Masks off? Masken runter?

Ja, das ist passiert. Mittwoch bei der Pressekonferenz wurden vom Bundesrat praktisch alle Massnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus aufgehoben. Es braucht in der Schweiz keine Zertifikate mehr, es gibt keine Einschränkungen in der Anzahl Leute, die sich treffen können, die Maskenpflicht ist aufgehoben – bis auf im Öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen wie Spitälern. Donnerstag war unser „Freedom Day“.

Dem Bundesrat nach ist die Pandemie in der Schweiz beendet: Es war eine schwierige Zeit, aber wir haben sie gut überstanden. Wir seien gut aufgestellt, die Intensivstationen waren nie überlastet gewesen. Die Immunität in der Bevölkerung sei gross. Die Corona-Taskforce wird per Ende März aufgelöst.

Friede, Freude, Eierkuchen überall. Alles ist bestens – und wo es noch nicht ist, wird es das bald werden.

Aber ist das so? Die Statistik zeigt sinkende Ansteckungszahlen. Es wird aber wohl auch weniger getestet. Die Krankenhauseinweisungen bleiben stabil. Sterbefälle sinken. Alles schön, aber ich habe trotzdem starke Bedenken.

Long Covid wurde mit keinem Wort erwähnt. Wie viele da schon betroffen sind und noch sein werden ist unbekannt (10% oder mehr?) und kann eine ziemliche Belastung für das Gesundheitssystem darstellen … einfach nicht grad jetzt. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit kann stark und lange (Monate, Jahre) beeinträchtigt sein.

Die „grosse Immunität in der Bevölkerung“ halte ich für zweifelhaft. Die Impfung zeigt Wirkung – im Sinne, dass Ansteckungen harmloser verlaufen und Long Covid vielleicht nicht so häufig auftritt nach einer Infektion. Infizieren kann man sich trotzdem. Bei der aktuell vorherrschenden Variante offenbar sogar mehrmals hintereinander und im Abstand weniger Wochen. Geimpft sind etwa 70% der Leute. Aber wir haben einen Teil der Bevölkerung, bei der der Impfschutz nicht so gut ist (ältere Leute, Immunsupprimierte etc.) und einen Teil, der noch gar nicht geimpft ist oder werden konnte, da zu jung (oder wegen verzögerter Impfzulassung für die Altersgruppe). Und dann gibt es da noch die (für mich) sehr beunruhigenden) Berichte, was eine Covid-Infektion mit unserem Immunsystem anrichten kann. Ähnlich wie nach einer Maserninfektion kann das Immunsystem beeinträchtigt werden (Nachzulesen hier über die Masern https://infekt.ch/2019/11/wenn-eine-maserninfektion-das-immunsystem-vergesslich-macht/ und hier über Covid: https://healthcare-in-europe.com/de/news/so-veraendert-covid-19-das-immunsystem.html ). Kurz: eine Herdenimmunität gegen die Coronaviren gibt es nicht und wird als wie unwahrscheinlicher. Vor diesem HIntergrund halte ich die aktuelle „Durchseuchungsstrategie“ für sehr bedenklich!

Sterbefälle – wenn man die Entwicklung in anderen Ländern mit hohen Omicron Zahlen anschaut, fällt auf, dass die Todesfallzahlen einige Wochen später ansteigen. Vielleicht so viel später, dass der Zusammenhang mit der Covid-Infektion nicht mehr festgehalten wird? Blutgerinnungsstörungen nach Covid können noch später auftreten.

Ich bin keine Immunologin, ich bin nur Apothekerin. Aber mit meinem Hintergrund beurteile ich die aktuelle Situation weder als wieder normal, noch als sicher. Ich will eine Infektion mit Covid auch weiterhin vermeiden. Deshalb bleibt die Maske auf.

Es ist mir klar, dass das bei einigen nicht gut ankommen wird. Vermutlich wird das an manchen Orten bald als „öffentlichen Alarmismus“ oder „Panikmache“ angegriffen werden. Zumindest erwarte ich „freundliche Hinweise“ wie: „Sie müssen hier keine Maske mehr tragen“.

Hier ein paar Schlagfertige Antworten darauf (sucht Eich die für die Situation passende aus):

