Fasnacht in dr Abideeg

Andrea sendet mir diese Bilder von der Basler Fasnacht – offenbar ein Besuch einer Schnitzelbank in der Schifflände Apotheke.

Ihren Text lasse ich mal unübersetzt – So wie ich das sehe ist das echtes Baseldeutsch :-)

Villicht kasch Du die Bilder vo dr Fasnacht au no bruuche. Mir sinn gescht z’Oobe bim Gässle an dr Schiffländi-Abideegg verby ko und hänn dä Bangg entdeggt, wo in dr Abideegg gsunge het. Mr hänn laider nid yyne kenne, will dr Ruum gstoosse voll und d’Dyyre gschlosse gsi isch (d’Zueschauer hänn sich hinter dr Handgräämeeduube gstaaplet) – schaad! Ass es sich um e Abideegg handlet, gseht me an dr Usslaag ainewäg ganz guet… :-)

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nicht ganz derselbe Dialekt wie bei mir, aber … seid ihr jetzt nicht froh, dass ich in Hochdeutsch schreibe? (Naja – fast).

16 Antworten auf „Fasnacht in dr Abideeg

  1. *gg* also.. wenn ich es mir gaaaaanz langsam und laut vorlese, könnte ich erahnen, was es heißt. Liegt aber nur daran, dass ich auch regelmäßig den Sonneberger Dialekt entwirren muss und der ist noch um einiges „schlimmer“ *gg*

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  2. Ich hab’s sogar verstanden, konnte es recht zügig durchlesen!
    (Und das, obwohl ich aus Norddeutschland komme und bisher nur mal als Kind einen Nachmittagsausflug über die Grenze der Schweiz gemacht habe – also de facto keinerlei Erfahrungen mit der Sprache.)

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  3. Also ich will ja nicht behaupten, dass ich das spontan korrekt aussprechen (oder gar solche Sätze selber „konstruieren“) könnte, aber verstehen kann man das doch ganz gut, zumindest die meisten Worte… (meent dazu ma de Urberliner und Saupreuß Jedankenknich) :-D

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  4. Ich find das ganz gut verständlich, auch wenn es sich natürlich nicht ganz so flüssig liest wie Hochdeutsch.
    Aber ich komm ja auch aus dem Badischen, das ist ja nicht so weit entfernt…

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  5. Gut, dass ich es nicht aussprechen muss. *g* Aber verstanden habe ich es auf jeden Fall. Ohne zusammenreimen. Bin ursprünglich aus Freiburg/Brsg.. Hab auch heute noch Internet-Freunde in der Schweiz, die im Dialekt schreiben.

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  6. Hey, das verstehe ich sogar halbwegs. Und dabei ist mir diese Sprache völlig fremd *kicher* Immerhin komme ich aus Thüringen und das ist ja ne ganze Ecke weit weg.
    Trotzdem: Da hat mir der Dialekt in meinem Heimatdorf mehr Probleme bereitet, als wir dort hin gezogen sind. Wobei- lesen und hören sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Was heißt denn eigentlich „Bangg“? Feier? Bank?

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    1. Bei der „Bangg“ handelt es sich um eine Schnitzel-Bank. Das ist die übliche Bezeichnung für ein kurzes (meist spöttisches) Gedicht in Versform sowie für die vortragende Person/Gruppe selbst. Die Verse werden traditionell oft gesungen und manchmal mit (wenig!) Instrumenten begleitet. Oft werden Schnitzelbänke bei Geburtstagsfesten oder Hochzeiten vorgetragen. Und sie sind auch ein wichtiges Element der Basler Fasnacht.

      Für weitere Informationen siehe Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Schnitzelbank_(B%C3%A4nkelsang)

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  7. Lesen ist kein Problem. :) Gesprochen ist es eine andere Gesschichte. Aber die Ähnlichkeit zu dem, was unsere Vorarlberger so schreiben / reden ist schon groß!

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  8. Also,
    bevor du nun umschwenkst und in schwyzer Deutsch schreibst: ja, ich bin ganz froh drum. Auch, wenn ich wohl alles entziffern und „übersetzen“ kann. Es dauert mir aber einfach zu lang … ;)

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