Und woran ist ihr letzter Sklave gestorben?

Kundin in der Apotheke:

„Haben sie mir eine Liste aller Medikamente die es gibt?“

Uh, nein. Aber sie können ja damit anfangen, indem sie in eine Buchhandlung gehen und dort nach dem „Kompendium“ fragen – da sind zumindest die in der Schweiz zugelassenen drin. Für Deutschland wäre das wohl die „rote Liste“, für die anderen Länder müssten sie anfragen …

11 Kommentare zu „Und woran ist ihr letzter Sklave gestorben?

  1. Ich könnte die Thomson-Pharma-Datenbank empfehlen. Da sind alle drin, sogar die in der Entwicklung ;-). Kostet aber natürlich….

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    1. Thomson ist aber schon sehr speziell ;-)
      Da schlage ich dann noch SciFinder, Scopus, MedLine und Beilstein vor…

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  2. Tolle Listen überall – und keiner fragt sich, was sie damit anfangen wollte… eine Wette gewinnen? („Seite 872, das dritte von oben?“)

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  3. Hallo Pharmama,

    ich hoffe, die Frage geht hier in Ordnung.

    Bin zur Zeit erkältet, in der Apotheke gab man mir Tussovowen mit.
    Leider hab ich erst zuhause gesehen, dass das was Homöopathisches ist (wusste nicht, dass man sowas auch „unverlangt“ und von Apothekern empfohlen bekommt…) und bin deswegen nun bisschen skeptisch. Bringt das Zeug überhaupt was?
    Potenzierung liegt zwischen D2 und D4, also könnte ja theoretisch noch n bisschen Wirkstoff drin sein.

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    1. Nein, bringt nix. Aber: Wenns wirklich die normale Erkältung=Grippaler Infekt ist, bringt auch alles andere nix. Dauert, wie die Faustregel sagt, unbehandelt 14 Tage und mit Medikation zwei Wochen.
      Man kann aber, wenn es sehr schlimm/störend ist, natürlich was gegen die Symptome machen. Ist nur meistens nicht nötig.

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    2. ich empfehle Homöopathie auch nicht so – höchstens noch, wenn es nichts anderes gibt. Bei einer Erkältung kannst Du auch nur die Symptome behandeln: also die laufende Nase oder den Husten oder das Fieber …
      das Medikament kenne ich gar nicht, darum .. sag ich da jetzt mal nichts dazu.

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  4. Die ein oder andere Pharmakopoe macht sich auch gut im Bücherregal und ist so praktisch, falls man sich seine Zäpfchen mal selber schnitzen möchte.

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