Nein, Lockführer haben es echt nicht einfach – da gibt es ein paar Strecken, die sind beliebt bei Selbstmördern – da brauchen sie regelmässig psychologische Betreuung. Rechtzeitig bremsen ist praktisch unmöglich bei dem Bremsweg.
Japp, kann ich dir recht geben. Oft sind es aber nicht einmal die Suizidienten, sondern Menschen, die als Mutprobe, Faulheit oder Gedankenlosigkeit die Gleise Überqueren.
An meinem Ausbildungsort z.B. so alle paar Wochen ein Bundie, dem die 200m zur Fußgängerbrücke zu weit waren :( Naja, wenn schon nicht lernfähig, dann sterben sie mit der Zeit aus ;)
Ich hab Mutprobe mit nacktem Hintern zeigen (kein Witz), jede Menge Abkürzer u.a. Pferd samt Reiter im Tunnel ?!?!?!?!!!!!!!!!! hinter mir, und bin extrem froh noch keinen richtig erwischt zu haben. Kollegen hatten u.a. so „Späße“ wie komplette Kiga-Gruppen trotz geschlossenen Schranken munter im Pulk auf Geheiß der Betreuer über den Bahnübergang. Kollege des anfahrenden Zuges sah dies zum Glück und konnte noch bremsen bzw. ist dann ganz langsam drauf zu gerollt und hat die Hupe betätigt. Was folgte war dann eine Anzeige gegen IHN, weil er die Kinder mutwillig erschreckt hätte und ihnen seelischen Schaden zugefügt, und zudem er doch nicht einfach fahren könnte, wenn da ne Gruppe Kinder auf dem Bahnübergang (nochmal, wohlgemerkt bei geschlossener Schranke) sei. :O :O Naja, dank der Anzeige der Betreuer hatte man ja auch die Daten selbiger, für ne Gegenanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr (bis zu 3 Jahre Knast, leider hat kein Richter den A in der Hose das auch durchzuziehen), mutwillige Gefährdung Schutzbefohlener etc. Ich hoffe nur, das die gute niemals wieder auf Kinder aufpassen darf.
Denn eines ist klar, Selbstmörder sind eine Sache mit der es klar zu kommen gilt, Unfälle eine ganz andere. Für mich kann ich sicher sagen, auch wenn Unfall, hätte ich ein Kind erwischt, dann hätte ich mir die Kugel gegeben. Mit diesem Gewissen hätte ich nicht leben können.
Und nein, Züge sind lautlos, die hört man nicht kommen!!!!
Tja, und auch wenn ich kein Lokführer mehr bin und keinen Unternehmensausweis etc. mehr habe, sollte ich heute einen beim illegalen Queren der Gleise erwischen, kann derjenige froh sein, wenn er nicht in meiner Reichweite ist…
Beeindruckender Sprung, nicht?
Aber ich denke, der kontrolliert die Gleise und steht da nicht zum Vergnügen rum. Ob der wohl nicht wusste, dass die Züge noch fahren?
In der Feuerwehr muss man es melden, wenn man am Gleis arbeitet – damit sie nach Möglichkeit die Züge umleiten / anhalten. Trotzdem ist es auch bei uns schon vorgekommen, dass dann trotzdem ein Zug kam. Ich find’s gefährlich.
Hab ich so und so ähnlich min 4 mal hinter mir. Und es waren nicht Gleisarbeiter oder so, sondern Leute die gedankenlos oder als Mutprobe einfach so über die Gleise marschieren :(
4 mal gings, wie im Video, teils um wenige cm gut, danach hab ich nach meiner Ausbildung u.a. dewegen den Job wieder geschmissen.
Leute, ein Zug hat einen Bremsweg von min 1000m !!!!!!!!! Jetzt im Herbst bei Laub und Feuchtigkeit gut und gerne über 2000m!!!
Arbeiten Lokführer in Deutschland 75 bis 105 Jahre bis zur Rente? In Frankreich werden sie mit 55 verrentet… ;)
zum Film: der ist mittlerweile mehrfach bei youtube hochgeladen; ich kenne ihn ohne die Einblendung unten links. Die Schnellzüge sind eindeutig ICE3, und der Zug links ein 420, wir befinden uns also auf dem Netz der DB AG.
