Frage: Muss ich in der Schweiz eine Krankenversicherung haben? Geht das nicht ohne?

Jede in der Schweiz wohnhafte Person (egal wie alt) muss obligatorisch eine Krankenversicherung haben. Die Grundversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Eltern zahlen für ihre Kinder. Der Arbeitgeber bezahlt die nicht und man ist auch nicht über ihn versichert. Wer finanziell schlecht dasteht kann Erleichterungen wie Prämienvergünstigungen von den Versicherern und dem Sozialsystem beantragen. Auch Einwanderer (legal oder nicht) haben ein Recht (und die Pflicht) bei einer Krankenkasse versichert zu sein. Solange man im Asylverfahren ist, wird der Bewerber einer Krankenkasse zugewiesen und die Prämien übernommen, nach einer Ablehnung muss man selber dafür sorgen.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen Grund- und Zusatzversicherung?

Die Grundversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben. Nicht nur, dass man eine hat, sondern auch die Leistungen, die die Krankenkasse erbringen muss. Medikamente zum Beispiel werden von der Grundversicherung übernommen, wenn sie in der Spezialitätenliste stehen. Dort ist auch festgehalten, ob es Einschränkungen betreffend der Menge gibt, oder auf welche Diagnose hin sie übernommen werden. Für Sanitätsmaterial, Verbandsmaterial etc. sind die Dinge, die übernommen werden in der Mittel-und Gegenstandsliste festgehalten. Was nicht auf diesen Listen steht, wird also nicht von der Grundversicherung übernommen. Es kann aber von der Zusatzversicherung übernommen werden. (Muss aber nicht). Bei den Zusatzversicherungen sind die Krankenkassen sehr frei, was und wieviel sie bezahlen. (Bitte lesen Sie dazu die Versicherungsbedingungen). Mehr zum Thema: Wann/Was bezahlt die Krankenkasse?

Frage: Kann ich die Krankenkasse frei wählen?

Ja! Die Grundversicherung und ihre Leistung ist bei allen gleich und die Krankenkassen dürfen keinen ablehnen, der sie will. Sie versuchen allerdings schlechte Risiken durch (teils nicht legale) Methoden davon abzuhalten sie zu wählen. Schlechte Risiken, das sind die Leute, für die die Kasse erwartet, dass sie mehr zahlen muss: sehr kranke, alte, Schwangere … Zum Beispiel, indem sie den Kontakt erschwerden: wenn der nur via Internet möglich ist. Wenn sie einen ewig lange warten lassen am Telefon, wenn sie drohen, Rückzahlungen sehr spät zu machen, Briefe einfach nicht (rechtzeitig) ankommen … Im Gegensatz dazu sind „gute Risiken“ gesucht. Deshalb zahlen sie den Vermittlern (ja, diejenigen, die einen am Telefon um diese Zeit so nerven) auch gute „Kopfprämien“ – im Bereich von 2-3 Monatsprämien …

Vorsicht bei der Krankenkassen-Wahl: Die günstigsten Versicherungen lassen die Patienten alles in der Apotheke selber zahlen und dann selber von der Versicherung das Geld zurückverlangen. Hier mehr zur Frage: Soll ich die Krankenkasse wechseln?

Frage: Wie steht es um die Zusatzversicherung?

Die ist nicht gesetzlich verlangt, sie kann von Vorteil sein, weil dann mehr von der Krankenkasse übernommen wird – nach Erreichung der Franchise, teilweise, mit Ausnahmen … von „Unterdeckung“ wenn man die nicht hat kann aber keine Rede sein. Bei den Zusatzversicherungen ist die Krankenkasse frei, ob sie jemanden annimmt, für sie ist das lohnender als die Grundversicherung. Ab einem gewissen Alter bekommt man aber kaum eine neue Zusatzversicherung, deshalb kann es besser sein, die alte (so noch vorhanden und gewünscht) zu behalten und nur die Grundversicherung zu wechseln. Sie stellen dafür sonst sehr genaue Fragen zum Gesundheitszustand und erlauben es sich, entweder jemanden ganz abzulehnen oder Teile auszuschliessen. Zum Beispiel, dass sie für vorbestehende Erkrankungen dann nichts zahlen. Falschangaben zu machen ist da schlecht, da die Kasse sich, wenn das herauskommt auch weigern kann, da etwas zu bezahlen.

Die Krankenkassen können jederzeit (!) von sich aus die Zusatzversicherung künden … zum Beispiel, wenn man ein Gesundheitsproblem bekommt und sie auf einmal dafür viel zahlen müssen …

Frage: Brauche ich eine Unfallversicherung?

Ja, aber wenn man mehr als 8 Stunden in der Woche arbeitet, sollte man beim Arbeitgeber versichert sein. Bei der Unfallversicherung hat man übrigens einen geringeren Selbstbehalt, aber die zahlen auch wirklich nur die Sachen, die auch von der Grundversicherung der Krankenkasse übernommen werden und die in direktem Zusammenhang mit dem Unfall stehen – Unfälle müssen der Unfallversicherung gemeldet werden – erst dann wird etwas darüber genommen.

Frage: Ich bekomme nie etwas zurück von der Krankenkasse!?!

