Der Vater kommt in die Apotheke um ein Calcium-Präparat für seinen kleinen Sohn zu holen, der (O-Ton): „nicht genug bekommt in seiner Diät“.
Die Apothekerin fragt ihn, was er denn so isst. Sie meint eigentlich Milch, Käse, Mineralwasser … alles, was so Calcium enthält.
Antwortet der Vater: „Papier.“
…
Pica ist eine Krankheit, wo der Patient nicht verwertbares isst, z.B. Papier oder Erde etc. Eine der Theorien der Ursachen ist, dass dann ein Mineral fehlt, wobei ich dachte eigentlich Eisen, nicht unbedingt Calcium?


Hm, laut meiner Mutter habe ich als Kleinkind den Putz von der Wand hinter meinem Gitterbett abgekratzt und gefuttert. Ob ich das aus Langeweile gemacht habe oder tatsächlich einen Mangel hatte (Putz = Kalk) wurde nie geklärt. Hat mir aber anscheinend nicht geschadet (und irgendwann hat Mutter ein Wachstuch an die Wand gehängt durch das ich mit den Fingern nicht mehr durchkam).
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von eisenmangel als ursache liest man öfters, aber es werden auch andere mängel diskutiert, z.b. phosphat, magnesium, natrium oder eben auch calcium.
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na ja, in der Kindheit haben wir alle auch mal Dreck (meist Erde) gegessen, das gehörte einfach dazu und der Kommentar der Erwachsenen war schlicht: „Dreck reinigt den Magen.“ Ob das wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen aber geschadet hat’s auch nicht.
Wenn es sich aber bei dem Kleinen um Pica handelt, scheint das doch ein schwerwiegender Fall zu sein
..wenn!
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Als Kind hab ich auch Papier gegessen. Fand ich irgendwie lecker.
Meine Mutter hat sich nur gewundert, warum bei manchen Heftecken ein Stück herausgerissen war.
Bis jetzt hat sich noch kein Schaden bemerkbar gemacht. :)
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Ist das nicht auch häufig im Bereich psychischer Essstörungen zu finden?
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