Sponsored Post? So … eher nicht.

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Ich bekomme ein längeres mail mit netten Komplimenten zum Blog und Informationen zu einem Produkt zugeschickt. Das Thema ist … naja, zumindest Apothekennahe, also überfliege ich es.

Wir sind gerade auf deinen Blog gestoßen und finden das Konzept super bzw. sehr passend auch zu unserer Mission  XYZ.  Hast du das Thema X schon einmal aufgegriffen? Wir können dir gerne Informationen zukommen lassen bzw. können wir dir auch gerne Produkte für ein Gewinnspiel zur Verfügung stellen.

Ja, hmm. Schon klar, was sie wollen: Werbung auf dem Blog als Gegenleistung dafür, dass sie mir ein paar Produkte (günstige übrigens) zur Verfügung stellen. Das finde ich jetzt nicht so interessant. Aber ich schreibe zurück. Als Thema für einen sponsored Posts auf meinem Blog kommt es zumindest in Frage.

Das Thema … kam in den Kommentaren schon ein paarmal auf, ist also im Blog präsent. Einen ganzen Artikel darüber plane ich aber nicht demnächst. Höchstens könnte ich Euch einen sponsored Post anbieten, wenn ihr … etwas bekannter machen möchtet. Mein Preis liegt bei 200 Euro für einen Post zu ca. 300 Worten. Gekennzeichnet und der Link nofollow. Dafür bekommt ihr ziemlich Reichweite (Zahlen sind unter https://pharmama.ch/pr/ einsehbar). Meldet Euch einfach, wenn es das ist, was ihr wollt.

kommt die Antwort postumwendend:

Danke für die Mail und das Angebot. Da wir ein kleines Start-up sind, haben wir nicht wirklich Budget für solche Kooperationen. Wir können dir aber wie gesagt ein Gewinnspiel mit Y anbieten. Das erhöht die Interaktionsrate bzw. Präsenz auf Facebook/Instagram enorm. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht! Wir können dir persönlich natürlich auch ein Goodie Package zur Verfügung stellen. Wenn wir sehen, dass das Gewinnspiel funktioniert, überlegen wir uns auch gerne noch einmal einen sponsored Post.

Ja, ich bin sicher, dass ein Artikel (auch mit Gewinnspiel) auf meinem Blog (und Anhängen) ihre Interaktionsrate und Präsenz erhöht. Aber nochmals: gratis Werbung. Ich sage ab.

Es vergehen ein paar Wochen. In den Ferien bekomme ich dann dieses mail von der Firma:

Liebe Pharmama, Wir haben noch einmal über dein Angebot bzgl. gesponsertem Post nachgedacht und beschlossen, dass wir gerne 200€ investieren möchten. Wenn das gut klappt sind wir auch gerne für weitere Kooprationen offen 🙂 Uns ist wichtig, dass der Post auf deinem Blog und allen anderen Social Media Kanälen veröffentlicht wird! Gerne machen wir dann auch auf deinen Blog aufmerksam! K.

Ah, also doch? Lass uns das klar festhalten.

Hallo K., Nur zum klarstellen: Das wäre also ein sponsored Post über das Thema …. mit Link zu …. Das wäre ein Post zu ca. 300 (+) Worten. Gekennzeichnet und der Link nofollow. Der Post erscheint auch auf den sozialen Kanälen (Twitter / facebook). Das alles zu 200 Euro. Gut? Und falls ja: Bis wann?

Postwendend zurück:

Liebe Pharmama, Wir freuen uns sehr, dass du einen sponsored Post mit ca. 300 Wörtern zum Thema XYZ machen möchtest! Zusätzlich würde ein Gewinnspiel natürlich super passen! Wir haben wirklich sehr gute Erfahrung bzgl. der Interaktion auf sozialen Kanälen gemacht! Wäre das in Ordnung für die 200€? Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns auf die beiden Sachen einigen können! Wir würden dir den Post dann kommende Woche zuschicken! Und wir haben auch gesehen, dass du Instagram hast. Das finden wir super! Wir freuen uns natürlich, wenn du den Post und/oder das Gewinnspiel auch dort teilst! K.