– Müssen nicht, aber dürfen schon.
– Hat das dem Virus auch jemand gesagt, dass die Pandemie vorbei ist?
– Ich mache das Masketragen ja nicht (nur) für mich.
– Man nennt das Anstand und Rücksicht.
– Richtig, muss man nicht, aber das ist nun diese Verantwortung, die der Bundesrat erwähnt hat.
– Ich nenne das Eigenverantwortung.
– Ich lasse mir nicht vorschreiben, keine Masken zu tragen.
– Ich bin halt nicht so autoritätsgläubig wie sie.
– Ich folge lieber der Wissenschaft als den Regeln des BAG.
– Machen Sie alles, was die Regierung sagt, sie Schlafschaf? Selber denken und sich selber schützen!
– Ich hab ein Masken-Attest.
– Libertee! (laut Brüllen)
– Hab‘ vielleicht akut COVID und will niemanden anstecken.
– Hatte Knoblibrot, wollen sie mal riechen? (mit Griff an die Maske…)
– Denken sie die Menschen in Malariagebieten schlafen mit Moskitonetz, weil der Staat das vorschreibt?
– Ja, Hosen muss man ja auch nicht tragen, das machen trotzdem die meisten und ich finds nett, dass sie auch eine anhaben!
– Wenn sie wüssten, wie ich aussehe …
– Hab keinen Lippenstift an (für Männer)
– Hab mich nicht rasiert (für Frauen)
(darf gerne in den Kommentaren ergänzt werden!)

Und nun noch etwas Realsatire zum Abschluss. Der Herr im Twitter-Clip unten ist Bundesrat Ignazio Cassis. Er war Arzt. Offenbar hat er da und in 2 Jahren Pandemie (trotzdem) nicht den richtigen Umgang mit Masken gelernt. Schaut ihn an, wie er die Maske abzieht, sich freut, die Maske überall antatscht, in die Hand hustet (!), sich an die Nase fasst (!) … und an genau der Pressekonferenz das Ende der Maskenpflicht verkündet! Nun, wenn man sie SO anwendet …
Nachtrag: Am Tag danach wurde er positiv auf das Coronavirus getestet und hat sich in Isolation begeben.

Liste bekannter (und verstorbener) Corona-Leugner und Verharmloser

Auch „ungläubige“ sterben. Dem Virus ist das egal.

Hier eine Liste von Covid-Leugnern, Massnahmen- und Impfgegnern, die ihre falschen Ansichten öffentlich (und oft breit) gestreut haben – und dann am Coronavirus erkrankt und an Covid gestorben sind. Nicht auf meiner Liste sind verstorbene, die keine „Figur des öffentlichen Lebens“ waren, aber auf facebook, twitter und privat versuchten ihre Umgebung zu überzeugen. Ich sehe viele von diesen eher als Opfer denn als Täter. Ebenfalls nicht auf meiner Liste sind bekanntere Leute, die zwar an Covid gestorben sind, aber (offenbar) keine grösseren Anstrengungen unternommen haben, ihre Meinung und Ansichten zu verbreiten.

Wie es einen „Darwin-Award“ gibt für Leute, die sich (bevor sie sich weiter vermehren konnten) wegen eigener Dummheit aus dem Genpool entfernten, gibt es auch einen „Herman Cain Award“ für Impf- und Massnahmengegner, die an Covid gestorben sind.

2020

Gerald Glenn – US-Amerikanischer Pastor. Öffentlicher Massnahmengegner (vor allem gegen Social Distancing und Massenversammlungen: „Gott ist grösser als diese Krankheit“), † April ´20 mit 66 Jahren an Covid. Quelle: https://edition.cnn.com/2020/04/14/us/bishop-gerald-glenn-god-larger-coronavirus-dies/index.html

Hans Kristian Garder – norwegischer Verschwörungstheoretiker mit TV-Auftritten und eigenem Online-Magazin. Verglich Covid mit einer leichten Grippe und hielt Parties ab während einem Lockdown. † mit 60 Jahren, im April ’20 mit Covid (nach einer solchen Party). Quelle: https://www.newshub.co.nz/home/world/2021/04/high-profile-norweigian-conspiracy-theorist-who-said-covid-19-was-a-hoax-dies-from-the-virus-after-hosting-illegal-house-parties.html

Richard Rose – Veteran US Armee † Am 4. Juli 2020 mit 37 an Covid. Zuvor ging sein Facebook-Post viral, in dem er gegen die angebliche Pandemie und das Tragen von Masken wettert. (Impfung gab es da noch keine). Quelle: https://www.independent.co.uk/news/world/americas/facebook-coronavirus-hype-richard-rose-dead-symptoms-a9615706.html

Landon Spradlin – US-Pastor, hielt die Pandemie für eine „Hysterie“ mit dem Ziel Trump zu schaden. Reiste feiern zum Mardi Gras in New Orleans. † mit 66 Jahren im April 2020 (einen Monat danach) an Covid. https://www.bbc.com/news/world-us-canada-52157824

Herman Cain – ehemaliger republikanischer Präsidentschaftskandidat, Trump-Unterstützer und ausgesprochener Maskengegner. † Juli ´20 mit 74. Quelle: https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-usa-cain-idUSKCN24V2OD

Bill Montgomery – Mitgründer von Turning Point USA, einer konservativen Studentengruppierung und öffentlicher Massnahmen und Maskengegner. „Masken sind ungesund“ † Mit 80 Jahren, Juli ´20. Quelle: https://www.nydailynews.com/news/national/ny-turning-point-usa-montgomery-coronavirus-20200730-ctsxgggwxzcb3o5jh7bevjq5ji-story.html

