gruselige Herbstdeko

Ich mag den Herbst. Gut, das Wetter wird regnerischer, es wird kälter … dafür haben wir ein Feuerwerk von Farben an den Bäumen, gelegentlich (trotzdem) kontrastierend mit einem strahlend blauem Himmel. Kürbisse, glänzend braune Kastanien und Maiskolben.

Die eignen sich gut für Dekorationen:

Das kann man natürlich so lassen … oder man macht das zu einem Bastelprojekt mit Junior für Halloween.

Dann kommt sowas dabei raus:

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und das braucht nicht mal viel: ein paar Pfeifenputzer, wasserfester Filzstift … und für die Mumie eine Rolle (selbstklebende) Gaze.

Und das Beste beim Kürbisschnitzen:

Aus dem Inhalt kann man feine Suppe machen!:

(Notiz an mich selbst: die grossen Orangen Kürbisse sind innen weicher und darum einfacher zum aushöhlen).

Musik ist eine Zeitmaschine

Naja, jedenfalls für mich. Da gibt es so Songs … die transportieren mich geradewegs zurück.

Das ist einer davon:

… und schwups bin ich wieder in der Schulzeit, wo ich den Film und den Song das erste Mal gehört habe.

Gut, das dürfte bei noch einigen der Fall sein, die den Film The Breakfast Club gesehen haben – der immer noch zu meinen Lieblings-Filme gehört, auch wenn meine Teenie-Zeiten lange vorbei sind.

Aber ich habe noch einige mehr. Meistens fällt mir nicht ein, welche Songs das jetzt sind … bis zu dem Moment, wo ich sie höre. Und dann lande ich genau wieder dort, wo ich sie gehört habe – das erste Mal? Häufig? wegen der umgebenden Situation selber?

"Strong enough" vom Album Believe von Cher … und schon fahre ich wieder im 4×4 auf dem Strand von Fraser island auf Sand an laaangen Wellen vorbei. Das war 1999, in den Ferien nach dem Studium. Das Lied war immer wieder im Radio. Jetzt brauche ich den Song nur zu hören, da kann ich das Meer praktisch riechen.

Oder: Morning has broken von Cat Stevens – unser Hochzeitstag

Habt ihr auch solche Zeitmaschinen-Songs? Und wohin bringen sie Euch?

Basteln mit Junior: Vanillextrakt

… wahrscheinlich sollte ich schreiben: Kochen mit Junior?

Ein gutes Weihnachtsgeschenk – denke ich. Und einfach herzustellen, braucht aber Zeit, darum: früh genug anfangen! Ich bringe es jetzt schon, denn: wer auf Weihnachten guetzelt und Weihnachtskekse / Pralinees etc. herstellt, der kann das gut brauchen!

Man benötigt:

Ca. 12 Vanilleschoten

1 L Vodka

grosses Einmachglas

feines Sieb oder Gazeplätzchen zum durchseihen

kleine Flaschen zum abfüllen (z.Bsp  )

Etiketten – zum bedrucken oder bemalen

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Vanilleschoten auskratzen, den Rest der Stangen zerkleinern (ev. auch grob im Mixer) alles in ein grosses und dicht schliessendes Gefäss geben.

Vodka dazugeben. Schliessen.

Dann heisst es warten und regelmässig – einmal täglich – schütteln.

Je länger das ziehen kann, desto besser. Mindestens sollten es 3 Wochen sein.

Danach die Vanille-Schoten-Überreste absieben und die Flüssigkeit in die kleinen Fläschchen abfüllen.

Etiketten gestalten und draufkleben.

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Schön verpacken und verschenken (und einen Teil für sich behalten, nicht vergessen. Das Zeug schmeckt gut!)

Und für was braucht man Vanillextrakt? Hierzulande ist das eher unbekannt – eingesetzt wird es wie Vanillezucker: in Gebäck zum aromatisieren von Keksen, Kuchen, Waffeln, Omeletten … gibt Aroma – der Alkohol verdunstet dabei hauptsächlich.

