Die Apothekerin zum Kunden, von dem sie mitbekommen hat, dass er nach einer schwierigeren Operation Schlafprobleme hatte: „Und wie geht es ihnen jetzt mit dem Schlafen?“
Kunde: „Seit es mir allgemein gesundheitlich wieder besser geht, sind auch die Schlafprobleme weg. … Wissen Sie, ich habe nicht geschlafen, weil ich Angst hatte, nicht mitzubekommen falls ich sterbe.“
…

Ach Gott… und andere Leute träumen genau davon: Ruhig und friedlich im Schlaf zu sterben.
Aber ist ja nochmal gut gegangen ;)
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Kann ich irgendwie nachvollziehen. Als ich meine Doktorarbeit schrieb, und quasi nur daheim vorm Rechner saß, hatte ich auch Angst, dass ich eines Tages einfach tot umfalle und keiner kriegt was mit. Das beängstigende daran ist ja nicht das „tot umfallen“, sondern das „keiner merkts“ – unter mir wohnt ein Kind, dem wollte ich die Belastung durch eine langsam verwesende Leiche nicht unbedingt zumuten…
(Ich hab dann gegen gesteuert, indem ich mein soziales Netz wieder mehr aktiviert habe. Und jetzt, wo die Arbeit fertig ist, sind diese morbiden Gedanken auch weg.)
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Das Gefühl kenne ich. Allerdings war ich noch ein Kind, als ich jeden Abend kein Auge zubrachte, weil ich dachte, ich würde „am nächsten Morgen tot aufwachen“. Der Mann ist wohl einfach innerlich ein Kind geblieben…
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Ein lustiger Spruch mit einem ernsten Hintergrund. Gut zugehört auf jeden Fall. Aber genau das ist ja auch dein Beruf…
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Toll
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