Die Geschmäcker sind verschieden

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Ich selber mag Tabletten viiiiel lieber als die flüssigen Medikamente. Ein Grund dafür ist sicher der Geschmack.

Ich erinnere mich noch gut an früher, als ich Hustensaft nehmen musste.

Ich hasste ihn.

Lieber hustete ich den ganzen Tag (und die Nacht) als das Zeug zu schlucken.

Meine Eltern waren natürlich nicht der gleichen Meinung –  was sicher auch daran lag, dass sie gerne mal etwas geschlafen hätten – statt mir und meinem Husten zuzuhören.

So jagte mich meine Mama mehr als einmal mit dem Löffel Saft um den Wohnzimmertisch herum.

Noch heute mag ich den Geschmack von manchen Arzneimitteln nicht sehr, auch wenn es da Verbesserungen gegeben hat. Einmal ist mir ein Hustensirup in der Apotheke heruntergefallen. Das war ein Retro-Flash, Brrrrr! Famel – den gibt’s inzwischen nicht mehr. Das Zeug war eklig.

Darum frage ich auch im Normalfall nach, wenn eine erwachsene Person nach einem Sirup verlangt: „Soll es wirklich ein Sirup sein? Da gäbe es noch langwirkende Kapseln oder ersatzweise Tropfen….“

 

Mögt ihr Arzneimittelsirupe?

Wann hattet Ihr das letzte Mal einen und nach was hat das geschmeckt?

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98 comments on “Die Geschmäcker sind verschieden

  1. NK sagt:

    Ich hatte letztes Jahr Pentoxyverin Saft gegen Husten. Hat mir null geholfen, war aber lecker!
    Kapseln mag ich nicht. Ich schlucke ja auch sonst im Alltag keine unzerkauten starren Objekte und hatte, als ich Eisenkapseln schlucken sollte (zwecks Blutspende) massive Probleme damit, die Dinger runter zu bekommen. Mittlerweile gehe ich einfach seltener spenden und da haut der Eisenwert dann auch ohne Tabletten hin.

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    • Pharmama sagt:

      Hmmm… auch nicht gut. Dann schon lieber „nicht-gut-schmecken aber wirken“!

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      • NK sagt:

        Wenn ich so die anderen Antworten sehe: Könnte auch sein, dass Mucosolvan das leckere von beiden war. Ich persönlich bevorzuge gegen Reizhusten sowieso Schoki. Hilft auch nicht, schmeckt aber von allen freiverkäuflichen Mittelchen am besten 😉
        Und wenn’s wirklich schlimm ist, gehe ich selbstredend zum Arzt.

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  2. Oh ja, Ben-U-Ron-Saft!!! Der war so orange, lecker süß und hatte so ne Suchtwirkung. das war Ende der 80er.Mit dem Geschmack und der Farbe und Konsistenz wurde er aber vom Markt genommen, weil sich wohl zu viele Kinder an den Flaschen vergangen haben, hier bekomme ich ihn also nicht mehr!

    Heute habe ich hier Gastrotitol stehen, die sind wirklich, WIRKLICH eklig, da dreht sich einem Alles um. Dann Novalgin-Tropfen, die haben die Rezeptur verändert – vor drei Jahren noch waren die Dinger bitter, haben aber den Geschmack in Wasser so gut wie verloren. Heute schmecken die genauso eklig süß wie Mucosolvan-Saft, den ich als Kind schon nicht mochte. Zu süß, zu bäh! Und im Wasser verändert sich der Geschmack nicht wirklich, er bleibt einem nur länger am Gaumen haften *schüttel*

    Ich bin eh kein Mensch für Medikamente, nur, wenns gar nicht anders geht. Bei starker Migräne, bevorzugt dann, wenn ich arbeiten muss, geht nichts Anderes, ausser 600mg Ibuprofen, bevorzugt als Tablette. Bei Mensisbeschwerden helfen nur ab 25 Tropfen meine Novalgin… die Teile mag ich mir nicht in Tablettenform holen, sonst haut mein Mann sich die rein – er HASST Tropfen.
    Ich kann Aspirin inzwischen futtern, wie andere Leute Smarties, das zeigt keine Wirkung mehr. Nasenspray nehme ich nur ganz selten, mein Paps war abhängig davon. Und trotz des riesen Medikamentenvorrats, den ich hier horte und auch regelmäßig aussortiere, nehme ich selten was. Einfach, weils sonst auch kommt und geht, warum in den Körper eingreifen?

    Ansonsten lieber Pillen, ich habe eine Abneigung vor Löffelmedis. Meiner Oma ist mal ein Silberlöffel abhanden gekommen, weil ich den Hustensaft nicht mochte – der Löffel war der Medizinlöffel. Dumm nur, dass sie noch mehr Löffel im Hause hatte. 😀

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    • PeterLe sagt:

      Zum Ben-U-Ron-Saft: war 15 Monate in der Uni-Kinderklinik tätig und durfte als Zivi 12 (zwölf!) mal beim Magenauspumpen assistieren.

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    • Wild Flower sagt:

      Ben-U-Ron habe ich als Kind auch mal überdosiert, allerdings brav mit dem Löffel. Deshalb ging der Großteil daneben, während ich nachts schlaflos war und unbedingt regelmäßig meine Medizin nehmen wollte… es war also halb so schlimm. 🙂

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  3. Sisi sagt:

    Wenn ich die Wahl habe nehm ich immer Tabletten (oder halt Kapseln oder was auch immer) und wenn ich keine Wahl habe nehm ich erst gar nichts.
    Ich find die meisten Säfte so was von widerlich, dass eh nicht lange im Magen bleibt. Wenn ich mich zwingen muss etwas runterzuschlucken bleibt es meist nicht da. Ich erinnere mich nur ungern an unschöne Geschichten mit AAC Brausetabletten. 🙂

    Dann lieber geschmacksneutrale Tabletten mit n bisschen Wasser und fertig.
    Meine Mutter hat im Übrigen schon im ganz frühen Alter eingesehen, dass Saft bei mir keinen Effekt hat und tatsächlich schon ein kleines Kind lieber Tabletten nimmt.

