Zum Aktionspreis

Kunde kommt und fragt (ohne Hallo, Guten Tag oder Grüetzi): „Wieviel kostet die Voltaren dolo Salbe?“

Ich sage es ihm: „23 Franken 10 für die grosse Tube“ (Ja, ich kann das auch ohne Begrüssung)

Kunde: „Das kann nicht sein, das letzte Mal habe ich nur etwa 19 Franken bezahlt.“

Pharmama: „Schon möglich. Wo und wann war das?“

meint er: „Hier, im November oder so.“

Pharmama: „Ja, das ist möglich, da hatten wir eine Aktion: Jetzt sind sie 23.10.-“

Kunde: „Ich kann sie also nicht für  19 Franken bekommen?“

Pharmama: „Doch.  ….bei unserer nächsten Aktion. Im Oktober oder so….“

Ich glaube ich erinnere mich sogar an ihn. Er hat damals grad einen Vorrat von 4 oder 5 Tuben gekauft. Damals habe ich ihn darauf hingewiesen, dass er bei längerer Anwendung vielleicht mal einen Arzt aufsuchen sollte.

9 Kommentare zu „Zum Aktionspreis

  1. Mein Mann wars nicht.
    Der handelt nämlich nicht, der kauft die 5 Tuben gleich zum Normalpreis. Und geht nach etwa einem Jahr zum Arzt (nach verschmieren von ca. 2 grossen Tuben), bekommt eine Spritze und erkennt tatsächlich nach 2 Tagen „Hätte ich früher machen sollen, hätte ich die 2 Tuben und Schmerzen gespart…“ – rat mal, was seine Frau ihm seit Monaten gepredigt hat ;-)

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  2. Das Voltaren dolo ist doch dasselbe wie das normale Voltaren oder?
    Vor kurzem hat mir ein Arzt gesagt, dass es überhaupt nicht erwiesen sei, dass man mit der Salbe überhaupt tief genug in die Haut komme, damit sie wirke. Ist da was dran?

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  3. Meine Erfahrung in der Apotheke sind, dass die Leute das Voltaren Schmerzgel (das dt. Pendant zu dem im Blog genannten) mittlerweile für (fast) alles einsetzen. Egal ob geschwollene oder müde Beine. „Weils sich so schön schmieren lässt“ hat auch mal eine Kundin zu mir gesagt.

    Die Frage ist ja, wie gefährlich die Daueranwendung ist. Ich gebe auch 5-6 Packungen auf einmal ab, verweise immer auf den Arzt, doch – mal ehrlich – eigentlich kann ja nichts passieren.

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  4. @Dominik hm. ich kenne diese Fragestellung eher von Heparinsalben (da das Heparin-Molekül doch _etwas_ groß ist)… vom Voltaren Schmerzgel wäre mir diese Problematik nicht bekannt.

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  5. @Irene: Ich kann’s mir vorstellen. Ich denke, man kann es bei Schmerzen in den meisten Fällen durchaus erst mal selbst probieren. Aber: wenn es nicht besser ist nach 1 Tube würde ich wirklich mal gehen. Apropos Spritze: wenn das Cortison war … da wäre ich noch vorsichtig. Ist zwar oft wirksam, aber wehe wenn der Azt nicht aufpasst beim Spritzen!

    @Dominik: Voltaren Gel, Voltaren Dolo Gel, Voltaren Schmerzgel (und diverseste Generika)- ist überall dasselbe drin: Diclofenach Natrium. Nur die Packung aussen ist anders. Dass es nicht in die Haut gehe, hab ich noch nicht gehört. Aber ob es wirklich tief genug geht, dass es Muskelschmerzen lindern kann ? Zumindest wirkt es schmerzstillend, den Studien nach und den Patienten an.

    @ Mel: ohne irgendjemandem Angst machen zu wollen, aber da *gab* es diesen Fall von einer, die es geschafft hat sich umzubringen mit Sportsalben – und zwar äusserlich angewendet. So ich weiss handelte es sich um Methylsalicylat und sie hat viel zu viel – und auch noch unter Okklusion angewendet … aber offenbar ist es auch hier möglich eine Überdosis zu bekommen.

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  6. Ja, es war Cortison, aber der Arzt versteht wohl sein Handwerk (praktischer Arzt auf dem Dorf/Fricktal). Jedenfalls ist Schmerz weg/Hand da *g*.
    Und das Ganze hat sicher 9 Monate oder länger gedauert.
    Ich sag ja: (manche) Männer…

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  7. So genau kann ich mich nicht mehr daran erinnern, aber ich denke, es war eher die Problematik, die du geschildert hast, Pharmama. ;-)

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  8. Soweit ich weiss penetriert Diclofenac Diethylamin einigermassen gut durch die Haut (Voltaren Emugel).
    Diclofenac Epolamin (Flector Gel/Pflaster) penetriert die Haut sehr gut; Diclofenac Natrium (Generika!!) hingegen eher schlecht bis gar nicht. (Dass Generika eine andere Salzform als das Original haben dürfen, das fand ich schon immer unlogisch…)

    Übrigens haben Studien (kleine Fallzahlen, keine statistische Relevanz) gezeigt, dass die Konzentration an Wirkstoff im behandelten Kniegelenk niedriger ist als im Gegenüberliegenden! Das könnten Tabletten genausogut…

    An Körperstellen mit wenig „Fleisch an den Knochen“ finde ich den Gel (Original, nicht Generika!!!) aber sinnvoll; dort ist die Wirkung auch Wissenschaftlich nachgewiesen…
    Normalerweise bin ich sehr für die Verwendung eines Generikums; doch hier empfehle ich immer nur Flector/Voltaren.

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