Dem Anschein nach ist das ein Weichentechniker, aber die Tatsache, daß da jemand filmt, läßt vermuten, daß die Sache gestellt ist (und möglicherweise eine Spur mehr Luft zwischen den beiden Zügen geplant war…)
Echt dürfte dieser Film sein:
Ich hoffe schwer, daß da nur der Turnschuh fliegt, nicht der Fuß…
Und ebenfalls dieser hier (es reicht, das erste Drittel anzusehen):
Ich verstehe Leute nicht die nicht einsehen, das wenn die Schranken unten sind , man lieber warten sollte …?! Hallo …ist Euch euer Leben so wenig wert ?
Bei uns ist das auch so eine Sache , die Jugendlichen sporten über die Gleise, da es durch den sicheren Tunnel ja nicht spektakulär ist… erst gestern ist wieder ein 16 jähriger Junge verunglückt , der bei geschlossenen Schranken mit seinem Moped den Bahnübergang überqueren wollte.
In Dahlerbrück ist der Zuweg zum Bahnsteig über den Bahnübergang; da hat vor einigen Jahren eine junge Mutti mit Kind noch schnell rübergewollt. Das Kind hats nicht überlebt…
Mir bleibt bei diesen Videos fast das Herz stehen.
Ich frage mich, wer sowas filmt?
Wie blöde und durchgeknallt muß ein Mensch sein, wenn er sich bewußt darauf einläßt?
*koppschüttel
Der Film am Bahnübergang stammt wahrscheinlich aus einer Überwachungskamera. Der Film oben im Text – meiner Meinung nach – nicht: was sollte denn da überwacht werden?
wir wohnen am Rande eines Naturschutzgebietes am Bodensee direkt neben der Bahnstrecke mit 3 bzw. 4 Gleisen, da bald danach ein grosser Bahnhof folgt. auf der anderen Seite der Schienen ist der eigentliche Ort. Wenn die Bewohner an den See wollen (auf unsere Seite), müssen einen grossen Umweg nehmen, zu Fuss ca. 20-25 Minuten zu gehen.
Die Versuchung war daher sehr gross, einfach über die Gleise zu gehen anstatt den Umweg zu nehmen. Sogar mit Kinderwagen, Fahrrad oder Motorrad.
Die Personen udn Güterzüge fahren in beide Richtungen und nicht immer um die gleiche Zeit, oft sehr schnell.
Wir sind SOO ! froh, das seit einigen Monaten ein über 2 Meter hoher Zaun auf der Seite des Ortes den Weg versperrt.
Wir hatten davor schon sehr oft sehr kritische Situationen gesehen, zum Glück ist nie ein Unfall geschehen seit wir hier wohnen.
Oh ja, die Strecke kenne ich sehr gut, bin ich früher oft gefahren ;) Da gibts doch den unter den Kollegen so gut bekannten Streckenkilometer xy, wo man Blick auf den örtlichen Badestrand ;) :D
Von mir oben beschriebener Vorfall mit der Kiga-Gruppe auf geschlossenen Bahnübergang ereignete sich soweit ich mich erinnere auch auf dieser Strecke. :(
Berufsrisiko?
Da möchte ich nicht Lokführer sein, ein solchens Erlebnis und ich hätte Schlafstörungen für den Rest meines Lebens-
LG Sweetkoffie
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Nein, Lockführer haben es echt nicht einfach – da gibt es ein paar Strecken, die sind beliebt bei Selbstmördern – da brauchen sie regelmässig psychologische Betreuung. Rechtzeitig bremsen ist praktisch unmöglich bei dem Bremsweg.
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In Deutschland haben täglich etwa 4 Lokführer einen Suizidenten vorm Zug.. da fragt man sich, ob es noch viele Lokführer gibt, die kein Trauma haben.
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Japp, kann ich dir recht geben. Oft sind es aber nicht einmal die Suizidienten, sondern Menschen, die als Mutprobe, Faulheit oder Gedankenlosigkeit die Gleise Überqueren.