Jetzt haben wir ein kleines Problem (und ich rede nicht vom übermässigen Gebrauch der Ausrufezeichen). Wie ich auf meinem Blog auch ziemlich klarmache schreibe ich die Artikel grundsätzlich selber. Gästebeiträge mit Werbung akzeptiere ich von gewerblichen Seiten nicht. Und mein Instagram-Account ist auch nicht zum Werbung machen da. Und wieder Gewinnspiel. Hmmmhmm. Ich schreibe also zurück:

Informationen zum Thema nehme ich gerne – allerdings schreibe ich ihn (natürlich) selber für den Blog. Instagram benutze ich wirklich nur für (Zusatz)fotos, die sonst nicht auf den Blog passen, das ist also hier nicht inklusive. Gewinnspiel kann ich innerhalb des Postrahmens machen.

Und dann höre ich wieder nichts mehr. Und wenn ich nichts höre, dann mache ich mich auch nicht an die Arbeit (Ja, das ist auch Arbeit) einen durchdachten Blogpost zu dem Thema zu erstellen.

2 Wochen später.

Hallo! Wir haben uns das Angebot jetzt noch einmal angesehen und da jetzt wieder ein bisschen Zeit vergangen ist, fasst unser Schweiz-Budget für tatsächlich nur einen Post wirklich nur € 100,- zumal wir nicht wissen, wie er performt. Wir haben die Zahlen/Preise jetzt auch nochmal mit anderen Plattformen verglichen. Wenn wir sehen, dass die Reichweite und die Zugriffszahlen entsprechend sind, dann können wir noch einmal einen zweiten Post nachbuchen. Gerne senden wir auch … als Goody für Sie persönlich dazu.
Es wäre zudem auch mehr als hilfreich zu wissen, mit wem wir es hier zu tun haben. Herr/Frau XY?   A.

Ja, da schreibt jemand anders von der gleichen Firma zurück, wirft mir indirekt vor, dass die Verzögerungen an mir liegen und „bietet“ die Hälfte des Preises an, den ich geboten habe und der angenommen wurde.

Wenn wir mal von Geld reden und was man für sponsored Posts so verlangen kann, bin ich mit meiner Reichweite, dem doch eher sehr selektiven Themenspezifischen Bereich, der den Blog lesenden „Zielgruppe“ und der Arbeit, die dahintersteckt (geleistet übrigens von einer inzwischen 2fachen Fachperson: fachliches Hintergrundwissen und Erfahrung als Autorin) mit 200 Euro tatsächlich sehr grosszügig gewesen. Geht mal googeln, was ich verlangen könnte, respektive was andere Blogger verlangen, vor allem mit entsprechender Reichweite.

Die ultimative Sponsored Post Formel Das von Janneke absolute empfohlene Minimum ist 100 Euro. Das gilt (selbst) für Anfänger-Blogs. Mit Stundenansatz käme ich auf etwa 150 Euro – was sehr niedrig angesetzt ist, aber ich schreibe auch ziemlich schnell und biete keine professionellen Fotos an. Berrechnet anhand der Reichweite … könnte ich zwischen 1000 bis 2000 Euro verlangen, ditto mit der Domain Authority. Schluck. Okay – den Magen habe ich noch nicht.

Sponsored Post Preis: Wie viel soll ich für einen gesponserten Post verlangen? Auch da wird von Coach Hoffmanndringend empfohlen seine Arbeit nicht für unter 100 Euro zu verramschen. Den Stundenansatz kann man ja selber bestimmen – sagen wir hier auch 150 Euro. Anhand der Seitenaufrufe pro Monat empfehlen sie aber hier auch bei mir 1000 Euro. Schön sind im Artikel noch die Verhandlungsargumente. Man sollte nicht vergessen, dass das Geld, das so mit einem Blog verdient wird ja auch versteuert werden muss – und die nehmen keine Goodie Bags oder ähnliches.

