Ohrstöpsel

Einkaufen mit den Kopfhörern vom iPod in den Ohren: Ok.

Ein Rezept einlösen mit den Kopfhörern drin und mich jeden Satz, wenn ich die Medikamente erkläre wiederholen lassen, weil Sie mich nicht verstehen = Nicht Ok !

… aber Sie dürfen mich gerne anrufen, wenn Sie noch Fragen haben.  :-/

34 Kommentare zu „Ohrstöpsel

  1. Ich finde es alleine schon seltsam, dass viele Leute ständig Musik benötigen. Ohne kann man nicht mehr unterwegs sein…

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    1. ich denke, dass …
      … ab und an RUHE gut tut. (–> wenn man ständig einen (unnartürlichen) geräuschpegel um sich hat, macht das auf dauer krankt. burnout? stress für den körper und die seele.ständiger input kann nicht gut sein.
      … man seine umgebung hören sollte. hier in frankfurt werden regelmässig (!!!) menschen von der tram erfasst, weil die leute die tram nicht hören (dafür aber musik) und nicht richtig gucken. schade. ich habe im winter selbst zwei junge kopfhörerträger am schlawitchen gepackt und von der straßenüberquerung abgehalten. („achtung! stop!“ rufen bringt ja nichts)

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  2. Ich habe zwar auch andauernd Musik in den Ohren, wenn ich unterwegs bin, aber ich habe wenigstens den Anstand, die Kopfhörer aus den Ohren zu nehmen, spätestens, wenn ich an der Kasse stehe und die Musik ist im Geschäft auch nie so laut, dass ich nicht mitbekommen würde, wenn mich jemand anspricht, so dass ich reagieren, und die Kopfhörer aus den Ohren nehmen kann. Ich kann es nämlich auch nicht leiden, wenn ich mit jemandem spreche und der hat die Stöppsel noch in den Ohren.

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  3. Ich muss gestehen, ich habe so gut wie immer Kopfhörer in den Ohren, auch in der Apotheke – allerdings ist in solchen Situationen selbstverständlich die Musik aus und ich habe auch nie Probleme, die Leute zu verstehen. Bisher bin ich nie auf die Idee gekommen, dass das unhöflich sein könnte (eben weil ich alles verstehe und die Musik nicht läuft). Musik wirkt für mich „abschirmend“, Kopfhörer allein – ohne Musik, die läuft – haben diesen Effekt auch, allerdings in geringerem Masse. Rausgehen und Kontakte generell (also auch der Gang in die Apotheke) sind für mich immer mit Angst besetzt, das wird für mich durch das Tragen von Kopfhörern tatsächlich etwas einfacher.

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    1. Aber gerade wenn dir bewusst ist, dass du die Kopfhörer zur Abschirmung benutzt, ist dir dann nicht klar, dass es unhöflich ist, wenn du dich vor der Person abschirmst, mit der du dich gerade unterhältst?
      Klar, mit Musik an isses nochmal ne Nummer deftiger, das kommt dann nur noch knapp vor Finger in die Ohren stecken und Lalala singen.

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      1. Nein, weil ich selbst nicht genau weiss, warum Kopfhörer ohne Musik überhaupt abschirmend wirken; die Lautstärke der Umgebung jedenfalls wird dadurch so gut wie überhaupt nicht beeinflusst. Ist wohl Kopfsache. Ich fände es natürlich unhöflich, wenn ich den Apotheker (oder wen auch immer) deshalb nicht verstehen würde, klar. Das stört mich auch bei anderen. Solange man mich versteht, war es mir bisher egal, wenn das Gegenüber Kopfhörer in den Ohren hat.

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  4. Wenn ich zu Fuss unterwegs bin (was sehr sehr häufig vorkommt) hab ich immer Musik in den Ohren. Komme ich aber in ein Geschäft, schalte ich das Gerät aus und hänge mir die Kopfhörer um den Hals. Alles andere nervt mich selbst.

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  5. Genauso unhöflich finde ich übrigens Leute, die mit Handy am Ohr mit mir ‚reden‘ wollen. So wichtig kann es nicht sein, dass man eben auflegt und zurückruft.

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  6. Bei mir ist das immer ein Reflex sobald ich die Kassiererin begrüße automatisch mit einer Hanbdewegung den Kopfhörer (unterwegs habe ich den immer auf einem Ohr, damit ich noch ansprechbar bin) rausnehmen und in die Pullitasche stecken. Leider trage ich häufig im Sommer keinen Pulli – wird schnell peinlich *hüstel*

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  7. es gibt da diesen Witz mit der Blondine die sich weigert beim Friseur den Kopfhörer abzunehmen. Als es ihm zu bunt wird und er den Kopfhörer einfach abnimmt läuft die Blondine blau an und kippt vom Stuhl. Daraufhin ist der Friseur neugierig was es denn da zu hören gibt. Er setzt den Kopfhörer auf und hört: einatmen… ausatmen… einatmen… ausatmen…

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  8. Lass mich raten: Der Kunde kam nicht auf den Gedanken, dass er dich nicht versteht weil die Kopfhörer noch in den Ohren sind, oder?

