Liebe Krankenkasse, die ihre Kunden zwingt die Medikamente in der Apotheke selbst zu zahlen (Ihr wisst, wer Ihr seid!).
Ich finde euer Verhalten Euren (oft langjährigen) Kunden gegenüber unfair und noch übler finde ich, wenn ihr dem Kunden, der wirklich ein Problem damit bekommt, sagt: „Die Apotheke kann ihnen ja eine Rechnung dafür stellen.“
Das ist etwa so, als ob ich jemandem rate: „Lassen sie es doch im Lebensmittelgeschäft anschreiben.“
Vielleicht machen die das ja – aber wenn, ist das Risiko beim Lebenmittelgeschäft und die Entscheidung deshalb auch. Dasselbe gilt für uns. Wenn ich daran denke, wie oft ich bei den paar, wo wir das mache, dem Geld nachrennen muss, habe ich da gar keine Lust drauf.
Ihr habt (einseitig) den Vertrag mit den Apotheken gekündet und wir (Apotheken) sollen jetzt dafür gerade stehen?? Aber Bitte!
So, fertig geärgert. – aber wen’s interessiert, wie das auf Kunden/Patienten-seite aussehen kann, wenn die Versicherung nur noch selektiv Verträge mit Apotheken macht, der lese mal das hier: Oh weia, mein Mann tobt

Das kommt mir sehr bekannt vor. Auch bei uns in D gibt es diese Selektivverträge. Die Kassen machen es sich da sehr einfach und der Patient ist der Dumme. Zum k…..
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Hallo lieber Blog Betreiber, ich bin diejenige die oben genannten Beitrag veröffentlicht hat.
Es ist wirklich heftig was die Krankenkassen abziehen. Bisher sind sämtliche Klärungsversuche mit der Krankenkasse gescheitert. Kein Rückruf, keine Reaktion, nichts ….
Wenigstens haben wir das Gerät inzwischen bekommen und der Kleinen kann geholfen werden.
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Das ist die Hauptsache! Aber ich finde die Reaktion der Krankenkasse (respektive der Angestellten) unmöglich.
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Tipp: Kasse wechseln! Insbesondere, wenn es die eine Krankenkasse ist, bei der jeder in Deutschland versichert ist, der sich noch nicht mit dem Thema Krankenkassen auseinander gesetzt hat.
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So eine ähnliche Geschichte hatte ich mit meinem Sohn (in D) auch:
Auf nen Freitag abend (natürlich ) ist Junior krank geworden (Mittelohrentzündung mit Fieber) und wir waren dann am Samstag beim Notdienst. Dort bekamen wir ein Rezept, mit welchem wir uns einen Pari Boy ausleihen sollten. Am selben Tag haben wir dann die Notapotheke aufgesucht: Sie hatte keinen Pariboy. Also warteten wir bis zum Montag und voilà: Dies war der Stichtag, zu dem unsere Krankenkasse auch diese Verträge gekündigt hat und nur noch eine Hand voll Apotheken diese Geräte verleihen durften. In unserem 60´000 Einwohner-Ort waren das zwei Sanitätsfachgeschäfte, die den PariBoy NICHT zum Verleihen, sondern nur zum Verkauf hatten *kopfschüttel* (Das hatte ich am Mittwoch erfahren. Am Montag war ich bei der Krankenkasse, sie konnten mir nicht sagen, wer Vertragspartner ist und meinten, sie würden mir persönlich das Gerät zum Dienstag zuschicken. Das passierte nicht, daraufhin war ich am Mittwoch wieder da und dann konnten sie mir endlich sagen, wer die Vertragspartner sind.) Letztendlich bekamen wir einen anderen Inhalator (wie gesagt am Mittwoch, das Rezept war von Samstag) und dafür auf Kosten der Krankenkasse nicht zum Leihen, sondern zum Behalten.
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Sandra Hexleins Erfahrungen mit der Kasse qualifizieren für einen Brief beim Beschwerdemanagement und eine Kündigung aus besonderen Gründen. Aber nur wegen dem einen Punkt: das gnadenlos unverschämte Nichthilfreichsein auf die Frage, welche Apotheke denn den Pari im Vertrag anbiete. Da hat sich eine Kassenangestellte als genervte unterqualifizierte Mitarbeiterin geoutet.