Soviel also zu Preise vergleichen … Ich bin sicher, ich bin nicht die einzige, bei der Firmen das versuchen. Und vielleicht haben sie damit bei manchen ja auch Erfolg? Es steht ja jeden Tag ein Dummer auf (sagt jedenfalls meine Mama) und manche verkaufen sich halt unter ihrem Wert.

Schön finde ich auch die Karotte, die mir in dem mail da vor die Nase gehängt wird: ’noch einen zweiten Post nachbuchen‘. Wahrscheinlich zum gleichen niedrigen Preis? Das wären dann ja 2 für 1? Macht mich jedenfalls froh, dass ich da wirklich noch nichts geschrieben habe – normalerweise bin ich da ziemlich schnell dran. Und das Tüpfelchen auf dem i ist deren letzte Satz: Herr?!?!

Darauf gab’s dann nur eine Antwort.

Dann halt nicht.

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Arzt suchen, Arzt finden

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Hast Du einen Hausarzt? Ja? Ausgezeichnet. Ich ja auch – ich brauche ihn zwar zum Glück selten genug, aber wenn, dann weiss ich, wohin ich gehen kann. (Zu) viele Leute haben heute aber keinen Hausarzt mehr. Und wenn sie lange keinen Arzt gebraucht haben, oder der alte pensioniert wurde oder man umgezogen ist, kann das wirklich unschön sein, wenn man dann (oft auch noch in einer „Notsituation“ wie einem akuten gesundheitlichen Problem) einen Arzt finden muss, der einen nimmt und anschaut. Möglichst Zeitnah ausserdem. Viel zu viele Leute gehen dann ins Spital, in die Notfallstation um sich anschauen zu lassen. Jetzt zum Beispiel – Grippe- und Erkältungszeit. Eine Erkältung (ohne Komplikationen) ist nur sehr bedingt ein Notfall. Und diese Patienten verstopfen dann die Notfallstation und binden dort Ärzte und Ressourcen, die es für echte Notfälle wie Herzinfarkte, Unfälle oder Schlaganfälle braucht.

Aber auch für andere Probleme kann die Suche nach einem Arzt auf einmal akut werden: Ich habe auch eine Frauenärztin – Wenn ich da allerdings einen Termin für die regelmässige Untersuchung will, dann weiss ich jetzt schon, dass ich da schon mal zwei oder drei Monate warten darf, wenn ich mich anmelde. Gut … da ich schon Patientin bei ihr bin, habe ich die Hoffnung, dass ich bei etwas akutem schneller dran komme und sie mich irgendwo dazwischen schiebt.

Auch bei anderen Fachrichtungen wartet man lange – bestes Beispiel die Hautärzte … vielleicht liegt das daran, dass deren untersuchte Gesundheitsprobleme oft nicht so akuter Natur sind … oder andererseits dass man bei manchen sowieso nicht schnell genug zum Hautarzt kommt und der seltsame Ausschlag schon wieder verschwunden ist. Nach den vier Monaten Wartezeit ist das öfter so. Und ansonsten ist es etwas chronisches und wirklich nötig, dass man das jemandem professionellen zeigt.

Noch ein Beispiel: Zahnärzte. Die wenigsten Leute gehen wirklich gerne zu ihnen (Sorry!) und schieben ihre Zahnprobleme auf, bis sie sehr akut und schmerzhaft sind. Und dann suche man in der Situation einen Arzt, der / die einen nimmt. Möglichst gleich. Möglichst nicht in der übernächsten Stadt, sondern nahe?