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  4. cara sagt:

    Gibt es Ibuprofen in Sirupform auch für Erwachsene? Das wäre mal eine echte Überlegung… Ich finde nämlich diesesich schon im Mund auflösenden Tabletten furchtbar, gerade wenn mir eh schon übel ist (und wenn ich mal starke Kopfschmerzen habe, ist mir auch übel). Ich kriege Würgereizdavon. Da wäre mir der Geschmack eines Sirups im Vergleich vermutlich egal.

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    • Cora sagt:

      Der 4%ige Saft ist für größere Kinder und für Erwachsene geeignet, 200 mg Ibuprofen wären 5 ml, 400 mg entsprechend 10 ml, also ca. 1 TL oder ein EL. (Und eh jetzt Proteste kommen: Bitte abmessen mit der beiliegenden Dosierspritze und dann erst zur Einnahme auf den Löffel geben – jeder Löffel ist etwas anders vom Fassungsvolumen her …)

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      • Pharmama sagt:

        Guter Einwand. Löffel sind tatsächlich ganz schlecht zum abmessen. Laut Studien sind auch Messbecher nicht besser. Am besten geht es mit einer Spritze … das hat dann auch den Vorteil bei einer Eingabe bei Kindern, dass man es ein bisschen an den Geschmacksnerven vorbei spritzen kann.

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  5. Jay sagt:

    Uah, Sirup, Saft, Tropfen, Brausetabletten – welch ein Graus.
    Ich hab noch nie verstanden, warum das irgendwie angenehmer sein sollte als eine kleine Tablette zu schlucken, das geht wenigstens schnell. Mein letztes medikamentöses Geschmackserlebnis war Prospan Hustensaft und mich hat’s geschüttelt vor Ekel.

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    • Pharmama sagt:

      Hat man dich nicht gefragt, ob du was Nicht-Flüssiges willst?

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    • Mr. Gaunt sagt:

      Prospan ist aber noch lecker. Helix ist grauslich.
      Flüssigkeiten haben schon ihren Sinn. Es gibt viele Menschen, die Tabletten oder Kapseln schlecht schlucken können. Da sind Tropfen oder Sirupe ein Segen. Bei Kindern kommt die Dosierungsproblematik hinzu.

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  6. topspin85 sagt:

    Ich glaube, Mucosolvan ist/war eklig hoch drei. Das sah aus wie Himbeergrütze, und ich HASSE rote Grütze & Co.! Geschmeckt hat es so fies-industriell-süß, bäh!

    Ich kann mich allerdings auch noch an graue Vorzeiten erinnern, als ich sehr jung war – die DDR lag in ihren letzten Zügen -, da gab es extrem leckeren Hustensaft. Nicht zu süß, hat auch leicht nach Medizin geschmeckt, aber eben lecker. Den haben wahrscheinlich alle Kinder geliebt. Leider weiß ich halt nicht mehr, wie der hieß, vielleicht ist der Hersteller mit der Wiedervereinigung auch „abgewickelt“ worden, wer weiß…

    Heutzutage ist mir der Geschmack relativ egal. Meist nehm ich nur Tropfen bei Husten – bei anderen Sachen auch Tabletten -, aber der Geschmack ist nebensächlich. Solange es hilft, könnte es jetzt wegen mir sogar nach roter Grütze schmecken. Als Kind ist man eben wählerischer… 🙂

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    • topspin85 sagt:

      Nein, der himbeergrützfarbene war ein anderer. Komm nicht auf den Namen. Mucosolvan mochte ich aber auch nicht.

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    • Don sagt:

      Fagusan vielleicht?

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      • topspin85 sagt:

        Kann gut sein, oder Codipront – ich hab’s auch schon gegooglet, bin aber nicht 100% sicher, was es genau war. Geht aber offensichtlich nicht nur mir so, es gibt seitenlange Forenthreads zu diesem Hustensaft 😉

        Vielleicht war eine der Nebenwirkungen Gedächtnisverlust. Oder es war ein groß angelegtes Experiment der Regierung an der Bevölkerung, und damit keiner sich daran erinnern kann, wurden alle geblitzdingst… 😀

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    • Pharmama sagt:

      Ja, als Kind ist man wählerischer .. da versteht man auch noch nicht, dass etwas mies schmeckendes gut sein kann für einen.
      (Auch darum braucht es bei Kindern und Medikamenten immer die Mithilfe der Eltern…)

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  7. sakasiru sagt:

    Hmm, ich erinnere mich da an einen Hustensaft aus meiner Kindheit, den hab ich geliebt! Hab aber leider vergessen, wie der hieß. Ansonsten nehm ich lieber Tabletten oder Kapseln, weil viele Säfte wirklich mies schmecken. Am schlimmsten sind aber Brausetabletten, da hat man nicht nur einen Löffel voll im Mund sondern muss ein ganzes Glas voll runterwürgen. Ich hatte da mal ein Antibiotikum, 3x am Tag diese Plörre, uärghs!

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  8. Anja sagt:

    Ich bevorzuge ganz klar Tabletten, obwohl diese auch ab und zu nicht besonders gut schmecken. An flüssige Medikamente habe ich nicht besonders gute Erinnerungen… Meine Kinderärztin hat mir früher immer die Zithromax Suspension verschrieben, weil dies angeblich einfacher einzunehmen ist für Kinder.
    Meine Mutter musste jeweils eine Packung mehr beziehen, weil dieses widerliche Zeug mindestens einmal wieder hoch kam.

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  9. Diese Antibiotikasäfte, würg.

