Kundin: „Ich hätte gerne eine Maske.“
Drogistin (schon auf dem Weg in die Kosmetikabteilung): „Von welcher Linie darf es denn sein?“
Kundin: Grosses Fragezeichen im Gesicht, dann sieht sie, wo sie hinlaufen: „Oh. Ich meinte einen Mundschutz …“.
Das war noch ganz am Anfang von dem Schweinegrippe-Medienrummel.
Inzwischen haben wir uns schon so an die Anfragen gewöhnt, dass wir es andersrum missverstehen.
So wie am Freitag – ich beim Kontrollieren der Bestellungen: „Da ist eine Maske von Börlind nicht lieferbar.“
Pharmaassistentin: „Börlind macht Masken???“
Ich (brauche einen Moment, bis ich das verstehe): „Nicht die Art!“
Ein paar Leute machen auch aus dem Maske-tragen das Beste:
weitere Beispiele findet man hier.
Ich persönlich bin ja schon froh, dass sich die Schweizer Behörden trotz Pandemie-Warnstufe 5 dagegen entschieden haben, uns in der Apotheke nur noch mit Maske bedienen zu lassen. Das wäre dann wirklich Panikmache. Stell Dir vor, wie das aussieht, wenn Du in eine Apotheke gehst und das ganze Bedienpersonal läuft mit Masken (und Schutzbrillen) herum!


Abgesehen davon dass diese Masken ja vor allem die Umwelt vor dem Atem des Maskenträgers schützt und nicht umgekehrt, bin ich seeehr froh hier noch keinem maskierten Gesicht begegnet zu sein.
Bei der ganzen Sache frage ich mich auch, was das für Leute sind die sich für über 80Franken Tamiflu kaufen (und ich meine nicht Leute die grade nach Mexico verreisen!). Hatte Pharmama da die Möglichkeit die Motive zu ergründen? würde mich noch interessieren!
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Das sind ganz normale Leute, die das Gefühl haben, sie kaufen sich damit eine Art „Versicherung“. Eine Menge Ärzte, die sich einen Vorrat anlegen wollen etc. Aber so leid es mir tut. Wir sind ziemlich streng mit der Abgabe von Tamiflu: Ohne Rezept läuft das nicht und als „Vorrat“ schon gar nicht.
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