Achtung: enthält (hochprozentig) Alkohol – ist also NICHT zum direkt so trinken gedacht. Speziell nicht für Kinder.

Mehr Basteln mit Junior:

Was macht Junior?

Oder vielleicht besser: was machen wir?

„Wir“ haben letzte Wochen den ersten Schultag gehabt. Ein grosser Tag für uns :-)

Junior hat gut angefangen – wie alle, die neu in das Schulhaus kommen, hat auch er einen Götti bekommen: einen älteren Schüler, der ihm hilft, ihm alles zeigt und bei Fragen da ist. Sein Wunsch für Junior: „… dass Du gut in der Schule bist!“

Au ja, bitte.

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Wir starteten schon gut: Hausaufgaben gab’s gleich am ersten Tag – und die haben bisher auch nicht nachgelassen.

Seitdem machen wir also täglich Hausaufgaben. Das heisst natürlich Junior macht … und ich schaue, *dass* er sie macht. Er malt Nullen und O’s schon wie ein Profi :-) Ansonsten ist er ein bisschen ein Minimalist – jedenfalls hat er das Blatt, wo er in die Felder die Anzahl Objekte, die aufgeschrieben waren (zum Beispiel 5 Bälle, 8 Tannen etc.) alle einfarbig in Braun gemalt. Naja, es steht auch wirklich nirgendwo, dass es farbig sein müsste … also kein Grund für mich, mich zu beklagen.

Dafür habe ich vergessen, ihm sein Badezeug mitzugeben – was hauptsächlich daran liegt, dass auf dem Stundenplan steht „Turnen“ … und ich nicht dachte, dass sie grad mit Schwimmen starten. Da musste er sich eine Badehose vom Abwart ausleihen … und ich mir nachher seine Vorwürfe anhören. Das nächste Mal bekam er auch das Badezeugs mit … da hat er nur Turnen. Hmmm – ich muss mal nachfragen, wie sie das gedacht haben. Denn die nasse Badehose sollte er ja nach Hause wieder mitbringen – auf der anderen Seite steht, dass der Turnsack immer in der Schule bleibt … aber auch den hat er bisher immer wieder zurückgebracht. Ist es wirklich gedacht, dass er immer beides dabeihat?

Für Junior ist das anstrengend – für uns auch. Immerhin müssen wir jetzt täglich früher aufstehen. Da sind meine Arbeitszeiten etwas unangenehm, weil wenn ich bis 7 Uhr abends arbeite, wir erst frühstens auf die halb Acht zum gemeinsamen Nachtessen kommen … und das heisst wiederum, dass er danach gleich ins Bett muss.

Die ersten paar Nächte war er auch wesentlich unruhiger … aber das ist zu erwarten, er hat viel zu verarbeiten.

So sind wir alle ein bisschen müde, aber zufrieden.

M… aus

Gestern morgen auf dem Weg zur Arbeit sehe ich eine kleine Maus im Strassengraben sitzen. Das hat jetzt gar nichts mit meinem Post von vor ein paar Tagen zu tun – das hier war eine kleine Feldmaus und sie kam nicht mehr das Betonbord hoch, das da die Strasse begrenzt.

Also denke ich: "Der helfe ich", halte an, knübel ein Blatt Papier zum transportieren heraus (ich werde nicht s gerne gebissen, auch Mausbisse schmerzen) und als ich mich zur Maus runterknie … rennt sie auf die Strasse und direkt unter den Hinterreifen eines Autos das gerade vorüberfährt.

*platsch*

Aus die Maus.

Ich mache jetzt vielleicht doofe Sprüche darüber – aber das hat mich doch etwas mitgenommen. So ein blödes Vieh! Ich wollte ihr doch nur helfen! Die arme Maus.

:-(