Gute Idee für Eltern mit fliegenden Kleinkindern

Das finde ich mal eine süsse Idee :-)
Fliegen mit kleinen Kindern ist nicht lustig. Weder für die Eltern, noch die Umwelt. So eine Vor-Entschuldigung wäre doch was:

„Hallo, wir sind Zwillinge auf unserem ersten Flug und wir sind erst 14 Wochen alt.Wir versuchen uns von der besten Seite zu zeigen, aber wir wollen uns im Voraus entschuldigen, falls wir unsere Nerven verlieren, uns erschrecken, oder unsere Ohren schmerzen. Unsere Mama und Papa (aka unsere tragbare Milch-Maschine und unser Windel-Wechsler) haben Ohrenstöpsel zur Verfügung, falls sie welche brauchen. Wir sitzen alle auf 20E und 20F – wenn sie kommen wollen und ein Paar holen. Wir hoffen, Sie haben einen grossartigen Flug!“

19 Antworten auf „Gute Idee für Eltern mit fliegenden Kleinkindern

  1. Herrlich! Da kann man doch gar nicht böse sein,oder?
    Schön zu sehen, dass Eltern sich da Gedanken machen im Vorfeld (obwohl eigentlich nicht nötig).
    Habe selber twins – wir sind aber erst mit 4 Jahren erstmalig geflogen.

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  2. Sowas ähnliches kenne ich von Partys… da entschuldigt man sich mit Schokolade oder einer Flasche Wein schon im Voraus bei den Nachbarn, dass es abends ein bisschen lauter werden kann. Am besten gleich mit der Einladung, doch selbst vorbei zu kommen, wenn sie nicht schlafen können (machen sie dann eh nicht, aber das gehört zum Plan).

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  3. Oh Gott, da werden schreckliche Erinnerungen wach… 8-stündiger Flug von Washington DC nach Frankfurt mit 4, ich wiederhole 4(!!) Kleinkindern unter einem Jahr…
    Ich bin wirklich kinderlieb, aber das war echt der Horror!

    Ich bewundere deshalb Kindergärtner/Innen und Grundschullehrer/Innen…ich könnte den Job nicht machen. Spätestens nach 2 Tagen würde ich entweder mich selbst oder die armen Kinder um die Ecke bringen… ;-)

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  4. Herrliche Idee. Mit einer guten Idee, wenig Geld und etwas Arbeitseinsatz effektiv böse Blicke oder Schlimmeres bekämpft.
    Wahrscheinlich erreicht man damit sogar, dass Mitreisende tatsächlich weniger genervt sind, wenn das Kindergeschrei plötzlich nicht mehr ganz so anonym ist.

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  5. Hm. Bin ich sehr altmodisch, wenn ich meine, daß so kleine Kinder nicht ins Flugzeug gehören? Auch nicht auf lange Autofahrten… nicht wegen der Mitreisenden, die wären mir da herzlich egal und müßten die Anwesenheit von Kindern schlicht hinnehmen – schließlich waren sie auch mal welche. Aber um der Kinder willen, was tut man denen da an!

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    1. Wenn es einfach um eine Ferien- oder Vergnügungsreise geht bin ich ja auch der Meinung, dass man sich sehr gut überlegen sollte, was man seinem Kleinstkind zumutet.

      Kommentare von mehr oder weniger wohlwollenden Menschen in der Hinsicht sind mir aber jetzt schon öfter etwas säuerlich aufgestoßen.

      Heute kann es einfach vorkommen, dass man auch den kleinsten Winzling unter Umständen sehr weit transportieren muss. Es geht einfach manchmal nicht andere. Die meisten Eltern tun sich so etwas nicht aus Spaß an, zumindest kein zweites Mal.

      Es wäre denke ich für alle das Beste, wenn man einfach erstmal zu Gunsten des „Angeklagten“ davon ausgeht, dass er die Situation 1. gerne vermieden hätten, er 2. sein Bestes tut um sie zu bewältigen und 3. auch lieber woanders wäre.

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    2. Nun ja, es soll Menschen geben, die weit weg von der Herkunftsfamilie wohnen, sollen die dann ein paar Jahre warten, ehe sie ihre Eltern mit den Kindern besuchen? Meine Mutter hat immer sehr darunter gelitten, dass sie ihre Mutter nicht mal einmal jährlich sehen konnte. Damals waren schon 1000 km eine Strecke fast wie zum Mond. Da gönne ich es den Menschen heute, dass Reisen machbar und erschwinglich sind, ob mit oder ohne Baby.

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      1. „Alles ist möglich, aber nicht alles ist gut“, so ähnlich stehts schon in der Bibel. Wenn die Kinder noch klein sind, sind doch meist die Großeltern auch noch rüstig; dann muß eben reisen, wer leichter reisen kann. Stundenlanges Stillsitzen ist für Kleinkinder die reine Folter.

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        1. Nicht alle Grosseltern sind rüstig. Meine Mutter hat sich schon vor 17 Jahren mit dem Fliegen schwergetan, damals war sie erst 62. Alles ungewohnt, der Trubel, fremde Sprachen, Anzeigen, die sie nicht verstand… Ohne uns „Kinder“ wäre sie aufgeschmissen gewesen.
          Ich habe übrigens noch nie erlebt, dass Kleinkinder wirklich ständig stillsitzen mussten auf langen Flügen (ausser während Turbulenzen, aber die dauern ja selten einen ganzen Flug lang).