    *HandvormKopfklatsch*

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  9. Was glaubst du, wie oft ich zu Hausbesuchen komme, auch oft Trauergesprächen, und da läuft der Fernseher… und ich muß dann erst darum bitten, daß der Ton abgedreht wird, weil ich sonst nicht verstehe, was mir die Leute sagen…

    So ganz persönlich habe ich auch kein Verständnis dafür, wenn sich jemand von morgens bis abends mit Musik berieselt. Daß das eine latente Soziopathie ausdrückt, ist in einigen Kommentaren schon deutlich geworden: man schirmt sich vom Rest der Welt ab, ist zwar physisch da, weigert sich aber, die anderen wahrzunehmen. Aber wie kann ein Mensch existieren, ohne zur Ruhe zu kommen, Stille um sich zu erfahren, zumindest dann und wann am Tag, und einfach nur zu sein? Musik, zumal wenn sie laut und stark rhythmisiert ist, wirkt nicht weniger bewußtseinsverändernd als chemische Mittel; wer ohne sie nicht sein kann, ist nicht weniger Junkie als ein Fixer oder ein Alkoholiker…

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    1. Also ich persönlich komme nur MIT Musik zur Ruhe :-) … denn Stille habe ich in einer Stadt wie Hamburg eh nie! Ich kenne Stille überhaupt nicht. Eigentlich gibt es auch garkeine Stille. Denn irgendwelche Geräusche sind immer vorhanden. Abgesehen vom Tauchen, Tauchen ist pure Stille und sehr entspannend. Aber nicht minder entspannend, als meine Lieblingsmusik :-)

      Ich habe wenn ich draußen bin immer Musik auf den Ohren, allerdings nehme ich sie ab sobald ich ein Gebäude betrete.

      Zu dem „Abschirm“-Thema fällt mir noch ein : Es kommt drauf an wovor man sich abschirmen möchte. Ich schirme mich,hauptsächlich, vor lautem Verkehr ab. Nicht vor Menschen ansich :-)

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        1. Ist n Bild, auf dem nichts als ein Kopfhörer zu sehen ist, und der Spruch:
          That moment when you remove your headphones and realize how boring is the real world.

          An den Russen: Auch in Hamburg gibt es Orte, wo mehr Stille herrscht als in Kopfhörern voller Musik. Musik, die nur an dir vorbeirauscht, ist ein Rauschmittel, aber keine Ruhe.

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          1. Alles ist Musik. Schön finde ich das Geräusch anfahrender Züge. Wie die Kupplungen ächzen, die Lokomotive summt…

            …oder das Geräusch von Luftdruckbremsen. Schön finde ich auch den „Lärm“ von Flugzeugen… zuerst laut, und dann verhallt es…

            Nur der Überdruss macht etwas zu etwas lärmigem, Unerwünschtem.

            Man kann auch den ganzen Tag Beethoven hören, und mit der Zeit wird das auch zu einem Lärm.

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            1. Das Pfeifen der Elektronik auf dem ET423… *lach* alles in Maßen.

              Nichts gegen Beethoven, solang es nicht der Beethoven meines Nachbarn ist… ;)

              Das Problem ist die Dauerberieselung, oder auch Dauerabfüllung. Wenns ohne die Lalla im Ohr einfach nicht mehr geht, dann ist man suchtkrank.
              Ein Glas Wein macht mich vielleicht beschwingt, und nach vier Glas Wein singe ich Counter, das mag angenehm sein – aber doch nur dann und wann und nicht ständig!

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  10. In einigen Kommentaren wurde eine musikalische Dauerbeschallung mit Rauschmitteln bzw. Rauschwirkung assoziiert, meist im negativen Sinne. Hierzu ein allgemeiner Gedanke:

    Ich glaube, dass es keine Lösung ist, Menschen Rauschmittel nur zu verbieten oder zu fordern, dass kein Konsum mit diesen Mitteln stattfindet; vielmehr sollte die Gesellschaft sich so verändern, dass kaum noch Menschen überhaupt ein Verlangen nach Rauschmitteln haben.

    Das sind meine 50 cents

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  11. kopfhörer im/am ohr finde ich dem dienstleister (hier: apotheker) gegenüber sehr respektlos; auch bei sonnenbrillen (am besten verspiegelt) tu ich mich schwer. manchmal überlege ich mir, ob ich das auch einfach aus protest tun sollte: sonnenbrille auf die nase, knopf im ohr und rhythmisch mit dem fuß wippen ….

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  12. @wolfram „Wenns ohne die Lalla im Ohr einfach nicht mehr geht, dann ist man suchtkrank.“

    Wer schreibt das vor? Woher nimmst du diese Angemessenheit. Wenn wir so leben würden wie du willst, gäbe es keine Künstler und Freigeister

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      1. ich bleibe bei meiner Aussage, fast jeder gute Künstler stand unter Drogen… wie kann die Menschheit sich eigentlich anmassen, körpereigene Stoffe und Reaktionen als Droge darzustellen … so ein Schwachsinn

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        1. 1° scheinen wir verschiedene Ansichten darüber zu haben, wer guter Künstler ist. Sit – de gustibus non est disputandum.
          2° Auf der Schiene, die du gerade anfährst, ist auch Doping normal, weil es ja nur „körpereigene Stoffe“ sind, wenn auch im Übermaß… um der Höflichkeit willen sage ich nicht, was ich davon denke, aber jeder halbwegs intelligente Leser deiner Ausführungen wird sich selbst seine Meinung bilden können.

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