Sind Sie noch dran?

Mal wieder das Telefon.

„Sind sie noch dran?“ Sollte man nach einem Unterbruch ja nicht sagen. Manchmal kann ich mir das allerdings nicht verkneifen. Allerdings kombiniere ich das meist mit: „Sind Sie noch dran? Danke für’s warten.“

Aber letztens war ich morgens wohl doch noch etwas müde, denn als ich wieder den Hörer aufnahm, habe ich gesagt: „Sind Sie noch wach?“

Ups.

10 Kommentare zu „Sind Sie noch dran?

  1. Na das geht doch noch. Mein schlimmster unbedachter Versprecher in der Apotheke war, als ich auf dem Weg zu den Schubladen zu einer Dame sagte: „Ich besorg´s Ihnen grad von hinten!“ Zum Glück haben wir inzwischen einen Lagerautomaten.

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  2. Auch auf die Gefahr dass ich mich anhöre wie ein alter Oppa (und ich bin erst 27):

    Ich bin dieses Neusprech so leid. Damit zieht man sich doch nur Sensibelchen heran, die bei jedem ehrlich Satz, der nicht in Zuckerguss ertränkt wurde, beleidigt sind. Das macht dann jegliche effiziente Kommunikation unmöglich.

    *grummelgrummel*

    So, Rant vorbei ^^

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      1. Danke. Was mir noch einfällt – wenn man sie lange genug behandelt als wären sie Könige, denken die Kunden irgendwann, sie wären wirklich welche und verhalten sich so.

        Nicht falsch verstehen, ich will damit nicht sagen, dass man Kunden wie Dreck behandeln soll. Eher, dass man inzwischen leider dazu neigt, vom goldenen Mittelweg in die Kunde-muss-betüddelt-werden-Ecke abzudriften.

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