An meinem Ausbildungsort z.B. so alle paar Wochen ein Bundie, dem die 200m zur Fußgängerbrücke zu weit waren :( Naja, wenn schon nicht lernfähig, dann sterben sie mit der Zeit aus ;)
Ich hab Mutprobe mit nacktem Hintern zeigen (kein Witz), jede Menge Abkürzer u.a. Pferd samt Reiter im Tunnel ?!?!?!?!!!!!!!!!! hinter mir, und bin extrem froh noch keinen richtig erwischt zu haben. Kollegen hatten u.a. so „Späße“ wie komplette Kiga-Gruppen trotz geschlossenen Schranken munter im Pulk auf Geheiß der Betreuer über den Bahnübergang. Kollege des anfahrenden Zuges sah dies zum Glück und konnte noch bremsen bzw. ist dann ganz langsam drauf zu gerollt und hat die Hupe betätigt. Was folgte war dann eine Anzeige gegen IHN, weil er die Kinder mutwillig erschreckt hätte und ihnen seelischen Schaden zugefügt, und zudem er doch nicht einfach fahren könnte, wenn da ne Gruppe Kinder auf dem Bahnübergang (nochmal, wohlgemerkt bei geschlossener Schranke) sei. :O :O Naja, dank der Anzeige der Betreuer hatte man ja auch die Daten selbiger, für ne Gegenanzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr (bis zu 3 Jahre Knast, leider hat kein Richter den A in der Hose das auch durchzuziehen), mutwillige Gefährdung Schutzbefohlener etc. Ich hoffe nur, das die gute niemals wieder auf Kinder aufpassen darf.
Denn eines ist klar, Selbstmörder sind eine Sache mit der es klar zu kommen gilt, Unfälle eine ganz andere. Für mich kann ich sicher sagen, auch wenn Unfall, hätte ich ein Kind erwischt, dann hätte ich mir die Kugel gegeben. Mit diesem Gewissen hätte ich nicht leben können.
Und nein, Züge sind lautlos, die hört man nicht kommen!!!!
Tja, und auch wenn ich kein Lokführer mehr bin und keinen Unternehmensausweis etc. mehr habe, sollte ich heute einen beim illegalen Queren der Gleise erwischen, kann derjenige froh sein, wenn er nicht in meiner Reichweite ist…
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Jupp, da würde ich auch den Job wechseln. Vorher meine Hosen. *g*
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der herr schein sportlich fit zu sein aber dann hats sichs wohl… spinner!
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Beeindruckender Sprung, nicht?
Aber ich denke, der kontrolliert die Gleise und steht da nicht zum Vergnügen rum. Ob der wohl nicht wusste, dass die Züge noch fahren?
In der Feuerwehr muss man es melden, wenn man am Gleis arbeitet – damit sie nach Möglichkeit die Züge umleiten / anhalten. Trotzdem ist es auch bei uns schon vorgekommen, dass dann trotzdem ein Zug kam. Ich find’s gefährlich.
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:shock:
Ich glaube, danach würde ich … meinem Schutzengel eine Kapelle errichten … oder sowas. :shock:
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hauptsache er ist danach nicht an einem Herzinfarkt gestorben.
Gleise werden eigentlich längst kontrolliert, Streckenmeter für Meter.
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Holy Shit
Hab ich so und so ähnlich min 4 mal hinter mir. Und es waren nicht Gleisarbeiter oder so, sondern Leute die gedankenlos oder als Mutprobe einfach so über die Gleise marschieren :(
4 mal gings, wie im Video, teils um wenige cm gut, danach hab ich nach meiner Ausbildung u.a. dewegen den Job wieder geschmissen.
Leute, ein Zug hat einen Bremsweg von min 1000m !!!!!!!!! Jetzt im Herbst bei Laub und Feuchtigkeit gut und gerne über 2000m!!!
Gruß von einem (mittlerweile EX-) Lokführer
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Das verstehe ich gut, wenn man das nachher nicht mehr machen will.