Statt seine Bekannten und Verwandten nach Empfehlungen zu fragen, im Telefonbuch die Rubrik „Ärzte“ durchzutelefonieren oder im Notfall aufzuschlagen (die einem mit Zahnschmerzen auch meist nur weiterschicken) oder unangekündigt beim nächsten Arzt einzutrudeln, gibt es Online-Services, wo man Ärzte suchen und auch direkt Arzttermine machen kann. Für Deutschland wäre das: Arzttermine.de.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Terminen beim Arzt? Habt ihr einen Hausarzt? Sucht ihr bei Bedarf nach etwas? Wie lange habt ihr schon warten müssen?

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Gibaud – Stütze und Wärme. Therapie

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Merkt ihr’s? Es wird wieder kalt. Auch wenn wir hier nach dem verregneten Sommer einen ausgesprochen schönen (und warmen) Herbst hatten, jetzt geht es wirklich in Richtung Winter und kalt.

Genau der Richtige Zeitpunkt also, Euch hier eine Firma vorzustellen, die mit Wärmewäsche gross geworden ist und mit ihren orthopädischen Produkten auch in vielen Apotheken vertreten ist – in der Schweiz vor allem in der Romandie, aber sie sind auch international tätig: Gibaud.

Die haben eine amüsante Entwicklungsgeschichte: 1890 wurde die Firma von den Pichon Brüdern im französischen St. Etienne gegründet. Das Spitzenprodukt war ein Flanellband, das sich die Arbeiter um die Hüfte binden, um sich warm zu halten. Man kann sich vorstellen, dass das früher ein grosses Problem gewesen ist, nicht nur draussen, sondern auch wenn man in schlecht geheizten Räumen arbeiten muss.

1935 hat ein Dr. Gibaud nach einem Angelausflug mit Maurice Pichon dann den ersten schlauchförmigen Gürtel zum wärmen erfunden – statt Flanell nahm man jetzt Wolle und musste nicht mehr mühsam binden, sondern konnte ihn einfach überziehen. Der Slogan „Reins au Chaud du Dr Gibaud“ – etwa „warme Nieren von Dr. Gibaud“ macht die Marke bekannt.

Bild: links Vintage Werbung, rechts die moderne Version desselben.

Es folgen weitere Produkte der Thermotherapy wie Wollunterwäsche und dann ein komplettes orthopädisches Produktsortiment: die Marke Gibortho mit rezeptpflichtigen Produkten, spezialisiert auf Rheumatologie und Traumatologie zum Beispiel Cervikalstützen mit abnehmbarem und waschbarem Bezug und noch weitere innovative Produkte im Bereich Orthesen für Knie, Handgelenke etc.

Seit 2006 gibt es von ihnen den ersten Lendenstützgurt aus Jeansstoff: Lombogib®. Von diesen machen sie auch Schwangerschaftsgurte: Lombogib Maternity, den meine aktuell schwangere Kollegin testen durfte – an der Stelle ein herzliches Dankeschön für’s testen!

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Der Lendengürtel (Bild) wurde für die speziellen Anforderungen in der Schwangerschaft entwickelt. Hinten gut stützend, vorne elastisch unter dem Bauch. In der Grösse einstellbar besteht er aus 2 Teilen. Es gibt ihn in den Farben (Jeans-)blau und Grau.

Meine Kollegin meinte dazu: „Der Gurt stützt sehr gut – er ist sehr stabil, das Material sehr fest, fast dick. Für jetzt (im Winter) ist das gut, im Sommer vielleicht etwas zu „viel“. Einstellen und anziehen geht sehr gut, vorne ist er auch elastisch genug. Grundsätzlich eine sehr gute Sache.“

Anzufügen vielleicht noch, dass sie ihn nicht unbedingt „bräuchte“. Der Lombogib ist für Rückenschmerzen gedacht und Leute mit Rückenproblemen, die etwas Stütze brauchen können, auch nur phasenweise, bei belastenderen Aktivitäten.

