Wohin damit?

Coloured condoms
Image via Wikipedia

Wir haben zu einer Kondom-Bestellung einen ganzen Haufen einzelne Kondom-muster mitgeschickt bekommen. Nicht die gewöhnlichen, sondern „Performa“ – mit …ah, verlängernder Wirkung und „Senses“: genoppt, gerippt …

Und dann ging die Diskussion los, wo wir die jetzt hinstellen?

Wenn wir sie offen zu den Kondomen selbst stellen, dann gibt es einige, die sich hampfelweise Muster einpacken und keine mehr kaufen.

Wenn wir sie offen neben die Kasse stellen – traut sich dann noch jemand, die zu nehmen?

Sie selbst an die Kunden zu verteilen … ah, lieber nicht.

Woanders machen sie nicht viel Sinn. – Oder hat sonst noch jemand eine Idee?

Im Moment stehen sie also neben der Kasse. Sie werden weniger, nicht gerade rasch, aber … immerhin. Ich selbst habe nur zwei mal jemanden welche nehmen sehen. Ein netter junger Mann mit Rezept, der auch noch fragte, ob er einen haben darf (klar!). Und eine mittelalte Frau, die fand: „da nehme ich ein paar für meinen Sohn mit!“

Wo würdet ihr sie denn hinstellen?

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45 Antworten auf „Wohin damit?

  1. Ich bin bei so etwas völlig schmerzfrei. Ansonsten: Hast Du einen Besucherschont, äh, ne Kundentoilette? Ansonsten: Unterm Personal aufteilen, Ihr wollte doch sicherlich auch gelegentlich mal äh.

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    1. Ich habe die Hoffnung, dass auch noch andere so „schmerzfrei“ sind. Nein, Kundentoilette haben wir keine … und zum aufteilen … das sind ein paar Hundert. Da blieb noch viel übrig…

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    1. Wieso der Arme?

      Es soll Kinder geben, die eine vertrauensvolle und offene Beziehung zu ihren Eltern haben…

      Ich könnte mir das bei uns z.B. auch vorstellen.
      Mama: „guckt mal, die gab’s in der Apotheke zum Probieren“
      Sohn: „Danke“

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    1. Gute Idee! Oder zum Kondomkauf einfach dazugeben…
      (Oder wenn jemand kommt und sich über sein alternatives Verhütungsmittel beschwer…t)

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  2. Ja, auf die Kaufpackungen drauf kleben… oder ne Aktion: wer heute kauft, bekommt zwei dazu!
    Und noch was: ich glaub, mein Sohn hätte kein Problem, wenn ich ihm ein paar Kondome geben würde, mal ein paar Sorten zu probieren kann doch sonst schnell teuer werden. Natürlich so mehr wortlos, nicht von mütterlichem Redeschwall untermalt…aber auch nicht heimlich…einfach normal….

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      1. *Den* Spruch muss ich mir oft verkneifen! :-)

        In meinen Wünschen kommen Gepräche dieser Art oft vor, wenn eine Kundin/ein Kunde mal wieder extrem doof tut:
        „Dann nehmen Sie doch einfach eine Packung Kondome…“
        „Äh… Und wie helfen die mir, den Fleck auf dem Sofa meiner Oma rauszukriegen?“
        „Gar nicht! Aber wenigstens kommen dann deine Kinder nicht auch noch zu mir und labern mir die Ohren voll…“

        Sowas hält mich bei quälenden Gesprächen bei Laune; da fällt das Anlächeln der echt unbequemen Kunden auch viel leichter. :-(

        Zum Glück ist nur ein Bruchteil so, aber an die erinnert man sich irgendwie immer am besten!

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  3. Hihi! Ja, diese Entscheidung ist wirklich nicht einfach. Den jungen Mann finde ich wirklich mutig und die nette Frau, die eine Packung für ihren Sohn mitnimmt einfach nur spitze! Vorschläge habe ich leider keine, ich bin da selbst total überfragt. ;-)
    Liebe Grüße, Martina

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  4. Also ich find neben der Kasse eine gute Idee. Dann kann man die Leute mal wieder ein bischen daran gewöhnen, ohne dass alle sofort verkrampfen.
    Aber stell sie am besten nicht einfach nur hin, sondern mach es „cool“, z. B. indem man sie in einem Behälter mit schwarzem Stoff und dann ein paar Knicklichtern aufstellt. Naja, so vielleicht nicht an jeder Kasse. Und ein Schild: „Für die nächste Party“

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  5. Kasse ist schon klasse… :-)

    Aber wie wäre es noch in der Akne-Ecke? In der Kosmetik-Ecke, die hauptsächlich von Teenies aufgesucht wird?

    Und ganz wichtig, in der Baby-Abteilung. Junge Eltern haben ja meistens in den ersten Monaten die Nase voll :-)

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  6. Das mit dem draufkleben halte ich auch für eine gute Idee. Bevor ich das gelesen habe ist mir nur das „klassische“ in_die_Tüte_packen (zu den anderen Medikamenten o.ä.). eingefallen

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    1. Wenn Omma Erna dann aber ihre Tüte auspackt und plötzlich das komisch blau genoppte Ding findet, ist sie sicher verwirrt ;)
      Das müsste also schon eher zielgruppenspezifisch geschehen…

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  7. Thematisch passen sie auch ganz gut neben die Schwangerschaftstests, so ne Art entweder-oder-Packung.
    Aber ich weiß nicht, ob Ihre Kunden das so witzig finden würden.

