Eine junge Frau kommt in die Apotheke und fragt schüchtern, ob wir etwas haben, das ihre Innereien etwas beruhigt.
Bei genauerem Nachfragen (Was? Wo? Seit wann?) stellt sich heraus, dass sie letzte Nacht versehentlich „wärmendes Massageöl“ benutzt hat, statt Gleitmittel.
Und jetzt „fühlt es sich an, als brennt da ein Feuer“.
Hoppla.
Dabei gibt es heute doch so nette anregende Gleitmittel … seit neustem auch noch mit Cannabis-öl (allerdings nur in Kalifornien, mit Arzt-Rezept und Ausweis für „medizinisches Marihuana“ – und dann kostet es noch fast 90 Franken pro 30 ml)

Wie haben Sie der Frau geholfen?
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Sie braucht wohl eher was für die Augen, dass sie nicht noch anderes „verwechselt“! Könnte ja schlimm enden!
MlG christa
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Wieso, im Dunkeln…!
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Macht „Medizinisches Cannabis-Gleitgel“ irgendeinen therapeutischen Sinn, oder ist das tatsächlich nur ein Lifestyleprodukt auf Pseudorezept von cannabisfreundlichen Ärzten?
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Keine Ahnung.
Aber wenn die Mumu so schön chillen kann ist der Patientin ja geholfen…
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solange sie nicht Capsaicin-Salbe erwischt hat gehts ja noch…
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Nun so etwas ähnliches hat es in den wärmenden Massagegels ja eben auch drin.
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abwaschen war keine Option? :p
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Öl abwaschen? Na viel Spaß beim Schrubben. Autsch, so oder so…
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Aber sicher – erste Empfehlung. Und zwar (ausnahmsweise) mit Seife respektive Intimduschmittel. Dann mit etwas nicht-brennnendem nachfetten.
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Oha. Mit Spülen dürfte das ja auch nicht so einfach zu beseitigen sein …
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Ich glaube den Fehler macht sie so schnell nicht mehr… und eventuell hatte er ja auch noch seine Freude damit ;-)
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Oh ja – nur das wissen wir nicht … :-)
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Ich hatte gestern einen Kunden mit Rezept über „Aconit Schmerzöl“.
Wird bei schmerzhaften Verspannungen verwendet, enthält u.a. Champhora. Wie sich im Gespräch herausstellte, hätte er aber die „Aconit Ohrentrpfen“ haben sollen… Gut, dass wir darüber gesprochen haben.
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Ui. SEHR gut, dass ihr darüber gesprochen habt! ;-)
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Ich hatte vor Jahren einmal eine wärmende Salbe verwendet gegen Muskelverspannungen im Nacken. Finalgon extra stark. Wir hatten auf einer nicht-mehr-ganz-Jugend Freizeit auf der Fahrt alle etwas Zug abbekommen(*) und ein guter Freund borgte sich die Salbe zur Behandlung seines Rückens.
Seine Freundin war auch dabei und – trotz mündlicher Warnung von mir und Beipackzettel – hat er sich die Hände wohl nicht sorgfältig genug gewaschen. Jedenfalls sind wohl geringe Mengen an empfindliche Stellen gelangt.
An die Diskussion anschliessend (ich war Schuld, zumindet etwas) musste ich gerade spontan denken.
(*) Chor: Zugluft und Noten halten ist keine dauerhaft gesunde Kombination. Notenstände gibt es NIE genug.
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