Der Katalog von Gibaud, enthält noch eine Menge mehr an orthopädische Stützen, Kompressionsstrümpfen und Wärmetherapie-Wäsche – den werde ich in der Apotheke weiterhin brauchen, da ich das noch gelegentlich brauche. Auf den Packungen hat es übrigens QR Codes drauf, die (Patienten und Fachpersonal) zum Youtube Kanal von Gibaud führen, wo man sich (bisher zwar nur auf französisch) kurze Lehrfilme zu den Produkten ansehen kann.

Tipps und Tricks für einen guten Schlaf

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Schlafprobleme sind häufig. Die Statistiker in der Schweiz und Deutschland sprechen davon, dass jede 4. Person betroffen ist. Aber obwohl totaler Schlafentzug tatsächlich gefährlich ist, ist es doch so, dass wir kurzfristigen Schlafmangel gut verkraften können. Das Schlafbedürfnis ist individuell verschieden, durchschnittlich schlafen erwachsene Europäer sieben Stunden, Kinder sehr viel mehr und je älter man wird, desto weniger Schlaf braucht man. Aus Untersuchungen im Schlaflabor weiss man, dass Personen mit Schlafstörungen gar nicht so lange wach liegen, wie sie glauben. Ganz offensichtlich ist das aber ein verbreitetes Problem, das persönlich ziemlich belastend sein kann.

Viele Leute greifen deshalb zur Schlaftablette – viel zu häufig verschrieben vom Arzt und vor allem viel zu lange. Benzodiazepine und Z-Substanzen sind wirksam und sehr schnell, haben aber das Problem, dass man damit sehr rasch in einen Teufelskreis von Abhängigkeit kommt, denn … kaum setzt man die Tabletten ab, wird die Schlafqualität (sofort) wieder schlecht. Daneben haben sie noch mehr Nebenwirkungen, so macht man sie neben seltsamen Verhalten nach der Einnahme und Overhang, also dass man auch am Tag noch müde ist auch für erhöhte Sturzgefahr und bleibende Gedächtnisprobleme im Alter mitverantwortlich. Pflanzliche Medikamente auf Basis von Baldrian, Hopfen, Melisse, Lavendel, Passionsblume oder Orangenblüten sind besser, aber bevor man überhaupt zu Tabletten greift, sollte man diese Tipps beachten:

Das Bett ist zum Schlafen da

Wer im Bett frühstückt oder (schlimmer) abends Fernsieht, denkt zwar, das ist gemütlich, aber das Gehirn bringt damit das Schlafgemach mit Wach-Tätigkeiten in Verbindung und stellt sich statt aufs Schlafengehen auf Aktivität ein. Das unruhige Licht des Fernsehers schadet dabei zusätzlich.

Abendrituale

Der Tag war stressig, morgen muss man um 5 Uhr schon raus, davor muss man noch unbedingt … erledigen. Wer jetzt einfach versucht zu schlafen hat das Problem, dass sich Körper und Geist noch zu sehr damit beschäftigen und nicht abschalten können. Deshalb sollte man sich vor dem Schlafengehen ein beruhigendes Ritual zurecht legen, um herunterzufahren. Eine Runde Entspannung wie Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung. Zum Üben gibt es CDs mit Kursen oder beruhigender Musik.

Was trinken?

Wer empfindlich ist auf Coffein, sollte nach 16 Uhr keinen Kaffee, Schwarz- oder Grüntee und auch keine Cola mehr zu sich nehmen. Das kann den Organismus noch stundenlang stimulieren.
Alkohol hat eine etwas zwiespältige Wirkung: während Bier und Wein das Einschlafen beschleunigt, kann es in der zweiten Nachthälfte häufiger zu Wachzuständen kommen. Ausserdem wirkt es harntreibend … und es gibt weniger, das wacher macht als eine volle Blase.
Gut sind dagegen Kräutertees, die beruhigend wirken: Hopfen, Melisse, Baldrianwurzel, auch Orangenblüten oder fertige Mischungen.
Auch gut: warme Milch mit Honig und etwas Muskatnuss: das Tryptophan aus der Milch soll im Gehirn in Serotonin umgewandelt werden und die Glucose unterstützt dessen Transport. Das macht schläfrig und entspannt.