Das andere Thema/Argument von Pharmamama ist ein betriebsblindes. Weshalb soll die Apotheke denn nicht anschreiben? Jeder andere Marktteilnehmer muss das zu Gunsten seiner Kunden auch tun. Da bleibt das bekannte Inkassorisiko. Klar doch. Nur weshalb soll die Apotheke keines haben, jeder andere aber doch? Wenn ich recht informiert bin, haben die Schweizer Ärzte doch auch ein Inkassorisiko? Ich finde es ist ein Privileg, wenn Apotheken ihre Gewinnspanne direkt von der Kasse bekommen. Wohin diese für den Patienten kostenlosen Medikamentenübergaben führen, das sieht man in Deutschland. Die hochwertigen, Hightechpräparate verlieren für den Patienten ihren Wert, er hat null Interesse sich am sparsamen Umgang zu beteiligen. Das ist eine scheinbar geldlose Gesellschaft, ein kindischer Traum der Urchristenheit und der Altkommunisten, dessen planwirtschaftlicher Gipfel im deutschen Gesundheitssystem kulminiert. Ehrlich Geld auf den Tisch und die Verhältnissse sind geregelt. Wer das als unsozial diffamiert, will nur an den Tropf der Kassen und ist selbst ein Tropf.
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Also ich kann Pharmama da echt verstehen; leider! :-(
In unserem Bezirk gibt es schon mehrere Ärzte, die im Notfalldienst nur gegen Bares noch was machen; wegen der gut 30% unbezahlter Rechnungen! (Und das bei jedem Dienst.)
Und der Notfall des Regionalspitals hier hat bei über 40%(!) der Rechnungen Probleme, das Geld zu bekommen…
Bei der Migros, da kann ich ja auch nicht anschreiben… Und auch Brot ist ja überlebenswichtig…
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Es wäre mir neu, dass „jeder andere Marktteilnehmer“ anschreibt. Wenn ich im Supermarkt Brot und Milch kaufe, muss ich beides bei der Kasse bezahlen, habe ich kein Geld, muss die Ware dort bleiben, auch wenn ich Hunger habe.
Die Krankenhasse hat sich schliesslich verpflichtet, die Kosten zu übernehmen, nun zu verlangen, dass die Kunden die Kosten vorschiessen, halte ich für ein Unding. Denn es gibt tatsächlich Medikamente, die sich jemand mit niedrigem Monatseinkommen schlicht nicht leisten kann. Das bedeutet, dass ein wenig verdienender Chronischkranker sich irgendwann zwischen Brot und Medikament entscheiden muss.
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Dr.Offenraus, das mit dem Wechsel der Kasse ist nur graue Theorie, denn
„.. ich lächelte und war froh .. und es kam schlimmer ..“
(Stichwort: Pest oder Cholera?)
Sicherlich gibt es ein gewisses Selbstverständnis, das immer mit einer, na sagen wir mal, Ignoranz verbunden ist, aber wer Anderes als „die Kassen“ haben uns in der Vergangenheit (teilweise bis heute) das „Rundum-Sorglos-Paket verkauft?
Und dass wir uns bei derartigen „Dienstleistern“ (ich nenne sie eher Abzocker) in einer Servicewüste befinden, ist doch wohl eher eine Binsenweisheit, oder?
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Welcher „jeder andere Marktteilnehmer“ „muß“ denn anschreiben? Meines Wissens niemand.
Meine Ärztin erwartet auch von mir, daß ich die 23 Euro dalasse, wenn ich sie aufgesucht habe. Sonst krieg ich den roten Zettel nicht mit dem ich die KK zur Erstattung auffordern kann.
Bestenfalls, aber das ist ihre Freundlichkeit, wartet sie mit dem Einlösen vierzehn Tage, damit die Kasse mich schon bezahlt hat.
Also, Doc, was du schreibst stimmt nicht. Außerdem entscheide dich: alle sollen anschreiben, oder doch lieber „ehrlich Geld auf den Tisch“?
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Situation in D dürfte die sein, dass wenn kein Vertrag mit der Krankenkasse existiert, die Krankenkasse – auch in Ausnahmefällen – überhaupt kein Geld zahlen wird.
Auch nicht auf mehrmaliges Begründen per Formular als Ausnahme oder dergleichen.
Einstellung der deutschen Kassen ist hier: Man ist nicht verpflichtet, die Kosten zu übernehmen und damit übernimmt man sie auch nicht! Punkt! Ende! Aus!
Auch wenn es ein Notfall ist und das Kind ansonsten einen Asthmaanfall hat und dabei entsetzlich leidet. Das interessiert deutsche Krankenkassen nicht! Es existiert kein Liefervertrag und damit ist man von Seiten der Krankenkasse nicht zur Zahlung verpflichtet.