Tony Tenpenny – Ex-Ratsmitglied in Nashville, Tennessee, USA. † September ´20 mit 57 an Covid. Davor veröffentlichte er auf Facebook Verschwörungstheorien, in denen er die Pandemie u.a. als „politischen Trick“ bezeichnete, um die Wiederwahl Trumps zu verhindern. Quelle: https://www.nbcnews.com/news/us-news/ex-nashville-council-member-coronavirus-skeptic-dies-covid-19-n1240645

2021

Stanley Gusmann – Brasilianischer Fernsehmoderator. Verharmloste öffentlich den Virus und weigerte sich Masken zu tragen. Unterstützer von Präsident Bolsonaro (mit ähnlicher Einstellung). † Januar ´21 mit 49 Jahren an Covid. Quelle: https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_89287768/tv-moderator-verharmlost-corona-und-stirbt-mit-49-jahren-an-covid-19.html

Magufuli – eh. Präsident von Tansania. Liess öffentlich verkünden, dass es Covid nicht gibt und verbot jegliche Massnahmen sowie das Führen einer Statistik im Land. † März ´21 mit 61 Jahren, sehr wahrscheinlich an Covid. Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/tansania-praesident-gestorben-101.html

Joe Manning – Polizeichef in Georgia, USA und vor allem via Facebook ausdrücklicher Impfgegner. † Im August ´21 mit 57 Jahren, nachdem er versucht hat seine SARS Infektion mit dem Antiparasitikum Ivermectin zu behandeln. Quelle: https://www.businessinsider.com/georgia-anti-vaxx-cop-took-ivermectin-dies-of-covid-19-2021-8?r=US&IR=T

Robert Davis Steele – eh. CIA Mitarbeiter, eh. US-Marine, Qanon und einer der „ersten, die Covid als Hoax entlarvten“. † mit 69 Jahren im August ´21 im Spital an Covid, von dem er bis zuletzt leugnete, dass es existiert. Quelle: https://www.nydailynews.com/news/national/ny-hoax-covid-19-denier-cia-anti-vax-20210831-leumibd7tfhnferzxn3jm3so7m-story.html

Marcus Birks – Musiker aus England. † mit 40 J. an Covid im August ˋ21. Öffentlicher Impfskeptiker. Sinneswandel am Ende, hinterlässt Frau und Kind. Quelle: https://www.bbc.com/news/uk-england-stoke-staffordshire-58597909

Dick Farrell – rechter Radiomoderator und Sensationsreporter aus Florida, USA. † 4. August ´21 mit 65. Wetterte häufig gegen US-Gesundheitschef Fauci und Impfungen. Hat es am Ende (kurz) offen bereut, dass er sich nicht geimpft hat. Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-krise-radiomoderator-und-impfgegner-dick-farrel-stirbt-nach-covid-erkrankung-a-02ca3129-52f6-4332-981c-4a7f90f1ca1b

Chad McBroom – Grenzpolizist USA, † 47jährig „in Ausübung des Dienstes“ im August ’21 an Covid (ungeimpft?). Sprach öffentlich sein Misstrauen gegen die CDC (Center of Disease Control) aus, sowie gegen die Maskenpflicht an Schulen. Quelle: https://caseguard.com/articles/in-memory-of-border-patrol-agent-chad-e-mcbroom/

Gregg Prentice – Republikanischer Politiker in Florida, USA. Gegner von Masken an den Schulen und den Massnahmen von Gesundheitschef Fauci gegen das „künstliche Virus“. † 61jährig, September 21 im Spital, 24 Stunden nach Einweisung. Quelle: https://www.dailymail.co.uk/news/article-9999031/Florida-GOP-official-wanted-end-Faucism-passes-away-day-contracting-COVID.html

Veronica Wolski – politische Aktivistin, QAnon-Supporter, Masken- und Massnahmengegner. Sehr aktiv auf Telegram. Behandelte ihr Covid mit Ivermectin, bis sie in die ITS im Spital musste. † September ’21, während vor dem Spital protestiert wurde, weil sie nicht wunschgemäss mit Pferdeentwurmungsmittel behandelt wurde. Quelle: https://www.chicagotribune.com/news/breaking/ct-ivermectin-covid-chicago-veronica-wolski-dies-20210913-w6pryhlesncctnd6epoemlbbxu-story.html

Hai Shoulian – Israels bekanntester Impfgegner und Gegner der Coronapolitik des Landes. † September ´21 mit 57 Jahren. Bis zuletzt glaubte er nicht an die Pandemie. Seine Symptome seien auf eine Vergiftung zurückzuführen. Quelle: https://www.nau.ch/news/ausland/coronavirus-israels-grosster-skeptiker-stirbt-an-covid-66003537