    Manche Firmen packen mir heute die Medis in Kapseln, die irgendwie gammelig schmecken…

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  10. als ich klein war, bekamm ich Fluifort (Kirschengeschmack)
    ich liebte ihn soooooooooo sehr! aber ich hasste einen anderen Syrup, ich erinnere mich nicht an den Namen, nur an der Flasche blau und lilla, drinnen war der Saft weiss. ich schàtze es war ein Antibiotikum, ich war intollerant oder allergisch: ich konnte sogar die Flasche nicht sehen, da es mir sofort ùbel war.
    so sollte mir Mami Spritze machen 😦

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    • Pharmama sagt:

      Hallo Perennemente 🙂 wurde dir von dem Sirup nur schlecht, oder hast Du tatsächlich einen Ausschlag und rote Haut bekommen?
      Nur das zweite ist eine Allergie, das erste ist …. persönliche Abneigung, würde ich sagen.
      (Den Link habe ich entfernt weil er nirgendwohin führte)-

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  11. Don sagt:

    Also Hustensäfte, die mir immer sehr gut geschmeckt haben, waren mit Thymian (Tussamag oder Soledum z.B.).

    Woran ich geschmacklich ganz schlechte Erinnerungen habe, sind die Novaminsulfon-Tropfen von ratiopharm, die dann auch noch sarkastischerweise einen Schriftzug „verbesserter Geschmack“ auf der Verpackung zu prangen haben.
    Metamizol selbst ist ziemlich bitter und ratiopharm hat da einen Himbeergeschmack dazu gepackt => beides zusammen schmeckt einfach nur widerlich.

    Aber eine Arzneiform, mit der man mich wirklich, wie Dich damals, Pharmama, um den Tisch jagen könnte, sind Nasensprays. Sowas versuche ich, so gut es geht, zu vermeiden.

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  12. Espumisan gegen Blähungen sieht aus (und hat eine Konsistenz) wie Sperma und schmeckt nach verfaulten künstlichen Bananen.

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  13. turtle of doom sagt:

    Ich muss so 7 oder 8 gewesen sein, als ich zum letzten Mal so einen Sirup trinken musste. Ich bin froh, es nicht mehr tun zu müssen…

    So eine Kindheitserinnerung sind auch die Ben-u-ron-Zäpfchen. Gibt es die eigentlich noch?

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    • Pharmama sagt:

      Die gibt’s durchaus noch.
      Bei meinem letzten Migräneanfall waren die meine Rettung, weil mir so schlecht war, dass die Tabletten nicht durch den Magen durch-wollten.

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  14. Irene sagt:

    „Mama um den Wohnzimmertisch jagte…“ – jetzt weiss ich, woher die Verballhornung kommt *g* (Schlaf Chindli schlaf, di Vater isch es Schaf, dini Mueter isch e Tintefisch u secklet ume Chuchitisch…)
    Ich hatte ja letztes Jahr ein längeres Gespräch mit einem Apotheker zum Thema Geschmack von Hustenmitteln, wir waren uns einig, wohlschmeckend gibt es einfach nicht.

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  15. flippah sagt:

    Ich hab als Kind mal einen sehr leckeren Hustensaft gehabt. Den habe ich dann ausgetrunken und daraufhin 2 Tage durchgeschlafen. Der Husten war auch weg. Seitdem haben meine Eltern eher auf Tabletten gesetzt.

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  16. Silke sagt:

    Ich finde Bronchicum-Hustensaft oder -Hustentropfen ganz okay. Ich bilde mir bei dem Saft immer ein, der legt sich wie ein Schutzfilm über die Bronchien. Ist vermutlich Quatsch, aber wirkt vielleicht als so eine Art Placebo-Effekt? Jedenfalls hilft er mir bei starkem Husten. Alle andere bekomme ich in Tablettenform.

    Unser Hund hatte einmal schlimmen Husten und bekam vom Tierarzt Kinderhustensaft verordnet. Der war sehr süß und den nahm er auch gern an. So gern, dass er noch lange danach immer wieder mal hustete und zum Medizinschrank hinschielte… es dauerte eine Weile, bis wir dahinterkamen, dass es nur daran lag, dass er den Saft so gern mochte.

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  17. féizào sagt:

    Ich kenne Hustensäfte auch nur als ausgesprochen lecker. Gerne mit Thymian oder Schneckenschleim (ja, wirklich!).
    Ich kann mich auch an einen leckeren Fiebersaft erinnern, ob das dieser Benuron-Saft war, weiß ich gar nicht. Aber ich hatte schon als Kind Respekt vor Medikamenten, daher hab ich da nie mehr von genommen, als erlaubt.

    Viel schlimmer finde ich den bitteren Geschmack von Tabletten wie Ibuprofen o.ä. Ich hatte lange Zeit Probleme, größere Tabletten runterzuschlucken und hatte die dann immer im Rachen kleben. Halbieren half auch nur selten.

    Übrigens, der beste Hustensaft ist m.E. Zwiebelsaft mit Honig oder Kandis. Klingt eklig, aber so lecker! Und helfen tuts auch. Glaub ich.

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  18. Cora sagt:

    Ganz klar mein „Geschmacksfavourit“ waren die diversen Antibiotikasäfte, mit denen ich als Kind gefüttert wurde, weil ich jede eitrige Angina mitgenommen habe, die um die Ecke kam.
    Und Schluss war erst, als die Mandeln rauskamen – Fazit: NIE mehr (als Kind) ein Antibiotikum 😉

    Jedes Mal, wenn ich für einen Kunden so einen Saft anmischen soll (und das passiert je nach Saison häufiger), krieg ich einen 1a-Flashback ! Die Nase hat ein seeeeehr zuverlässiges Gedächtnis !