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Es geistern verschiedene Zahlen im Internet umher:
Statistisch überfährt wohl ein Lokführer einen Menschen in 15 Berufsjahren bzw. 5-7 Menschen im gesamten Berufsleben. :-(
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Arbeiten Lokführer in Deutschland 75 bis 105 Jahre bis zur Rente? In Frankreich werden sie mit 55 verrentet… ;)
zum Film: der ist mittlerweile mehrfach bei youtube hochgeladen; ich kenne ihn ohne die Einblendung unten links. Die Schnellzüge sind eindeutig ICE3, und der Zug links ein 420, wir befinden uns also auf dem Netz der DB AG.
Dem Anschein nach ist das ein Weichentechniker, aber die Tatsache, daß da jemand filmt, läßt vermuten, daß die Sache gestellt ist (und möglicherweise eine Spur mehr Luft zwischen den beiden Zügen geplant war…)
Echt dürfte dieser Film sein:
Ich hoffe schwer, daß da nur der Turnschuh fliegt, nicht der Fuß…
Und ebenfalls dieser hier (es reicht, das erste Drittel anzusehen):
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Lieber Wolfram, ich kann durchaus rechnen. Genau deshalb habe ich auch darauf hingewiesen: „Es geistern verschiedene Zahlen im Internet umher:“
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OMG ,OMG, OMG… wirklich mehr als Glück gehabt !
Ich verstehe Leute nicht die nicht einsehen, das wenn die Schranken unten sind , man lieber warten sollte …?! Hallo …ist Euch euer Leben so wenig wert ?
Bei uns ist das auch so eine Sache , die Jugendlichen sporten über die Gleise, da es durch den sicheren Tunnel ja nicht spektakulär ist… erst gestern ist wieder ein 16 jähriger Junge verunglückt , der bei geschlossenen Schranken mit seinem Moped den Bahnübergang überqueren wollte.
Schlimm , für alle Beteiligten !
LG TimeBandits
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In Dahlerbrück ist der Zuweg zum Bahnsteig über den Bahnübergang; da hat vor einigen Jahren eine junge Mutti mit Kind noch schnell rübergewollt. Das Kind hats nicht überlebt…
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Mir bleibt bei diesen Videos fast das Herz stehen.
Ich frage mich, wer sowas filmt?
Wie blöde und durchgeknallt muß ein Mensch sein, wenn er sich bewußt darauf einläßt?
*koppschüttel
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Das könnte eine festinstallierte Überwachungskamera sein.
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Der Film am Bahnübergang stammt wahrscheinlich aus einer Überwachungskamera. Der Film oben im Text – meiner Meinung nach – nicht: was sollte denn da überwacht werden?
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Verstehe nicht ganz, was daran lustig sein soll (stammt ja von funnyaccidentblog.com). Auf jeden Fall krass…
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wir wohnen am Rande eines Naturschutzgebietes am Bodensee direkt neben der Bahnstrecke mit 3 bzw. 4 Gleisen, da bald danach ein grosser Bahnhof folgt. auf der anderen Seite der Schienen ist der eigentliche Ort. Wenn die Bewohner an den See wollen (auf unsere Seite), müssen einen grossen Umweg nehmen, zu Fuss ca. 20-25 Minuten zu gehen.
Die Versuchung war daher sehr gross, einfach über die Gleise zu gehen anstatt den Umweg zu nehmen. Sogar mit Kinderwagen, Fahrrad oder Motorrad.
Die Personen udn Güterzüge fahren in beide Richtungen und nicht immer um die gleiche Zeit, oft sehr schnell.
Wir sind SOO ! froh, das seit einigen Monaten ein über 2 Meter hoher Zaun auf der Seite des Ortes den Weg versperrt.
Wir hatten davor schon sehr oft sehr kritische Situationen gesehen, zum Glück ist nie ein Unfall geschehen seit wir hier wohnen.
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@ wiederhoeren
Oh ja, die Strecke kenne ich sehr gut, bin ich früher oft gefahren ;) Da gibts doch den unter den Kollegen so gut bekannten Streckenkilometer xy, wo man Blick auf den örtlichen Badestrand ;) :D
Von mir oben beschriebener Vorfall mit der Kiga-Gruppe auf geschlossenen Bahnübergang ereignete sich soweit ich mich erinnere auch auf dieser Strecke. :(
Grüße an den geliebten und vermissten See
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