Es ist mal wieder soweit und ich muss die jährliche Weiterbildung der Mitarbeiter in Punkto Sicherheit durchführen.
Neben dem Verhalten bei Feuer und Überfällen gehört dazu auch der Punkt Sicherheit im Labor. Das hier wird eine der Fragen: „Du musst Leichtbenzin abfüllen. Welche der beiden Trichter nimmst Du?“
Und? Zusatzpunkte wenn man weiss, was ausser den bunten Etiketten noch auf die Flasche gehört.


Ich kann nur raten: ich würde den linken (nicht durchsichtigen) Trichter nehmen und auf jeden Fall „Leichtbenzin“ mit auf die Flasche schreiben. Dazu die Mengenangabe (500 ml oder wie viel auch immer). Hoffe, ich liege nicht zu sehr daneben.
Sonnige Grüsse
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Die Kleber (Leichtentzündlich, Gesundheitsschädlich, Umwelt-
gefährlich) findet man in genau dieser Reihenfolge in der Wikipedia.
Intuitiv würde ich den langen dünnen Trichter benutzen (wenn’s schon „Leicht“ ist, dann doch so weit wie möglich unten „rauslassen“…)
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Ich würd den durchsichtigen nehmen, in der Hoffnung dass er aus Glas ist. Hab aber von Chemie keine Ahnung
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Hängts am Material oder an der Form?
Vom Material her würde ich sagen, manche Kunststoffe sind nicht resistent. (Ist das nicht das dritte orange Bild auf dem Kragenetikett, neben „brennbar“ und „reizend“?) Glas dagegen gibt keine Probleme.
Von der Form: je länger das Rohr, um so weniger Tropfen- und Strudelbildung beim Abfüllen. Weniger Kontakt Benzin-Luft, weniger Explosionsgefahr.
Gehört auf die Flasche noch der Zahlencode, wie auf den LKW? (hier, glaube ich, 33 für hoch brennbare Flüssigkeit als Hauptgefahr, und 6 für reizend oder giftig, also 336, sowie die UN-Nummer in der Liste der Gefahrstoffe, 1203 für Benzin)?
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Das rechte Zeichen neben Leicht entzündlich (F) und Gesundheitsschädlich (Xn) ist Umweltgefährlich (N), was du meintest ist das Ätzende (C) Zeichen, welches jedoch nur allermeist für Säuren und Laugen verschrieben wird.
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Neben den passenden Gefahrenzeichen (F, Xn, N) kommen natürlich neben Hersteller (mit Adresse), Mengenangabe, Charge, Produktionsdatum auch die R -und S-Sätze drauf.
Zum Thema Trichter. Ich gehe mal davon aus, das beide Trichter resistent gegen die gängigsten Lösemittel sind. Wegen der längeren Nase würde ich den rechten nehmen.
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Kleine Hilfe zu den Trichtern: der opaque ist aus Plastik (Lösungsmittelstabil) und der andere, durchsichtige aus Glas.
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Ich würde den Glastrichter nehmen, da bei dem Kunststoffding von einer erhöhten Gefahr der elektrostatischen Aufladung und damit der Gefahr der Entzündung des Benzins durch einen Entladungsfunken auszugehen ist.
Auf die Flasche gehört noch neben dem bereits geschriebenen noch ein Aufkleber mit einem tastbaren Dreieck als Gefahrensymbol für Sehbehinderte.
…glaube ich :)
Grüße!
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Und BINGO!
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außerdem muss glaub ich ein druck-ausgleich-stopfen drauf.
und aufs etikett noch die rg-nr.
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Nicht ein Druckausgleichs-stopfen, aber ein Kindersicherer Verschluss.
Das mit dem Druck ist höchstens bei Wasserstoffperoxid ein Problem – oder wenn es nicht bei Raumtemperatur gelagert wird.
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Ihr Angeber :P
Ich bin immerhin für den Glastrichter, ist der richtig?
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Ist der Glastrichter nicht generell immer die bessere Wahl? Egal bei welcher Substanz? Ich bin chemisch gesehen auf dem Entwicklungsstand eines Vorschulkindes. Sorry, wenn ich falsch liege, aber so würde ich denekn.
Anna
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Er geht zumindest praktisch immer. Ausser vielleicht bei Fluss-säure.
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den glastrichter! jawoll! und ich finde da sollte auch irgendwo draufstehn das es dir die arme wegätzt …oder tuts das schon?
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nö, nur dass es leicht entzündlich, gesundheitsschädlich und umweltschädlich ist.
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Also zusammenfassend:
Zum abfüllen nehme ich den Glastrichter, weil sich der Kunststofftrichter elektrostatisch aufladen könnte und ein eventueller Funken das Leichtbenzin-Luft-Gemisch beim abfüllen entzünden könnte (kurz: Bumm!)
Auf die Flasche gehört:
Leichtbenzin (od: Benzin zur Fleckenentfernung)
die 3 Gefahrenzeichen (F, Xn, N), Hersteller (mit Adresse), das Tastbare Warndreieck, Mengenangabe, Charge, Ablaufdatum, die R -und S-Sätze
und auf die Flasche ein Kindersicherer Verschluss
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