Paul Hamill – eh. Bürgermeister und demokratischer Politiker in Nordirland, verbreitete Covid-skeptische und Impfgegner-Posts auf den sozialen Medien. † 46jährig im September ’21. An Covid. Quelle: https://www.bbc.com/news/uk-northern-ireland-58562438

Bob Enyart – konservativer Radio-Moderator und Pastor der Denver Bible Church in Colorado, USA. Rief öffentlich zum Boykott der Impfungen auf, verklagte den Staat wegen dem Versammlungsverbot in Kirchen. † September ’21 an Covid. Quelle: https://www.denverpost.com/2021/09/13/bob-enyart-dies-covid-19/

Pepe Bartolomeo – italienischer Ex-Senator, Impfgegner, versuchte schon 2016 den Film „Vaxxed“ im Senat zu zeigen, hat 2020 SARS-Covid als „nicht schlimmer als die Grippe“ bezeichnet. † mit 59 Jahren daran im November ’21. Quelle: https://gazzettadelsud.it/articoli/cronaca/2021/12/23/covid-morto-lex-senatore-m5s-bartolomeo-pepe-sosteneva-il-movimento-no-vax-c9c08af5-de81-4842-99c3-207377871454/

Johann Biacsics – Österreichischer Youtube und Facebook Aktivist. Impfgegner. † Nov ´21 an Covid, nachdem er sich selbst aus dem Spital entlassen und versucht hat mit MMS Infusionen zu therapieren. (Das ist Pooldesinfektionsmittel). Quelle: https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/chlordioxid-ist-weit-verbreitet-in-oesterreich-prominenter-impfgegner-wollte-covid-mit-bleichmittel-selbst-behandeln-und-stirbt-daraufhin_id_24463870.html

Marcus Lamb – US-Amerikanischer Fernsehprediger. Überzeugter Impfgegner mit öffentlicher Kampagne. War dafür, das Virus „wegzubeten“. † Dezember ˋ21 mit 64 Jahren an Covid und Komplikationen wegen Vorerkrankungen (Diabetiker). Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/marcus-lamb-priester-usa-corona-gestorben-101.html

Giorgos Trangas – eh. griechischer Journalist, TV Darsteller und Gründer einer Partei der „freien Leute“ gegen die durch die Pandemie verursachte Wirtschaftskrise. † Dezember ’21 mit 72. Ungeimpft laut eigener Aussage aus „medizinischen Gründen“. Quelle: https://greekreporter.com/2021/12/14/greek-journalist-giorgos-tragas-dies-covid/

Robin Fransman – Niederländischer Politiker, Impfskeptiker und aktiv gegen „harte Massnahmen“ gegen die Infektionsausbreitung. Meldete nach der Ansteckung auf Twitter: „Endlich positiv“. † mit 53 J, Dezember ’21. Quelle: https://de.euronews.com/2021/12/29/endlich-positiv-niederlandischer-impfskeptiker-robin-fransman-stirbt-an-covid-19

Frederic Sinistra – Belgischer Kickboxstar, eh. stärkster Mann der Welt, † Dezember ´21 mit 40 Jahren im Spital. Covidleugner und Impfgegner bis zuletzt. Quelle: https://www.n-tv.de/sport/Belgische-Kickbox-Legende-Sinistra-stirbt-an-Covid-article23022355.html

Mark Reiland – eh. Wrestling Profi und Trainer in den USA † 52 jährig im Dezember ’21 an Covid. Noch jemand, der dachte, sein Immunsystem sei ebenfalls „stark genug“ und hat sich nicht impfen lassen. Quelle: https://www.thegazette.com/wrestling/hall-of-fame-wrestler-and-coach-mark-reiland-dies-after-recent-illness/

2022

Otmar Spirk – Rechtsanwalt und „Freiheitskämpfer gegen die Coronadiktatur“ in Deutschland von Regensburg. † Januar 22. Angesteckt wahrscheinlich auf einem von ihm selbst organisierten Superspreaderevent aka Protestmarsch aka „Spaziergang“ im Dezember 21. Schickt noch einen „Gruss von der Intensivstation“. Quelle: https://www.infranken.de/ueberregional/bayern/regensburg-corona-leugner-stirbt-nach-covid-infektion-ottmar-spirk-schickte-letzten-gruss-von-intensivstation-art-5369816

Luigi Marilli – italienischer Politiker und Massnahmengegner, Leiter der „No Green Pass“ Bewegung und Liberiamo Italia. † 63 jährig Januar 22 im Spital an Covid. Quelle: https://www.italy24news.com/News/341480.html

Hana Horka – Tschechische Volkssängerin, † mit 57 Jahren im Januar 22 ungeimpft an Covid. Sie steckte sich absichtlich bei ihrem Vater an um an den „Genesenenausweis“ zu kommen. Der Vater war geimpft und ist wieder genesen. Quelle: https://www.bbc.com/news/world-europe-60050996

