Weil heute mein Computer den Geist aufgegeben hat, könnte es ein Weilchen hier ruhiger werden, was neue Posts angeht. Jedenfalls, bis ich da wieder etwas habe.
Ich verdächtigte erst die wachsende Speicherbelastung durch mein neues Projekt, dass Word sich die letzten Tage immer wieder aufgehängt hat, aber jetzt lässt sich das Macbook gar nicht mehr starten. Das ist mistig … Mein ganzes Zeug ist da drauf. Nun … Ich hoffe mal, dass das backup mit der time machine, das ich noch gestern gemacht habe geklappt hat, ansonsten ist mein Projekt nämlich auch in Gefahr.
Morgen bringe ich noch das Preview für alle zum ansehen … Das geht noch (eine einfache Umstellung, die ich auch vom ipad auch machen kann).
Ansonsten drückt mir die Daumen, dass der genius das wieder hinbekommt.
:(

Uuuuuh… daumendrück :o
LikeLike
TimeMachine ist verläßlich und hat mich schon mehrmals gerettet. Damit wirst Du das ganze Sstem mit allem drum und dran wieder herstellen können, so wie es gestern war, incl. aller Dokumente, sobald der Mac repariert ist. Kopf hoch, der Genius schafft das !
LikeLike
Hoffnung!
LikeLike
Ich drück Dir auch feste beide Daumen und wünsche Dir, dass es sich „nur“ um einen Festplattencrash handelt (klingt zumindest auf den ersten Blick so). Dann kann man ja einfach die Platte rausnehmen, eine neue reinmachen, das Backup aufspielen und das Ding läuft wieder.
Ich hatte es in den letzten 10 Jahren auch zweimal, dass sich die Platte gefressen hatte. Seitdem bin ich ein fester Freund von automatisch im Hintergrund täglich erstellten Backups, die über das WLAN an ne Festplatte gesendet werden, die an meinem Router dran hängt. Kann ich echt empfehlen!
Nochmals die besten Wünsche! Wäre echt schade um Dein Projekt (und um Deine private Daten wie Bilder, etc.).
LikeLike
Ich hoffe auch, dass alles im Backup weiterlebt…
Mein 2007er MacBook starb bis jetzt auch zwei Tode – jedes Mal hängte sich die Festplatte auf. Das erste Mal mit einem deutlich hörbaren Surren, das zweite Mal ohne Vorwarnung. Im Apple-Laden (ich ging da jeweils zu IngenoData an der Güterstrasse, Basel) konnte jedes mal das MacBook via Netzwerkkabel problemlos aufgestartet werden.
Der Fall war klar – neue Festplatte rein, die externe Festplatte mit dem Time-Machine-Backup abgeben, und sie spielen das dann wieder drauf. Solange es eine herkömmliche Festplatte ist (nicht eine der modernen, schicken SSD), kostet das Ganze vergleichsweise wenig.
Man kann von Apples Wandel in den vergangenen Jahren halten was man will – aber sie haben mit Time Machine die Leute dazu gebracht, so ziemlich professionelle Backups anzulegen.
LikeLike
Alles Gute. Normalerweise kommt man mit einem Linux-Bootstick recht einfach an die Daten, im Zweifelsfall in einem anderen Computer. Nimm das nächste Mal was vernünftiges und nicht Apple, das reduziert die Probleme :)
LikeLike
…ich denke, dein Tipp nützt nur etwas bei einem Fehler im Dateisystem. Und da liefert Apple ja eine System-CD mit (neuerdings auch eine SD-Karte). Da drauf befindet sich das „Festplatten-Dienstprogramm“, welches dasselbe tut wie das fsck des Linux-Live-USB-Sticks.
LikeLike
fsck hilft nur etwas bei (mittlerweile sehr, sehr seltenen) inhaltlichen Dateisystemfehlern. Der Standardfall ist jedoch, dass entweder das Betriebssystem kaputt ist (Windows verweigert gerne mal den Zugriff auf die eigenen Dateien nach der Neuinstallation) oder ein Hardwaredefekt vorliegt. Solange die Festplatte noch dreht, habe ich bisher aus jeder mit mehr oder weniger Aufwand noch Daten rekonstruieren können. fsck ist dabei übrigens so ziemlich das letzte Werkzeug was ich einsetzen würde, weil es massiv liest (unglücklich bei gerade kaputtgehender Hardware) und weil es schreibt, das kann schnell alles nur noch schlimmer und aus noch intakten Dateien Datenmüll machen.