… Dabei bin ich bin schon Jahre bei derselben Versicherung und habe sie nie gebraucht, ich zahle immer meine Prämien, die werden jährlich höher und ich bekomme nie etwas zurück oder Geld von der Krankenkasse. Das ist unfair! Ja – aber keine Frage. Seien sie zufrieden und glücklich, wenn sie gesund sind und nichts oder nur wenig brauchen. Die Krankenkasse ist ja keine Sparkasse sondern eine Versicherung für den Fall. Das heisst, wenn Sie mal etwas haben, eine plötzliche Krankheit, Krebs, Hepatitis irgendwas übles, dann kann das sehr schnell sehr teuer werden heute. Krankenhausaufenthalte, Untersuchungen, Behandlungen, Medikamente … das geht heute sehr schnell in Bereiche von Zehntausenden Franken und mehr. Das kann man sich im Normalfall nicht leisten. Damit sie trotzdem die bestmögliche und angemessene Behandlung bekommen … dafür ist dann die Krankenkasse da. Sie machen ja auch keine Delle ins Auto, nur damit sie mal etwas von der Autoversicherung zurückbekommen, oder?

Frage: Was passiert, wenn ich die Prämien der Krankenkasse einfach nicht bezahle?

Sofortige Exekution. Nein, natürlich nicht. Die Krankenkasse kann einem nicht die Grundversicherung künden – auch weil das Gesetz vorschreibt, dass man eine haben muss. Aber (je nach Kanton) setzen sie einen auf eine „schwarze Liste“ und es werden dann wirklich nur noch Notfallbehandlungen übernommen. Eventuelle Zusatzversicherungen verliert man so sofort. Natürlich gibt das einen Eintrag ins Betreibungsregister mit allen möglichen Folgen für eine spätere Wohnungs- oder Arbeitssuche etc. Betreibungen aufgrund von Krankenkassenschulden haben übrigens eine ziemlich hohe Priorität.

Man kann in so einem Fall dann auch nicht einfach Ende Jahr die Grundversicherung wechseln – das geht erst, wenn die geschuldeten Prämien alle abbezahlt sind. Vorher muss einen keine neue Krankenkasse annehmen … und sie machen das auch nicht.

Vom Matratzen auswählen …

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Ihr musstet doch sicher auch schon einmal Matratzen kaufen, oder? Wir verbringen ziemlich viel Zeit (etwa 1/3 unseres Lebens) auf ihnen und sie sammeln deshalb auch Schweiss, Hautschuppen, Staub, Milben und ihre Ausscheidungen an …(Bäh!)  und müssen gelegentlich ausgetauscht werden. Man sagt so nach 5 Jahren bei nicht so hochwertigen oder 10 Jahren bei hochwertigen Matratzen.

Da ihr wohl alle älter seid als das, bin ich sicher, dass ihr das also auch schon einmal gemacht habt – Dann wisst ihr auch, dass das nicht ganz einfach ist. Immerhin muss man nicht, wie bei Douglas Adams die sanften Matratzen in den Sümpfen von Squornshöllisch Zeta jagen und dann trocknen, aber manchmal kommt einem die Suche nach der perfekten Matratze schon ein bisschen wie eine Jagd vor🙂

Eine gute Matratze ist essentiell für einen guten Schlaf – das kann jeder bestätigen, der schon einmal auf nicht so guten Unterlagen nächtigen durfte. Ich kenne das Problem vor allem in den Ferien von den Hotelbetten, da reicht die Bandbreite von bretthart bis zu denen, wo man fast nicht mehr rauskommt, weil sie dermassen weich sind, dass man darin versinkt wie in Treibsand. (Bilder: 2 Beispiele von Hotelbetten aus unseren Ferien):
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Schön wäre es ja, wenn man wüsste, was das denn für Matratzen sind – zum merken, wenn man denn selber eine braucht. Denn es gibt so viele unterschiedliche Varianten: Federkern, Kaltschaum, Latex … und verschiedene Untervarianten und Kombinationen.

Federkern transportiert Feuchtigkeit gut ab, aber auch Wärme … für Gfrörlis wie mich sind da Matratzen aus Schaumstoff besser, die können jedoch ziemlich hart sein. Latexmatratzen passen sich dem Körper sehr gut an, sind aber ziemlich schwer und teurer.

Wie schon erwähnt sind Matratzen auch unterschiedlich hart – bei den Härtegraden herrscht leider keine Einheitlichkeit bei verschiedenen Herstellern. Grundsätzlich sollten aber schwerere Menschen eher härtere Matratzen wählen. Zu hart ist aber auch nicht gut, da man dann eher nachts wälzt und deshalb schlechter schläft. Bei einer zu weichen Matratze biegt sich dagegen die Wirbelsäule durch, was Rückenschmerzen machen kann – deshalb ist es wichtig, Matratzen zu testen und sich die Option offenzuhalten, dass man sie nach ein paar Tagen noch umtauschen kann. Manche Matratzen haben auch unterschiedliche Liegenzonen mit verschiedenen Härtegraden – das kann sich lohnen, wenn man Seitenschläfer ist: die Schlafunterlage sollte an Schultern und Becken nachgeben. Aber auch Rückenschläfer liegen normalerweise nicht die ganze Nacht auf dem Rücken (vielleicht ausnahmsweise, wenn man so eine Treibsand-Matratze hat, wie in dem einen Hotel … da war jegliche Bewegung unmöglich).

Wichtig ist, dass man eine Matratze findet, auf der man sich wirklich wohlfühlt – und zwar die ganze Nacht.

Dormando, die diesen Artikel gesponsert haben, bieten einen online-Matratzenberater an. Da wird anhand einfacher Auswahlmöglichkeiten und Fragen: Mann/Frau/Kind? Körpergewicht? Schlafposition? Eventuelle Rückenbeschwerden? die passende Matratzen empfohlen. Und die kann man dann 100 Tage Probeschlafen um ganz sicher zu gehen.

Star Wars Vorwehen

Eine Szene, die es nicht bis in den Film „The empire strikes back“ geschafft hat – Schade eigentlich!🙂

ich gehe den VII. Teil schauen. Und ihr?

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