Meat Loaf – Sänger Marvin Lee Aday, USA. Masken- und Massnahmengegner. Umarmte gerne mitten in der Pandemie Leute, weigerte sich selbst im Flugzeug eine Maske zu tragen. † 74 jährig im Jan 22 wahrscheinlich an Covid kombiniert mit anderen Gesundheitsproblemen. Quelle https://nypost.com/2022/01/21/meat-loaf-was-reportedly-anti-vaccine-before-dying-from-covid-19/

Szilveszter Csollány – ungarischer ehemaliger Olympiasieger (2000 an den Ringen). viele impfkritische Beiträge auf facebook, hat sich nach eig. Angaben dann doch impfen lassen um weiter als Trainer zu arbeiten, zu spät für Schutz. † 51 j. im Januar 22 an Covid. Quelle: https://www.nau.ch/sport/andere/coronavirus-impfkritischer-olympia-gewinner-stirbt-nach-infektion-66093001

Olavo de Carvalho – brasilianischer Schriftsteller, Unterstützer von bras. Präsident Bolsonaro und rechter Aktivist. Verharmloste das Virus öffentlich als „Moronavirus“, lauter Massnahmenkritiker. † mit 74 Jahren in den USA (wo er seit 2005 wohnte) an Covid. Quelle: https://www.theguardian.com/world/2022/jan/25/covid-denialist-bolsonaro-ally-olavo-de-carvalho-dies-coronavirus

Pending:

Da Ausgang noch unbekannt. Einer aus der Schweiz:

Francois de Siebenthal – Schweizer Politiker und Gegner der Corona-Politik des Bundes, der Covid-App und der Impfungen. Liegt seit Ende November ´21 im künstlichen Koma im Spital. Quelle: https://www.mittellaendische.ch/2021/11/27/bekannte-coronaleugner-die-auf-intensivstation-liegen-oder-an-ihrem-irrglauben-gestorben-sind/#gsc.tab=0

Die Liste findet sich auch auf meinem Twitter-Account, hier.

Habe ich noch jemanden vergessen?

Was macht ein Arzt ohne Berufsausübungsbewilligung?

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Offenbar lautet die Antwort auf die Frage „Was macht ein Arzt, der die Berufsausübungsbewilligung verliert?“: er praktiziert einfach weiter.

Jedenfalls muss ich das denken, wenn ich da ein bisschen dahinter schaue. Aus eigenem Interesse bin ich dem vor ein paar Tagen mal nachgegangen … und habe einiges erfahren, das etwas beunruhigend ist.

Was ist eine Berufsausübungsbewilligung? Wer Patientinnen und Patienten in eigener fachlicher Verantwortung behandelt, braucht eine kantonale Berufsausübungs- bzw. Betriebsbewilligung, weil Gesundheit in unserer rechtlichen Güterabwägung wichtiger ist als die Wirtschaftsfreiheit. BABs werden vom Kanton in der er/sie praktiziert ausgestellt – und sind ähnlich, wie die für uns Apotheker (wie hier von mir beschrieben). Sie sind 10 Jahre gültig, oder bis der Arzt (oder die Ärztin, ich beschränke mich für den Text auf die männliche Form, es gilt aber natürlich alles auch für weibliche Ärzte) 70 ist, dann muss alle 2 Jahre eine neue beantragt werden (wobei eigentlich geschaut werden soll, dass der Arzt noch in der Lage ist Patienten zu behandeln).

Was muss ein Arzt machen, damit ihm die Berufsausübungsbewilligung entzogen wird? Dafür braucht es recht viel und meist geht das lange. Gründe dafür wären zum Beispiel: Wiederholter Pfusch bei Behandlungen, Abrechnungsbetrug und Veruntreuung (merkt vielleicht die Krankenkasse), Gefährdung des Patientenwohls (all das reichte damals bei mir nicht), Sexuelle Übergriffe auf Patientinnen und Patienten. Alles triftige Gründe – die dann auch noch nachgewiesen werden müssen. Meist reicht wohl auch ein einzelner Vorfall nicht … und dann folgen längere Verhandlungen vor Gericht. Ärztinnen und Ärzte, die wegen Fehlverhaltens oder Pfuschs gemahnt oder gebüsst wurden, können nirgendwo eingesehen werden.

In der Schweiz sind rund 38’000 Ärztinnen und Ärzte tätig. 108 Ärztinnen und Ärzte sind gemäss Schweizerischem Medizinalberuferegister (MedReg) in einem oder mehreren Kantonen gesperrt. Die Liste der Ärzte kann auch auf Comparis.ch nachgesehen werden: Gesperrte Ärzte in der Schweiz.