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  8. Ich finde, da sind doch wirklich schon gute Ideen dabei, oder? Mir gefällt auch das Draufkleben oder generell „+1(oder 2 oder 3)-gratis-Akion“. Das führt dann dazu, dass es auch wer kriegt, der’s braucht/benutzt. Die Teenieecke ist bestimmt auch gut, falls es sowas in einer Apotheke gibt. Ein paar kann man ja trotzdem/zusätzlich an der Kasse auslegen – so wie diese Zuckerlschüsseln für die Kinder. :)

    Davon abgesehen finde ich es aber schon irgendwie traurig, wenn es als „mutig“ angesehen wird, sich Kondome zu kaufen (und das auch noch auszusprechen! Oh Gott!) – sind das die gleichen Leute, die sich schämen, das Klopapier vom Supermarkt heimzutragen? ;)

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    1. Klar ist es peinlich, Klopapier nach Hause zu tragen! Da können ja alle sehen, dass ich ab und zu aufs Klo muss!! Sowas machen doch nur unfeine Leute!! Also ehrlich…

      :-D

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  9. ich würde die nicht auf die Packung kleben, denn ich selber würde auf die Packung geklebten Kondomen nicht trauen. Aber dazu geben beim Kauf, oder tatsächlich in der Teenie-abteilung eine kleinere Menge erstmal zu Testzwecken lagern?

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  10. Ich würde auch entweder zur normal gekauften Packung welche dazulegen.
    Oder weiterhin an der Kasse liegen lassen da ist das Mitnehmen von Unmengen dann eher nicht so schnell.

    Obwohl ich auch kurz den Gedanken hatte mit dem Aufkleben auf die Pille-danach-Packung… *hust*

    LG KaTe

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  11. Ich lese schon lange regelmäßig mit & kommentiere jetzt zum ersten Mal bei diesem wundervollem Thema. :D

    Das Problem hatten wir im Oktober. Am Anfang haben wir einigen Kunden einfach ein Kondom in die Tüte mit gegeben & jetzt machen wir das so, dass wir ein Muster auf die normal zu kaufenden Packungen kleben.. ist aber auch nicht die Idealvariante, weil wir immer noch unglaubliche Massen an Kondomen rumliegen haben. :D

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  12. Eine Idee, wenn ihr es nicht schafft, die Teile nicht loszuwerden, bevor sie ablaufen, wäre noch, sie einem Bio oder Religionslehrer zu überlassen. Dann kann man die noch in der Schule für die berühmte Bananendemonstration benutzen… (Vielleicht auch eine Möglichkeit überlagerte reguläre Ware nett los zu werden.)

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  13. Ich finde die Idee mit der Zugabe toll, aber nicht nur als „Naturalrabatt“ oder bei der „Pille danach“, sondern auch bei jeder „Pille“ für Jugendliche – da trifft mann die Zielgruppe – bei Irritationen auch notfalls gleich mit dem Spruch
    „Pille hilft nicht bei Geschlechtskrankheiten“
    geistig nachhelfen.
    Unser Gynny hier hat eine spezielle „Sprechstunde für Jugendliche“ (tolle Idee übrigens!) bei uns despektierlich „Hühnertag“ genannt ;-)
    Wenn es bei euch auch einen „Häufungstermin“ gibt, dann ab mit den Dingern neben den Zahlteller.
    Gerade gut wenn die Dinger nicht so sehr nach „Medizin“ aussehen, sondern halt farbig, mit Noppen, verschiedene Geschmacksrichtungen usw.

    Die Mädchen und deren Mütter sind die Zielgruppe, wo man Risikobewußtsein ansprechen kann, da kann über die kleine Zugabe hinaus noch etwas erreicht werden.

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  14. Gib sie den Leuten mit, die bei dir den Eindruck hinterlassen, dass sie sich über das Thema mal wieder Gedanken machen könnten… So als kleinen „Wink mit dem Zaunpfahl“. ;-)

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  15. Ich würde sie auch zu Kondompackungen in die Tüte legen, aber auch bei anderen Verhütungsmitteln. Ich meine mit noppen usw. machen sie ja vielleicht auch einfach mal so zwischendrin spass bzw. wie schon erwähnt nur Kondome schützen vor Geschlechtskrankheiten.

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  16. Neben der Kasse finde ich am besten. Wie schon jemand vor mir sagte, das nimmt dem Ganzen dieses geheimnisvolle Getue. Ich mein, es ist mir ja auch nicht peinlich, wenn ich die Pille kaufe, warum sollten mir Kondome peinlich sein? Ich wuerde zugreifen :-)

    Ansonsten eben „zielgruppengerecht“ zum gekauften Medikament zugeben. Neben den genannten Faellen wuerden mir spontan noch Antimykotika einfallen. Bei einer Pilzerkrankung sollte man den Partner ja auch schuetzen.

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  17. Nicole auf Facebook hatte noch eine gute Idee:
    „ich geb die Kondomproben gerne bei Teenager(innen) mit Antibiotikum-Rezept dazu, als Erinnerung :-)
    Kommt gut an.“

    Also *das* finde ich wirklich gut. Damit man nicht vergisst, dass Antibiotika die Pille wirkungslos machen können und man in der Zeit mit Kondomen verhüten muss.

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