Wenn es kein anderweitig behebarer Hardwarefehler ist, würde ich die Festplatte als erstes ausbauen (sofern bei Apple überhaupt möglich) und an einem anderen Rechner so vollständig wie möglich kopieren. Danach kann man Reperaturversuche wagen, entweder mit dem Image oder direkt mit der Festplatte. Das ist der Vorteil von Computern gegenüber Menschen: Man kann den Patienten vor der Behandlung klonen ;)
LikeLike
Seit 2007 habe ich meinen MacMini jetzt und ausser, dass ich ihn regelmäßig von innen putze, weil jeder Computer irgendwann mal innen einsaut, hatte ich noch keine technischen Probleme damit, weder Abstürze noch sonstwas. Das stellt mich sehr zufrieden – meine Ma nutzt ihren Laptop nicht so häufig und wenn auch eher für Onlineeinkäufe und Kartenspiele, ab und an mal für Druckaufträge wie Postmarken – sie hat ein Linuxsystem. Ihr PC ist aus dem Jahr 2012, hängt regelmäßig und das obwohl ihr PC sowohl weitaus jünger ist, als auch weniger genutzt wird, was den Datenschrott oder die Hitzebelastung betrifft. Ich für meinen Teil werde weiterhin Mac nutzen und nicht auf Linux zurück greifen, denn anscheinend hängt das Betriebssystem genauso oft, wie mein damaliges Windowssystem. Ich bin also die andere Seite – dieses „nutze lieber dieses oder jenes“ ist ein Kampf der Giganten und bringt rein gar nichts. Jeder sollte mit dem PC und System arbeiten, mit dem er am besten klar kommt und zufrieden ist. :)
@Pharmama: Ich wünsche dem Apfel gute Besserung und dir, dass der Schreck sich bald wieder legt und deine Daten alle wohlbehalten auf der Zeitmaschine gelandet sind!
LikeLike
Daumen drück
LikeLike
So ein Mist.
Deshalb speichern wir daheim alles konsequent parallel auf dem PC und auf einer externen Festplatte.
LikeLike
Jaa … Die Festplatte ist kaputt. Die wird ausgetauscht und dann hoffe ich, dass mit dem Backup wieder alles wieder drauf kommt.
LikeLike
Super! :)
LikeLike
Freue mich sehr für dich!
LikeLike
Freut mich, wenn der Rechner bald wieder läuft. So ein Backup ist echt Gold wert. Festplatten halten gewöhnlich im Betrieb nur etwa 5 Jahre durch.
Vielleicht noch ein Tipp: Lass Dir auf jeden Fall die defekte Festplatte vom Reparaturservice wieder aushändigen, falls Du die Platte nicht selbst austauschen solltest. Falls mit dem Zurückspielen des Backups etwas schieflaufen sollte, gibt es im Handel Adapter für 10-20 Euro, mit denen man eine Festplatte noch auslesen und Daten kopieren kann (man schließt sie dann quasi als externe Festplatte an den Rechner an).
LikeLike
Falls sie ihren Mägg dort gekauft hat (bzw. dort warten lässt), wo ich meinen gekauft habe, dann ist das Zurückspielen des Backups gratis. Dann machen die das.
Falls Pharmama die Festplatte auf Garantie ersetzen lassen will, dann kriegt sie die Festplatte nicht mehr zurück, was im Fall von Kundendaten etwas heikel sein dürfte. Das war zumindest bei mir so.
„Festplatten halten gewöhnlich im Betrieb nur etwa 5 Jahre durch.“ –> von Oktober 2007 bis Dezember 2013 hat mein Macbook ganze zwei Festplatten vernichtet. :) Falls man viel unterwegs schreibt und seinen Klapptopf entsprechend viel herumträgt, dann wird die Festplatte schneller puttgehen…
stolz ist auf sein rdiff-backup Damit lässt sich auch der hinterletzte Datenmüll wieder rekonstruieren, sofern ich ihn nicht absichtlich gelöscht habe…
LikeLike
Exakterweise hält ne Festplatte auch laut Wikipedia 2-5 Jahre durch; bei mir waren es jeweils ungefähr 4 Jahre. Zwei Jahre erschienen mir nur selbst etwas kurz.
Ich möchte ungern diese leidige Diskussion zwecks Rechnertyp lostreten (ist ungefähr so sinnvoll wie die Diskussion, ob die Waschmaschine jetzt von Bauknecht oder von Miele ist).
Dennoch: Festplatte auswechseln geht auf nem PC eigentlich recht einfach: Man schraubt 2 Schrauben auf der Unterseite des Laptops auf, zieht die alte Platte raus und steckt ne neue Platte im Gegenwert von 50 Euro rein. Effektiv ist das ne Sache von maximal ner halben Stunde.
Wenn man kein Backup hat (wie ich bei meinem ersten Festplattencrash), kopiert man dann nach der Installation des Betriebssystems noch sämtliche Daten via USB von der alten Festplatte auf das neue System rüber.
Mittlerweile mache ich wöchentlich ein Image (inkrementell) und täglich ein Datenbackup (ebenfalls inkrementell) von meiner Platte, so dass sich das System relativ rasch rekonstruieren lässt. Und zwar notfalls (= z.B. nicht erkannte Virusinfektion) auf jeden Zeitpunkt (Image: wöchentlich; Daten: täglich) innerhalb des letzten Jahres.