Trotzdem praktizieren in der Schweiz einige Ärzte trotz entzogener oder verweigerter BAB weiter. Wie ist das möglich? Mit etwas flexibilität ist das offenbar recht einfach, man nutzt einfach die Bürokratie und den Kantönligeist.

1. In einem anderen Kanton weiterarbeiten
Sperrungen gelten nur für den Kanton, in welchem die Sperrung ausgesprochen wurde, und nicht für die ganze Schweiz. Somit kann ein Arzt in einem Kanton gesperrt sein und dennoch in einem anderen eine gültige Berufsausübungsbewilligung haben. Eigentlich ist der Kanton, der die Sperrung verhängt hat verpflichtet die anderen Kantone zu informieren, aber das führt dort nicht automatisch zu Sperrungen.

2. Im selben Kanton weiterarbeiten
Gesperrte Ärztinnen und Ärzte dürften nicht mehr in eigener fachlicher Verantwortung praktizieren. Das bedeutet aber, dass sie im Angestelltenverhältnis ohne fachliche Verantwortung weiter arbeiten dürfen. Ein anderer Arzt hat dann die Aufsicht (und nimmt sie hoffentlich wahr) und die BAB.

3. Im (grenznahen) Ausland weiterarbeiten
In der Schweiz gesperrte Ärztinnen und Ärzte eröffnen im grenznahen Ausland eine Praxis und werben gezielt um Patientinnen und Patienten in der Schweiz, denn in anderen Ländern gelten andere Zulassungsregeln.

4. Nicht mehr als Arzt eine Praxis betreiben, sondern als Heilpraktiker, Homöopath, Coach oder ähnliches
Die Krankenkasse übernimmt nach Entzug der BAB keine Behandlungen mehr, Medikamente dürfen nicht mehr alle verschrieben werden, aber man kann trotzdem weiter Leute anschauen und (im manchen Kantonen) selber (zumindest nicht-rezeptpflichtige) Mittel abgeben / verkaufen. Eine Zulassung als Naturheilpraktiker oder Komplementärtherapeut ist viel einfacher zu bekommen, man kann auch ohne Titel praktizieren. Psychiater können ihr Wissen weiter als Coach einsetzen.

Die Hoheit über die Vergabe und den Entzug der Berufsausübungsbewilligung haben die Kantone. Sie sind auch in der Pflicht zu kontrollieren, dass das Gesetz eingehalten wird. Berufsausübungbewilligungen müssen alle 10 Jahre erneuert werden. Dazwischen finden kaum Kontrollen statt, ausser wenn gravierende Verstösse gegen die Sorgfaltspflicht gemeldet werden. Naturheilpraktiker stehen nicht unter derselben Art der Kontrolle. Der Begriff Coach (zum Beispiel) ist nicht geschützt oder reguliert.

Also … lohnt es sich wohl für Patienten zukünftige Ärzte oder Therapeuten mal rasch nachzuschauen, nicht nur anhand der google Bewertungen.

Bleibt zu Hause! Das Virus ist angekommen

Das Corona-Virus ist da. Das ist unleugbar (für wer immer Augen hat) – dennoch ist das kein Grund zur Panik. Tatsächlich ist das Gefühl in der Öffentlichkeit nicht Panik, nicht mal übertriebene Ängstlichkeit, eher … vorsichtige Unsicherheit betreffend dem, was noch kommen mag. Da gibt es diejenigen, die versuchen sich auf (jede) Eventualitäten vorzubereiten – und darunter gibt es ein paar, die unnötigerweise hamstern. Alles, was sich ansatzweise sinnvoll anhört und verfügbar ist. Manchmal auch eher unsinniges. Die örtliche Toilettenpapiershortage ist wirklich hausgemacht – und kein Dauerzustand. Es gibt genug Firmen, die Toilettenpapier herstellen, das ist aktuell ein Verteilungsproblem, kein Mangel an Ware.

Leider gibt es auch diejenigen, die noch nicht mitbekommen haben wollen, was die Stunde geschlagen hat und worum es geht. Das Virus ist jetzt da – und es ist nicht einfach nur eine neue Grippe. Trotzdem: Bitte keine Panik. Es ist zwar niemand immun dagegen, die Übertragbarkeit ist nur mittelhoch, die Sterblichkeit ist mit aktuell geschätzt 2% eher niedrig, aber: Leute werden sterben. Vor allem die älteren und chronisch Kranken sind gefährdet. Eindämmen ist nicht mehr möglich, die Fallzahlen sind auch bei uns im (exponentiellen) Anstieg. Es geht jetzt einzig darum dass die Übertragungswege unterbrochen werden, dass nicht viele gleichzeitig krank werden. Denn auch wenn Covid-19 bei 80% der Fälle mild bis sehr mild verläuft … etwa 14% erkranken schwer und müssen ins Spital. Etwa 6% benötigen eine Intensivbehandlung und müssen Intubiert / beatmet werden. Die Spitäler sind am aufstocken und vorbereiten, aber – das wird nicht reichen, vor allem wenn die Leute so unvernünftig sind und die erst schwer empfohlenen und dann vom Bund auferlegten Massnahmen nicht umsetzen!

