Mann in der Apotheke: „Ich muss Vivotif nehmen. Jetzt habe ich versehentlich die mitteler Kapsel am ersten Tag genommen – ist das schlimm?“
Pharmama: „Nein, da ist in allen dasselbe drin. Kein Problem.“
Vivotif ist die Schluckimpfung gegen Typhus. Eigentlich eine Seltenheit: eine Schluck-Impfung. Sie kommt in 3 Dosen – und einem Info-Blatt, weil es wichtig ist, die richtig zu nehmen (das Info Blatt sieht ähnlich aus wie das oben, nur bei uns in deutsch/französisch/italienisch). Nämlich: 1 Stunde VOR dem Essen. Unzerkaut und ungeöffnet. 1 Kapsel am ersten Tag, 1 Kapsel am 3. Tag und 1 Kapsel am 5. Tag.
Aber welche Kapsel aus der Packung man wann nimmt … das ist Wurst.


Aber irgendwie ist das eine sehr süße Frage.
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Ja, irgendwie süss, und mir 1000 mal lieber als die Alleswisser, die sich einen feuchten Kehricht um Hinweise scheren, aber zum meckern kommen, wenn die Nebenwirkungen zu stark werden oder das Medikament nicht wirkt.
Abwegig ist die Frage zudem nicht, schließlich gibt es tatsächlich Präparate mit unterschiedlichen Tabletten wie die Antibabypillen oder die beim Zahnarzt beliebten Dolomo. Allerdings sind die praktisch immer unterschiedlich farbig.
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Cool! Warum gibt es das so selten? Der Gedanke, nie wieder zum Impfen zu müssen, ist ja schon verlockend…
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Weil in den meisten Fällen durch orale Aufnahme eines Impfstoffes genau das Gegenteil von dem was man Erreichen will eintritt.
Das nennt man orale Toleranzinduktion und sorgt dafür dass man normalerweise immunologisch nicht auf Nahrungsmittel reagiert (Allergien ausgenommen….). Daher sind Schluckimpfungen (soweit ich weiss) auch auf Magen-Darm Keime beschränkt (ja Polio wurde ursprünglich über das Trinkwasser verbreitet)
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Und … sie ist nicht super-effektiv, immerhin muss man die (bei Bedarf) jährlich wiederholen.
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Ach männo :(
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