Die Apotheke, die hier einen Pariboy aus Nächstenliebe verleiht, tut dies in dem Bewusstsein, diese Kosten NIEMALS von der Krankenkasse erstattet zu bekommen.
Wenn man sowas öfters macht, geht das Geschäft pleite.
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Wie sieht das eigentlich aus mit der (zumindest bei uns) gesetzlich geregelten „Freien Wahl des Leistungserbringers“ – in dem Fall die Apotheke? Wenn man den Zugang zu den Apotheken derart einschränkt, weil man keinen Vertrag mehr mit den meisten macht, kann man kaum noch von einer „freien Wahl“ sprechen. Oder schränkt man das freiwillig beim Unterschreiben des Versicherungsvertrages ebenso ein, wie z.B. die Auswahl des Arztes beim HMO System? – Wenn, dann müsste das auch eine direkte Auswirkung auf die monatlich Prämie haben – immerhin nimmt man doch erheblichen Mehraufwand auf sich – v.a. wenn es dann wirklich nur noch so wenige Möglichkeiten/Apotheken gibt, wo man seine Medikamente / Aparate bekommt.
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Nachdem kein aktiver Apothekenmitarbeiter antwortet, versuche ich mal die Antwort:
Bei Medikamenten hast Du in D zur Rezepteinlösung die Wahl zwischen den Apotheken, also den Leistungserbringern.
Bei den Hilfsmitteln gibt es aber die Hilfsmittellieferverträge, was folgendes bedeutet: Nur wenn ein Vertrag zwischen den Krankenkassen und den Apothekerverbänden exisitiert, darf eine Apotheke beliefern (ansonsten Lieferung über Reformhäuser, nur durch Vertragsapotheken oder durch die Kassen selbst über Sendung via Post).
Wenn die Apotheken liefern dürfen, muss bei vielen Hilfsmitteln allerdings dennoch erst ein Kostenvoranschlag und eine Genehmigung der Lieferung generell eingereicht werden. Diesen kann die Kasse auch ohne Begründung ablehnen, selbst wenn ein Kassenrezept eines Arztes vorliegt.
Normalerweise wird sie das hoffentlich nur machen, wenn es wirklich einen Grund dafür gibt (z.B. der vierte Rollstuhl in 2 Monaten, oder ähnliches).
Nichtsdestotrotz: Wenn kein Liefervertrag existiert und eine Apotheke verleiht trotzdem, ist das ein Nullsummenspiel, wo es auch ausnahmsweise kein Geld von der Kasse gibt.
Insoweit wollte ich durch obiges Post einfach der Aussage noch weiter oben widersprechen, die aussagte, dass „man das ja anschreiben könne“. Das kann man eben nicht!
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Gott, bin ich froh, das meine Krankenkasse sowas nicht macht und meine Apotheke des Vertrauens immer so lieb ist, mein Medikament trotz der horrenden Kosten von über 1400 Euro immer ein paar Tage vor meinem monatlichen Rezept zu bestellen (bei anderen Apotheken müssen sie bestellen und ich kann es dann abends abholen).
Aber was macht die Kasse um die es in dem Beitrag geht eigentlich in Fällen wie meinem? Verlangt sie dann ernsthaft von den Patienten, mal eben über 1400 Euro vorstrecken zu können?
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Inzwischen sind es Kassen (Mehrzahl) – und ja, genau das verlangen sie: entweder dass der Patient es zahlt – die Quittung einschickt und die Kasse zahlt es ihm zurück; oder die Apotheke streckt es sozusagen vor, macht eine Rechnung, die der Patient dann zahlen muss und von der Kasse zurückverlangen kann.
(Das ist die Schweiz, aber wie man sieht, gilt ähnliches für Deutschland).
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Die spinnen doch ganz eindeutig *umfall* und ich kann nur hoffen, das es hier und vor allem mit meiner Kasse nie so schlimm zutreffen wird.
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[…] Source: https://pharmama.ch/2011/02/02/liebe-krankenkasse/ […]
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Aktuellster Krankenkassen-Aerger: Alle Kassen haben sich geeinigt, ab Sommer ’11 auf die nervige Telefonwerbung für Grundversicherungen zu verzichten. Mit einer Ausnahme. Danke assura, jetzt weiss ich welche Kasse ich im Leben nie berücksichtigen werde.
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