Gibt das an?

(Achtung: erst ab 18 Jährig lesen / NSFW / Nix für sensible Gemüter!) Aus Amerika:

Eine Frau ruft in der Apotheke an und verlangt den Apotheker.
Frau: „Morgen muss ich bei der Arbeit einen Drogentest machen lassen.“
Apotheker: „Ja, und?“
Frau: „Nun, gestern war ich wandern und da hatte ich Oral-Sex mit einem Mann … und offenbar hat der vorher Kokain genommen.“
Apotheker: „Äh, ja?“
Frau: „Wird das in meinem Test angeben?“
Apotheker: „Oh, das … das kann ich nicht beantworten.“


Grundsätzlich kommt das darauf an, wie viel Kokain der Typ hatte, wie viel davon sich im Samen wieder findet und wie viel die Frau davon … zu sich genommen hat.

Übrigens ist es richtig, dass man vor so einem Drogentest besser kein Mohnbrötchen isst. Ein Teil von den Mohnsamen wird vom Stoffwechsel nämlich in Opioide umgewandelt und die geben dann auch an.

8 Kommentare zu „Gibt das an?

  1. .. jetzt weiss ich auch, wo meine Vorliebe für Mohnkuchen, Mohnstrudel etc. herkommt :-D
    Ein schönes Wochenende aus Frankfurt am Main wünscht Dir
    Hajo

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  2. […]heute morgen in Bio. wir haben jeweils unseren eigenen speichel mikroskopiert. Auf einmal die eine ganz aufgeregt „Hier bewegt sich was!!“ Alle werden still, Prof guckt sich das kurz an, guckt nochmal hin „Oh, ja das ist definitv eine lebende Spermazelle“ […]

    Gefunden auf: http://german-bash.org

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  3. *gröhl*

    Tja, da wird die Klasse dann wohl auch ne interessante Pause gehabt haben.

    Aber das dies wirklich so ist, also mit dem Mohnbrötchen… wusste ich nicht. Danke ;) Wieder was gelernt

    Liebe Grüsse
    Alexandra

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  4. Die Samen von Papaver somniferum enthalten, soweit ich weiß, gar keine Alkaloide.
    Der Gehalt von Mohnsaat entsteht allein durch Verunreinigung der Samenkörner bei der Ernte/Dreschen, weil da das Latex aus den Milchröhren austreten und sie benetzen kann oder sich sonstwie Partikel der übrigen Pflanze untermischen.
    Gründliches Waschen der Körner reduziert den Alkaloidgehalt auf quasi Null. Das wird mittlerweile auch industriell gemacht, zumindest in Deutschland. Vor ein paar Jahren noch war allerdings zum Teil so stark verunreinigter Mohn im Handel, dass man von einem Stück Mohnkuchen eine Überdosis Morphin davontragen konnte (Spitzenwerte >300mg Morphin pro Kilo Mohn) und einige Leute durch den Missbrauch des Supermarkt-Blaumohns abhängig wurden.

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  5. Das kommt davon wenn man die cut off Genze bei den immunochemischen Tests auf ultra niederige Werte wie 1000 ng / ml setzt.

    Technisch würde sogar noch mehr gehen, aber die Sinnhafitgkeit solch niedriger Grenzen ist nicht gegeben.

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  6. julia: Lach! Erinnert mich irgendwie an unsere Analytik Stunden an der Uni. Wir mussten Urintests untersuchen – unter anderem auch mit dem Mikroskop. Bei einigen konnten wir gleich sagen, dass es Urin von Männern war – geschwommen sind die zwar nicht mehr, trotzdem interessant das zu sehen.

    @Knaller: interessante Zusatzinfo, Danke!

    @Fingerhut: und meinst Du das beschriebene Beispiel würde angeben?

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  7. Vielleicht….

    Wenn man so einen Teststreifen für den Urin verwendet, wieviel ml Urin hat jemand im Schnitt in der Blase?

    Sagen wir mal die Frau geht am Tag der Probe mit 500 ml aufs Klo, dann wären 500 ml * 1000 ng/ml = 0,5 mg Substanz im Harn nötig um ein positives Ergebnis zu bekommen.

    Ich hab keine Ahnung wie die Plasmahalbwertszeit von Koks aussieht, noch wieviel Cocain in einer … äh „Portion“ des Freundes drin war, oder wie schnell das Zeug aus dem Magen resorbiert wird.

    Laut der Frau liegt ja etwa 1 Tag dazwischen. Hängt von zig Faktoren ab, aber aussschließen würde ich es nicht 100 %

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