Achtung vor der Sonne!

Etwas krasse, aber eindrückliche Anti-Hautkrebs-Kampagne aus Australien. Al-Bino singt: „It’s a beautiful day … for cancer!“ (Es ist ein schöner Tag … für Krebs).

Dank kontinuierlicher Aufmerksamkeits-kampagnen wie dieser hier, damit man sich auch vor der Sonne schützt, ist Australien dafür so ziemlich das einzige Land der Erde, wo Hautkrebs rückläufig ist.

Ich habe mir auch letztens ein verdächtiges Muttermal entfernen lassen -ein Naevus bleu. Ungefährlich im Normalfall (wenn auch sehr auffällig aussehend) aber es hat angefangen sich zu verändern – und da musste es raus.

Ich bin ein bisschen sensibilisiert, was das Thema angeht, haben wir doch eine Kundin der Apotheke „verloren“ wegen einem zu spät erkannten Hautkrebs. – Nein, den hat sie uns nie gezeigt zum abklären und als er dann entdeckt wurde, war es zu spät. Das ist wirklich eine Schande.

Auf der etwas leichteren Seite: Hier finden sich die „15 schlimmsten Bräunungs-Desaster“.

Also Leute: eincremen, T-Shirt, Sonnenhut, Sonnenbrille! Auch am ersten August. -Ihr wollt doch nicht so rot sein wie das Feuerwerk abends?

11 Antworten auf „Achtung vor der Sonne!

  1. Leider sind manche Menschen zu leichtsinnig in dieser Richtung. Ich war so frei, einen Verweis auf Dich auf meiner Seite zu posten.

    Für unseren Urlaub haben wir LSF 50 gewählt.

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  2. LSF 25 aufwärts ist das Minimum heute, finde ich.
    In den Ferien am Strand gefallen mir die Engländer so (und auch andere), die so weiss wie ich ankommen und das Gefühl haben, sie müssten sofort braun werden. Dafür liegen sie den ganzen Tag praktisch ungeschützt an der Sonne und sind dann Rot wie Hummer. Wenn die wüssten, was sie sich und ihrer Haut damit antun …!

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  3. Und wenn ich mit Sonnenschirmchen aus dem Haus gehe weil ich die Sonne nicht ertrage (sofort Kopfschmerzen und irgendwie einfach richtig unangenehm) werd ich von allen Seiten blöd angemacht, dass ich doch eh etwas Sonne vertragen könnt und mich net so anstellen soll *seufz*

    Aber in einer Geselschaft in der es nicht nur toleriert sonder sogar erwünscht ist, sich gemeinschaftlich Hirn und Haut zu verkohlen, ist das halt leider so…

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  4. Ich geb´s zu: ich mag die Sonne gern auf meiner Haut. Erstens weil es sich gut anfühlt und zweitens, weil ich auch ein bisschen (!) Hautfärbung gern mag. Mein Glück ist, dass ich aufgrund einiger Medikamente (u. a. Cortison und MTX) nur sehr kurz in der Sonne bleiben kann und sehr schnell „Farbe“ bekomme. Leute, die sich stundenlang ungeschützt der prallen Sonne aussetzen, um um jeden Preis der oder die Braunste von allen zu sein, kann ich nicht verstehen. Aber das ist wie mit dem Rauchen: da nützt meist alles Reden nix. Da müssen die irgendwann von ganz allein drauf kommen. (Solche Kampagnen wie die in Australien finde ich klasse!)

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  5. Ich bin eien Weile in Australien gewesen und hab mich schnell an die dortige Badebekleidung gewöhnt. Lange Badehose, wie eine Legings und langärmeliges Badeshirt. Viele trugen auch eine Mütze mit einem Nackenschutz.

    Ausgerechnet an der Gold Coast sah ich mehrere Touristenpärchen, die mit schneeweißer Haut in der prallen Sonne am Strand lagen. Kaum zu glauben, dabei kann die Strahlung richtig heftig spüren.

    Sogar die Spielplätze der Kinder waren allesamt mit Sonnensegeln überdacht.
    Nur die Doofen gehen dort mittags in die Sonne.