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    • Pharmama sagt:

      Das geht bei mir ähnlich mit dem Flashback wie Dir – nur nicht bei den Antibiotikasirupen. Wir füllen für einen Kunden Lamictal Kautabletten in Wochendosette ab – und die riechen ganz genau wie die Traubenzucker, die ich immer nach dem Zahnarzt bekommen habe als Kind.

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  19. Vor über 10 Jahren, bei der Klassenfahrt nach Holland, hatte ich mal einen Hustensaft aus der Apotheke… irgendeiner mit einer großen Staudenartigen Pflanze vorne drauf, glaube ich mihc zu erinnern. Der hat TOLL geschmeckt, und sogar geholfen. Ich habe ihn nie wieder gefunden und weiß auch nicht, wie er hieß. Alles andere schmeckt nämlich normalerweise eklig. (Schlimmste Kindheitserinnerung: ein gläulich-weißer Penicillinsaft? vor ca. 20+ Jahren, so habe ich mir immer Motor-/Schmieröl vorgestellt).

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  20. Filinchen sagt:

    Ich fand als Kind Sanostol auch ziemlich widerlich, wegen der extremen Süße und der Konsistenz. Ich habe ihn aber gern genommen, weil ich vorher jedes Jahr von Oktober bis April Lebertran nehmen mußte. Das Gemeine und Teuflische daran war, daß ich das Zeug auch noch selbst aus der Apotheke holen mußte.

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  21. Körmes sagt:

    der letzte Saft war Prospan…ekelhaft!!! Abartig!! Mehr kann man dazu nicht sagen!
    Als Kind musste ich öfters Mucusolvansaft zu mir nehmen…den fand ich super lecker und hab es bedauert, wenn ich wieder gesund war!
    Aber der schlimmste Saft war der, den ich mal nehmen musste, als ich ca 3 oder 4 war. Sah aus wie Kaffee mit viiiel Milch und davon musste ich echt würgen. Der Geschmack und das Aussehen verfolgt mich heute noch in meinen Alpträumen!

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  22. Annanym sagt:

    Als Migränepatienten bin ich recht dankbar für Vomix Sirup (bei Übelkeit). Der schmeckt sogar einigermassen. ich glaube nach Marzipan. Tabletten brauchen zu lange, um zu wirken, und meist kann ich sie vor Übelkeit nicht im Magen behalten. Deswegen bin ich zum Beispiel auch ein grosser Fan von meinem Migränemedikament, das gibt es nämlich als Schmelztablette. Der Geschmack ist zwar furchtbar – das kommt davon, wenn man da Aspartan reintut, igitt – aber sie zergehen im Mund und ich spucke sie nicht gleich wieder aus.
    Es nervt mich in der Apotheke eigentlich immer, wenn ich gefragt werde, warum ich Vomix denn als Sirup haben will, der sei ja für Kinder und für Erwachsene gibt es doch Tabletten. Wenn mir schon so übel ist, dass ich kotzenderweise über der Schüssel hänge, wird die Tablette auch nicht drinbleiben. Der Sirup hat zumindest einigermassen die Chance, gleich anzufangen zu wirken.

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    • Pharmama sagt:

      Bei uns gibt’s Motilium lingual – für genau das Problem. Die nehme ich bei Übelkeit bei Migräne – und weil dann die Schmerztablette eine Chance hat, durch den Magen zu kommen.

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  23. Löwenzahn sagt:

    Als Kind habe ich das aufgelöste Alcacyl immer sofort herausgekotzt, weil es so widerlich war.
    Heute habe ich Mühe mit grösseren Tabletten ohne Überzug, so kriege ich beispielsweise ein normales Dafalgan kaum runter- der Würgereiz nimmt sofort Überhand. Kapseln oder kleine Tabletten gehen problemlos. Tropfen und Sirupe sind auch keine Favoriten, aber wenns sein muss…

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  24. Li sagt:

    Meine schlimmste Erinnerung ist ist das Wurmmittel. Meine Eltern haben das als Tablette bekommen und ich musste den widerlichen Saft trinken. Einmal roter und einmal weißer, beide waren ganz ganz übel.

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  25. Maria sagt:

    Als Sirup wurde nur Thymiansirup wirklich gerne getrunken, und als Tropfen hatte ich vor ein paar Jahren mal irgendwelche mit Codein, die waren auch ganz gut aromatisiert (Minze oder Thymian, weiß nicht mehr)

    Wie bewahrt man eigentlich angebrochene Sirups richtig auf, die gekühlt werden müssen? Als sehr kleines Kind (so mit 1 oder 2 Jahren) trank ich wohl mal in einem unbeobachteten Moment eine halbe Flasche Antibiotikum aus; damals gab es aber wohl noch nicht diese kindersicheren Deckel. Aber selbst heutzutage … ganz oben hinten im Kühlschrank, okay, aber mehr kann man da auch nicht machen, oder?

    Heutzutage Medikamente fast ausschließlich als Tabletten. Bei Kapseln bin ich – als Vegetarier – sehr zurückhaltend, weil die meistens aus Gelatine sind. Wird sich das eigentlich irgendwann ändern? Bin z.B. recht ordentlich laktoseintolerant, aber Laktase (zum auswärts Essen) habe ich bis jetzt nur in Kapselform gesehen.

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    • Mr. Gaunt sagt:

      Viel mehr als hinten und oben im Kühlschrank kann man nicht machen. Und auf keinen Fall irgendwelche Reste behalten. Bei den Antibiotika-Säften ist die Gefahr einer wirklich gefährlichen Überdosierung eher gering. Anders sieht das bei Paracetamol (z.B. Benuron) aus.
      Gute Alternativen zur Gelatine-Kapsel aus Cellulosebasis gibt es seit einigen Jahren und sie werden immer mehr eingesetzt. Allerdings sind diese teurer als Gelatinekapseln und bei Umstellung auf neue Kapseln werden sehr teuere Stabilitätsuntersuchungen fällig. Das lohnt sich dann gerade bei kleinen Produkten nicht, denn der Verbraucherdruck ist nicht sehr groß.