Der ausgerufene Notstand und die Schliessung von Geschäften bis auf die für die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten (etc.) hat noch nicht den gewünschten Effekt gebracht: Die Leute versammeln sich immer noch ohne Rücksicht auf das „Social Distancing“ und es sind immer noch zu viele unterwegs. Das sehe ich täglich auf dem Arbeitsweg und in der Apotheke. Viele ältere Personen scheinen auch entweder noch nicht begriffen zu haben, dass sie ein hohes Risiko haben ernsthaft zu erkranken / zu sterben und gehen weiterhin fröhlich einkaufen.

  • An alle: Bitte bleibt zu Hause!
  • Wenn ihr rausgeht, haltet viel Abstand zu den anderen Leuten : 2 Meter!),
  • Wascht die Hände regelmässig und ausgiebig mit Seife (20 Sekunden einseifen, dann abspülen).
  • Wenn das grad nicht geht mit dem waschen, dann benutzt Händedesinfektionsmittel!
  • Husten und Niesen bitte nur in die Ellenbeuge (Kleider regelmässig waschen ist dann auch angezeigt).
  • Wenn ihr Euch krank fühlt (Fieber und/oder Husten) dann bleibt ihr nicht nur zu Hause, dann begebt Euch in Isolation! Und zwar bis das weg ist, oder wenn es schlimmer wird, nehmt Kontakt mit einem Arzt auf: per Telefon! Der sagt Euch, wie weiter vorzugehen ist.
  • Schützt speziell die Risikopatienten: Eure Eltern und Grosseltern sind sehr gefährdet. Bietet ihnen oder älteren Nachbarn Hilfe an, damit sie nicht raus müssen. Man kann für Sie Sachen besorgen und vor die Türe stellen.

Seid solidarisch! Das ist ein Kampf gegen das Virus, der aktuell für die meisten vom Sofa und von zu Hause aus geführt werden muss. Viele müssen jetzt zu Hause bleiben, damit die wenigen, die direkt im Gesundheitssystem gegen die Auswirkungen des Virus kämpfen, nicht total überfordert werden. Das heisst im übrigen nicht, dass ihr das einfach habt zu Hause – da muss viel umgestellt werden. Homeoffice für diejenigen, die das können, Homeschooling für alle Kinder im Schulalter … für manche grad beides gleichzeitig. Man sitzt auf einmal gezwungenermassen so dicht aufeinander (und ständig) da sind Probleme vorprogrammiert. Für manche mag es nur Langeweile sein, gegen das sie zu Hause zu kämpfen scheinen, aber … das ist nicht so. Ihr tut grad aktiv etwas gegen die Virusausbreitung, indem ihr eben NICHT draussen unterwegs seid und euch mit andern trefft!

Wer so grad Zeit hat, kann sich den Vortrag oben anschauen – er ist vom 16. März von einem kanadischen Wissenschaftler – Folien auf englisch, aber deutsch gesprochen. Er erklärt die Sachen sehr gut – auch weshalb Masken für die Allgemeinheit keine Option sind.

Einfach ist es nicht. Wenn ihr wollt, könnt ihr in den Kommentaren hinterlassen, wie die Situation bei Euch zu Hause ist. Was tut ihr? Wer darf/muss arbeiten? Wie geht es mit der Schule zu Hause?

Schöne Ostern!

Ich habe länger nichts von mir hören lassen – ich bin sehr beschäftigt, ich bin unterwegs, ich habe viel zu tun neben der Apotheke … alles Ausreden natürlich, ich habe ein schlechtes Gewissen, weil es hier momentan so ruhig ist. Tatsache ist: ich habe zu tun. Aber ich komme wieder! Und bis es so weit ist: Euch allen schöne Ostern!

Soll ich die Krankenkasse wechseln? (Rerun)

Das fragen sich bestimmt wieder viele, seit im Oktober die Prämien für das nächste Jahr bekanntgeworden sind – und für ziemlich viele bedeutet das auch dieses Jahr unangenehme Überraschungen (lies: höhere Prämien).

Es gibt verschiedenes das man sich fragen muss vor einem Kassenwechsel:

Lohnt sich das?

Dafür kann man neu auch neben den kommerziellen Vergleichsdiensten der Krankenkassen wie comparis.ch auch den Prämienvergleicher des Bundes zu Hilfe nehmen: der findet sich unter www.priminfo.ch und ist mindestens so gut. Die Leistung der Grundversicherung ist übrigens gesetzlich festgeschrieben … Und deshalb überall dieselbe. Man kann also ohne Leistungseinbusse wechseln. Die neue Kasse kann einen auch nicht ablehnen (ausser man hat bei der alten ausstehende Rechnungen).