Wie Essen?

Leerer Magen studiert nicht gern … und voller schläft offensichtlich nicht gern. Wenn der Magen und Darm nach einer zu späten Mahlzeit mit Verdauung beschäftigt sind, liegt ein tiefer Schlaf nicht drin. Wenn man spät isst, dann besser etwas, das den Magen nicht zu sehr belastet, also nicht unbedingt: Salate, frisches Obst oder Vollkornbrot.

Die richtige Temperatur

Man empfiehlt im Schlafzimmer zwischen 16 bis 18 Grad zu halten. Wem das zu kalt ist, der darf das bis auf 20 Grad erhöhen … frieren bringt nämlich auch nichts. Auch wichtig: genug Sauerstoff: also abends vor dem Zubettgehen stosslüften. Abends oder nachts zu lüften ist auch besser, wenn man Allergien hat: da ist die Pollenbelastung nicht so hoch.

Die geeignete Unterlage

Man kann fast überall schlafen, wenn man müde genug ist, aber guter Schlaf hängt auch von der richtigen Unterlage ab. Welche das ist, ist sehr individuell und muss ausprobiert werden. Es gibt bei Matratzen unterschiedliche Härtegrade (Nachzulesen bei matratzen-test-sieger.de/matratzen-haertegrad). Auch wenn man weiss, dass die falsche Matratze Rückenschmerzen verursachen kann … und natürlich, dass man mit Schmerzen schlechter schläft, bedeutet das noch lange nicht mehr automatisch, dass das dann eine harte Matratze sein muss. Es gibt unterschiedliche Schlafpositionen (siehe auch matratzen-test-sieger.de/schlafposition) und bei Seitenschläfern (zu denen 2/3 der Menschen gehören) kann es bei durchgehend harten Matratzen Probleme im Schulter und Beckenbereich geben.

Schlaf-Wach-Rhythmus beibehalten

Ja, ausschlafen am Samstag/Sonntag ist schön, allerdings zeigen Studien, dass Menschen, die jeden Tag zur selben zeit aufstehen weniger an Schlafstörungen leiden. Die innere Uhr stellt sich ein und man wird auch abends zur richtigen Zeit müde und kann besser einschlafen. Wer nachts schlecht schläft sollte deshalb auch nicht anfangen einen (langen) Mittagsschlaf zu halten – die Schlafzeit wird dann „dazugerechnet“ und dann ist man abends nicht mehr müde und hat wieder Probleme mit einschlafen … das führt zu einem Teufelskreis.

Lichtverschmutzung meiden

Zu viel Licht abends und nachts bringt die innere Uhr aus dem Takt. Man vermeide also den grellen Schein von Neonröhren, Bildschirmen (Fernseh- oder Computer) und Nachttischlampen vor dem Schlafen oder wenn man nachts aufwacht.

Bewegung ist wichtig

Vor allem tagsüber. Wenn man den ganzen Tag nur am Computer sitzt und abends noch fernsieht und sonst nichts macht, ist man nachts unruhiger. Regelmässige, moderate Bewegung und Sport nicht zu spät am abend hilft auch beim Schlafen.

Langeweile und Ablenkung

Wenn abends die Gedanken noch kreisen um die Probleme des Tages, hilft es nicht, noch mehr darüber nachzudenken. Besser ist es, sich mit schönen Gedanken abzulenken, an schöne Erinnerungen und Plätze zu denken, sich selber Geschichten zu erzählen (mach’ ich so) oder sonst halt so etwas langweiliges machen, wie Schäfchen-zählen.

Was habt ihr noch für Tipps, die Euch helfen?

