Unpopuläre Wissenschaft

Based on supercomplicated physical observations, Einstein concluded that two objects may perceive time differently.
Based on simple life experience, I have concluded that this is true.

„Basierend auf super-komplizierten physikalischen Beobachtungen hat Einstein gefunden, dass 2 Objekte Zeit unterschiedlich wahrnehmen.
Basierend auf einfacher Lebenserfahrung habe ich gefunden, dass das wahr ist.“

Wie wahr, wie wahr. Noch mehr (un)populäre wissenschaftliche Erfahrungen hier.

Einfach süss.

Dilemma

In die Apotheke kommt eine ältere Dame und kurz danach ein jüngerer Herr.
Auf dem Weg zur Theke überholt der sportliche Mann die langsamer dahinhumpelnde Dame, so dass er zuerst bei der Theke – und der Apothekerin (die im Moment alleine ist) ankommt.

– Wer ist zuerst dran?
(und was macht man gegen die ärgerlichen Blicke des anderen?)

Entweder – oder!

Der Patienten kommt zurück in die Apotheke, weil er verwirrt ist, wie er das Medikament jetzt nehmen muss.
Hier ist der Satz, der ihn verwirrt hat: (auf der Dosieretikette)

„Nehmen sie morgens und abends je 1 Tablette
entweder 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Essen.“

Patient: „Was meinen sie mit 1 Stunde vorher oder 2 Stunden nach dem Essen?“
Pharmama: (Wie, was ich meine?) „Das bedeutet, sie nehmen die Tablette entweder 1 Stunde vor dem Essen oder aber 2 Stunden nach dem Essen. Das geht beides.“
Aber er war immer noch verwirrt.
Patient: „Ja, soll ich dann eine Hälfte der Tablette 1 Stunde vor und die andere Hälfte 1 Stunde nach dem Essen einnehmen?“
(Waaaah!)
Pharmama: „Nein, sie nehmen die ganze Tablette. Aber sie können aussuchen, ob sie sie 1 Stunde vor dem Essen oder 2 Stunden nach dem Essen nehmen wollen … Sie müssen einfach genug Abstand zum Essen einhalten, weil das Medikament sonst nicht so gut wirkt.“

Oh, meine Nerven.

Apotheken in aller Welt, 44: London, England

Svü von der Svuechiatrie schickt uns dies:

Da ich jetzt die Woche spontan nach London entführt worden bin… wollte ich mich auch mal beteiligen ;)
Leider sind die Bilder nicht so schön geworden wie erwünscht… und in dem ganzen Stress hab ich vergessen mir die Straßen aufzuschreiben… Beim 1. Bild handelt es sich allerdings um eine Kette die so über ganz London verteilt immer mal wieder auftaucht. Auch immer recht große Läden… und nie ohne Drogerie zu finden :)
Das zweite ist eine kleinere… so wie es aussieht auch keine Kette. Blau sind sie aber irgendwie alle gewesen :D

Die erste ist die Riesenkette Boots, die es nicht nur in London, sondern in ganz England gibt. Wer kennt die zweite? Für mich sieht das aber irgendwie auch nach einer Kette aus.

Hab ich dich!

Der Lehrling der Drogerie kommt zu mir, um zu fragen, ob es ok ist, der Frau 2 Packungen Panadol Extra zu verkaufen.
Meine Anweisungen sind eigentlich die: Fragt, warum es mehrere Packungen sein sollen.
Ich finde, mindestens 1 offene Frage sollte gestellt werden. Aber es muss nicht diese sein.
Das geht auch: „Wieviel Tabletten davon nehmen sie täglich?“
Eigentlich erwarte ich eine Antwort im Sinn von “Oh, ich nehme sie nur, wenn ich sie brauche…“
Antwort der Frau: „3 Tabletten.“
Ich: „Täglich?“
Frau: „Ja.“
Ich: „Haben sie schon einmal davon gehört, dass Schmerzmittel, wenn man sie regelmässig nimmt, selbst Kopfschmerzen auslösen können?“
Frau: „Oh.“ (nachdenklich) „Nein.“

Die Fakten: 5-8% aller Kopfschmerzpatienten entwickeln eine Medikamentenabhängigkeit, Frauen sind davon 10x häufiger betroffen als Männer. Grundsätzlich können das alle Schmerzmittel machen, die mit Coffein oder Codein drin sind aber häufiger betroffen.
Die Theorie ist, dass bei regelmässiger Einnahme von Schmerzmitteln die Schmerzschwelle sinkt. Normalerweise nicht schmerzhafte Reize werden als Schmerz wahrgenommen und man nimmt noch mehr Schmerzmittel. Die Einnahme der Medikamente dämpft den Schmerz, er kommt aber immer wieder zurück.
Die einzig wirksame Behandlung ist der Medikamentenentzug – dass das nicht einfach ist, kann man sich vorstellen. Etwa 10 Tage lang kann man Schmerzen erwarten – und auch nachher wird man gelegentlich Kopfschmerzen haben (wegen dem hat man ja vermutlich auch angefangen die Medikamente zu nehmen) und muss sich hüten wieder in den Kreislauf reinzufallen.

Ich konnte die Frau (noch) nicht davon überzeugen, aufzuhören die Tabletten zu nehmen – aber zumindest habe ich sie nachdenklich gemacht – und sie wird sich hoffentlich weiter informieren.