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        2. Ich finde zwar auch nicht unbedingt, dass kleine Kinder unbedingt ins Flugzeug gehören, wenn nicht unbedingt nötig (Verwandte die zb nicht mehr so beweglich sind), aber die Bibel als Quelle, da schüttelt es mich eher. Vieles was irgendwo von uralt steht ist längst nicht immer richtig ;)

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          1. Du kannst ja gern sagen, was an „alles ist möglich, aber nicht alles ist gut“ verwerflich ist… ich bin gespannt.
            Einstweilen werfe ich ein, daß meine Eltern aus gesundheitlichen Gründen nicht reisen können, wir aber Säugling und Kleinkind keine langen Reisen zumuten – also habe ich meine Eltern seit Jahr und Tag nur über Skype gesehen. Glaube nicht, ich würde das alles nur so dahinsagen.

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    3. Da 14 Wochen alte Kinder oft sowieso noch nicht wissen, wann Nacht und Tag ist, und dass man Nachts schlafen sollte, ist das in diesem Fall herzlich egal. Ansonsten teile ich Ihre Auffassung, dass Kleinkinder und Babys nachts in ihre Betten gehören. Wobei man hin und wieder auch mal eine Ausnahme machen kann (wo Reisen, egal aus welchem Grund, einfach dazu gehören).

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  6. Abgesehen davon, dass ich das jetzt auch nicht prickelnd finde… ich bin selbst mit zwei Jahren im Fussraum geflogen, und laut meinen Eltern hab ich den gesamten Flug verschlafen (gesegneter Schlaf, offenbar, heut schaff ich das nur noch nach ner durchgemachten Nacht).
    Diese Entschuldigung hätt ich auch gern gehabt, beim letzten Flug der 2,5h dauerte, schrie ein Kind die komplette Zeit. Bis auf die 20 Minuten, wo es den Imbiss gab. Die *komplette* Zeit! Klang nach Schmerzen. Kann man da keine Zaepfchen am Flughafen kaufen? Wenn das Kind schon schreit, wenn wir den Flieger betreten, hat das nicht erst gerade eben begonnen. Ehrlich jetzt, das arme Kind hatte kaum mehr Luft zum Schreien (hat sie dann aber „leider“ doch immer wieder gefunden….)…

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  7. Ui, toll…. *gnarf*
    Muss ich mich nun als Mutter im Voraus entschuldigen, falls etwas sein sollte? Und sind die Meckerer/Genervten alle schon brav und still auf die Welt gekommen?
    Habe ich auf Flugreisen zu verzichten, wenn ich ein Baby/Kleinkind habe? Gibt ja mehr Gründe als Urlaub um in ein Flugzeug zu steigen.

    Ja, Babys/Kinder sind oft laut und nervig. Aber hey, die meisten Erwachsenen gehen mir auch auf die Nerven, na und? Nennt sich Leben in Gemeinschaft, wer das nicht will baue sich doch bitte irgendwo auf nem einsamen Berg ein Haus.

    Jeder von uns stört irgendwann mal jemanden. Das bleibt doch nicht aus, aber wieso ist das denn so schlimm?

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  8. @Cerise: Danke, bin genau Deiner Meinung! Auch wir Eltern und unsere Kinder haben eine Existenzberechtigung und das Anrecht unser Leben und unsere Ferien so zu gestalten, wie es uns am besten – und nicht den anderen – passt. Und wenn wir uns für Ferien am Meer mit einer damit verbundenen Flugreise entscheiden, ist das wie gesagt unser gutes Recht, egal was andere darüber denken, sagen oder schreien mögen ;). Wir dürfen uns von all den Nörglern nicht ins Bockshorn jagen, verunsichern und auch nichts verbieten lassen, im Gegenteil! Noch immer entscheiden wir als Familie was, wie und wann wir zusammen unternehmen wollen. All die Kinderlosen und Griesgramen, welche Kinder am liebsten aus dem öffentlichen Raum (ÖV, Geschäfte, Restaurants) verbannen möchten, sollten einfach mal bedenken, dass auch sie mal (laute) Kinder waren und nicht bereits als ruhige, brave, stille, lebenserfahrene und wohlerzogene Erwachsene auf die Welt gekommen sind. Kinder sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, sie gehören in unser Leben, unseren Alltag und unsere Welt und können statt Lärm- und Störfaktor eine Bereicherung für alle sein! Sie sind und bleiben unsere Zukunft, die Gäste und Kunden von morgen und lassen sich nicht einfach so „wegzaubern“, bloss weil sie einigen Nörglern nicht in den Kram passen. Mit etwas mehr Mit- und Füreinander statt Gegeneinander, etwas mehr gegenseitigem Leben und leben lassen und Geben und Nehmen, weniger Vorverurteilungen, dafür etwas mehr Rücksicht, Toleranz, Akzeptanz, Respekt, Geduld, Verständnis, Anstand, Lockerheit und gesundem Menschenverstand auf allen Seiten wird das Zusammenleben noch etwas friedlicher, harmonischer, gemütlicher und einfacher! Denn Platz hats für alle und jeden auf dieser Welt, auch im ÖV :)!

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