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  26. no0815girl sagt:

    Ich hab lieber Tabletten – ausser bei Hustensirup, da trau ich dem Sirup irgendwie mehr zu, obwohl ich auch da lieber Tabletten nehmen würde. Aber der Sirup beginnt bereits zu wirken, wenn er die Kehle runterrinnt. Brauche ich mal einen Tag Ruhe vom Husten, nehme ich auch Tabletten, aber für die erste Hustenerleichterung muss es Hustensirup sein. Vom Geschmack her bin ich auch kein Fan von medizinischen Säften. Ich mag schon keine Schokolade mit Vitaminen oder solches Zeug 😀

    Ansonsten bin ich Tabletten schlucken durch meine chronische Krankheit gewohnt. Praktisch ist, dass man das auch nach dem Zähneputzen tun kann, ein Sirup schmeckt dann definitiv eklig.

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  27. Beatrix sagt:

    Ich liebe Tussamag und selbstgemachten Honig-Zwiebelsaft. Mein Kind mag Prospan 😉

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  28. m. sagt:

    Schneckensaft!!!!!!! War eine kleine braune Flasche mit einem relativ schlichten weißen Etikett. und suuuuuuuuuuuuuuuuuperlecker!! Habe es als Kind geliebt!
    Als ich vor zwei Jahren dann einen wirklich ekelhaften Husten hatte (seit sehr sehr langer Zeit mal wieder) und in die Apotheke bin und es kaufen wollte, hat mich die PTA total entsetzt angeschaut 😦 „Schneckensaft? Ja IGITT“ und nein, sie kennt das nicht und kann es auch nicht finden oder bestellen 😦 Dabei ist das so gut gewesen! Und ja, anscheinend tatsächlich aus Schnecken….
    Als Alternative gab sie mir dann Mucosolvan mit, was elendsbitter war und wovon ich Herzrasen bekam. Also Schluss mit Hustensäften, stattdessen inhalieren und Tee mit Honig trinken 😉

    Was ich als Kind in flüssiger Form wirklich GEHASST habe waren die supertollen rosa Antibiotika gegen Angina, die ich ca. 3x das Jahr nehmen durfte *brrrrrrrrrrrr* Sowas bitteres ist einfach unzumutbar…

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  29. katrinelli sagt:

    Bin definitiv eher Tabletten-Fan, wobei meine KInder bei Säften zum Glück nicht mäkelig sind. Bronchipret (Thymian plus Efeu) schmeckt lecker. KIndheitserinnerung: Mixtura solvens, Hustenlöser mit Lakritzgeschmack – leeeeecker!

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  30. Librarian sagt:

    BEN U RON-Saft (auf den ich als Kind auch abgefahren bin) gibt es noch im Handel. Gab es bei uns bei Kopfschmerzen und Fieber.

    Als Kind habe ich lieber die Säfte als die Tabletten genommen, wenn es sein musste. Da ich oft Mittelohrentzündungen hatte, musste ich da immer mal wieder einen antibiotischen Saft nehmen, der milichig weiß war und nach Vanille geschmeckt hat.
    Überdosierungsgefahr war bei uns nicht wirklich gegeben, da mein Vater wie ein Schießhund über das Arzneischränkchen gewacht hat 😉

    Mittlerweile nehme ich lieber Tabletten, da diese problemloser unterwegs genommen werden können, bzw. besser in die Handtasche oder in meinen ohnehin schon vollen Rucksack passen.

    Was den Geschmack von Medikamenten angeht kann ich mich ganz gut zusammennehmen wenn’s auch mal ekelig wird. An meine Grenzen bin ich allerdings bei ziemlich dicken Amoxycilin(?)-Tabletten gekommen. Die waren 1. riiiiesig und 2. haben die so dermaßen gestunken – nach etwas, dass ich irgendwie immer mit Diesel-Treibstoff in Verbindung gebracht habe. Und das jedes Mal, wenn ich die nehmen musste. Zum Glück sind die Mandeln jetzt endlich raus und as Amoxy kann mir (hoffentlich auch weiterhin) gestohlen bleiben.

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  31. Ilana sagt:

    Nein – aber noch schlimmer sind Tropfen, da hab ich als Kind schon immer erbrochen (wegen dem Geschmack), selbst wenn es die auf Zuckerstückchen gab. Dafür konnte ich Riesentabletten schlucken. Heute muss ich ob klein oder groß danach was essen (ein Bissen reicht) – weil die Dinger im Hals stecken bleiben.

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  32. Kati sagt:

    Ich habe als junger Mann mal Tabletten gegen meine nervösen Magenbeschwerden bekommen. Die gab es damals cum Belladonna oder auch sine. Ich hatte die Version cum B. Die Dinger haben so herzerweichend Sch…… geschmeckt, dass ich mir jeden Morgen überlegt habe ob das
    Zeug einnehme, oder den ganzen Tag Schmerzen habe.

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  33. Marika sagt:

    Ich habe Dimetapp geliebt. Es gab noch einen anderen Hustensirup, dessen Namen ich nicht mehr weiss, er schmeckte irgendwie nach Anis – fand ich eklig.
    Als Erwachsene hatte ich Benocten in Tropfenform (die Tabletten gehören zu den ganz wenigen Tabletten, die mir irgendwie im Hals „steckenbleiben“, auch wenn das ja angeblich nicht möglich sein soll und ich sonst problemlos mehrere Tabletten und Kapseln auf einmal schlucken kann) – lecker, ganz im Gegensatz zum Sanalepsi. Zudem hatte ich mal den Deroxat-Saft (gut geeignet zum Ausschleichen) – dickflüssiges Etwas, das, wenn ich mich recht entsinne, angeblich nach Orangen schmecken soll.
    Was ich heute noch sehr häufig nehme ist Iberogast. Lecker ist es nicht, aber ich habe mich längst daran gewöhnt, immerhin hilfts.
    So richtig eklige Arzneimittel hatte ich, glaube ich, noch nie. Zumindest nicht so, dass ich es nicht hätte runterschlucken können.

