Vom Matratzen auswählen …

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Ihr musstet doch sicher auch schon einmal Matratzen kaufen, oder? Wir verbringen ziemlich viel Zeit (etwa 1/3 unseres Lebens) auf ihnen und sie sammeln deshalb auch Schweiss, Hautschuppen, Staub, Milben und ihre Ausscheidungen an …(Bäh!)  und müssen gelegentlich ausgetauscht werden. Man sagt so nach 5 Jahren bei nicht so hochwertigen oder 10 Jahren bei hochwertigen Matratzen.

Da ihr wohl alle älter seid als das, bin ich sicher, dass ihr das also auch schon einmal gemacht habt – Dann wisst ihr auch, dass das nicht ganz einfach ist. Immerhin muss man nicht, wie bei Douglas Adams die sanften Matratzen in den Sümpfen von Squornshöllisch Zeta jagen und dann trocknen, aber manchmal kommt einem die Suche nach der perfekten Matratze schon ein bisschen wie eine Jagd vor 🙂

Eine gute Matratze ist essentiell für einen guten Schlaf – das kann jeder bestätigen, der schon einmal auf nicht so guten Unterlagen nächtigen durfte. Ich kenne das Problem vor allem in den Ferien von den Hotelbetten, da reicht die Bandbreite von bretthart bis zu denen, wo man fast nicht mehr rauskommt, weil sie dermassen weich sind, dass man darin versinkt wie in Treibsand. (Bilder: 2 Beispiele von Hotelbetten aus unseren Ferien):
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Schön wäre es ja, wenn man wüsste, was das denn für Matratzen sind – zum merken, wenn man denn selber eine braucht. Denn es gibt so viele unterschiedliche Varianten: Federkern, Kaltschaum, Latex … und verschiedene Untervarianten und Kombinationen.

Federkern transportiert Feuchtigkeit gut ab, aber auch Wärme … für Gfrörlis wie mich sind da Matratzen aus Schaumstoff besser, die können jedoch ziemlich hart sein. Latexmatratzen passen sich dem Körper sehr gut an, sind aber ziemlich schwer und teurer.

Wie schon erwähnt sind Matratzen auch unterschiedlich hart – bei den Härtegraden herrscht leider keine Einheitlichkeit bei verschiedenen Herstellern. Grundsätzlich sollten aber schwerere Menschen eher härtere Matratzen wählen. Zu hart ist aber auch nicht gut, da man dann eher nachts wälzt und deshalb schlechter schläft. Bei einer zu weichen Matratze biegt sich dagegen die Wirbelsäule durch, was Rückenschmerzen machen kann – deshalb ist es wichtig, Matratzen zu testen und sich die Option offenzuhalten, dass man sie nach ein paar Tagen noch umtauschen kann. Manche Matratzen haben auch unterschiedliche Liegenzonen mit verschiedenen Härtegraden – das kann sich lohnen, wenn man Seitenschläfer ist: die Schlafunterlage sollte an Schultern und Becken nachgeben. Aber auch Rückenschläfer liegen normalerweise nicht die ganze Nacht auf dem Rücken (vielleicht ausnahmsweise, wenn man so eine Treibsand-Matratze hat, wie in dem einen Hotel … da war jegliche Bewegung unmöglich).

Wichtig ist, dass man eine Matratze findet, auf der man sich wirklich wohlfühlt – und zwar die ganze Nacht.

Dormando, die diesen Artikel gesponsert haben, bieten einen online-Matratzenberater an. Da wird anhand einfacher Auswahlmöglichkeiten und Fragen: Mann/Frau/Kind? Körpergewicht? Schlafposition? Eventuelle Rückenbeschwerden? die passende Matratzen empfohlen. Und die kann man dann 100 Tage Probeschlafen um ganz sicher zu gehen.

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6 comments on “Vom Matratzen auswählen …

  1. Sebastian sagt:

    Hmm… der Post ist tatsächlich etwas weit von Deinen normalen Themen weg.
    Wann kommen mal wieder Apotheken aus aller Welt?

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  2. Ich brauche ganz harte Matratzen, wegen fehlender Bandscheibe und extremer Überbeweglichkeit. Zum Glück passt das bei meinem Mann auch. Ich liege bei Neukauf auf jede Matratze und merke schnell was geht und nicht…

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  3. sakasiru sagt:

    Ich hab mir den Link mit dem Matratzenberater mal angeguckt, weil ich das prinzipiell eine gute Idee finde. Aber das fängt schon an mit „für wen ist die Matratze? [ ]Mann [ ]Frau [ ]Kind“. Ich weiß nicht, wie ihr so schlaft, aber ich teile mir eine Matratze mit meinem Mann … Und da man immer nur eins ankreuzen kann, hilft mir das bei der Matratzenauswahl auch nicht weiter 😦

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    • Pharmama sagt:

      Doch – ich hab das mal für beide durchgespielt und wir sind trotz unterschiedlichem Gewicht und leicht unterschiedlichen Vorlieben zumindest auf 2 übereinstimmende Matratzen gekommen. Nicht alle, aber 2 – dann geht das auch.

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  4. Anita sagt:

    Ich habe inzwischen mehrere Artikel von Dormando gefunden und mich überzeugt Dormando ganz und gar nicht.

    Nichts für ungut. Aber wenn Stiftung Warentest sagt, dass die beste Matratze in einem Test 199€ kostet und der Geschäftsführer von Dormando in einem Interview sagt, dass eine gute Matratze mindestens 500€ kostet, eine bessere zwischen 800-1000€, dann ist das reiner Verkauf. Selbes gilt z.B., wenn Hersteller 10 Jahre Garantie auf eine Matratze geben und selber Herr Dr. Schmoltzi (kein Orthopäde, Doktorat in Betriebswirtschaft und Finanz) sagt, eine Matratze ist in 1,5 Jahren durchgelegen.

    @sakasiru: die Frage für wen die Matratze ist, ist zwar dumm gestellt. Aber einen gewissen Sinn hat es doch. Wenn du Hausnummer 60kg hast und dein Mann beispielsweise 115kg hat, dann solltet ihr aus gesundheitlichen Gründen gar nicht dieselbe Matratze benützen. Da ihr unterschidlich in die Matratze einsinkt, liegt mindestens einer von euch beiden schlecht. Eure Wirbelsäulen und Bandscheiben werden euch für 2 unterschiedliche Matratzen danken!

    Andererseits, wenn ich z.B. die Webseite von Dormando mit dem Link oben aufmache, seh ich Zonen, Zonen, Zonen. Stiftung Warentest sagt, niemand spürt die Zonen. Sie zweifeln an der Wirksamkeit. Ein Orthopäde meint in einem Interview, es gibt keinen Nachweis für die Wirkung von Zonen.

    Wir haben unsere Matratzen von (andererMatratzenversand) und sind sehr zufrieden damit. Im Matratzenfinder haben wir Größe und Gewicht angegeben und ob wirs im Schlaf lieber kühl oder warm haben. In ein paar Tagen waren sie da und 30 Tage Probeliegen haben uns überzeugt. Unsere vormaligen Rückenprobleme sind auch weg.

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