Aber Du hast ja oben schon geschrieben, dass man auf nem Mac mit der TimeMachine da ein ganz schickes Werkzeug habt. Darum beneide ich die Apple-User (hier muss man sich sowas erst mal für 35 Euro noch dazukaufen, da das interne Backupprogramm von Windows echt Mist ist).
Die Platte würde ich mir aber auch bei Garantie aushändigen lassen und notfalls sogar etwas Geld dafür zahlen. Einerseits kann man bei einem unvollständigen Backup darüber wirklich noch weitere Daten rekonstruieren und andererseits (wie von Dir angesprochen) muss man nicht befürchten, dass private Daten bei einer anderen Person auftauchen.
Ich selbst würde eine von mir genutzte Festplatte auf gar keinen Fall einer anderen Person überlassen. Nicht nur wegen Kundendaten, sondern auch wegen privater Urlaubsbilder, gespeicherter Kontoauszüge, meiner am PC erstellten Steuererklärung, usw.
LikeLike
Also. Festplatte ausgetauscht, Computer zurückbekommen. Time machine Backup aufgespielt. Läuft alles wieder – puh. Alle Daten noch da puuuh! … einzig Photoshop läuft nicht mehr. „Licensing for this product has stopped working“ – Na danke. Ich weiss ja, dass das eine ältere Version ist, aber so alt jetzt auch nicht mehr. Von der neuen Cloud Version bin ich alles andere als begeistert – und die müsste ich natürlich neu kaufen … ah, mieten. Arrgh.
LikeLike
Glückwunsch!
Probier mal GIMP aus, die kostenlose Photoshop-Alternative. Die Bedienung ist etwas anders, aber für vieles kann es problemlos mit Photoshop mithalten.
LikeLike
was ich hier vor allem benutze (neben dem Zeichnen mit Ebenen) ist die „Save for web“ Funktion … hat GIMP eine, die da einfach / gut ist?
LikeLike
Hmmm….
Es gibt da einen Plugin: http://registry.gimp.org/node/33
Du benutzt ja aber sowieso JPG für deine Cartoons, oder? Da deine Cartoons aber sehr wenige Farben haben (nur eine Handvoll Graustufen), kannst du sie gleichals GIF oder PNG abspeichern, die Dateigrössen sind dann auch bei voller Auflösung minim.
Im Gimp würde ich dann folgendes machen:
–> Colors –> Posterize (das setzt die Anzahl Farben herunter)
–> Export as… –> PNG.
Ein A4-grosses Bild mit 300 dpi Auflösung und bloss 16 Farben (bei deinen Cartoons völlig ausreichend) ist als PNG-Bild sicher nicht grösser als 100 KB.
LikeLike
Wenn es nicht so sehr um Bildbearbeitung, sondern spezieller ums Zeichnen geht, kann man auch Krita nehmen:
https://krita.org/
Die Version für Mac OS X ist aber bislang noch nicht wirklich stabil.
Aber das Tolle ist ja – Mac OS X ist eigentlich nichts anderes als eine Art Linux. Unter der Motorhaube jedes Macs schnurrt eine Variante des Betriebssystems FreeBSD. Und so ist zu erwarten, dass immer mehr und immer mehr nützliche Werkzeuge von der Linux-Community in Richtung Mac hinüberschwappen.
Wenn ich gerade viele, viele Fotos geschossen habe, und die gerne jemandem schicken will? Also, damit diese Person sich einfach die Bilder angucken und die besseren Fotos dann „nachbestellen“ kann?
Okay, wie macht man das mit 300 Bildern, jedes mit etwa 4600 x 3500 Pixel?
Das Verzeichnis kopieren, und dann im Terminal „mogrify -resize 1500×1500 -quality 50%“, und dann mit der Maus alle Bilder ins Terminal rüberschaufeln, auf enter hauen, und schon bald sind alle Bilder bereit.
Solche Programme auf der Kommandozeile gibt es sehr, sehr, sehr viele. Besteht schon mal so eines, dann ist es dann relativ leicht, dafür noch eine schöne Benutzeroberfläche zu basteln.
LikeLike
Fürs Zeichnen bietet sich auch Inkscape, ggf. mit Sozi-Plugin an.
Unter Ubuntu liegt diese Funktion mit einem Tool und diversen Optionen im Rechte-Maustaste-Menü. Normalerweise kannst Du unter jedem Linux jedes Linux-Tool benutzen. Apple hat zwar z.T. sehr komische Anwandlungen was die systemseitig unterstützten Technologien angeht, aber auch das lässt sich durchaus beheben. Im Zweifelsfall einfach die Linux-Version nehmen, kompilieren (sind meist nur 2-3 Befehle die typischerweise im INSTALL- oder README-file stehen) und ausprobieren.
LikeLike