    Warum sind eigentlich manche Tabletten aromatisiert? Die Ponstan-Filmtabletten schmecken nach Vanille. Die schluckt man doch sowieso direkt runter, wäre der Geschmack ohne Aroma direkt so eklig?

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    • Pharmama sagt:

      Ja, ist mir auch schon aufgefallen, dass die Ponstan nach Vanille riechen. Die Generika dagegen nicht – und die schmecken auch nicht übel (okay, ich lasse sie auch nicht im Mund zergehen) … warum das so ist, weiss ich also nicht, aber … so kann man zumindest auch mit Verbundenen Augen Original von Generikum unterscheiden. (Un-nötigerweise)

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    • Mr. Gaunt sagt:

      Der Geschmack muss nicht zwingend eklig sein, aber mit ein wenig Aroma (oft Vanille) und Süßstoff im Film macht man es empfindlichen Personen meist einfacher.
      Damit kann z.B. ein leicht muffiger Geruch oder Geschmack überdeckt werden. Andere Patienten mögen den im Mund leicht glitschigen Film nicht, der beim Herunterschlucken helfen soll. Auch da kann etwas Aroma den Igitt-Schalter im Gehirn ausschalten.

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  34. Pu sagt:

    Ich bekam vor einiger Zeit folgendes verschrieben: Amoxibeta 1000 mg Tabs. „Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen“. Erdbeer-Zitronen-Aroma (wer DAS als Erdbeer-Zitrone erkennt, leidet ganz sicher an höchstgradiger Geschmacksverirrung).
    Das schmeckt absolut scheußlich. Wird in puncto Ekelhaftigkeit höchstens von Lebertran übertroffen.
    Dagegen waren meine „Kindermedikamente“ damals wahrhaft köstlich. Hustensaft mit ziemlich würzigem Kräutergeschmack und Lutschtabletten mit Zitronennote, aber doch medizinisch genug, um nicht alle auf einmal …

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    • Merle sagt:

      Ich hasse die meisten flüssigen Medikamente. Irgendwie scheine ich sehr ausgeprägt bitter zu schmecken und selbst der süßeste Hustensaft (also laut anderen süß), schmeckt für mich nur bitter. Ganz schlimm fand ich Hustentropfen mit Codein. Die hätte ich am Liebsten gleich wieder ausgespuckt. Ich muss dann auch immer so halb gezwungen werden, sowas zu nehmen.

      Furchtbar waren auch die Korodin. Die schmecken so grässlich.

      Als ich meine Mandeln vor ein paar Jahren raus bekommen habe, hatte ich dann danach die Wahl zwischen Zäpfchen und Tropfen. Da ich Zäpfchen auch nicht unbedingt mag, hab ich dann einfach auf Schmerzmittel verzichtet.

      Von daher bin ich froh, dass es meist doch eine Alternative in Tablettenform gibt. Oder in Spritzenform. Mein Eisenmangel ist meist so schlimm, dass irgendwas Flüssiges oder Tabletten nicht helfen würden und deshalb bekomme ich so einmal im Jahr Eisenspritzen und ich bin sehr dankbar, dass ich da nichts trinken muss.

      Nur bei Mönchspfeffer, was ich zur Zeit nehme, überlege ich auf Tropfen umzusteigen, nachdem eine Bekannte (Hebamme) mir gesagt hat, dass die wohl besser wären und für den Kinderwunsch würde ich sogar Tropfen nehmen. 🙂

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    • Mr. Gaunt sagt:

      Zur Entschuldigung meiner Kollegen aus der Entwicklung muss man sagen, dass bei Amoxicillin es praktisch ausgeschlossen ist, eine gute Tablette herzustellen, die suspendiert schmackhaft schmeckt.
      Ein Gramm der Tablette ist schon Wirkstoff, da bleibt nicht mehr viel Platz für den Rest. Bei Trockensäften zum Auffüllen in der Flasche geht das besser.

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  35. delfinstern sagt:

    Mucosolvansaft fand ich als kind ganz lecker. Aber die Brausetabletten waren bäääh. Der Geschmack vom Wasser war dann extrem chemisch und meistens Geschmacksrichtungen, die ich eh nicht mochte (Brombeere oder der gleichen)
    Aktuell ist es verschieden, große Tabletten/Kapseln sind meistens nicht so toll. Grade wenn ich krank bin, hab ich meistens auch Halsschmerzen und da ess ich lieber flüssiges als hartes. Brausetabletten gehen gar nicht, Saft ist meistens ok. Man kann ja danach noch einiges Trinken, dann ist der geschmack nicht ganz so süß.

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  36. Lottea sagt:

    Ich habe als Kind „Pectocs“ oder so geliebt. Der war gegen Husten und war rosafarben. Der Geschmack war süßlich und fruchtig 😉

    Vor einiger Zeit hatte ich einen Hustensirup mit Spitzwegerich ?!?!, davor habe ich mich echt geekelt. Die ganzen pflanzlichen braunen Brühen sind widerlich. Bin allerdings auch recht empfindlich bei Geschmäckern, ich fang dann schon mal schnell an zu würgen

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  37. zimtapfel sagt:

    Ich mag Tabletten allein schon deshalb lieber als irgendwelche Säfte, Sirups, Tropfen, weil sie viel besser/einfacher zu dosieren sind. Eine Tablette ist eine Tablette ist eine Tablette. Aber ein Löffel ist nicht ein Löffel, will sagen, Löffel haben keine einheitliche Standardgröße. Und beim Tropfen abzählen, wer kommt da nicht spätestens ab 20 schnell mal beim Zählen durcheinander?