Kann ich bei meiner eigenen Kasse auch sparen?

Praktischerweise lässt sich auf  www.priminfo.ch auch gleich für die eigene Kasse schauen, ob man mit einer höheren Franchise etwas spart.  Die Franchise ist der Teil der Gesundheitskosten, den man selber zahlen muss, bevor die Krankenkasse etwas übernimmt. Sie ist frei wählbar von 300 Franken (500, 1000. 2000 …) bis 2500 Franken. So hat mein Kuschelbär zum Beispiel gesehen, dass er, wenn er die Franchise auf 2000 Franken hochsetzt, er 2400 Franken weniger Prämien zahlt im Jahr – das bedeutet er spart – auch wenn er die Franchise berappen muss, weil er etwas braucht – doch 400 Franken im Jahr. Derartiges kann man am besten direkt mit der Krankenkasse klären.

Weitere Sparmöglichkeiten sind Modelle wie das Hausarztmodell – dann nimmt man im Kauf, dass man vor dem Besuch eines Spezialisten immer erst zum Hausarzt muss. Wer wo als Hausarzt zählt, dafür gibt es Listen bei den Kassen. Praktischerweise war mein eigener Arzt auch da drauf, das bedeutet, ich musste ihn nicht wechseln. Andere Modelle wie das HMO-Modell verlangen Besuche in Gesundheitszentren, oder erst Telefone an die Ärzte der Kasse. Neue Modelle schränken auch die Wahl der Apotheke ein. Das sind Einschränkungen bei denen jeder selber Entscheiden muss, ob er sie in Kauf nehmen will.

Zu erwähnen sind auch die Kassen – und Modelle innerhalb der Kassen, die verlangen, dass man erst mal alles selbst zahlt (tiers garant) und die Rechnungen dann (gesammelt) selbst der Krankenkasse einschickt. Das sind  Assura, Intras,  Supra, Maxi.ch, Sana Top, Sanagate  … diese Modelle sind oft günstiger, können aber im Einzelfall zu erheblichen finanziellen Belastungen des Patienten führen, wenn in der Apotheke auf einmal teure Medikamente (mehreren hundert (oder tausend) Franken bei Krebs- und Virenmitteln) „vorgeschossen“ werden müssen.

Zusatzversicherungen – Während die Leistungen der Grundversicherung bei allen Krankenkassen dieselben sind – und man da auch problemlos wechseln kann, gibt es grössere Unterschiede bei den frei wählbaren Zusatzversicherungen. Dort kann man auch bestimmen, ob man eine Komplementärversicherung will – also, ob man homöopathische und anthroposophische Mittel und weiteres, das nicht in der Grundversicherung ist rückerstattet haben will- und mehr. Man braucht nicht zwingend eine Zusatzversicherung, aber es gibt eine Menge Medikamente, die dann nicht mehr bezahlt werden von der Krankenkasse – meist aber nicht unbedingt „wichtige“. Zu bedenken ist hier auch noch, dass eine Krankenkasse einen nicht nehmen muss (im Gegensatz zur Grundversicherung) – das bedeutet, man kann abgelehnt werden. Das gilt vor allem für die „schlechten Risiken“: ältere Patienten, übergewichtige, auch Raucher etc. Darum sollte man vor Kündigung der Zusatzversicherung bei der alten Kasse sicher sein, dass die neue einen nimmt – oder die alte dort behalten.

Reicht das noch?

Wer wechseln will, muss auch die Kündigungsfristen beachten:

Grundversicherung: Kann per Ende Jahr (31. Dezember) gekündet werden. Der (am besten eingeschrieben) Brief mit der Kündigung muss bis am 30. November bei der Krankenkasse eintreffen. Unterjährige Kündigung (bis am 30. Juni) können nur Kunden mit Minimalfranchise (Kinder 0 Franken, Erwachsene 300 Franken) und ohne HMO- oder Hausarztmodell. Hier muss der Kündigungsbrief bis am 31. März bei der Kasse eintreffen.

Franchise:  Änderungen in der Franchise müssen per eingeschriebenem Brief der Krankenkasse bis am 30. November mitgeteilt werden.

Zusatzversicherungen: Falls die Krankenkasse die Prämien für die Zusatzversicherungen im Folgejahr nicht erhöht, gilt eine Kündigungsfrist von 3 Monaten, das heisst bis spätestens 30. September auf Ende Jahr. Bei einigen Krankenkassen gilt eine 6-monatige Kündigungsfrist oder der Vertrag wurde für mehrere Jahren abgeschlossen. Man erkundige sich bei der Krankenkasse. Bei Prämienerhöhungen können Sie je nach Krankenkasse innert 25 – 30 Tagen nach Ankündigung der Prämienerhöhung, oder per Ende Jahr, kündigen.