Vom Matratzen auswählen …

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Ihr musstet doch sicher auch schon einmal Matratzen kaufen, oder? Wir verbringen ziemlich viel Zeit (etwa 1/3 unseres Lebens) auf ihnen und sie sammeln deshalb auch Schweiss, Hautschuppen, Staub, Milben und ihre Ausscheidungen an …(Bäh!)  und müssen gelegentlich ausgetauscht werden. Man sagt so nach 5 Jahren bei nicht so hochwertigen oder 10 Jahren bei hochwertigen Matratzen.

Da ihr wohl alle älter seid als das, bin ich sicher, dass ihr das also auch schon einmal gemacht habt – Dann wisst ihr auch, dass das nicht ganz einfach ist. Immerhin muss man nicht, wie bei Douglas Adams die sanften Matratzen in den Sümpfen von Squornshöllisch Zeta jagen und dann trocknen, aber manchmal kommt einem die Suche nach der perfekten Matratze schon ein bisschen wie eine Jagd vor 🙂

Eine gute Matratze ist essentiell für einen guten Schlaf – das kann jeder bestätigen, der schon einmal auf nicht so guten Unterlagen nächtigen durfte. Ich kenne das Problem vor allem in den Ferien von den Hotelbetten, da reicht die Bandbreite von bretthart bis zu denen, wo man fast nicht mehr rauskommt, weil sie dermassen weich sind, dass man darin versinkt wie in Treibsand. (Bilder: 2 Beispiele von Hotelbetten aus unseren Ferien):
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Schön wäre es ja, wenn man wüsste, was das denn für Matratzen sind – zum merken, wenn man denn selber eine braucht. Denn es gibt so viele unterschiedliche Varianten: Federkern, Kaltschaum, Latex … und verschiedene Untervarianten und Kombinationen.

Federkern transportiert Feuchtigkeit gut ab, aber auch Wärme … für Gfrörlis wie mich sind da Matratzen aus Schaumstoff besser, die können jedoch ziemlich hart sein. Latexmatratzen passen sich dem Körper sehr gut an, sind aber ziemlich schwer und teurer.

Wie schon erwähnt sind Matratzen auch unterschiedlich hart – bei den Härtegraden herrscht leider keine Einheitlichkeit bei verschiedenen Herstellern. Grundsätzlich sollten aber schwerere Menschen eher härtere Matratzen wählen. Zu hart ist aber auch nicht gut, da man dann eher nachts wälzt und deshalb schlechter schläft. Bei einer zu weichen Matratze biegt sich dagegen die Wirbelsäule durch, was Rückenschmerzen machen kann – deshalb ist es wichtig, Matratzen zu testen und sich die Option offenzuhalten, dass man sie nach ein paar Tagen noch umtauschen kann. Manche Matratzen haben auch unterschiedliche Liegenzonen mit verschiedenen Härtegraden – das kann sich lohnen, wenn man Seitenschläfer ist: die Schlafunterlage sollte an Schultern und Becken nachgeben. Aber auch Rückenschläfer liegen normalerweise nicht die ganze Nacht auf dem Rücken (vielleicht ausnahmsweise, wenn man so eine Treibsand-Matratze hat, wie in dem einen Hotel … da war jegliche Bewegung unmöglich).

Wichtig ist, dass man eine Matratze findet, auf der man sich wirklich wohlfühlt – und zwar die ganze Nacht.

Dormando, die diesen Artikel gesponsert haben, bieten einen online-Matratzenberater an. Da wird anhand einfacher Auswahlmöglichkeiten und Fragen: Mann/Frau/Kind? Körpergewicht? Schlafposition? Eventuelle Rückenbeschwerden? die passende Matratzen empfohlen. Und die kann man dann 100 Tage Probeschlafen um ganz sicher zu gehen.