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  38. Timo sagt:

    hallo erstmal danke für diesen Blog macht immer Spaß zu lesen 🙂
    ich weiß nicht ob es den noch gibt aber früher als Kind habe ich so einen Hustensaft bekommen mit einem Blatt auf der Verpackung der hat super geschmeckt ^^ heute Jahre später nehme ich gelegentlich Diazepam Tropfen von ratiopharm brrrrr das bitterste was ich jeh geschmeckt habe 😀

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  39. Desaya sagt:

    Hier ich…
    Sirupe und das Brausetablettengedöns (ausser Pretuval C und NeoCitran, die beiden gehen wenns mir wirklich dreckig geht) gehen gar nicht… ich bin ein Pillenfresser 🙂

    Nur schon der Geruch von diesem Gesupp löst einen Würgereflex aus bei mir.

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  40. buecherherz sagt:

    In meiner Familie sind wir ja ziemliche Medizin- und Arzt-Verweigerer (wir würden würden bei einer Erkältung auch nie zum Arzt gehen, da müssen wir schon halb tot sein. Dafür gehen wir wieder sehr vorbildlich zu allen Fachärzten einmal im Jahr zur Kontrolle).
    Das höchste der Gefühle sind bei mir alle paar Monate mal Schmerztabletten.
    Darum kann ich zu heutigen Hustensäften nichts sagen. Ich weiß nur, dass ich es als Kind immer wieder ausgespuckt habe. Das hat mich wahrscheinlich so geprägt, dass ich mir selber niemals mehr welchen kaufen würde. Egal, wie viel besser es mir dann ginge.

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  41. Andrea sagt:

    Als Kind hatte ich auch leckeren Hustensaft, den meine Ma mir allerdings meistens, trotz Husten, verweigerte, weil da Codein drin war und sie fand, das wäre zu gefährlich.
    Prospan, was ich jetzt manchmal vom Arzt verschrieben bekomme, finde ich allerdings gar nicht lecker. Ich mag diese Sirup-Schwabbel-Konsistenz nicht gern und da ich Tabletten bis zu einer bestimmten Grösse ganz gut hinunterbekomme (mit einem Löffel Essen;-) ), nehme ich lieber die. Meist versuche ich aber, den Husten erstmal mit dem Zwiebel-Honig-Saft loszubekommen.

    Am schlimmsten finde ich vom Geschmack her die Korodin-Tropfen gegen niedrigen Blutdruck. Davon musste ich mich schon öfters übergeben – dann habe ich lieber gelitten, als mir dieses Zeugs anzutun. Glücklicherweise gibts das jetzt auch in Kapseln, die allerdings nicht so rasch wirken.

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  42. leocat sagt:

    Sirup! Baah! Ich finde schon Tropfen grenzwertig (außer Bromhexin – die liebe ich) – aber Saft/Sirup war mir schon als Kleinkind ein Graus. Sobald ich es äußern konnte, habe ich beim Kinderarzt immer nach Tabletten verlangt. Was manchmal ein Problem war, weil es das Medikament in der geringen Kinderdosierung gar nicht in der Form gab.
    Letztens habe ich mal – weil nichts anderes im Haus – Prospan genommen. Buah. Ich versteh mein Kind, dass es das Zeug auch nicht mag.

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  43. Cora sagt:

    Siruparznei…schon lange nicht mehr genommen.. :o) Allerdings kann ich mich daran erinnern, dass ich früher bei Fieber, Erkältung immer Gelonida NA Saft bekommen habe. Den habe ich ganz gern geschluckt, weil er sehr süßlich schmeckte. Übrigens habe ich eben mal nachgelesen und das Zeug scheint ja für Kinder nicht geeignet zu sein. Tja, in den 80ern hat man sowas wohl noch nicht so eng gesehen und am Leben bin ich auch noch. :o)

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  44. Bruno sagt:

    Mucosolvan ist geradezu lecker.

    Aber ich habe auch kein Problem mit ekeligen Zubereitungen.

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  45. muttimeckert sagt:

    Noch heute – und das war in früheren Jahren nicht anders und teilweise extremer – schaffe ich es, mit einzelnen Schlucken ca. 1 Liter Flüssigkeit an der zu nehmenden Tablette vorbei zu schleusen.
    Voller Verzweiflung stelle ich fest, dass die Pille immer noch auf meiner Zunge liegt – vorne, hinten, seitlich …

    Darum war ich stets dankbar für die Darreichungsform Sirup oder Saft oder Tropfen. Oder aber auch Tabletten, die man mit einem Löffel zu Pulver zerdrücken kann.

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  46. Seri sagt:

    Es gibt wahrscheinlich nix ekligeres als die extrem bitteren Metamizol Tropfen die ich hier hab..da muss man sich regelmäßig überlegen ob man nicht lieber doch Kopfschmerzen hat :/

    gibts das Zeug eigentlich auch als Tabletten?

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  47. Wolfram sagt:

    Bei mir kommts nur auf die Größe an, und auf die Umhüllung. Die billigsten Schmerzmittel-Tabletten (Ibu- oder Dafalgan-Generika) sind 1ct-groß, 4mm dick und rauh. Krieg ich nicht runter. Ich verlang immer welche mit Umhüllung, die sind dann komischerweise auch kleiner.
    Mein Vater kann gar keine Tabletten schlucken, das artet immer zum Drama mit Erstickungsanfällen aus, weil die irgendwo im Rachenbereich hängenbleiben. Ist erblich, seine Mutter und seine Tante hatten das auch. Tja, nu kriegt er’s im Tropf… 😦

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  48. Ich habe als Kind sowohl Tabletten als auch gesüßte Medikamente gehasst.
    Einee meiner ersten Kindheitserinnerungen ist dieses furchtbare Erdbeerbärantibiotikum – meine tern mussten mich festhalten und mir irgendwie den Mund aufhalten, um das Zeug in mich reinzubekommen… Uah. da war ich wohl so drei oder vier Jahre alt.