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  6. Ich für meinen Teil bin immer schon vorsichtig- Rotanteil in den Haaren, ich brauche nur Sonne zu sagen und bin schon verbrannt, seufz. Ne hübsche kleine Sonnenallergie tut dann ihr Übriges. In Australien fiel mir das auch sofort auf… kein Kinderbecken und kein Spielplatz ohne Sonnensegel, Kinder in UV-Shirts statt gänzlich ohne Shirt. Die beste Sonnencreme habe ich dort gekauft, nachdem ich vorher immer auf Ladival Allerg geschworen habe und dachte, es gibt nichts besseres… Nicht zu vergessen all die Aufsteller mit dem Hinweis, sich einzucremen und Mittags im Schatten zu bleiben, über die man an den gut besuchten Stränden ständig stolpert.
    Von nichts kommt eben auch nichts… oder in diesem Fall doch etwas, nämlich der Hautkrebs. Brr. Wird Zeit, dass das in Europa so ankommt.

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  7. Sonne ist gut fürs Gemüt, aber darum muss man ihr trotzdem seine Haut nicht ungeschützt stundenlang aussetzen.
    In Australien sind sie sich der Gefahren sehr bewusst – v.a. an den Kindern sieht man das, wie Svenja und Javea bemerkt haben – ich weiss auch noch, wie ich dort darauf hingewiesen wurde, besser mein Muttermal abzudecken … das habe ich dann auch brav, mit einem Pflaster.

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  8. Als Kind war ich ständig verbrannt. Meine Eltern achteten darauf, dass wir VOR dem Strandgang eingecremt waren. Danach wurde es gerne vergessen und ich hatte oft keinen Bock auf die Cremerei. (wo das nicht wasserfeste Zeug ja eh bei jedem Meergang wieder wie ein Ölfilm hinter mir her schwomm).

    Bei meiner Tochter achte ich sehr darauf, dass sie immer geschützt ist und viel gecremt wird. Es zahlt sich aus, sie hat noch keinen Sonnenbrand.

    Ich selbst bin bei mir immernoch nachlässig, halte mich aber kaum in der Sonne auf, Sonnenbaden ist garnicht drin. Daher toitoitoi dieses Jahr kein Sonnenbrand. Ich hoffe es bleibt so (hin und wieder denke ich ja auch ans eincremen :)

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  9. In Rio de Janeiro bekommt man im Hotel drei Dinge für den Strand: eine Strohmatte, ein Handtuch und einen Sonnenschirm. Außerdem den ernst gemeinten Rat, sich, auch bei bedecktem Himmel(!), auf jeden Fall unter den Sonnenschirm zu legen. Wenn es einen doch mal erwischt hat, dann hat jeder Apotheker Picrato de Butesin vorrätig. Damit sieht man zwar aus wie ein wandelnder Eidotter, aber es hilft zuverlässig.

    Andere Baustelle. In Frankreich gab es vor langen Jahren gegen Sonnenbrand die „Crème Solésyl“, auch ein wahres Wundermittel. Gibt es sowas ähnliches heute noch/wieder?

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  10. Ich hab jetzt seit ein paar Tagen (also seit ich dieses Video gesehen habe) ständig einen Ohrwurm von dem Lied…
    So steh ich da und in meinem Kopf singt es: It‘ a beautiful day it’s a beautiful day it’s a beautiful day for cancer…
    Wenn ich mir dabei dann ne Kippe anzünde wirds irgendwie, naja, komisch oder? ;)

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  11. Ich habe das Pech auch als Kind permanent verbrannt gewesen zu sein.
    Meine Mutter achtete ebenfalls vor dem Baden auf das eincremen und hat es dann vergessen.

    Da ich so schon vorgeschädigt bin versuche ich nun nie mehr einen Sonnenband zu bekommen.
    Okay, letztes Jahr hat es mich erwischt, aber vom Feinsten, so stark, dass mich meine Apothekerin zum Arzt schickte.
    Der LSF war mit 12 vieeeeel zu niedrig und die Sonne trotz Wolken zu stark.
    Nun nutze ich LSF 50 und trage nicht mehr Ärmelfrei (der Sonnenbrand war auf den SChultern).

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