Spaaaannend

Ihr kennt den Patienten. Derjenige, der eigentlich fertig ist mit seinem Einkauf / seine Medikamente bezogen hat und der einem unbedingt noch etwas sagen muss. Er fängt an mit: „Um es kurz zu machen … „ und fährt dann fort, eine kurze Geschichte wirklich, WIRKLICH lang zu machen.

Ich will nicht sagen, dass es nicht interessant war.

Es ging um seine Versicherungsprobleme und sie enthielt viele Aktion-Aussagen, wie „Ich habe angerufen … dann haben sie mir angerufen … und der Arzt …“

….

10 Kommentare zu „Spaaaannend

  1. Solang die Apotheke leer ist, ist es ok und ich höre auch zu. Nur wenn dem NICHT so ist und ich schon sehen kann, daß der Kunde dahinter anfängt herumzutippeln, dann wird es schwierig. Nicht jeden kann man „abwürgen“, manche sind da völlig schmerzfrei und bemerken nichts. Da bleibt einem nichts anders übrig, als sich dann beim nächsten Kunden zu entschuldigen.
    Tatsache ist ja, daß wir manchmal nur noch die einzigen sind, die zu hören …..

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    1. So siehts aus.
      Mich nervts auch manchmal und dann denke ich daran dass ich vielleicht die Einzige bin die ihm/ihr heute zuhört.
      Und bei den Kandidaten die weder einsam sind noch Apothekenbezogene Fragen haben sondern einfach nur einen Laberflash wenden wir den guten, alten Telefontrick an.

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  2. Was, deine Apotheke hat keinen Kaffee- und Kuchen-Ecken?

    Klar, dann müssen die Leute halt an der Theke ihre Geschichten loswerden. :)

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  3. Hmm, hmm, hmm. Wenn die Apotheke leer ist, erzähl ich meiner Stammapothekerin auch gern mal kurz, was hier so gesundheitlich los ist, auch von den Krankheiten meiner Tiere ( die auch von dort öfter Medis bekommen). Allerdings halte ich mich immer kurz und dachte, solche Geschichten machen den Apothekeralltag interessanter. Würde mir jdfls so gehen. Aber jetzt bin ich verunsichert….

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    1. Nichts gegen kurze Geschichten auch neben der Arbeit – so lernt man die Leute auch besser kennen.
      Aber – halbstundenweise das gleiche zu erzählen? Gähn.

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    2. Nein, da verstehst Du was falsch! Wir hören idR gerne zu und plaudern auch gerne mit den Leuten, besonders, wenn es um „Kunden“ (auch und besonders tierische) geht, aber es muß zur richtigen Zeit sein und vor allem sollte es nicht ewig gehen. Du merkst ja, ob die Apotherkin/PTA ruhig stehen bleibt und weiter nachfragt, oder eben nicht. Nur daß die Apotheke grade leer ist heißt bei uns nämlich noch lange nicht, daß wie nicht „hinten“ einen riesigen Berg Arbeit hätten. :-)
      Du sagst ja, daß Du Dich kurz hältst – dann freut sich Deine Apotheke sicherlich über Deine netten Worte! Ich tät es jedenfalls.

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  4. Ach ja, das ist immer schwierig. Bei den alleine lebenden Senioren gibt es viele, die den ganzen Tag niemanden zum reden haben, da muss man fast zuhören.
    Das wird in den nächsten Jahren mit immer mehr Senioren sicher auch nicht besser.

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