    Heute komme ich mit flüssigen Medikamenten halbwegs zurecht, Prospan Hustensaft geht, alles andere mit VIEL Überwindung.
    Was richtig schlimm war waren die Antibiotika gegen Mandelentzündung -Xiclav. Die Tabletten waren riesig, haben furchtbar gestunken und ich musste sie noch dazu in Wasser „lösen“ – haha, wirklich löslich waren die nicht, am Boden des Glases lag dann die zerbröselte Tablette. E-kel-haft… Nach der Einnahme musste ich immer mit dem Brechreiz kämpfen.

    Was ich auch eklig finde ist Solubitrat Blasentee – riecht toll nach Kräutern und schmeckt widerlich künstlich gesüßt. Igitt.

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  49. Susanne sagt:

    Ich kann mich erinnern, dass ich in meiner Kindheit einen Hustensaft total lecker fand. Der stand im Kühlschrank und irgendwann war die Flasche leer, obwohl ich schon länger keinen Husten mehr hatte… Meine Mutter staunte nicht schlecht 😉 Die Marke wirds heute nicht mehr geben, war zu DDR-Zeiten.

    Mein Sohn bekam für seine obstruktiven Bronchitiden immer Spasmo Mucosolvan Saft verschrieben. Er hat ihn anstandslos genommen, wollte manchmal noch „Nachschlag“, den ich ihm natürlich verwehrte.
    Fiebersaft nimmt er bei Bedarf auch freiwillig, wobei ich den Geschmack ja echt grenzwertig finde (habe ihn mal ausprobiert, als ich nach einer Zahn-OP keine Tabletten nehmen konnte).

    Ich selbst bevorzuge heute Tabletten, meine Tochter nimmt jetzt auch lieber eine Schmerz- oder Fiebertablette statt einem ekligen Saft. Saft/Sirup gibts in unserer Familie nur für die Kinder. Wenn ich Husten habe (dank Asthma wird daraus ja meist eine Bronchitis) schwöre ich auf die Gelomyrthol forte-Kapseln zur Schleimlösung.

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  50. Anna_k sagt:

    Ich mag Hustensirup, in den letzten Jahren hatte ich meistens Bexin, wenn ich mal krank war.

    Zumindest mag ich das Zeug, so lange ich kein richtiges Essen runterbringe. Sobald ich anfange, den Sirup weniger zu mögen, ist der Husten mehr oder weniger ausgeheilt.

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  51. Catilina sagt:

    Als kind war ich richtig häufig krank und musste ständig Antibiotika in Saftform zu mir nehmen. Die hatten meistens Himbeer- oder Bananengeschmack. Seid dem mag ich nichts was nach diesen Früchten schmeckt, werder Bonbons oder sonst irgendwelche Sachen.
    Zum Glück mag ich mitlerweile die echten Himbeeren und Bananen wieder. 🙂

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    • dvizard sagt:

      Die Antibiotika bei Mittelohrentzündung fand ich als Kind auch richtig schlimm. Vor allem bekam ich 3 oder 4 Mal das hässliche Bananending und nur ein einziges Mal das Himbeerteil, das ich eigentlich noch ganz OK fand…

      Und das macht man, damit es die Kinder lieber nehmen, oder? Also ich hätte wohl schon damals lieber Tabletten genommen 🙂

      Den Resyl-Hustensirup mochte ich dafür sehr gerne. Heutzutage nehme ich den aber nicht mehr, dafür die herrlichen Resyl plus-Tropfen mit dem brennenden Anisgeschmack und dem guten Codein 🙂

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  52. dvizard sagt:

    Ah aber was auch noch ziemlich übel ist, sind die Acetylcystein-Tabletten oder so, die schleimlösend wirken sollten. Sonst habe ich mit Tabletten eigentlich kaum Mühe…

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    • McCloud sagt:

      Mir keimt da ein Verdacht auf. Falls ich falsch liegen sollte, entschuldige ich mich gleich vorab.

      Wie nimmst Du die Dinger? Löst Du sie vorher in Wasser auf oder schluckst Du die Tabletten zum Schleimlösen pur?

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      • dvizard sagt:

        So genau kann ich mich gar nicht mehr erinnern, aber ich glaube, ich habe sie pur genommen und dann mit Wasser runtergespült? Müsste aber nachschauen, was das überhaupt genau für ein Produkt war. Sie waren schon nicht so, dass man sie nicht runtergebracht hätte, aber der Schwefel vom Acetylcystein war bäh 🙂

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        • McCloud sagt:

          Das war nicht der Schwefel, der da so bäh geschmeckt hat. Die schleimlösenden Acetylcysteintabletten sind fast nur als Brausetabletten im Handel. Brausetabletten sollen (im Gegensatz zu normalen Tabletten) vor der Anwendung in ein Glas Wasser geworfen werden, worin sie sich sprudelnd auflösen und dann ein leicht säuerlich schmeckendes Getränk ergeben.
          Wenn man die Tabletten pur schluckt, bekommt man das Sauere pur und konzentriert ab. Das sollte dann extrem sauer schmecken.und auch etwas auf der Zunge bitzeln. 🙂

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  53. Johanna sagt:

    Ich musste als kind eine zeitlang diesen widerlichen penecilinsaft von Merck nehmen …der roch wie ein frisch geputztes Krankenhaus und schmeckte nach faulen Eiern! !!

    Heute muss ich dauerhaft u.a ciklosporin und acimol nehmen das ciclo stinkt abartig und die acimol Tabletten riechen nach Schwefel!

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