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Das Beste für das Baby – und Milchen

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Das Beste für das Baby ist Stillen. Und zwar ausschliesslich bis etwa 6 Monate und zusätzlich mit anderer Nahrung bis etwa 2 Jahren. Aber … häufig klappt das aus irgendeinem Grund nicht. Ich weiss das, weil ich auch gekämpft habe. Mit Schlupfwarzen ist das nicht so einfach, ich brauchte Hilfsmittel, immer wieder hatte ich auch wirklich schmerzhaften Milchstau. Bei der Arbeit musste ich mich zurückziehen um abzupumpen, was doch recht Zeitintensiv ist. Ich habe es geschafft, bis 6 Monate – mit Müh’ und Not. Dann wollte Junior nicht mehr und ich bin (halb froh) auch auf eine Babymilch umgestiegen. Das kann man in der Schweiz (und auch Deutschland) zum Glück bedenkenlos und ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, oder das Gefühl, das Baby bekommt nicht alles, was es braucht.

Qualitätsmässig können wir hier sicher sein, dass etwas wie der Melamin-Skandal in China nie passieren wird. Deshalb kaufen heute Touristen aus asiatischen Ländern tatsächlich noch gerne ihre Milchen bei uns. Das ist ein beliebtes Mitbringsel.

Aptamil ist bei uns eine der gebräuchlichsten Marken. Die Firma (Milupa von Danone) ist bekannt dafür, dass sie zuverlässig und auch fortschrittlich ist. Die Babymilchen sind nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengesetzt – Aptamil waren auch die ersten, die Prebiotika in ihren Milchen einsetzten: das sind Stoffe, die die Vermehrung der guten Darmbakterien fördern und sie waren auch die ersten, die den Milchen LCP zusetzten: das sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf die Gehirnentwicklung und das Sehvermögen auswirken. Im neusten Produkt im Aptamil Profutura haben sie zusätzlich Lactose als Hauptkohlenhydrat – wie auch in der Muttermilch. Wie gesagt: die Milchen werden immer wieder neu angepasst nach den neusten Erkenntnissen und unterstehen ständigen Kontrollen der Ausgangsprodukte.

Grundsätzlich kann man die Anfangsmilchen (Pre oder 1) durchgehend nehmen, bis man keine Milch mehr geben will. Man muss nicht zwingend nach 4 oder 6 Monaten steigern auf die Folgemilchen. Man kann … zum Beispiel, wenn man das Gefühl hat, das Baby könnte etwas mehr vertragen, oder wenn die Abstände zwischen den Mahlzeiten sehr kurz sind und etwas „sämigeres“ gewünscht wird. Die Good night milk soll – weil sie noch dicker ist – länger anhalten und für ein besseres Durchschlafen sorgen. Schmecken tut das auch ganz anständig – zumindest was die normalen Milchen angeht. Die HA-Milchen, die ich bisher probieren durfte sind oft eher … bitter, was an der zusätzlichen Hydrolisierung der Milchproteine liegt. Grundsätzlich: je kleiner (hypo-allergener) desto mehr Bäh. Gut, Babies „kennen“ das noch nicht anders, also wird das trotzdem häufig gut genommen. Ausserdem gibt es noch eine ganze Reihe von Spezial-Milchen, für Probleme wie das „Görpseln“, Reflux, Koliken, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall und Verdauungsprobleme allgemein. Alle ersichtlich hier: http://www.aptaclub.ch/de/produkte

Das ganze Thema rund ums Stillen und Babymilch gibt immer wieder Fragen auf. Aptamil bietet da interessanterweise da eine Seite und eine Telefonnummer an, wo man sich als Schweizer Mutter melden kann und Fragen rund um die Ernährung des Babies kostenfrei von Müttern und Fachpersonen beantwortet bekommt: Aptaclub.ch . Auf ihrer Facebook-Seite findet man weitere Informationen.

Und das gibt einem doch auch ein gewisses Mass an Sicherheit und gutem Gefühl.

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sponsored post – I partnered with the brand to write this article but every word is mine

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